Klaus D. Koepp - Ring der Welten 1

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Das Jahr 2168 bringt wenig Hoffnung für die Menschheit. Das Masterplankalendarium zur Rettung und Umgestaltung der Welt lässt die Menschen leiden. Naila Elisar, die junge Analytikerin der ParaCybernitk-Abteilung von Subworld, beklagt den Tod ihres Leiters und Vorgesetzten Arthur Lassalle. Er trägt ein Ringimplantat in seinem Kopf, so geheimnisvoll und mysteriös, so perfekt eingearbeitet in die Strukturen seines Hirns, wie keine ihr bekannte Bewusstseinsergänzung zuvor. Lassalle gehörte einst zur Elite der «Vereinigten Central Staaten», die in diesem verdammt heißen Jahr 2168 immer noch gnadenlos die Welt beherrscht, muss Elisar erkennen. Sie will herausfinden was dahintersteckt. Und so beginnt eine Reise durch die versunkenen Träume und enttäuschten Hoffnungen einer erschöpften Zivilisation, die sich noch immer nicht gefunden hat, aber sich noch nicht aufgeben will.

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Die Vereinigten Central Staaten feierten damals das hundertste Jahr des Terraforming-Programms mit dem jährlichen Erde-Mars Fest. Das INet explodierte fast von all den Massenveranstaltungen, den Rückblicken auf die geleistete Arbeit, den Preisverleihungen, dem festlichen Kultural der Daanier mit der Präsentation der 20 Ringe, dem bedeutendsten Heiligtum der Nationen. Aber auch den Tausenden von Opfern des Terraforming-Programms wurde die letzte Ehre erwiesen. Der freundliche Präsident Rasmus Pekker stand dabei im Mittelpunkt. Seine Aufgabe bestand nicht darin, Macht auszuüben, sondern die interessierte Öffentlichkeit von ihr abzulenken, erklärte Lassalle. Pekker versuchte die Vertrauenskrise, die die Folgen des Masterplankalendariums in weiten Teilen der Bevölkerung hinterlassen hatte, in neue Bahnen zu lenken. Natürlich ging alles weiter wie bisher. Die Vereinigten Central Staaten blieben die verdammte, alles verschlingende Krake auf diesem Planeten.

In Subworld wirkte diese verschwenderisch inszenierte Euphorie faszinierend und abstoßend zugleich. Naila Elisar hatte in der ParaCybernetic Abt. gelernt, den Bildern zu misstrauen, die das INet massenhaft ausspie. Ihre Aufgabe war es, pompöse Nachrichten auf ihren eigentlichen Kern zu reduzieren, versteckte Absichten herauszufiltern, Drohungen wahrzunehmen und schillernd verpackte Luftblasen zu ignorieren. Kurz gesagt, die Nachrichten des INet auf den Punkt zu bringen.

Arthur Lassalle hielt lange Vorträge über politische Ökonomie und versuchte zu erklären, wie das System der Vereinigten Central Staaten seiner Meinung nach funktionierte und wozu es diente. Die großen Parteiapparate hingen alle an einer Nabelschnur, behauptete er. Die globale Demokratie war nichts anderes als eine leere aber sinnstiftende Bedeutungsmaschine, die dazu diente, die Machtinteressen einer kleinen Elite durchzusetzen. Die Masse verschenkte ihre legitimen Rechte an den Wahlgeräten. Die privatwirtschaftlich organisierten Medienmonopole hämmerten pausenlos den Konsumenten ein, dass nur das jetzige System in der Lage ist, die anhaltenden Krisen zu bewältigen. Er war ein leidenschaftlicher Aufklärer gewesen. Sein Unbehagen über diese Zustände da draußen übertrug sich mit der Zeit auf die ganze Abteilung.

Das bleiche Gesicht des toten Arthur Lassalles wirkte neben den dunklen Schatten und den schwarzroten, feuchten Ziegeln der Wand noch weißer und unheimlicher als es ohnehin schon war. Nachdem sie ihm vorsichtig beide Augen zugedrückt hatte, war klar, dass sie die schmutzige Arbeit, die nun getan werden musste, nicht weiter hinauszögern konnte. Sie schaute sich nach einem harten Gegenstand um, den sie im dunklen Teil des Ganges aus der Wand zerrte. Dann setzte sie Lassalle aufrecht gegen das Mauerwerk und ließ seinen Kopf auf die Brust fallen, so dass sich sein fast kahler Schädel ihr entgegen neigte. Sie nahm den Stein in beide Hände und ließ ihn mit der ganzen Kraft ihres Körpers auf die Schädeldecke krachen. Lassalles Schädel knackte, aber auch beim zweiten Schlag gab er nicht nach. Blutgerinnsel verteilten sich über sein Gesicht. Naila Elisar schloss die Augen, festigte ihren Stand und schlug erneut zu. Unter der dunkelroten Haut zerplatzten die gefüllten Adern. Beim nächsten Schlag riss der Schädel auf und das Blut spritzte nach allen Seiten davon.

Zwei Arme packten sie abrupt von hinten und schleuderten sie zu Boden. Sie schrie und wehrte sich mit allen Kräften, die ihr zur Verfügung standen. Aber auch Schreie und Flüche halfen nichts. Wie konnte sie diesen Kerlen begreiflich machen, dass es hier nicht um die Schändung eines Toten ging? Noch bevor sie einen klaren Gedanken fassen konnte, wurde ihr schwarz vor Augen. Ein Schlag hatte ihre Schläfe getroffen ...

...Schatten, Lichter, kreisende Gesichter, helle, weite Augen, die Laboriten summten wie Tiere. Ist das Rudin, der da seine Zunge herausstreckt? Osjan Tolpok löste sich zeitlupenhaft aus dem dunklen Hintergrund und legte ihr seine Hand auf die Stirn.

„Wo ist er?“ schrie sie.

Naila Elisar gelang es, in nur wenigen Sekunden, ihre Gedankengänge wieder aufzunehmen. Sie hob den Kopf und schaute in die Runde. Die Leiche war verschwunden. Tolpok half ihr unbeholfen auf die Beine. Es gab nur einen Gang, der zu den großen Kanälen führte. Noch während sie sich zu orientieren versuchte, sprang sie auf und rannte taumelnd den leeren, langen Hauptgang hinunter. Ein erstes donnerndes Rauschen nahm sie nach zweihundert Metern wahr. Die Beleuchtung verblasste hinter ihr und sie eilte in der Dunkelheit dem feuchten Luftzug entgegen, der ihr aus der Tiefe entgegen blies. Verzweigungen taten sich auf, Stufen offenbarten Abgründe und bald tastete sie sich nur noch an den Wänden entlang, immer das Dröhnen des Flusses im Ohr, der sich irgendwo unter ihr seinen Weg bahnte. Eine winzige Lichtschattierung in der Ferne des Ganges gab ihr Hoffnung, noch rechtzeitig die Männer zu erreichen und das Abkippen der Leiche zu verhindern. Nach weiteren, für sie endlos erscheinenden Sekunden des Voranschreitens erreichte der Strom neben ihr eine ohrenbetäubende Lautstärke. Sie ertastete neben sich einen Torbogen, unter dem das Wasser ungebändigt dahinschoss. Jetzt konnte sie die diffuse Lichtquelle erkennen. In einigen Metern Entfernung führte eine Brückenkonstruktion über den Kanal und unter dieser Brücke stürzte sich der Fluss in den schwarzen Schlund eines Überlaufbeckens.

Auf der Brücke hatten die Männer begonnen, Lassalles Leiche zu entkleiden. Sie nahmen ihm auch den kleinsten Gegenstand ab, um ihn für sich zu verwerten. Elisar betrat die Brücke und ging sofort auf die beiden los. Die Männer waren so sehr in ihre Arbeit vertieft, dass sie Elisar erst bemerkten, als ihr Schatten auf den Planken der Brücke auftauchte. Erschrocken drehten sie sich um. Die nackte Leiche knickte dabei ein und rutschte wie ein nasser Sack auf den glitschigen Bohlen durch das Geländer hindurch, tauchte in den Wasserfall unter der Brücke ein und war im selben Moment unrettbar verschwunden.

Elisar hätte jetzt schreien können, wenn sie nicht schon vom donnernden Flussbett wie betäubt gewesen wäre. Sie hatte gründlich versagt. Über die Konsequenzen durfte sie jetzt nicht nachdenken, sie hätten sie vielleicht um den Verstand bringen können. Instinktiv berührte sie die linke Brusttasche ihres Anzugs. Lassalles Acryl-Tafel, die sie ihm schon im Tunnel abgenommen hatte, war noch an ihrem Platz. Dieses transparente Behältnis hatte er ständig um seinen Hals getragen. In ihr waren Artur Lassalles persönlichste Dokumente versammelt, unter anderem auch die Aufnahmen eines Kernspintomographen, die in verschiedenen Schnitten sein Gehirn abbildeten. Sie hatte einmal zufällig einen kurzen Blick darauf werfen können. Dabei war ihr dieses ungewöhnliche Ring-Implantat aufgefallen, das einfach nicht zu übersehen war. Nur der Umstand, dass er aus diesem Befund ein Geheimnis zu machen versuchte, hatte sie angeregt, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie hatte die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass er vielleicht, freiwillig oder unfreiwillig, von diesem Gehirn-Modul beeinflusst worden sein könnte. Es fehlten aber die Beweise. Jetzt, nach seinem Tod, hätte sich die Möglichkeit ergeben, den Ring näher zu untersuchen, um der wahren Person Arthur Lassalle auf die Spur zu kommen. Nun hatte er sein Geheimnis endgültig mit ins nasse Grab genommen.

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