Thomas Riedel - Die blaue Blume

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Ein anonymer Anruf, eine direkte Weisung von ganz oben und ein Mord ohne Leiche, bereiten Detective Chief Inspector Isaac Blake und seinem Kollegen Cyril McGinnis Kopfschmerzen. Wer war der unbekannte Anrufer? Warum erhalten sie ihre Anweisungen direkt vom Chief Constable? Wo ist die Leiche und was steckt hinter den zahlreichen Vermisstenmeldungen, die der Fall auf einmal mit sich bringt? Ein Verwirrspiel entsteht. Mit der Zeit kommt den beiden Kriminalisten ein schlimmer Verdacht …

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»Scotland Yard im Haus«, stellte Dwerryhouse nochmals fest. »Und das zu so später Stunde. Erinnert einen schon etwas an die alten, noch in Schwarz-Weiß gedrehten, Edgar Wallace-Streifen der Sechziger Jahre, nicht wahr?« Er zeigte ein aufgesetztes Lächeln. »Zumindest hoffe ich, dass Sie nicht die schlechten Angewohnheiten vieler Ihrer Kollegen haben.«

Blake ärgerte sich über diesen verbalen Angriff, ließ sich aber nichts anmerken.

»Ganz gewiss nicht, Sir«, erwiderte er höflich. »Es wird schnell gehen. Wie ich bereits sagte, ich habe nur einige Fragen. Sie müssen wissen, wir hatten einen anonymen Anruf im Yard. Im Grunde nehmen wir die nicht besonders ernst, aber in Ihren Fall, da ... nun ja, fühlten wir uns verpflichtet ... Immerhin lässt sich so bereits im Vorfeld ein möglicher Skandal ausschließen.« Unauffällig musterte er den Lord. »Es hieß, Sie hätten etwas mit einer gewissen Meagan Sandford.«

Blake machte eine Pause. Er registrierte, wie seine Lordschaft kurz zusammenzuckte, sich dann aber sofort wieder in den Begriff bekam und sogar ein Lächeln schaffte. Es war das Aufblitzen eines Augenblicks der Heiterkeit.

»Was Sie nicht sagen, Chief Inspector. Tatsächlich?«, bemerkte der Lord mit einem leicht zynischen Unterton. »Und wenn schon? Es ist doch wohl meine Privatangelegenheit, ob ich ein Verhältnis habe oder nicht. Und wenn, dann geht das ja wohl weder Sie, noch Scotland Yard etwas an. Ganz abgesehen davon bin ich ledig. Wie sollte es diesbezüglich also zu einem Skandal kommen?«

»Damit haben Sie durchaus recht, Sir William«, beeilte sich Blake zu sagen. »Das ...«

»Ja, was denn noch?«, murrte der Lord ungehalten und schnitt dem Chief Inspector mit einer eindeutigen Geste das Wort ab. »Und selbst, wenn diese Dame ein Kind von mir erwarten würde, so wäre das früher vielleicht einen Skandal wert gewesen, aber wir leben Gott-sei-dank im 21. Jahrhundert!«

William Dwerryhouse bemühte sich Optimismus zu heucheln, aber es wollte ihm nicht so recht gelingen - die Leiche im Park hing wie mit Bleigewichten an ihm.

»Das alles wäre kein Grund«, gestand Blake ein und nahm seinen Faden wieder auf. »Und um etwas Derartiges geht auch gar nicht.« Er warf dem Hausherrn einen ernsten Blick zu. »Die anonyme Mitteilung lautet, dass die genannte junge Frau in Ihrem Haus ermordet wurde und wir sie in Ihrem Swimmingpool finden können. Das hat schon eine ganz andere Qualität, meinen Sie nicht auch, Sir!?«

»Jetzt ist es aber genug«, stieß der Lord mit einem Ton der Entrüstung aus. »Ich habe gar keinen Swimmingpool! Sie müssen doch zugeben, dass ist alles mehr als verrückt! Völliger Irrsinn!«

»Ja, das schätze ich auch«, bemerkte Blake und erhob sich. »Ich mache Ihnen einen Vorschlag, Sir. Damit wäre die Sache auch sofort erledigt und vom Tisch. Wir gehen ...« Er unterbrach für eine Sekunde des Nachdenkens. »Übrigens, wenn Sie keinen Swimmingpool haben, dann ist womöglich ein Teich oder Ähnliches gemeint.«

»Im Park gibt es ein altes Wasserbecken«, erklärte William Dwerryhouse. »Ist voll mit Brackwasser. Wurde soweit ich weiß von meinem Großvater vor über achtzig Jahren mal angelegt. Das Becken wird ja wohl kaum in Frage kommen. Das ist ja völlig absurd.«

Blake zeigte ein tiefsinniges Lächeln.

»Nun, dann werde ich jetzt einen kurzen Blick darauf werfen und die Sache ist erledigt«, schlug er vor. »Der Versuch Ihnen etwas anzuhängen wäre entkräftet und ich verschwinde wieder.« Auffordernd sah er den Lord an. »Wir sollten es direkt hinter uns bringen, Mylord.«

Lord Dwerryhouse reagierte nicht sofort. Sein Diener Sharukh stand in der Tür und gab ihm per Zeichensprache zu verstehen, dass es schier unmöglich sei, den Chief Inspector an das Wasserbecken zu führen. Es war klar, dass er sich damit selbst ans Messer lieferte, wenn er dem Wunsch des Kriminalbeamten entsprach.

Blake war nicht entgangen, dass zwischen dem Lord und seinem Sekretär ein stiller Dialog stattgefunden hatte. Ebenso wenig war ihm entgangen, wie das Gesicht des Adeligen blass geworden war. Es war offensichtlich, dass seine Absicht, einen Blick auf das Becken zu werfen, bei den beiden Panik ausgelöst hatte.

Lord Dwerryhouse kämpfte gegen eine aufsteigende Übelkeit an. Er fühlte seinen Puls rasen. In seinen Ohren begann es wild zu pochen. Sein Schädel dröhnte und vor seinen Augen flimmerte es.

»Wir werden das keineswegs tun, Chief Inspector«, brachte er mühsam hervor. »Ich bin ein Ehrenmann und als solcher muss Ihnen mein Wort genügen. Ich habe es absolut nicht nötig, auf lächerliche Verdächtigung von Personen hin, die nicht einmal bereit sind ihren Namen zu nennen, in irgendeiner Art und Weise mit entkräftenden Beweisen reagieren zu müssen. Wenn ich Ihnen sage ...«

»Es wäre aber sicher besser ...«, warf Isaac Blake mit unterschwelligen Nachdruck ein, wobei er sich durchaus seiner Unhöflichkeit bewusst war, dem Lord ins Wort gefallen zu sein. Aber auch er kam nicht dazu auszureden.

Noch während er sprach hatte Sir William verzweifelt die Arme gehoben, wobei sein linker Arm nur halb in die Höhe kam. Seine Miene hatte einen harten Zug angenommen und seine Augen sprühten böse.

»Nein und nochmals nein!«, erklärte er kategorisch. »Es ist gegen meine Ehre! Auf keinen Fall werde ich irgendwelchem Geschwätz nachgeben. Ein anonymer Anrufer! Sie müssen im Yard endgültig verrückt geworden sein! Und jetzt verlangen Sie obendrein auch noch Beweise!? So etwas ist mir ja noch nie untergekommen!«

Seine Körpersprache unterstrich seine Verärgerung. Zähneknirschend und die Augen leicht verdrehend wanderte Dwerryhouse um den kleinen Tisch, auf dem sich eine schlichte Vase mit künstlichen Blumen befand.

Sein dunkelhäutiger Diener hatte sich ein Herz gefasst und den Raum betreten. Auf seiner Stirn perlte feiner Schweiß. Blake bemerkte, wie der Mann es tunlichst vermied ihn direkt anzusehen.

»Ich würde die Sache sehr gern beenden und mit Ihnen kurz zu diesem Becken gehen, Mylord«, setzte der Chief Inspector noch einmal an. »Dann kann ich mich persönlich davon überzeugen, dass sich keine Leiche im Wasser befindet. Sie wissen doch, dass ich als Kriminalbeamter verpflichtet bin, einer solchen Angelegenheit nachzugehen. Und das auch, wenn es unter Umständen nur eine haltlose Beschuldigung ist.«

»Unerhört! Einfach unerhört, diese versuchte Staats-willkür!«, empörte sich Sir William. Er fühlte wie seine Hände zu zittern begannen. Sie waren eiskalt geworden. Er trat einige Schritte zurück und hielt sich am Rand des Kaminsimses fest. »Wie kommt man bloß darauf mir dergleichen zu unterstellen?«

Blake hielt sich zurück und blieb für den Augenblick stiller Beobachter. Er nahm jede feine Nuance im Verhalten des Lords war. So auch, dass der Lord den Sims derart fest umklammerte, dass dessen Fingerknöchel weiß wurden. Als der Lord die Kante losließ, hinterließ er eine feuchte Spur. Seine Hände waren verschwitzt.

»Sharukh!«, fragte er seinen Diener hilfesuchend. »Sollen wir diese Ungeheuerlichkeit tatsächlich auf uns sitzen lassen?«

Sein orientalischer Bediensteter war keines Wortes fähig. Hilflos zuckte er mit den Achseln.

»Ich bin nur Ihr Sekretär, Mylord. Sie bestimmen!«, versuchte sich sein Diener aus der Affäre zu ziehen.

Sir William Dwerryhouse gab sich geschlagen. Blake ließ sich durch den hinteren Ausgang der Halle in den Park führen.

Die Gedanken des Lords geisterten wie quälende Spukgestalten durch seinen Kopf. Er hatte Angst vor dem Augenblick, an dem der Chief Inspector die Tote finden würde.

Wie würde er darauf reagieren?

Konnte er abstreiten, die Frau zu kennen?

Würde er ihm Glauben schenken, nicht zu wissen, wie sie in das Wasserbecken im Park gelangt war?

Doch ganz gleich, wie auch immer es ausging, es würde einen Riesenskandal geben und eine breitangelegte Untersuchung nach sich ziehen, soviel war ihm klar. Die Mordkommission und jede Menge Polizei würde sein Anwesen bis in den kleinsten Winkel systematisch durchforschen. Die Presse, insbesondere die Yellow Press, würde ihn belagern und er sah jetzt schon die irrsinnigsten Schlagzeilen in riesigen Lettern auf der Titelseite des ›Daily Express‹, der ›Sun‹ oder dem ›Daily Mirror‹ vor sich. Die Paparazzi würden ihn auf Schritt und Tritt verfolgen, ihm in jeder nur erdenklichen Weise nachstellen, und ganz sicher keine Gelegenheit auslassen, auch noch das Allerletzte aus der Story herauszuholen. Überall und jederzeit würden sie die Auslöser ihrer Digitalkameras bedienen. All das war für ihn schlichtweg undenkbar. Er fühlte den Boden unter sich schwanken, und zugleich, wie sein Mund trocken wurde, sich ein dicker Kloß in seinem Hals bildete und sein Atem schneller ging.

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