Hans J Muth - Showdown Jerusalem

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Achmed schauderte. Nur der Mund Merlots lächelte. Seine Augen waren eiskalt. Das letzte Mal, dass er diesen Ausdruck in seinem Gesicht gesehen hatte, hatte ein Mensch dran glauben müssen.
Wer war jener geheime Apostel Christi, der den Tribun, Besitzer des unter dem Kreuz verlosten Rockes, erschlug, um sich des Gewandes Christi zu bemächtigen?
Eine todbringende Jagd beginnt nach den aramäischen Schriften aus dem Jahr 33 nach Chr., in die ein französischer ehemaliger Legionär, eine Archäologen-Gruppe, ein Abgesandter des Vatikans sowie ein Beauftragter des Bistums Trier verwickelt sind. Commissario Sparacios erster Fall führt ihn während seiner Ermittlungen in Rom auch in die ägyptische Wüste bis hin nach Jerusalem.
Krimi & Co.urteilt: Und schon wieder eine Perle! Das Buch ist ein Thriller, der alles beinhaltet was ein spannendes Lesevergnügen ausmacht: Klasse Plot, Abenteuer, geschliffener Schreibstil und interessante Protagonisten. D Wer auf Geschichten á la Dan Brown steht, wird «Showdown Jerusalem» lieben.

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Er zerrte den Reißverschluss der Tasche zu und streifte mit seinen Blicken den kalten Betonboden des flachen Daches, von dem aus er den Schuss, und nur den einen, vermerkte er innerlich stolz, abgegeben hatte.

Nach diesem Schuss hatte er die Waffe erneut durchgeladen. Für alle Fälle. Doch es war nicht erforderlich geworden, den Abzug ein weiteres Mal durchzuziehen. Er spürte, wenn er traf. Er spürte aber auch, wenn er sein Ziel verfehlte. Heute hatte er getroffen. Mit einem Schuss. Mit dem ersten Schuss.

Sein Blick streifte weiterhin den Boden. Er suchte nach der Patronenhülse, die beim Nachladen aus der Patronenkammer geschleudert worden war. Seine Blicke tasteten ins Leere. In gebeugter Haltung schritt er die nähere Umgebung seines Aufenthaltes ab und sah schließlich die Hülse. Sie war durch einen Regen-Siphon gefallen und lag für ihn unerreichbar im Auffangnetz unterhalb des metallenen Gitters.

Merlot kniete nieder, wobei sich sein mächtiges Kreuz nach hinten wölbte und nun konnte man die kräftigen Halsmuskeln sehen, die der zurückweichende Kragen des Trainingsanzuges freigab. Alles in allem besaß er für seine achtundvierzig Jahre einen durchtrainierten Körper und bei einer Größe über einen Meter neunzig hatte seine Statur schon manchen Gegner das Fürchten gelehrt.

Andere Menschen einschüchtern, das hatte er gelernt, hatte es zu seiner Profession gemacht. In der Légion Étrangère hatte er acht Jahre lang gedient. Seiner Brutalität und seinem nach vorne drängenden Engagement hatte er es zu verdanken, dass er schon bald in den Rang des Adjutant Chefs aufstieg und für die Ausbildung der gewöhnlichen Mannschaft verantwortlich wurde.

Während des Golfkrieges gegen Saddam Hussein 1991 war er Mitglied der „Division Daguet und nahm an der erfolgreichen Operation „Desert Storm“ und in den Folgejahren an den friedenssichernden Maßnahmen in Kambodscha, Somalia und Ruanda teil.

Er hatte gelernt, Menschen mit der bloßen Hand umzubringen, er hatte alle möglichen Waffengattungen studiert, sich in sie hineingelebt. Inzwischen konnte er einer Fliege auf tausend Meter ins Auge schießen.

Die Patronenhülse war zu tief in den Abflussbehälter gefallen. Er gab sein Vorhaben auf, sie dort herauszufischen und als er sich erheben wollte, verharrte in seiner Bewegung.

Dann plötzlich waren sie da, die Polizeisirenen, genau unter ihm auf dem Largo del Colonnato. Merlot beugte sich tief in die Hocke und versuchte, über die niedrige Brüstung auf die Straße unter ihm zu sehen. Dazu musste er sich flach auf den Boden legen, um zu verhindern, dass man seiner gewahr wurde.

Aus zwei der blau weißen Alfa Romeos sprangen jeweils zwei uniformierte Carabinieri und bahnten sich durch eine Traube von Touristen den Weg zum Eingang des Gebäudes.

Merlot wusste: Das galt ihm. Man hatte die Schussrichtung lokalisiert und vermutete den Schützen offensichtlich gerade hier, genau auf diesem flachen Dach.

Merlot sah sich um. Er suchte einen Fluchtweg. Es gab keinen. Keinen außer dem Weg über das Treppenhaus, den er hierher genommen hatte und den die Carabinieri gerade nahmen.

Er fasste seine Tasche mit dem verstauten Gewehr und rannte zu der Tür, die von unten herauf zum Dach und damit zu ihm führte.

Es gab für ihn keinen anderen Ausweg. Er würde das tun müssen, was er am besten konnte. Er würde kämpfen. Es waren drei Polizisten.

Bilder schossen ihm durch den Kopf. Drei? Was waren schon drei? Er hatte es mehrfach mit bedeutend mehr Angreifern zu tun gehabt. Stets war er als Sieger hervorgegangen. Immer waren es Kämpfe auf Augenhöhe gewesen. Anders als heute. Heute war er von vorneherein im Vorteil. Sie mussten durch diese Tür dort kommen, nacheinander. Sie waren Polizisten, keine Kämpfer, so wie er. Sie hatten keine Chance in seinen Augen.

Er setzte seine Tasche ab und schob sie mit dem Fuß einen halben Meter hinter sich. Dann griff er in den Hosenbund auf seinem Rücken und förderte eine großkalibrige Pistole zutage, zog das Magazin heraus und nickte zufrieden. Er lud sie durch und umfasste den kalten metallenen Griff.

Dann atmete er tief ein und spannte die Muskeln seines Körpers, beginnend bei den Schultern bis hinab zu den Unterschenkeln, dass seine Kleidung sich straffte. Er war bereit. Bereit zum Kampf auf Leben und Tod.

Merlot wartete. Er stand neben der Tür, so, dass sie sich in die entgegengesetzte Richtung öffnen würde.

Er hörte leise Schritte. Flüstern. Sie kamen herauf. Sie wähnten sich sicher.

Merlot konzentrierte sich kurz auf den Verkehr unter ihm auf dem Largo del Colonnato. Keine Polizeisirenen. Man hatte keine Verstärkung angefordert. Vielleicht war man sich nicht sicher, den Schützen hier anzutreffen, oder die Beamten hatten so viel Selbstvertrauen, dass sie glaubten, alleine mit der Situation fertig zu werden.

Die Schritte auf der Treppe kamen näher. Merlots Muskeln spannten sich erneut. Er war bereit. Dann ging alles sehr schnell. Zu schnell für die Carabinieri. Da Merlot die Tür zum Treppenhaus wie zu einer Einladung geöffnet hatte, tastete sich der erste der Gendarmen mit vorgehaltener Maschinenpistole vor. Kaum dass er die letzte Stufe erreicht hatte und der Lauf seiner Waffe einige Zentimeter ins Freie ragte, hatte Merlot diese mit der rechten Hand am Lauf gefasst und dem Carabinieri aus der Hand gerissen.

Durch die Wucht des Zuges wurde dieser nach vorne geschleudert, wobei er über die letzte Stufe der Treppe stolperte und nach vorne auf den Boden fiel. Ein Schlag mit dem Kolben der Waffe in Merlots Händen auf den Kopf des Daliegenden reduzierte die Gegner auf nunmehr zwei.

Die Schritte auf der Treppe verwandelten sich nun in Gepolter, gefolgt von zwei kurzen Salven aus einer Maschinenpistole, die in die Brüstung unterhalb des Geländers einschlugen.

Merlot wusste, was er nun zu tun hatte. Er wusste, was in den beiden Gendarmen vorging. Sie würden auf ein Geräusch lauschen, ein Geräusch, das er verursachen würde, ein Geräusch, mit dem sie hofften, ihn lokalisieren zu können. Er musste diese minimale Überlegungszeit ausnutzen.

Er legte die Maschinenpistole auf dem Boden ab und zog seine eigene Pistole aus dem Holster. Sie hatte ihn noch nie im Stich gelassen. Dann glaubte er den richtigen Zeitpunkt gekommen.

Mit vorgehaltener Waffe sprang Merlot in die Türöffnung und eröffnete das Feuer auf die Gendarmen, die mit einem solchen Angriff nicht gerechnet hatte.

Die Kraft der Einschläge in ihren Körpern warf sie nach hinten auf die Stufen, so dass sie mit hochgerissenen Armen und verdrehten Gelenken bis zum Treppenabsatz hinunterfielen, wo sie übereinander in einer immer größer werdenden Blutlache reglos liegenblieben.

Merlot fasste seine Tasche mit dem Scharfschützengewehr und warf einen letzten Blick auf den Petersplatz, auf dem die Anzahl der rotierenden Blaulichter der Polizeiautos zunahmen.

Dann lief er die Treppe hinab, vorbei an teils ängstlich weglaufenden, teils schreienden Passanten und eilte die zweihundert Meter zur Piazza Pia, wo er seinen Wagen verschlossen und mit einer Parkscheibe versehen abgestellt hatte.

Niemand nahm von Merlot Notiz, als er kurz darauf den unscheinbaren klapprigen Fiat, einen dunkelblauen Leihwagen der Mittelklasse, den er unter falschem Namen angemietet hatte, in einer abgelegenen Gasse abstellte.

In der Absteige in der Via Cassiodoro, in der er sich eingemietet hatte, würde er für die nächsten Stunden sicher sein. Doch erst hatte er noch etwas zu erledigen.

*

„Eine bodenlose Sauerei!“, tobte Commissario Capo Leonardo Balestra, wobei er in seinem Büro auf und ab lief. Wie konnte das geschehen? Hat man geglaubt, der Schütze ergibt sich, sobald er Polizeiuniformen sieht? Hat man den Beamten nicht gesagt, was sie unter Umständen in dem Haus erwartet?“

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