Inga von der Stein - Rosa Wolken

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Die siebzehnjährige Luise weiß nach einem traumatischen Erlebnis nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Unerwartet taucht ihr Vater auf, der sie und ihre Mutter in ihrer Kindheit sitzen gelassen hat für sein Leben in der Filmbranche. Um Luise zu helfen, schlägt er ihr vor, eine Rolle in seiner neuen Fernsehserie mit dem Titel 'Rosa Wolken' anzunehmen. Sie nimmt das Angebot nach anfänglichem Zögern an. Durch ihre Rolle taucht sie in die oberflächliche Filmwelt und wird ohne es zu merken ein Teil dieser Blase, die von Selbstdarstellung, Social Media und Konkurrenzkampf geprägt wird. Sie wird immer mehr wie der Filmcharakter, den sie verkörpert, sodass sie sich selbst mehr und mehr verliert. Sie freundet sich mit ihrer intriganten Kollegin an und verliebt sich in ihren umschwärmten Serienpartner. Alles scheint perfekt – doch ist es das wirklich und kann man vor seiner Vergangenheit zu fliehen?

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Ich sah aus dem Fenster. Schaute den Menschen zu, die draußen vor dem Fenster an mir vorbeizogen. Männer mit Aktenkoffern und abgehetzten Gesichtern, die im Eiltempo den Bürgersteig entlang rasten, Studenten auf Fahrrädern, viel zu dicht fuhren sie an den Autos vorbei und Mofas, die sich an den anderen Autos vorbeischlängelten, als handele es sich um einen Hindernisparcours. Sie alle schienen ein festes Ziel vor Augen zu haben. Hatte ich je eines gehabt? Ich suchte in meinem Kopf, aber es fiel mir nichts ein, für das ich mich je eingesetzt hatte, für das ich alles gegeben hatte. Warum gelang das allen, außer mir? Was machte ich falsch? Was war falsch mit mir? Es war nicht das erste Mal, dass ich mir diese Frage stellte. Und vor all diesem mein Spiegelbild, dass sich im Glas des Fenster wiederspiegelte. Die blonden Haare, die grünen Augen, die Sommersprossen, die sich auf meiner Nase niedergelassen hatten. So ein hübsches Gesicht sollte lachen, fuhr es mir durch den Kopf, aber es tat es nicht.

„Ich mache es.“ Kurz und schnell sprudelten die Worte aus meinem Mund und doch klangen sie entschlossen und willensfest. Jürgen schien erleichtert. Die Falten verschwanden aus seinem Gesicht. „Aber darf ich dich was fragen? Wie heißt diese Daily Soap eigentlich, von der du die ganze Zeit sprichst?“ fragend sah ich ihn an. Jürgen lächelte.

Rosa Wolken.“

„Rosa Wolken? Was sollte das für ein Name sein?“ „Das wirst du gleich verstehen, wenn du mit dem Produzenten redest. Er wird dir alles erklären von den Drehplänen bis zum Plot der Serie und dem Vertrag. Und wie sieht es aus? Bist du dir ganz sicher, dass du der Sache eine Chance geben willst?“ Ich nickte. Jürgen atmete sichtlich auf. „Ich bin stolz auf dich“, sagte er. „Ich bin mir sicher, es wird dir gefallen. Weißt du, es ist wie ein Paralleluniversum.“ Der Begriff klang drastisch, fand ich. Extrem. Später würde er mir wieder einfallen. Denn für mich würde Rosa Wolken das werden – ein Paralleluniversum. Meine Welt. An diese Worte würde ich mich noch zu schmerzhaft erinnern.

Der Parkplatz auf den Jürgen seinen Bentley absetzte, war noch fast leer. Es war früh am Morgen, die Sonne wartete noch sich zu zeigen. „Darf ich präsentieren, die Filmwelten Studios“, sagte Jürgen, ein bisschen Stolz klang in seiner Stimme mit. Das Gebäude an den der Parkplatz grenzte sah majestätisch aus, fast wie ein Schloss. Die Statue eines Löwen prangte über dem Eingang, darunter der Schriftzug Filmwelten Studios. Ohne, dass ich etwas dagegen tun konnte, lief mir eine Gänsehaut den Rücken hinunter. Die Eingangstüren waren aus Glas und schwer. Das Foyer war beeindruckend. Rechts und links führte jeweils eine Treppe nach oben. Die Mitte war mit einem roten Teppich ausgelegt. Fast wie bei einer Oscarverleihung, schoss es mir durch den Kopf. Es war menschenleer. Auf der rechten Seite befand sich ein Empfangstresen. Dort saßen Männer mit Anzügen. Ihm Ohr hatten sie Stöpsel. Über ihnen waren etwa zwanzig kleine Bildschirme angebracht, die verschiedene Orte zeigten. Überwachungskameras. Jürgen schritt zum Tresen. „Jürgen von Wambergen, Regisseur von Rosa Wolken“, stellte er sich vor und deutete dann auf mich. „Und meine Tochter Luise.“ Ich wusste nicht, was ich sagen wollte und warf einem der beiden nur einen kurzen bestätigenden Blick zu. „Alles klar, ich denke, Sie wissen, wo es langgeht?“ Jürgen nickte. „Natürlich.“

Ich folgte ihm über den roten Teppich durch die Eingangshalle und durch eine weitere Glastür. Wir gelangten in eine gigantische Halle, die aussah wie eine Lagerhalle, nur mit dem Unterschied, dass an der Decke hunderte von verschiedenen Lampen und Scheinwerfern angebracht waren. Ein paar Männer schoben Wände und Kleiderständer hin und her. Von der Halle gingen große Türen ab, mit Aufschriften von Shows und Serien, die ich aus der Fernsehzeitung kannte. Vor einer Tür hing ein großes Blatt Papier mit den Worten ‚Achtung Dreh.‘ Jürgen ging unbeeindruckt an all dem vorbei. Für ihn war das hier alles völlig normal. Er kannte es. Es war sein Job. Ich dagegen war eingeschüchtert von der Größe und den bekannten Namen und musste mich beeilen um mit Jürgens schnellem Schritt mitzuhalten. Wir bogen einmal nach links, dann nach rechts und gelangten schließlich zu einer Tür mit der Aufschrift ‚Rosa Wolken.‘

Jürgen blieb stehen und legte eine Hand auf meine Schulter. „Ich werde dir gleich den Produzenten von Rosa Wolken vorstellen. Er ist sowohl mein Chef, als auch mein Partner in vielen Bereichen. Er ist zuständig für Planung, Kontrolle und Durchführung des Projekts. Er hat das Sagen hier und wenn der erwartete Erfolg ausfällt, ist in erster Linie er verantwortlich. Er trägt also eine riesen Verantwortung. Ich bin froh, dass ich nicht in der Rolle stecke.“ Jürgen hielt kurz inne und sah mich dann durchdringend an. „Mach also einen guten Eindruck und präsentiere dich von deiner besten Seite. Sei freundlich. Es ist das erste Projekt, was ich mit ihm zusammen drehe, von daher kenne ich ihn auch noch nicht allzu lange. Zu mir war er stets freundlich aber … „ Seine Stimme wurde ein bisschen leiser. „Von Kollegen habe ich gehört, dass er manchmal auch etwas schwierig sein kann. Sei also achtsam, es liegt an ihm ob die Rolle wirklich bekommst. Allerdings wird es zwei Tage vor Dreh auch verdammt schwer sein einen neuen Regisseur für die Serie zu finden.“ Er zwinkerte mir zu. Falls Jürgen mich mit dieser Bemerkung beruhigen wollte, so erreichte er das Gegenteil. Nun war ich wirklich nervös. ‚Schwierig‘ - was sollte das denn bedeuten? Andererseits galten Menschen aus dem Filmbusiness ja generell nicht als die allzu einfachsten.

Dann schritten wir ein in die Welt der Rosa Wolken . Es schien wie ein großes Büro mit langen Fluren und Zimmern, die sich nach rechts und links abzweigten. In der Luft hing ein Geruch nach Kaffee. Im Gegensatz zur leeren Halle war hier mehr los. Menschen mit Stöpseln im Ohr und Papierstapeln in den Händen schwirrten an uns vorbei. Die meisten von ihnen trugen Turnschuhe, der Boden war mit einem Filzteppich ausgelegt. Manche hielten kurz an, um Jürgen zu begrüßen, andere stießen nur ein flüchtiges „Guten Morgen“ hervor. Mich beachtete niemand. „Sie treffen die letzten Vorbereitungen für den Dreh“, erklärte mir Jürgen. „Zeitpläne, Locations, Requisite, all dem muss noch der letzte Schliff gegeben werden. Das Filmbusiness ist ein hektisches Geschäft.“ Jede Tür war mit einem Zettel beklebt, der einen Pfeil in die anderen Flure zeigte. Kostüm, Maske, Teamlounge, Set, Regie, Licht. Kaum zu glauben, wie groß und unübersichtlich es hier war. Da halfen auch die Zettel nichts. Ich versuchte einen kurzen Blick in alle Räume zu erhaschen, an denen wir vorbeikamen. Ich sah abgehetzte Gesichter, die Stimmen vermischten sich im Hintergrund zu einem konstanten Summen.

Ich folgte Jürgen in einen Aufzug, der uns zwei Etagen hochfuhr, dort war es deutlich ruhiger. Auf dem Flur kam uns ein gutaussehender Typ mit einem Ordner entgegen. „Ach guten Morgen, Herr von Wambergen“, grüßte er Jürgen. „Passt es, wenn ich in etwa einer Stunde in deinem Büro vorbeischaue? Hab‘ da noch ein paar Fragen wegen der Dispo für den ersten Drehtag.“ Jürgen unterhielt sich kurz mit ihm. Ich wurde keines Blickes gewürdigt. Ich fühlte mich komisch wie ich da stand, als sei ich Luft. Als sich die beiden verabschiedeten, nickte er mir kurz zu. „Praktikantin?“ Ich hatte plötzlich einen Kloß im Hals und wusste nicht, was ich antworten sollte. „Meine Tochter“ erklärte Jürgen schnell und grinste. Der Typ zog kurz die Augenbrauen hoch. Dann ging er eiligen Schrittes und ohne ein weiteres Wort in Richtung Aufzug. „Da ist Rico, unser Aufnahmeleiter. Hat erst vor kurzem seinen Abschluss gemacht - in Barcelona. Netter Kerl.“ Ich verdrehte die Augen. Jürgen bemerkte es zum Glück nicht.

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