Thomas Riedel - Die blaue Blume

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Ein anonymer Anruf, eine direkte Weisung von ganz oben und ein Mord ohne Leiche, bereiten Detective Chief Inspector Isaac Blake und seinem Kollegen Cyril McGinnis Kopfschmerzen. Wer war der unbekannte Anrufer? Warum erhalten sie ihre Anweisungen direkt vom Chief Constable? Wo ist die Leiche und was steckt hinter den zahlreichen Vermisstenmeldungen, die der Fall auf einmal mit sich bringt? Ein Verwirrspiel entsteht. Mit der Zeit kommt den beiden Kriminalisten ein schlimmer Verdacht …

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Im sprichwörtlichen Gänsemarsch gingen sie durch den dunklen Park. Chief Inspector Blake ging voran. Lord Dwerryhouse folgte ihm und sein Diener Sharukh bildete das Schlusslicht.

Blake wandte sich einmal kurz um und fragte:

»Stimmt die Richtung, Sir?«

Der Adelige nickte. Erneut bemerkte Blake die Angst in seinem Gesicht, die sich nun zunehmend mit Entsetzen und Verzweiflung mischte.

Das Wasserbecken maß gut zehn mal zwölf Yards. Als sie es fast erreicht hatten, blieb Sir William stehen. Er beobachtete den Chief Inspector, der aufmerksam die Wasseroberfläche absuchte.

Blake umrundete das Becken und nach etwa zehn Minuten wandte er sich wieder Lord Dwerryhouse zu.

»Sehen Sie, ging doch recht schnell!«, rief er dem entfernt stehenden Hausherren zu. »Alles in bester Ordnung. Es war also blinder Alarm. Aber so ist das nun einmal mit anonymen Anrufen. Da wird die Polizei bemüht, und am Ende ist nichts an der Sache dran. Lassen Sie uns zurück ins Haus gehen.«

Lord Dwerryhouse und sein Diener sahen sich völlig fassungslos an. Sharukh reagierte verlegen und wusste sich nicht anders zu helfen, als ein freches Grinsen aufzusetzen. Beide waren gleichermaßen verdutzt. Sie hatten mit dem Schlimmsten gerechnet, nur damit nicht.

Als alle wieder in die repräsentative Eingangshalle zurückgekehrt waren, sagte sich Sir William, dass etwas Unheimliches über der Stille des Hauses lag. Seine Sinne waren geweckt und sein Instinkt warnte ihn.

Auch Detective Chief Inspector Blake machte sich seine Gedanken. Zwar hatte er keine Leiche im Wasserbecken vorgefunden, doch war ihm das auffällige Verhalten der Hausbewohner nicht entgangen. Insbesondere die anfängliche Weigerung des Lords und dessen überzogen zur Schau gestellte Entrüstung, hatten seine Aufmerksamkeit erregt. Es war das typische Verhalten eines Mannes, der etwas zu verbergen und Angst davor hatte erwischt zu werden. Alles deutete darauf hin, dass er selbst das Vorhandensein einer Frauenleiche im Becken geglaubt hatte.

Allein das auffällige Benehmen des Adeligen und seines Dieners gab Blake aber keinen Ansatzpunkt, der obskuren Angelegenheit offiziell weiter nachzugehen. Für den Augenblick blieb ihm nichts Anderes übrig als sich zurückzuziehen.

»Nichts für ungut«, schloss der Chief Inspector und verabschiedete sich höflich.

Die beiden begleiteten ihn zur Haustür.

»Aber, aber«, begann Lord Dwerryhouse und spielte die Sache herunter, »Sie haben doch nur Ihre Pflicht erfüllt, Chief Inspector.«

In Wirklichkeit aber war ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Ihm und seinem Diener merkte man die Erleichterung an, und besonders Sharukh schien aufzuatmen.

Die beiden sahen dem Kriminalbeamten nach, wie er sich langsam über den Kiesweg entfernte.

Kapitel 3 S harukh hatte die Tür ins Schloss fallen lassen während sich Lord - фото 6 Kapitel 3 S harukh hatte die Tür ins Schloss fallen lassen während sich Lord - фото 7

Kapitel 3

S

harukh hatte die Tür ins Schloss fallen lassen, während sich Lord Dwerryhouse erschöpft gegen die Wand der Eingangshalle gelehnt hatte. Nur langsam fiel die Anspannung von ihm ab. Seine Gedanken kreisten um die verschwundene Frauenleiche im Wasserbecken. Er verstand einfach nicht, wie das möglich war.

»Das ist mir unbegreiflich!«, seufzte er. »Verstehst du das, Sharukh?«

Sein Diener sah ratlos aus.

»Wir müssen beide an Halluzinationen leiden, Sir«, erwiderte er. »Aber an Spukgestalten glaube ich deshalb noch lange nicht. Da hat sich jemand einen üblen Streich mit uns erlaubt. Anders kann ich mir das nicht erklären, Mylord.«

Als sie vom Eingangsbereich in die riesige Vorhalle zurückkamen, stieß Lord Dwerryhouse einen gellenden Schrei aus. Mit weit geöffneten Augen starrte er seinen Bediensteten an. Für einen kurzen Augenblick war er sprachlos.

»Das gibt es doch nicht! Das kann nicht wahr sein!«, rief er fassungslos.

Kaum hatte sich die Leiche im Wasserbecken auf ungeklärte Weise im Nichts aufgelöst, lag sie jetzt direkt vor ihnen auf den Fliesen. Es schien als sei sie gerade aus dem Wasser gestiegen, denn um ihren Körper zeichneten sich kleine Lachen ab.

»Das ... das ist ja!«, kreischte Sharukh. »Das ist sie!« Er ließ sich auf die Knie fallen. »Oh Kali!«, rief er aus. »Göttin des Todes und der Zerstörung, Verkörperung des Zorns, die du der schwer zu begreifenden Göttin Durgas aus der Stirn entsprungen bist, was ...«

»Hör auf damit! Glaubst du deine Göttin Kali kann uns helfen?«, brüllte Lord Dwerryhouse unbeherrscht und übertönte das Gebet seines Dieners.

Er glaubte nun endgültig den Verstand zu verlieren. Ihm war schwindelig und er bekam Hitzewallungen. Sein Kopf begann zu schmerzen. Als jetzt aus den oberen Räumen auch noch ein grausames, erbarmungsloses Gelächter erschall, presste er sich beide Hände auf die Ohren.

»Sieh sofort nach was das ist!«, stöhnte er befehlend. »Ja, hörst du nicht! Sofort, sage ich! Auf der Stelle!«

Sharukh reagierte nicht. Für ihn stand fest, dass hier Wesen am Werk waren, die sich nicht fassen ließen. Wie versteinert blieb er knien. Für nichts auf der Welt wäre er jetzt nach oben gegangen. Mit Geistern wollte er nichts zu tun haben.

Auch der Lord rührte sich nicht von der Stelle. Es schien, als blickte er durch die gegenüberliegende Wand und würde etwas Grauenhaftes sehen. Sein Gesicht hatte jede Farbe verloren und seine Hände zitterten.

»Die blaue Blume! Das verdammte Gift dieser Blume!«, rief Sharukh. »Diesmal ist es alles viel schlimmer, Mylord! Wir haben es mit Satan höchstpersönlich zu tun!« Ängstlich sah er seinen Herrn an. »Bei Brahma, was, wenn dieser Kriminalbeamte noch einmal zurückkommt!«

»Hör auf damit!«, schnaubte Sir William entgeistert. »Male doch nicht den Teufel an die Wand!«

Er hatte den Satz gerade beendet als es an der Tür schellte. Die beiden Männer zuckten zusammen.

»Das ... das ...ist ...«, keuchte der Lord.

Sharukh stand auf und wankte langsam zur Tür. Er wollte bereits öffnen, als ihn Lord Dwerryhouse fest an der Schulter fasste und von seinem Vorhaben abhielt.

»Um Gottes willen! Wenn das jetzt wirklich der Chief Inspector sein sollte ...«, zischte er. »Du bist wohl von allen Geistern verlassen, Sharukh! Wenn der jetzt die Frau sieht, klitschnass ... was wird der denken?«

»Aber, ... wenn wir nicht öffnen ...«

Die Klingel unterbrach ihn. Drohend und herausfordernd drang sie an ihre Ohren.

»Sollte ich nicht doch lieber …?«

Sir William hatte sich erneut gegen die Wand gelehnt. Er hatte das Gefühl seine Beine würden jeden Augenblick nachgeben.

»Ja, in Gottes Namen, ja!«, stöhnte er. »Es bringt ja nichts. Wir können nicht wie Verbrecher davor davonlaufen! Mach‘ schon auf!«

Der Mann im Türrahmen war tatsächlich Detective Chief Inspector Blake. Verwundert betrachtete er die beiden Männer, die mit völlig verstörten Mienen im Flur standen, gerade so, als wollten sie jeden Moment die Flucht ergreifen.

»Ich bitte um Entschuldigung, Mylord«, sagte Blake. »Aber ich hörte aus ihrem Haus ein äußerst seltsames Geschrei. Es klang schon fast wie ein irres Gelächter, aber ich möchte mich da nicht festlegen.« Prüfend sah er die beiden an. »Es ist doch alles in Ordnung?«

»Alles in Ordnung«, stammelte der Lord. »Alles in bester Ordnung! Besser geht es gar nicht! Wirklich nicht!« Seine Stimme war dabei umzukippen. »Kommen Sie nur herein! Alles in Ordnung! Gehen Sie am besten direkt in die Vorhalle! Sie werden sehen, es ist alles gut.«

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