Ludwig Witzani - Stampeders´Country

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Alaska und das Yukon Territorium gehören zu den großen Reise-zielen der Erde. Ludwig Witzani und Wolfgang Stoffel versuchen sich dem Großen Norden auf einer selbstorganisierten Reise im Campermobil zu nähern. Ihre Reise beginnt in Anchorage, dem ungeliebten «Tor nach Alaska» und führt über den Denali Park nach Fairbanks und Eagle am Yukon, dann tausend Kilometer weiter südlich durch das Yukon Territorium vorbei an Dawson und Whi-tehorse bis nach Skagway am Pazifik. Über den Alaska Highway geht es wieder zurück nach Norden über Haines, Kluane und den Wrangel Mountains bis nach Valdez am Prince William Sound. Die große Rundreise endet in Kenai, dem zauberhaften Klein-Alaska vor der Haustüre von Anchorage. Begleitet werden die Reisenden von Regen und Sturm, von Karibus, Bären, Dallschafen, Elchen und leider auch von jeder Menge Mücken, vor denen es kein Entkommen zu geben scheint – aber auch von Erinnerungen an die Geschichte des Nordens und seiner Menschen, an Glückssucher, Helden, Mörder und Poeten…

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An der nordwestlichen Uferfront von Anchorage befand sich der Resolution-Park, ein begrünter Aussichtspunkt, von dem aus man über den Cook Inlet hinweg die schneebedeckten Ausläufer der Alaska Range im Norden sehen konnte. Der Cook Inlet war ein weiträumiger Meeresarm, der Anchorage mit dem etwa zweihundert Kilometer entfernten offenen Pazifik verband. Benannt war der Cook-Inlet nach dem britischen Entdecker James Cook, der jedem Weltreisenden, wohin es ihn auch im pazifischen Großraum verschlug, immer wieder begegnete. Auf der anderen Seite des Pazifiks stand seine überlebensgroße Statue im Hyde Park von Sydney auf einem meterhohen Sockel, eine der schönsten Inselgruppen des Südpazifiks, die „Cook Islands“ trug seinen Namen, ebenso wie die stürmische Cook-Strait zwischen der neuseeländischen Nord- und Südinsel. Es gab eine „Cook Bay“, einen „Mount Cook“, ein „Cooktown“ und jede Menge anderer Orte, Berge, Gletscher und Täler auf der Welt, die in irgendeiner Beziehung zu James Cook standen und deswegen seinen Namen trugen. Die Küsten Alaskas war der Entdecker imJahre 1778 auf seiner dritten und letzten Weltreise entlang gesegelt, immer auf der Suche nach der Nordwestpassage, von der sich die britische Admiralität eine direkte Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik erhoffte. Die gesamte Westküste Nordamerikas nördlich von Vancouver hatte der akribische Kapitän abgesucht, in jeden Meeresarm war er hinein gesegelt, immer in der Hoffnung im Norden des amerikanischen Kontinents einen befahrbaren Wasserweg zum Atlantik zu finden. Doch immer wieder hatte er unverrichteter Dinge umkehren müssen. So auch im großen Cook-Inlet, der als tief ins Land reichender Meeresarm zu besonderen Hoffnungen Anlass gegeben hatte und am Ende doch wieder enttäuschte. An diesen Misserfolg erinnerte das Denkmal des Entdeckers auf der Aussichtsplattform des Resolution Parks. So schlank und gut gewachsen wie er wahrscheinlich gar nicht gewesen war, stand der steinerne Cook breitbeinig mit dem Rücken zur Stadt dem Cook Inlet zugewandt, als könne er gar nicht glauben, dass es wieder ein Schuss in den Ofen gewesen war. Weniger als ein Jahr, nachdem er seine erfolglose Erkundung am Turnagain-Arm im Südosten von Anchroage hatte abbrechen müssen, war der weltberühmte Entdecker auf der Insel Kauai hawaiianischer Menschenfressern zum Opfer gefallen. Ich blickte von unten in das angespannte, fast genervte steinerne Gesicht des unglücklichen Mannes, der immer nur gereist und gereist war und seine Kinder kaum gekannt hatte. Über sein Haupthaar hatte man ein Taschentuch gespannt, um ihn vor dem Taubenkot zu schützen.

Der Bus No 7 brachte uns am späten Nachmittag zum Lake Logan im Süden - фото 12

Der Bus No. 7 brachte uns am späten Nachmittag zum Lake Logan im Süden Anchorages, dem größten Wasserflughafen der Welt, von dem manche behaupten, er wäre die eigentliche Drehscheibe des Alaska-Verkehrs. Denn so viel an Eisenbahnschienen, Fährverbindungen und Straßen in den letzten beiden Generationen auch gebaut worden war, die Weite des Landes erschloss sich nur mit Hilfe von Flugzeugen, genauer gesagt, kleinen Wasserflugzeugen oder Flugboote, die mit einer Besatzung von fünf bis zehn Personen bis in die entferntesten Winkel des Landes vordringen konnten. „Bush-Country“ war die Sammelbezeichnung jener neunzig Prozent Alaskas, die nur auf dem Luftweg erreichbar waren und deren Anflug Wagemut und Können erforderte. Unzählig waren die Geschichten von Unglücken, Abstürzen und Heldentaten der Piloten, wobei nie ganz klar war, wo die Tatsachenberichte endeten und das Fliegerlatein begann. Eine der berühmtesten Moritaten der alaskanischen Wasserflugzeughistorie handelte von dem Piloten Jim Dodson, dem es gelungen sein soll, während eines Inlandfluges mit rechts den Steuerknüppel zu halten und mit links einer jungen Frau zu assistieren, die während des Fluges auf dem Beifahrersitz ein Kind zur Welt brachte. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann fliegen sie noch heute.

Von dergleichen Gefahren und Eventualitäten aber war an diesem Tag am Ufer des Lake Hood nichts zu spüren. Das ganze Gelände wirkte wie ein Freizeitareal voller Touristen, die auf den Holzplanken herumliefen, es sich in Cafés gutgehen ließen oder das benachbarte Flughafenmuseum besuchten. Aus der Nähe betrachtet, erschienen die Flugzeuge erstaunlich klein, oft hatten sie nur Platz für drei oder vier Personen. Manche wirkten so grazil, dass ich mir kaum vorstellen konnte, wie sie einen Sturm über einem Gletschergebiet überstehen könnten. Der Startvorgang erwies sich übrigens als erstaunlich unspektakulär: Kurze Beschleunigungsphase, mächtiges Brummen der starken Motoren, und ab ging es in die Lüfte. Wie kleine weiße Vögel kreisten die Maschinen über dem See, ehe sie in Richtung Meer oder Berge entschwanden.

Als wir nach dem Abendessen ins Hotel zurückkamen, war Irene leicht alkoholisiert. Man merkte es an ihrer aufgekratzten Heiterkeit und den weit aufgerissenen Augen, mit denen sie mich ansah. „Honey, did you enjoy your first Day in Alaska?“ fragte sie mich, ohne sich für meine Antwort zu interessieren. Wie schon gestern Abend war von ihrem Ehemann nirgendwo etwas zu sehen. Vielleicht würde bald ein dritter kommen und sie in einen wärmeren Bundesstaat der USA mitnehmen.

Da wir noch immer an der Zeitumstellung litten, gingen wir früh aufs Zimmer. Ich las noch ein wenig in Richard Leos „Jenseits aller Grenzen“, einem zum Zeitpunkt unserer Reise vieldiskutierten Buch über einen jungen Mann, der zusammen mit Frau und Kind von Chicago aus in die Wildnis Alaskas aufgebrochen war. Ganz trübselig konnteman werden, wenn man las, wie viele Probleme ein solches Abenteuer aufwarf. Und auch das Ende des Buches war wenig erbaulich: Obwohl die Ansiedlung in Alaska gelang, brach die Familie am Ende auseinander. Die Frau hatte von Alaska die Nase voll, verließ Mann und Sohn und kehrte in die „lower 48“ zurück. Richard Leo und sein Sohn aber blieben in Alaska und richteten es sich mehr schlecht als recht in ihrem herben Utopia ein.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Wagenübernahme. Wir verabschiedeten uns von der verkaterten Irene, orderten ein Taxi und fuhren zur Mietstation in einen Vorort von Anchorage. Wir hatten bei CruiseAmerica.com den sogenannten „T19“ gebucht, nicht verwandt mit dem russischen T34 Panzer, sondern einfach nur ein Ford-Truck, auf dessen Ladefläche ein optimal angepasster Wohncontainer aufgesetzt worden war. So klein er von außen auch erschien, sein Innenleben hatte es in sich, und es dauerte eine geschlagene Stunde, ehe uns zwei junge Männer alle Bedienungsdetails unseres Alaska- Mobils erklärt hatten. Das normale Licht im Wageninnern lief über eine Batterie, die über Generatoren beim Fahrtbetrieb des Wagens regelmäßig aufgeladen wurde. Der Kühlschrank bezog seine Energie entweder durch Propangas, Batterie oder durch elektrischen Strom, wenn der Wagen auf einem Campingplatz an die Stromversorgung angeschlossen war. Nur im letzteren Fall war es übrigens möglich, die Klimaanlage anzustellen. Das Spül- und Toilettenwasser musste regelmäßig in dafür bereitstehende Dump-Stationen auf den Campingplätzen entsorgt werden. Trinkwasser wurde natürlich separat aufgefüllt, entnommen und gelagert. Gekocht wurde mit Propangas aus einem Propangasbehälter, dessen Füllung unter normalen Umständen für eine vierwöchige Reise ausreichte. Wie volldie Abwasserbehälter oder Batterien waren, konnte man besonderen Schaltern entnehmen, die neben der Spüle angebracht waren.

Von außen sah der T19 winzig aus, war aber im Innern erstaunlich geräumig. Wir verfügten über eine Spüle mit Herd, eine Dusche und eine Chemotoilette, bei deren Anblick wir uns versprachen, sie nur zu benutzen, wenn uns Grizzlys belagerten. Sogar zwei separate Schlafgelegenheiten standen zur Verfügung, eine Schlafnische über der Fahrerkabine und eine Sitzecke, die man mit wenigen Griffen in ein Bett umbauen konnte.

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