Klaus D. Koepp - Ring der Welten 1

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Das Jahr 2168 bringt wenig Hoffnung für die Menschheit. Das Masterplankalendarium zur Rettung und Umgestaltung der Welt lässt die Menschen leiden. Naila Elisar, die junge Analytikerin der ParaCybernitk-Abteilung von Subworld, beklagt den Tod ihres Leiters und Vorgesetzten Arthur Lassalle. Er trägt ein Ringimplantat in seinem Kopf, so geheimnisvoll und mysteriös, so perfekt eingearbeitet in die Strukturen seines Hirns, wie keine ihr bekannte Bewusstseinsergänzung zuvor. Lassalle gehörte einst zur Elite der «Vereinigten Central Staaten», die in diesem verdammt heißen Jahr 2168 immer noch gnadenlos die Welt beherrscht, muss Elisar erkennen. Sie will herausfinden was dahintersteckt. Und so beginnt eine Reise durch die versunkenen Träume und enttäuschten Hoffnungen einer erschöpften Zivilisation, die sich noch immer nicht gefunden hat, aber sich noch nicht aufgeben will.

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„Was meinst du Elisar, haben wir hier das lange vermutete R.U.D. 413 Implantat vor uns? Es könnte sich um ein Implantat der bisher unbestätigten dritten Generation handeln, das Bewußtsein aus chemischen und neuronalen Verbindungen erzeugt haben soll, was nie funktionieren wird. Die Prothese zieht sich fast bis zum Ansatz der Wirbelsäule hinunter. Sie haben den Kleinen in der OP quasi auseinander genommen und neu zusammengesetzt. Ich weiß noch aus eigener Erfahrung, wie man diese verängstigten, zitternden Geschöpfe in den Labs mit Drogen vollgepumpt hat, damit sie ihre Schmerzen ertragen konnten. Ihre Schreie machten mich wahnsinnig. Die überlebenden Techno-Krüppel finden sich dann vielleicht auf dem Mars wieder, um dort bei Überlebensexperimenten verbraucht zu werden“, erklärte Arthur Lassalle.

Mit barbarischem Geschrei fielen in diesem Augenblick hunderte verwilderter Straßenkinder über den Resthaufen der hilflosen Laboriten her. Die TASP 21 hatte sich zurückgezogen und den ausgehungerten Sprösslingen das Feld überlassen. Von überall her vernahm man jetzt Todesschreie und bald mischte sich das Blut der Armseligen mit dem Schlamm der Abwasserkanäle. Niemand versuchte das Morden aufzuhalten. In dieser entzivilisierten Wildnis konnte nur überleben, wer seine animalischen Instinkte sicher beherrschte und gleichzeitig seine humanen Wurzeln erfolgreich unterdrücken konnte. Elisar hielt ihre Waffe griffbereit und versuchte ihre beiden Geschöpfe zu beruhigen, bei denen sich das Grauen in ihren Gesichtszügen spiegelte.

„Ich stelle mir die Frage: Warum finden wir in diesem Sektor ein so hochwertiges Implantat, das mit der Erzeugung von Bewußtsein in Verbindung steht? Sind die Kontrollen der Trion-Labs von Pfafner-Organon nachlässig geworden, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann? Oder steckt dahinter vielleicht eine Absicht, die uns bisher verborgen geblieben ist?“, fragte sich Lassalle und berührte inbrünstig die Oberfläche des Implantats. Seine Finger zitterten leicht. Trotz seiner scheinbaren Gelassenheit bildeten sich Schweißtropfen auf seiner Stirn. Er war so in dieses Wunderwerk vertieft, dass er alles um sich herum vergessen zu haben schien.

„Wir wissen wenig über die neue Generation dieser Gedächtnisimplantate. Unsere Informationen stammen aus unzuverlässigen Quellen. Vor einigen Jahren war es noch möglich, implantierte, neuronale Impulse und menschliche Gefühlsregungen zu unterscheiden. Aber was sind diese Wesen heute? Was bist du für ein Ding, Kleiner, bist du ein Klon, ein Cyborg, ein Android?“

„Wenn es wirklich ein R.U.D. 413 sein sollte, dann könnte es vielleicht ein Sprachzentrum besitzen“, bemerkte Elisar.

„Er wird eher selten die Möglichkeit gehabt haben, mit Menschen Konversation zu treiben“, behauptete Lassalle.

Er ließ seinen Zeigefinger vor den Augen des Laboriten hin und her tanzen. Die Pupillen zeigten normale Reflexe an. Die Sensoren seiner Testsonde wiesen auf ein hochkomplexes System aus Impulszellen, Neuronenclustern und organisch vernetzten Biochips hin. Es gab aber keinen Hinweis auf die Ursprünge dieses Geschöpfes. Er hatte eine lebende Baustelle vor sich, das war gewiss. Lassalle schaute sich beide Hände und Arme an, fühlte die Blutbahnen, prüfte die Nervenimpulse. Er brachte ihn dazu, seinen Mund zu öffnen, schaute in seinen Hals, begutachtete Zunge, Speichel und Zähne. Das Wesen selbst betrachtete die ganze Prozedur als ein Spiel, denn es lachte plötzlich los, ja, es explodierte vor Lachen. Sein ganzer Körper schüttelte sich, als ob sich ein Sack voller Flöhe in ihm austoben würde. Dabei hatte es die Augen geschlossen und den Kopf zum Himmel gereckt, wie ein einfältiger Narr bei seinen routinemäßigen Heiterkeitsübungen. Lassalle klatschte dicht vor seinem Gesicht in die Hände, was schlagartig das Lachen unterbrach. Mit großen Augen starrte es Lassalle an und wartete auf weitere unterhaltsame Anregungen.

„Wir werden es Rudin nennen“, sagte Lassalle.

Von seiner Brust zog Lassalle eine transparente Acryl-Tafel hervor, in der ein vergilbter, alter Zeitungsausschnitt eingeschlossen war. Der Titel des Artikels war noch gut lesbar. Die Tafel hielt er Rudin vor die Nase. Rudin wich mit seinem Kopf ein wenig zurück, bemerkte Einzelheiten und schaute Lassalle an, als ob er die Regeln dieses Spiels zu begreifen versuchte. Die Strukturen, die er auf dem Schriftstück sah, schienen ihm nicht allzu viel zu sagen. Er grinste. Sein Gesicht verschob sich zu einer affenartigen Fratze. Er riss sein Maul auf, um es im selben Moment wieder zusammenzupressen und Speichel abzusondern. Es kam ein leichtes Zischen und Säuseln über seine Lippen. Krampfhaft versuchte er, sein aufgedunsenes Maul in die richtige Form zu pressen, um damit verschiedene Laute aneinander reihen zu können. Es ergoss sich ein Schwall von röchelndem, gerotztem Gequake aus seinem offenen Mundwerk. Nichts davon glich menschlichen Lauten, schon gar nicht organisiert gesprochenen Sätzen. Er lachte noch unverschämter. Lassalle zeigte ihm mit übertriebener Mimik, wie man seine Gesichtsmuskeln zu organisieren habe. Er tanzte mit der Zunge über seine Lippen und zeigte seine Zähne. Rudin machte mit viel Geplärre und überzogenen Gesichtsverzerrungen alles nach. Er berührte mit seinen schmutzigen Fingern die Buchstaben auf der Tafel, als plötzlich die Idee von einem Wort aus ihm hervorbrach: „Laa ...nd“ sagte Rudin und „Err ...de“, fast so klar und deutlich, als ob irgend jemand einen Schalter in seinem Hirn umgelegt hätte.

„Land der roten Erde, das ist richtig“, wiederholte Lassalle und schaute zu Elisar hinüber.

„Ich habe so etwas noch nie erlebt. Eine ungewöhnliche Leistung für einen Jung-Laboriten“, sagte sie erstaunt, schüttelte den Kopf und war dennoch überrascht, dass sie mit ihrer Vermutung Recht behalten hatte.

„Wir sollten ihn vorsichtshalber isolieren“, sagte Lassalle, „vielleicht ist es kein Zufall, dass wir ihn hier gefunden haben. Rudin enthält womöglich ein Programm zur Erkennung von Mustern und einen primitiven Scyler. Wenn wir Glück haben, finden wir ein vollwertiges genetisches Gerüst für Sprachinstinkte.“

„Dann können wir auch eine vollständige Syntax, einen Vokabularspeicher und Grundkenntnisse in Semantik bei ihm annehmen“, fügte Elisar Lassalles Vermutungen hinzu.

Lassalle litt. Er versuchte einen plötzlichen Schatten aus seinem Gesichtsfeld zu vertreiben, dabei spürte er einen leichten Druck in seinem Kopf. Im selben Augenblick verlor er das Gleichgewicht. Er wollte sich aufrichten, aber die ohnehin schon unwirkliche Gegend um ihn herum verschwamm geisterhaft vor seinen Augen und Arthur Lassalle fiel in ein unvollendetes, fassungsloses Nichts. Die Mächte der Finsternis zwangen ihn etwas zu sehen, was lieber im Verborgenen hätte bleiben sollen. Es gelang ihm nicht, diese Trugbilder des Schreckens zu missachten, die jetzt auf ihn einzustürmen begannen. Bilder aus seiner lieblosen Vergangenheit, die schon ewig an seinen Wurzeln zerrten und die ihm seinen letzten Lebensmut zu rauben versuchten.

Nackt und blutverschmiert an einer Nabelschnur hängend geriet er in eine Welt, die aus den Fugen geraten war. Seine Erzeuger bekam er selten zu Gesicht, sie blieben lebenslang Fremde für ihn. Oft wechselndes Personal schleppte ihn von Ort zu Ort. Vor dem alltäglichen Chaos und der Gewalt auf den Straßen versuchte man ihn so gut es ging fernzuhalten, aber genau dieses anarchische Treiben machte ihn neugierig. Wenn er schrie, wurde er mit nutzlosem Luxus vertröstet. Apparate überschütteten ihn mit Bildern, Superhelden erklärten ihm die Welt. Tagelang tobte er durch leere Hotelzimmer. Früh lernte er, dass man diese Welt zerstören muss, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Strafen ertrug er stoisch. Mit fünf Jahren steckte man ihn in ein Eliteinternat. Disziplin wurde hier mit subtilen Maßnahmen erzwungen. Er freundete sich mit den Laborratten der Schule an und brachte ihnen bei, sich seinem Willen zu unterwerfen. Als ein Mitschüler tödlich verunglückte, plante er in den weitverzweigten Kellern des Schulgebäudes eine geheime Kältekammer einzurichten, um den Schädel des Freundes zu konservieren und eines Tages mit modernen Methoden wiederzubeleben. Die Sache flog auf. Aber er gab nicht auf, diese Welt zu verstehen. Abseits seines Universitätsstudiums konstruierte er autonom agierende Rasenmäherschwärme als mobile Überwachungseinheiten und machte damit den halbstaatlichen Überwachungsapparat auf sich aufmerksam. In einer Phase der inneren Unsicherheit ließ er sich vom übermächtigen Sicherheitsdienst anwerben und ging privat eine unglückliche Beziehung mit seiner Studienkollegin Janine ein, die ihm eine Tochter gebar. Als Verschlüsselungsexperte, Codeknacker mit Pensionsanspruch und Familienmitglied im Routinestress wurde er noch unglücklicher. Diese Konstellation seines Lebens war zum Scheitern verurteilt. Über die Transhumanisten kam er in Kontakt mit der Machtelite der Vereinigten Zentral Staaten, die ein aufgerüstetes Menschenprogramm für eine optimierte Gesellschaft planten. Als einer ihrer Humaningenieure wurde er in die geheime Untersuchungskommission für außerterrestrische Fundstücke berufen. Nun kam er der Macht ein großes Stück näher. Der Ring änderte alles.

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