Werner Diefenthal - Gewalt des Glaubens Teil 2 - Blut für die Kirche

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Gewalt des Glaubens Teil 2: Blut für die Kirche: краткое содержание, описание и аннотация

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1529
Die Reformation verbreitet sich immer weiter im Reich. Die katholische Kirche, unterstützt von Kaiser Karl V., versucht mit aller Kraft, ihre Macht zu behalten, und greift dazu zu allen Mitteln, derer sie sich bedienen kann. Nach seinen Erlebnissen in Wien trifft Markus auf den Inquisitor Ferdinand von Ravensburg, der aus seinem auferlegten Exil zurückkehrt. Als Berater und zur Unterstützung zugeteilt gerät Markus immer tiefer in den Bann des charismatischen Mannes. Versucht er anfangs noch, sich gegen Hexenprozesse aufzulehnen, wird er letztlich doch zu einem Werkzeug der Inquisition und lässt sich davon überzeugen, dass Anna eine Hexe ist und den Tod verdient.
Wird es seinen Freunden gelingen, Markus aus dem Bann des Inquisitors zu lösen und Anna vor dem Scheiterhaufen zu bewahren?

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1. Auflage, 2018

© 2018 Martina Noble / Werner Diefenthal / Sandra Limberg – alle Rechte vorbehalten.

c/o

Papyrus Autoren-Club,

R.O.M. Logicware GmbH

Pettenkoferstr. 16-18

10247 Berlin.

wdiefenthal@wdiefenthal.de

www.martina-noble.com / www.wdiefenthal.de / http://sollena-photography.de/

Vorwort

Es ist immer unser Anspruch, wenn wir einen Roman vor einem historischen Hintergrund schreiben, uns möglichst genau an bekannte Fakten zu halten. Allerdings, und das geben wir offen zu, ist das nicht immer zu einhundert Prozent möglich.

Wir verwenden sehr viel Zeit auf Recherche, um die Lokalitäten und auch die historisch verbrieften Personen möglichst genau darzustellen, doch sind die Quellen dazu sehr oft widersprüchlich.

Auch nehmen wir uns an der ein oder anderen Stelle die Freiheit, Abläufe und Orte der Dramaturgie anzupassen. Man möge uns also nachsehen, wenn die ein oder andere Abweichung zu finden ist.

Frei erfunden sind alle unsere Hauptdarsteller. Es mag Personen geben, die in ähnliche Situationen, wie wir sie beschreiben, geraten sind. Dies ist jedoch rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Ebenso sind die Namen unserer Protagonisten frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind daher zufällig und nicht beabsichtigt.

Auch sind die Gespräche, welche die historisch verbrieften Personen untereinander oder mit unseren Protagonisten führen, ein reines Produkt unserer Fantasie.

Danksagung

An dieser Stelle ein kurzes »Danke« an alle, die mit dazu beigetragen haben, dieses Buch zu vollenden. Da wären als Erstes einmal unsere Familien zu nennen, die geduldig unseren Schreibwahn erdulden. Es ist mit Sicherheit nicht immer leicht, mit Tina und mir zu leben, wenn wir tief in unseren Geschichten stecken. Für eure Geduld ein herzliches Danke.

Dann natürlich an all die fleißigen Helfer im Hintergrund: Unsere Models, Lektor, Testleser usw. Ohne euch geht es nicht!

Last not least: Wenn ihr das bis hierhin wirklich gelesen habt, dann ein riesengroßes Danke an euch, an unsere Leserinnen und Leser: Ihr seid die Besten! Denn nur für euch sitzen wir hier und verdrehen uns die Hirnwindungen, um euch neue Geschichten zu erzählen.

Und ein Danke an meine Katzen, dass sie gelegentlich auch mal von meiner Tastatur aufstehen, damit ich schreiben kann.

Wenn es euch gefällt, dann erzählt es weiter. Wenn nicht, dann sagt es uns.

Prolog

Gutshof von Matthias und Marie, August 1536

Markus erwachte beim ersten Hahnenschrei. Staubkörner tanzten in den Sonnenstrahlen, die durch einige Ritzen in den hölzernen Wänden fielen. Neben sich hörte er das vertraute Schnarchen seines Freundes Max.

»Glücklicher Kerl«, murmelte Markus sehnsuchtsvoll und erhob sich, zog sich eine Hose über und verließ den Stall, in dem er genächtigt hatte. Nicht weit davon entfernt stand ein Trog mit Wasser. Er beugte sich darüber und wusch sich. Es war kalt wie Eis und machte ihn endgültig munter.

Marie, die schon länger wach war und ihre beiden Mädchen versorgt hatte, sah ihm vom Fenster der Küche aus zu. Das war nicht mehr der schmalbrüstige Jüngling, den sie vor zehn Jahren bei sich aufgenommen hatten. Sie musterte ihn mit dem Blick einer Frau, die genau wusste, worauf sie zu achten hatte. Die Schultern waren breit geworden, die Oberarme muskulös, auch der Nacken war kräftig. Marie führte das auf das lange und intensive Training mit dem Schwert zurück. Als er sich umdrehte, konnte sie die wohlmodelierten Brust– und Bauchmuskeln betrachten. Wie aus Stein gemeißelt hoben sie sich deutlich ab.

Aber sie sah auch einige Narben und schluckte. Das, was er in der letzten Nacht erzählt hatte, war nur ein Teil seiner Geschichte. Sie brannte darauf, auch den Rest zu erfahren. Doch das würde warten müssen, es galt, ein Tagwerk zu verrichten.

Das Leben auf dem Gut war alles andere als bequem, aber um nichts in der Welt hätte Marie mit irgendjemandem in der Stadt tauschen wollen. Seit sie vor zehn Jahren hergezogen waren, hatte harte Arbeit ihr Leben bestimmt. Matthias hatte alles getan, damit sie ein gutes Auskommen hatten, wie er seinerzeit dem Vogt versichert hatte. Der Holzhandel florierte, er brachte gutes Geld in die Kasse.

Aber auch das Getreide wuchs gut, die Ernten waren reichlich, und gemeinsam mit dem Vieh, das sie aufzogen und verkauften, hatten sie sich ein hübsches Sümmchen zusammensparen können. Mehr noch, es war ihnen gelungen, ein kleines Schulhaus zu bauen, in dem die Kinder der umliegenden Gehöfte regelmäßig Unterricht erhielten.

»Ich will, dass unsere Kinder lesen und schreiben können«, hatte Matthias gesagt, als er ihr den Plan offenbart hatte. »Und auch die Kinder der Pächter. Ich will, dass sie rechnen können und nicht als Dummköpfe darauf angewiesen sind, dass sie niemand beim Verkauf der Ernte bescheißt.«

Und so hatte er es auch gemacht. Vogt Steiner hatte ihnen einen guten Lehrer vermittelt, der bei der Kirche in Ungnade gefallen war und nicht mehr in den kirchlichen Schulen unterrichten durfte. Matthias und Marie hatten ihn sich angesehen. Es war ein älterer Mann, aber mit einem sanften Wesen und außerordentlich gebildet. Matthias hatte nur genickt und etwas klargestellt.

»Eines nur: Ich dulde es nicht, wenn man die Hand gegen eines der Kinder erhebt. Benehmen sie sich nicht, schickt nach mir, ich werde das dann regeln.«

Der Lehrer hatte nur, nach einem Blick auf die riesigen Pranken des ehemaligen Henkers, genickt, und seinen Dienst angetreten. Zuerst im Speisezimmer des Gutshofes, später dann in einem Raum in dem dafür extra errichteten Haus, in dem auch der Lehrer wohnte. Marie riss sich aus den Gedanken, als Markus zurück zum Stall ging und wenig später angezogen wieder heraustrat. Sie eilte zur Haustür und rief ihm quer über den Hof zu: »Markus, möchtest du etwas zum Frühstück? Ich habe noch Eier und Speck.«

Er kam langsam zum Haus. Marie beobachtete seinen Gang, der von Kraft und Energie zeugte.

»Marie, du bist immer noch so besorgt um mich«, lachte er, als er sie umarmte.

Vor der Begegnung am Morgen hatte er ein wenig Angst gehabt, nachdem er in der Nacht von der Begegnung mit ihrem Erzfeind Ferdinand von Ravensburg berichtet hatte. Aber sie schien es ihm nicht nachzutragen. Noch nicht.

»Für mich wirst du immer der kleine schmächtige Kerl mit dem Bärenhunger bleiben«, lachte Marie zurück.

»Alles in Ordnung zwischen uns?«, fragte Markus leise. »Oder muss ich Angst haben, dass Matthias mir auf einmal den Schädel einschlägt?«

Sie schüttelte den Kopf.

»Nein, das wird nicht passieren. Er ist nicht dumm, das weißt du. Du wärest nicht hergekommen, wenn, nun, wenn du ein Häscher der Inquisition wärest.«

Er sah sie mit ausdruckslosem Blick an.

»Ich werde euch später alles erzählen«, murmelte er dumpf, dann ließ er sich nieder und frühstückte erst einmal.

Auch Max, der mittlerweile wach war, kam angestapft und füllte sich den Magen.

»Vogtschwester beste Köchin von hier bis zum Papst«, brummelte er.

Schließlich beendete Markus sein Frühstück und stand auf, klatschte in die Hände.

»Komm Max, lass uns unser Frühstück und die Logis abarbeiten. Ich denke, vier Hände mehr sind gerne gesehen im Wald.«

Marie beschrieb ihnen, wie sie in den Teil des Waldes kamen, in dem Matthias schon bei der Arbeit war, und die beiden machten sich auf den Weg. Schon in einiger Entfernung hörten sie die Axtschläge und gelegentlich das Bersten von Holz.

Als sie ankamen, sah Matthias ihnen entgegen.

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