Werner Diefenthal - Gewalt des Glaubens Teil 2 - Blut für die Kirche

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Gewalt des Glaubens Teil 2: Blut für die Kirche: краткое содержание, описание и аннотация

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1529
Die Reformation verbreitet sich immer weiter im Reich. Die katholische Kirche, unterstützt von Kaiser Karl V., versucht mit aller Kraft, ihre Macht zu behalten, und greift dazu zu allen Mitteln, derer sie sich bedienen kann. Nach seinen Erlebnissen in Wien trifft Markus auf den Inquisitor Ferdinand von Ravensburg, der aus seinem auferlegten Exil zurückkehrt. Als Berater und zur Unterstützung zugeteilt gerät Markus immer tiefer in den Bann des charismatischen Mannes. Versucht er anfangs noch, sich gegen Hexenprozesse aufzulehnen, wird er letztlich doch zu einem Werkzeug der Inquisition und lässt sich davon überzeugen, dass Anna eine Hexe ist und den Tod verdient.
Wird es seinen Freunden gelingen, Markus aus dem Bann des Inquisitors zu lösen und Anna vor dem Scheiterhaufen zu bewahren?

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»Ah, die Herren sind ausgeschlafen? Ich wusste gar nicht, dass man bei den Soldaten Langschläfer ausbildet«, frotzelte er. »Bis heute Abend müssen wir noch zehn Bäume fällen und entasten. Morgen sollen sie abgeholt werden.« Er deutete hinter sich. »Sie sind alle markiert.«

Damit drehte er sich um und arbeitete stumm weiter. Markus und Max griffen sich das Werkzeug, und schon bald fielen die Bäume in immer schnellerem Abstand. Gemeinsam mit den Knechten, die auf dem Gut arbeiteten, ging die Arbeit rasch von der Hand.

Als die Sonne am höchsten stand, kam Marie mit den Frauen und Kindern. Sie trugen einige Körbe mit kaltem Fleisch, Brot, Gurken und Bier. Nachdem sie sich gestärkt hatten, sah Matthias zu seinem Ältesten.

»Also, was habt ihr heute in der Schule gelernt?«

»Die Kleineren weiter lesen und schreiben, mir hat er gezeigt, wie man die Steuern auf den Verkauf berechnet. Ist gar nicht so schwer, wie ich gedacht habe.«

»Das ist gut.« Er sah Eckhard in die Augen. »Es ist wichtig, dass du das kannst, dann bescheißt dich auch niemand.«

»Ja Vater.« Eckhard warf Markus einen Blick zu, der ihn aufmerksam musterte. »Aber ich möchte nicht als grauer Kaufmann arbeiten.«

»DAS hat ja auch niemand verlangt, oder, mein Sohn?«

»Nein, Vater.«

Matthias legte seinem Sohn eine Hand auf die Schulter.

»Sieh mal, ich habe nichts gelernt, erst spät konnte ich lesen und schreiben, auch rechnen war nie meine größte Stärke. Das hat dann deine Mutter übernommen. Aber ich bin der Meinung, dass du zumindest so weit alles können musst, damit du, egal was du mal machst, dir von niemandem etwas vorrechnen lassen musst.«

Eckhard nickte, aber Markus sah ihm an, dass er der Schule nicht wirklich etwas abgewinnen konnte.

Der Nachmittag flog nur so vorbei, doch als die Abenddämmerung einsetzte, hatten sie es geschafft. Alle Stämme lagen, sauber aufgereiht, am Wegesrand und warteten darauf, am nächsten Tag von Fuhrwerken abgeholt zu werden. Die Männer waren erschöpft, aber zufrieden. Die zusätzlichen Hände hatten sie gut gebrauchen können und sie waren immer wieder über die Körperkraft von Max erstaunt gewesen.

Nach dem Abendessen saßen sie wieder um das Feuer, so wie am vorigen Abend. Doch bevor Markus mit seinen Schilderungen fortfahren konnte, musste er sich gedulden, denn Marie hatte ihm zu verstehen gegeben, dass diese Geschichte nichts für ihre Mädchen wäre. So beschränkte er sich vorerst darauf, mehr über das herauszufinden, was in seiner Abwesenheit in Rothenburg geschehen war.

»Was ist eigentlich aus Vogt Steiner und Magdalena geworden?«, fragte er Marie.

»Oh, das ist recht schnell erzählt. Etwa zwei Jahre nachdem du fortgegangen bist, hat er seinen Vogtssitz aufgegeben, in Rothenburg gibt es seitdem einen Stadtrat und einen Bürgermeister. Es hat sich einiges geändert. Erinnerst du dich an Karl? Und an Helga?«

Markus überlegte kurz.

»War das nicht deine Freundin, die auch mit diesem Schnösel rumgemacht hat?«

»MARKUS! Beherrsch dich!«

Maries Blick war scharf wie ein doppelt geschliffener Dolch. Eckhard kicherte. Er hatte zwar keine genaue Vorstellung davon, was ›rummachen‹ bedeutete, aber er ahnte, dass es etwas war, was mit Liebe machen zu tun haben musste. Matthias warf seinem Erstgeborenen einen schnellen Blick zu, der Eckhard erröten ließ. Marie jedoch fuhr fort.

»Ja, genau die meine ich. Nun, Karl und Helga haben geheiratet und mittlerweile fünf Kinder. Er sitzt im Stadtrat und hat die Bäckerei übernommen, nachdem Helgas Vater sich bei einem Unfall in der Backstube die rechte Hand so verbrannt hat, dass man sie ihm abnehmen musste. Jedenfalls, Helga sieht mittlerweile so aus wie damals die Frau des Müllers.«

Matthias blies die Backen auf und formte mit den Armen einen Ring vor seinem Bauch. Markus musste grinsen. Er erinnerte sich auch an diese Frau. Sie war rund wie ein Fass gewesen, aber er wurde sofort wieder ernst, denn auch sie war vor zehn Jahren, wie so viele andere, von dem Inquisitor auf den Scheiterhaufen gebracht worden.

»Helga? Dick? Sie war doch eher immer dünn.«

Marie winkte ab.

»Nach den ganzen Kindern kein Wunder. Nun, der Vogt und Magdalena haben sich, etwa eine Stunde von hier, ein Haus gebaut. Sie züchten dort Pferde. Magdalena geht es übrigens seit damals wieder gut, ihre Krankheit ist nicht mehr zurückgekehrt.«

Das freute Markus, wusste er ja, was Marie alles unternommen hatte, um Magdalena von einer Lungenkrankheit zu heilen, die sie sich beim Färben von Stoffen zugezogen hatte.

»Und der Schwan?«

Marie lächelte.

»Ja, der Schwan. Er ist immer noch das ›beste Haus am Platz‹, so wie damals. Das hat sich nicht geändert. Magdalena hat schnell eine Nachfolgerin dafür gefunden.«

Langsam wurde es dunkel, Marie brache ihre beiden Töchter, die die ganze Zeit mit Max herumgetollt hatten, in ihre Betten. Als sie zurückkehrte, sah sie Markus lange an.

»So, junger Mann, und jetzt erzähl mal, was hast du mit diesem Scheusal zu schaffen gehabt?«

Erster Teil

Antonigartzem, Februar 1530

Markus hatte das Gefühl, dass seine Beine ihm den Dienst versagen wollten, als unbarmherzig die Erinnerungen aus seiner Vergangenheit in Rothenburg über ihn hereinbrachen. Jetzt verstand er auch, warum Bandit sich so aufführte! Unwillkürlich fuhr seine rechte Hand zum Griff seines Schwertes, doch dann obsiegte sein Pflichtgefühl. Zu gerne hätte er diesem Mann den kühlen Stahl in dessen Herz gestoßen, doch er wusste, von Waldow würde alles tun, um das zu verhindern – notfalls seinen eigenen Soldaten niedermähen. Selbst wenn er ihm hinterher seine Beweggründe erklären könnte, Markus wusste, er wäre dann des Todes. Das konnte sein Hauptmann nicht durchgehen lassen. Von Ravensburg schien von dem Zwiespalt, der in dem jungen Soldaten tobte, nichts mitzubekommen, ein leicht zynisches Lächeln legte sich auf seine Lippen.

»Wie schön, dass man mir eine Eskorte schickt. Und so eine schöne Kutsche. Meine Ankunft hier war bei Weitem nicht so feudal«, sinnierte er vor sich hin, dann sah er Markus in die Augen. Die Stirn, die für das Alter des Mannes noch erstaunlich glatt war, furchte sich. »Kennen wir uns?«, frage er leise.

Der Angesprochene schüttelte den Kopf und schluckte seinen Abscheu hinunter.

»Nein, Eminenz.«

Von Ravensburg trat einen Schritt näher.

»Mir kommt es vor, als wenn wir uns schon einmal begegnet sind. Zumindest du scheinst mich zu kennen, wenn ich deine Haltung richtig deute.«

»Verzeiht, Eminenz, aber es ist die Ehrfurcht. Ich bin nur ein kleiner Soldat und habe nicht oft die Gelegenheit, mit höhergestellten Persönlichkeiten zu reden.«

Markus trat einen Schritt zurück und senkte den Kopf wie zu einer leichten Verbeugung. Tatsächlich versuchte er jedoch nur, sein Gesicht zu verbergen, damit der Geistliche nicht doch noch darauf kommen konnte, wo er ihn schon einmal gesehen hatte.

Von Ravensburg legte dem jungen Soldaten eine Hand auf die Schulter.

»Nicht so bescheiden, mein junger Freund.« Er musterte Bandit, der mit angelegten Ohren und hochgezogenen Lefzen hinter Markus saß und den Inquisitor nicht aus den Augen ließ, mit zusammengekniffenen Augen. »Du hast da einen seltsamen Hund«, bemerkte er fast lautlos. »Ich habe vor geraumer Zeit in einem Ort zu tun gehabt, da hatte jemand ein ähnliches Tier.«

Markus erstarrte. Daran hatte er nicht gedacht. In Rothenburg hatte jeder gewusst, dass sein Lehrmeister drei Wölfe großgezogen hatte. Würde ihm das nun zum Verhängnis werden? Doch von Ravensburg schüttelte den Kopf.

»Ach, was stehe ich da und plaudere über Hunde und alte Zeiten.« Er wandte sich an von Waldow. »Hauptmann, verzeiht mir meine schlechten Manieren, aber ich war zu lange nur von Nonnen und Wachen umgeben. Können wir aufbrechen? Ich würde diesen Ort sehr gerne verlassen.«

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