Hans J Muth - Showdown Jerusalem

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Achmed schauderte. Nur der Mund Merlots lächelte. Seine Augen waren eiskalt. Das letzte Mal, dass er diesen Ausdruck in seinem Gesicht gesehen hatte, hatte ein Mensch dran glauben müssen.
Wer war jener geheime Apostel Christi, der den Tribun, Besitzer des unter dem Kreuz verlosten Rockes, erschlug, um sich des Gewandes Christi zu bemächtigen?
Eine todbringende Jagd beginnt nach den aramäischen Schriften aus dem Jahr 33 nach Chr., in die ein französischer ehemaliger Legionär, eine Archäologen-Gruppe, ein Abgesandter des Vatikans sowie ein Beauftragter des Bistums Trier verwickelt sind. Commissario Sparacios erster Fall führt ihn während seiner Ermittlungen in Rom auch in die ägyptische Wüste bis hin nach Jerusalem.
Krimi & Co.urteilt: Und schon wieder eine Perle! Das Buch ist ein Thriller, der alles beinhaltet was ein spannendes Lesevergnügen ausmacht: Klasse Plot, Abenteuer, geschliffener Schreibstil und interessante Protagonisten. D Wer auf Geschichten á la Dan Brown steht, wird «Showdown Jerusalem» lieben.

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„Auf dem Petersplatz ist ein Mord geschehen“, hörte Sparacio die sonore, angenehme Stimme seines Vorgesetzten, während der sich ein imaginäres Staubkorn vom Ärmel seines dunkelblauen Sakkos schnippte. „Die Nachricht kam vor einigen Minuten rein. Die Carabinieri und die Polizia Scientifica sind bereits vor Ort.“

„Ein Mord?“ Sparacio spürte, wie sich weiterer Unmut in seinem Körper breitmachte. „Ein Mord? Das kann doch ein anderer Kollege übernehmen. Mein Urlaub …!“

„Sie werden den Fall übernehmen! Ich habe es so beschlossen!“ Balestras Ton ließ keine Widerrede zu und resignierend presste Sparacio die Luft, die er für sein Dementi eingesogen hatte, aus seinen Lungen. „An dieser Sache scheint mehr dran zu sein, als dass es sich nur um einen gewöhnlichen Mord handelt“, fuhr der Commissario Capo in eindringlichem Tonfall fort. „Ein Mann erschien aufgeregt bei der Schweizer Garde und verlangte, in dringender Angelegenheit in den Vatikan vorgelassen zu werden. Vor den Augen der Garde traf ihn kurz darauf eine Gewehrkugel tödlich.“

Balestra drückte seinen schlanken Körper in die Poster seines Drehsessels und wippte mit der Rückenlehne vor und zurück.

„Es muss ein guter Schütze gewesen sein, denn er schoss vom Dach eines Geschäftshauses am Beginn des Petersplatzes auf sein Ziel“, fuhr der Capo fort, ohne die verzweifelte Gestik von Sparacio zu beachten. „Das sind fast 400 Meter, Sparacio. Ein verdammt guter Schütze. Was war so wichtig, dass er den Mann erschießen musste? Was meinen Sie? Glauben Sie immer noch, dass es sich um einen gewöhnlichen Mord handelt, Commissario?“

„Ich kann meinen Urlaub also als gestrichen betrachten?“ Sparacios Hoffnungspegel hatte sich bei null festgesetzt. Er sah seine enttäuschte Sofia förmlich vor seinen Augen und schüttelte verständnislos den Kopf.

Balestra schien seine Gedanken zu erraten.

„Sie werden Ihren Urlaub bekommen, Commissario. Sobald dieser Fall geklärt ist. Und was Ihre Frau angeht: Meine Empfehlung. Sie werden es ihr schon beibringen.“

*

Bereits von Weitem erkannte Sparacio die Ansammlung von Menschen, die rotierenden Blaulichter und hektisch herumlaufenden Carabinieri auf der Piaz-

za Retta.

Sciutto, der angesichts der weiter stattfindenden Zusammenarbeit mit dem Commissario mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht den mit Blaulicht bestückten Alfa Romeo steuerte, bahnte sich unter Zuhilfenahme der unangenehm misstönenden Hupe seinen Weg bis hin zu den Wachhäusern der Gardisten.

„Kommen Sie!“ Sparacio warf die Fahrzeugtür hinter sich zu. Er eilte, sein Jackett zuknöpfend dorthin, wo er die Dienstmützen der uniformierten Kollegen sah und pflügte sich einen Weg durch die gaffende Menge, Sciutto in seinem Sog. Dann stand er vor ihm, vor dem Mann, der auf dem Rücken liegend förmlich in seinem Blut schwamm. Der Mann war tot. Die Arbeit an ihm hatte Zeit.

„Was ist passiert? Was wurde veranlasst?“, wandte er sich an den Dienstgradhöchsten in der Gruppe. „Wie ist Ihr Name?“

„Ich bin Ispettore Folco Merano“, erwiderte der Angesprochene und salutierte mit steifem Rücken. Er zeigte mit dem ausgestreckten Arm in Richtung der Piazza San Pietro.

„Der Schuss muss aus dieser Richtung gekommen sein“, sagte er. „Offensichtlich vom Dach eines der vorderen Häuser an der Piazza Pio XII. Das dort, mit dem Souvenirladen im Erdgeschoss.

Sparacios Blick folgte dem gestreckten Arm des Gendarmen zu dem Gebäude, das auch ihm für einen Anschlag dieser Art durchaus geeignet erschien.

„Meine Leute durchsuchen gerade das Gelände und die Häuser“, hörte er den Kollegen sagen. „Aber ich mache mir kaum Hoffnung, dass sie Erfolg haben werden, Commissario. Sie sehen ja selbst. Bei dieser Entfernung hatte der Schütze ausreichend Zeit, nach der Tat zu verschwinden.“ Sparacio verfolgte erneut mit seinen Augen die gedachte Linie vom ausgestreckten Arm des Carabinieri ausgehend bis hin zu der vermuteten Abschussstelle.

„Ein verdammt guter Schütze“, sagte er mehr zu sich selbst. „Ein Profi. Ihre Leute sollen jeden Zentimeter durchkämmen! Nach Geschosshülsen, nach Zigarettenkippen, nach Finger und Fußspuren, nach jeder Kleinigkeit“, gab er schließlich Anweisung an Merano. „Ich möchte über jede Einzelheit informiert werden! Was ist mit der Polizia Scientifica?“

„Wir sind mit der Spurensicherung fertig, Commissario“, meldete sich einer der Nichtuniformierten, der auf dem Boden kniend im Begriff war, einen metallenen Koffer zu verschließen. „Sie erhalten meinen Bericht. Das Projektil …“

Er erhob sich aus seiner hockenden Stellung und zeigte auf den Toten. „Das Projektil ist die die Brust eingedrungen und hat den Körper durchschlagen, als wäre er aus Watte. Es ist dort hinter Ihnen in die Wand eingeschlagen und hat dort ein faustgroßes Loch hinterlassen.“

Sparacio nickte. Er kannte den Kollegen. Andrea di Silvio von der Spurensicherung. Ein brauchbarer Mann.

„Eine Militärwaffe, offensichtlich. Wer ist der Mann? Hat er Ausweispapiere dabei?“

Di Silvio nickte kurz und reichte ihm eine Plastiktasche.

„Seine Brieftasche, Reisepass, etwas Geld, diverse Kassenbons, mehr ist da nicht. Der Mann heißt Luigi Zanolla und wohnt laut seinem Passaporto in San Vittorino, einem Vorort von Rom. Wir haben das überprüft. Seine Wohnung liegt an der Piazza del Castello. Die Anwohner sagen, der Inhaber sei mehrere Monate nicht dort gewesen. Aus beruflichen Gründen, vermuten sie.

Der Beamte zuckte die Schultern.

„Sonstige persönlichen Gegenstände? Briefe, Anschriften? Hinweise auf Bekanntschaften des Toten?“

„Nichts Besonderes, Commissario“, meldete sich ein zweiter Kollege der Spurensicherung. „Lediglich eine kleine Digitalkamera. Aber wertlos. Da ist kein Chip drin.“

„Wertlos, sagen Sie?“ Sparacio sah den Kollegen verständnislos an. „Wertlos? Sie wissen doch sicher, dass ein Chip zum Fotografieren nicht zwingend notwendig ist?“

„Nein Commissario. Meine Frau und ich fotografieren noch mit einer alten …“

Sparacio schüttelte den Kopf, was den Carabinieri dazu veranlasste, seinen Satz abrupt abzubrechen. Er murmelte etwas vor sich hin, von dem es besser war, dass es der Kollege nicht hören konnte.

„Wo ist die Kamera? Geben Sie her!“

Eingeschüchtert reichte der Kollege ihm eine Plastiktüte und Sparacio entnahm ihr die Kamera, schaltete sie ein und überprüfte den Inhalt auf dem internen Speicher. Dann schüttelte er den Kopf.

„Nichts. So ein Mist! Wo ist diese verdammte Karte?“

Dann wandte er sich dem Kollegen zu, der einen erleichterten Eindruck machte.

„Wie ist Ihr Name?“, fragte er betont freundlich.

„Folco Testa, Commissario. Es tut mir leid, ich …“

„Hören Sie, Testa! Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Legen Sie sich eine digitale Kamera zu. Eine einfache. Eine kleine“, sagte er fast liebenswürdig. „Es gibt da schon preiswerte Exemplare. Nicht nur Ihre Frau, auch die italienische Polizei wird es Ihnen danken.“

Der Angesprochene nickte ergeben, doch seine Antwort konnte Sparacio, der sich wieder seiner Arbeit zugewandt hatte, nicht mehr hören: „Si, Commissario. Si. Ich werde es tun. Gleich morgen werde ich mir eine Kamera zulegen. Versprochen, Commissario. Gleich morgen.“

*

„Adieu, Luigi!“

Der Mann auf dem Dach des Hauses an der Piazza Pio XII warf einen letzten Blick auf die Stelle, wo das Leben eines Menschen durch seine Hand erloschen war.

Jean-Pierre Merlot schraube in aller Ruhe den Lauf des Gewehres vom Schaft, entfernte das Zielfernrohr und verstaute die Teile in einer Sporttasche, die er für den Transport ausgewählt hatte. Er selbst war mit einem grauen Sportanzug bekleidet, wie ihn viele Menschen in der Stadt zum Joggen benutzten. An den Füßen trug er passende Sportschuhe, ebenfalls in grau. So gekleidet würde niemand Verdacht schöpfen, wenn er die Straßen Roms entlangeilte. Keine Besonderheit: Ein Sportler auf dem Weg ins Fitnessstudio.

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