Thomas Riedel - Die blaue Blume

Здесь есть возможность читать онлайн «Thomas Riedel - Die blaue Blume» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die blaue Blume: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die blaue Blume»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ein anonymer Anruf, eine direkte Weisung von ganz oben und ein Mord ohne Leiche, bereiten Detective Chief Inspector Isaac Blake und seinem Kollegen Cyril McGinnis Kopfschmerzen. Wer war der unbekannte Anrufer? Warum erhalten sie ihre Anweisungen direkt vom Chief Constable? Wo ist die Leiche und was steckt hinter den zahlreichen Vermisstenmeldungen, die der Fall auf einmal mit sich bringt? Ein Verwirrspiel entsteht. Mit der Zeit kommt den beiden Kriminalisten ein schlimmer Verdacht …

Die blaue Blume — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die blaue Blume», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Der Lord fühlte wie ihm der Schweiß ausbrach Es war also tatsächlich passiert - фото 3

Der Lord fühlte wie ihm der Schweiß ausbrach.

Es war also tatsächlich passiert! Und was jetzt? Sie war tot und augenscheinlich ermordet worden. Scotland Yard, die Mordkommission, würde sich einschalten. Er sah jetzt schon die Regenbogenpresse mit ihren überdimensionalen, plakativen Schlagzeilen vor sich. Nur soweit wollte er es gar nicht erst kommen lassen. Die Frau musste schnellstens aus dem Wasserbecken gefischt und bestmöglich an irgendeiner geeigneten Stelle im Park vergraben werden. Inständig hoffte er darauf, dass später niemand auf die Idee kam in seiner großzügigen Gartenanlage nach ihr zu suchen. Aber warum sollte es dazu kommen? Schließlich wusste außer seinem Diener ja niemand, dass Meagan Sandford bei ihm zu Gast gewesen war.

Während er auf die Leiche der jungen Frau starrte und seinen defätistischen Gedanken nachhing, vernahm er plötzlich ein knackendes Geräusch. Er erschrak und wirbelte auf der Stelle herum.

Im Schatten seiner Teufelssträucher war wie aus dem Nichts eine Person erschienen.

»Wer sind Sie?«, rief Lord Dwerryhouse geistesgegenwärtig. Er hatte nicht damit gerechnet, in dieser ihn sehr belastenden Situation von jemandem überrascht zu werden. Er riss sich zusammen und schaffte es ruhig zu bleiben.

Ein schauriges Lachen ertönte.

»Wer ich bin, Sir William?«, echote die weibliche Stimme. Sie klang erstaunt und amüsiert zugleich, gerade so, als wundere sie sich darüber, dass seine Lordschaft diese Frage überhaupt an sie richtete, so als müsse er doch genau wissen, wen er da vor sich hatte. Noch einmal lachte sie. »Wer ich bin? Ich bin Diejenige, die sich um die Seelen der von dir ermordeten Frauen kümmert! Schwimmt nicht gerade wieder eines dieser armen Geschöpfe in dem Becken?« Sie deutete in die Richtung und wieder hallte das teuflische Lachen in Dwerryhouses Ohren. »Du willst mir doch nicht allen Ernstes weismachen, sie sei freiwillig ins Wasser gegangen! Das Messer in ihrem Rücken, ist das nicht dein Jagdmesser?«

Unwillkürlich begann Lord Dwerryhouse zu zittern. Er bemühte sich, sich nichts anmerken zu lassen und es gelang ihm sogar Entschlossenheit zu zeigen.

»Ich habe gefragt, wer Sie sind!«, forderte er die Person noch einmal mit kräftiger Stimme auf. »Und kommen Sie mir nicht mit diesem Quatsch, Sie seien Diejenige, die sich um irgendwelche Seelen kümmert! Ich bin schon lange kein kleines Kind mehr und Geister gibt es nicht!« Er geriet in Rage. »Als Geist wissen Sie sicher, wie das Mädchen heißt und auch wie sie in das Wasserbecken gekommen ist. Mich interessiert vielmehr, wie Sie hier hereingekommen sind. Das Gelände ist von hohen Mauern umgeben und das Zufahrtstor ist fest verschlossen!« Erneut hörte er ihr schauriges Lachen. Aber diesmal hatte er bereits damit gerechnet und es erschreckte ihn nicht mehr.

»Mauern und eiserne Tore ... ja, glaubst denn wirklich, die würden mich aufhalten?«, erwiderte die Stimme. »Du hast diese junge Frau ermordet, Sir William. Gerade einmal zweiundzwanzig Jahre alt ist sie geworden. Du hast sie getötet! Meinst du nicht, dass Meagan Sandford noch gern gelebt hätte? Aber machen wir uns nichts vor! Ein junges Ding, welches sich mit seiner Lordschaft einlässt, hatte ja noch nie eine hohe Lebenserwartung!« Die Stimme hatte an Schärfe zugenommen und wurde anklagend. »Zu oft schon geschah es in der Vergangenheit und es wird wohl auch in Zukunft wieder geschehen. Ich weiß es! Ich muss es wissen! Denn ich kümmere mich um ihre armen Seelen!«

Dwerryhouse wollte etwas erwidern, es lag ihm auch bereits auf der Zunge, aber er brachte keinen Ton über die Lippen – ihm versagte die Stimme. Mit Unbehagen stellte er fest, dass er diesem ungerufenen Geist der Vergangenheit ausgeliefert war. Immer wieder holte ihn seine Vergangenheit ein, kaum, dass er glaubte ihr entkommen zu sein. Er konnte ihr einfach nicht entrinnen. Das alles konnte doch gar nicht real sein, dachte er. Wollte ihn dieses Wesen auf besonders perfide, makabre Art erpressen? Ein Geist, wie lächerlich! Den würde er sich jetzt mal genauer ansehen. Kaum hatte diesen Gedankengang zu Ende gebracht, wagte er sich auch schon einen Schritt weiter vor, um die unheimliche Stimme näher in Augenschein zu nehmen.

Dann sah er sie!

Der Geist war eine schlanke Frau mit langem weißen Engelshaar, das ihr zu allen Seiten weit über die Schultern fiel. Ihr Gesicht wirkte ein wenig verbraucht, schon älter und auch der Halsansatz war nicht mehr ganz so straff. Spuren des Alters zeigten auch ihre Hände, die aus den weiten Ärmeln ihres weißen Kleides schauten.

Diese Frau sollte er fürchten?

Dwerryhouse wollte schon ein selbstgefälliges Grinsen aufsetzen, als ihm auffiel, dass ihre Füße gar nicht den Boden berührten.

Die Frau, ... sie schwebte gut einen halben Yard über dem Beet.

Erschrocken wich er einige Schritte zurück und stieß dabei gegen die Kante des Beckens. Er taumelte und fast wäre er rücklings ins Wasser gestürzt, aber er schaffte es gerade noch rechtzeitig sein Gleichgewicht zurückzugewinnen.

»Wie heißen Sie?«, stöhnte er gequält.

Die gespenstische Frau stieß ein spöttisches Lachen aus.

»Was bedeutet schon ein Name? Namen sind wie Schall und Rauch!«, erwiderte sie abfällig. »Aber, wenn du es unbedingt wissen willst: Man nennt mich Rasriria!« Die Frau mit dem Engelshaar machte eine kleine Pause. »Geh ins Haus zurück, Sir William! Für dich gibt es hier nichts zu tun. Ich werde mich um das tote Mädchen kümmern und es mit mir fortnehmen.«

Der Widerstand seiner Lordschaft schien gebrochen, denn Dwerryhouse wandte sich um und ging, scheinbar gehorsam, auf das große Herrenhaus zu. Doch kaum glaubte er sich außerhalb von Rasririas Blickfeld, machte er einen für ihn erstaunlichen Satz zur Seite und verschwand in einem Gebüsch. Er war bestenfalls achtzig Yards vom Wasserbecken entfernt. In der herrschenden Dunkelheit konnte er von seiner Position aus nichts sehen, aber der Lord setzte auf sein Gehör.

Aber so sehr er auch lauschte, es tat sich nichts. Nicht das geringste Geräusch war zu vernehmen. In der Hoffnung, dass sich doch noch etwas tat verharrte er in seinem Versteck. Als nach gefühlten zehn Minuten immer noch nichts zu hören war, verließ er seinen Platz und schlich auf leisen Sohlen zum Becken zurück.

Verwundert sah er sich um. Die seltsame weibliche Geistererscheinung war weg! Aber die tote junge Frau trieb nach wie vor auf der Wasseroberfläche vor sich hin. Hatte Rasriria nicht gesagt, sie wolle Meagan Sandford mitnehmen? Warum war sie dann immer noch da?

Noch einmal lauschte seine Lordschaft angestrengt. Aus einer Ecke des weiträumigen Parks kamen seltsame Laute, wie er sie seinerzeit oft in Indien vernommen hatte, wenn er des Nachts durch die Grünanlagen Bombays und Kalkuttas gegangen war. Es waren Geräusche, die sich nicht genau definieren ließen.

»Verdammt! Da ist doch jemand!«, rief er laut in die entsprechende Richtung.

Ein höhnisches Gekicher drang an sein Ohr. Es war ganz nah. Panisch drehte er sich im Kreis.

»Ich bin es, Rasriria! Ich bin immer noch hier, Sir William«, raunte sie. » ... immer noch ...«

So sehr Dwerryhouse sich auch anstrengte, es gelang ihm nicht die Frau auszumachen. Sie konnte keinen Yard entfernt sein, dessen war er sich sicher und dennoch konnte er sie nicht sehen. Nirgends konnte er die Umrisse ihres Körpers erkennen. Es schien, als habe sie sich aufgelöst.

Alles in ihm drängte danach laut zu schreien, aber ihm war bewusst, dass all sein Rufen sinnlos war. Es waren die Schatten seiner Vergangenheit. Sie kamen zurück und waren nicht aufzuhalten. Mit geschlossenen Augen versuchte er innezuhalten und sein Selbstbewusstsein zurückzugewinnen. Alles wurde irgendwie traumhaft. Ganz langsam zerfloss all das Unwirkliche und verlor seinen schweren, gefährlichen Sinn. Und trotz aller Kontrolle, die er über sich zu gewinnen hoffte, spürte der Lord deutlich das Hochschnellen seines Pulses.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die blaue Blume»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die blaue Blume» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die blaue Blume»

Обсуждение, отзывы о книге «Die blaue Blume» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x