Stefan Kraus - Das verschleierte Tor

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Dank Hanreks heldenhaftem Einsatz herrscht endlich wieder Frieden im Königreich. Doch auch Helden können Fehler machen und Hanreks Fehler verhilft dem grausamen Drachen Schtarak zu seiner Geburt. Und diesmal ist es nicht allein das Königreich, das in Gefahr ist, sondern der Drache droht in seinem Hass die ganze Welt zu vernichten. Erneut muss Hanrek sich mit seinen Freunden auf eine gefährliche Reise begeben, die ihn mitten ins Land der Drachenkrieger führt. Versinkt die Welt in Terror und Chaos oder bringt Hanrek den Mut und die Kraft auf, sich dem übermächtigen Drachen zu stellen?

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Hanrek verschloss die Tür sorgfältig, steckte den Schlüssel ein, schob den Riegel vor und nahm dann seinen Bruder an der Hand. Er zog ihn mit sich. Es war stockdunkel, aber Hanrek wusste anscheinend, wohin er gehen musste. Sie bogen um drei Ecken, ehe sie in einen größeren Raum kamen, scheinbar der Aufenthaltsraum der Wachen.

Hier war es etwas heller, da durch ein Fenster etwas Mondlicht hereinfiel. An der Wand lehnte lässig ein Mann. Stonek meinte ihn zu kennen, auch wenn er ihn nur zweimal gesehen hatte. Er wusste, dass es ein Freund seines Bruders war, nur an den Namen konnte er sich nicht mehr erinnern.

„Alles in Ordnung, Mico?“

„Alles bestens. Aber es wird Zeit, dass wir hier herauskommen. Es fängt an, mir zwischen den Schulterblättern zu jucken, genau dort wo man mit den Fingerspitzen gerade nicht mehr hinkommt. Und das ist normalerweise ein schlechtes Zeichen.“

Mico reichte Stonek eine Waffe. Es war ein Stab. Gut, das war besser als ein Schwert und noch viel besser als ein Blechlöffel. Genau wie sein Bruder kämpfte Stonek lieber mit einem Stock als mit dem Schwert. Stonek umklammerte den Stab mit aller Kraft und genoss das Gefühl, auch wenn ihm die linke Hand dabei heftig schmerzte, dann ließ er die Hand in seine Tasche gleiten, holte den Löffel heraus und legte ihn verschämt auf den nächsten Tisch.

Erst jetzt sah Stonek, dass in einer Ecke des Raums zwei reglose Gestalten an der Wand lehnten. Sie waren ebenfalls geknebelt und gefesselt. Es waren Wärter, die Stonek zwar sicherlich kannte, aber jetzt nicht erkannte, da es zu dunkel war. Es war ihm auch egal, nichts wie raus hier.

Seine beiden Befreier gingen voraus, Stonek folgte ihnen. Es ging noch um einige Ecken und eine Treppe hinunter immer in tiefer Dunkelheit und sehr leise, dann waren sie an einer Tür. Vorsichtig und leise öffnete Mico sie und lugte durch den Spalt. Dann öffnete er sie ganz und schlüpfte nach draußen. Hanrek und Stonek folgten ihm.

Der Hof, in den sie kamen, wurde durch den Mondschein in silbriges Licht getaucht. Auch hier wartete eine Gestalt auf sie. An diesen Freund Hanreks konnte sich Stonek besser erinnern. Auch ihn hatte er zweimal gesehen, aber an Dressons Namen konnte er sich sofort erinnern, da er den Namen als sehr ungewöhnlich empfand. Außerdem hatte Dresson die Geige des Wirts repariert, da er Instrumentenbauer war. Die Geige des Wirts war das einzige Instrument im Dorf, und sie wurde bei jedem größeren Ereignis gespielt. Dresson hatte also dem ganzen Dorf einen Gefallen getan.

Nun zu viert verließen sie leise den Hof. Sie kamen am Eingang zum Hof an zwei weiteren bewusstlosen geknebelten und gefesselten Körpern vorbei. Seine drei Befreier hatten ganze Arbeit geleistet. Endlich standen sie im Freien. Mit schnellem aber nicht zu auffälligem Schritt gingen die Vier die Straße entlang. Stonek nahmen sie in die Mitte. Schnell bogen sie in kleinere Seitenstraßen ab. In einer dieser Straßen wurden sie von einem Mann erwartet, mit dem Hanrek leise einige Worte wechselte. Dann gingen sie weiter und schlugen eine Richtung ein, die sie eindeutig in eine Gegend führte, in die Stonek sich alleine nie getraut hätte. Herunter gekommene Spelunken, alte verfallene Häuser, merkwürdige Gestalten auf den schmutzigen Straßen. Aber als merkwürdige Gestalten konnte man Stonek, Hanrek und seine beiden Freunde auch bezeichnen. Stoneks Erscheinung, blass von den Wochen ohne Sonne, sein langes strähniges und dreckiges Haar, der Bart lang und ungepflegt, die Kleider mehr Lumpen als alles andere, alles Merkmale, die nach Gefängnis schrien. Ja, zumindest eine Gestalt der kleinen Gesellschaft konnte man ebenfalls als sehr merkwürdig bezeichnen.

Aus einem Gebüsch unter irgendeinem Brückenabsatz klaubte Mico plötzlich einen Sack hervor und drückte ihn Stonek in die Hand.

„Wenn du nachher etwas Zeit hast, zieh dich um. Ich denke die Kleider darin werden dir passen. Sie gehören Hanrek und ihr habt ungefähr die gleiche Statur.“

Er klopfte Stonek auf den Rücken.

„Zumindest, wenn du einige Tage wieder richtige Nahrung zu dir genommen hast. Übrigens findest du darin auch eine Kleinigkeit zu essen.“

Das hätte er Stonek nicht sagen sollen. Sofort öffnete dieser den Sack und stöberte darin nach dem Essen. Gierig verschlang er im Gehen die Wurst, die er fand. Als Nächstes beschäftigte er sich mit einem Apfel und dann mit einem Stück Brot, das er zusammen mit einer halben Flasche Bier verzehrte. Daher merkte Stonek erst, als Hanrek ihn ansprach, dass sie ihr Ziel erreicht hatten. Es handelte sich um ein verfallenes Haus, das alle vier durch eine große Tür betraten. Sie folgten einem langen Gang, an dessen Ende sie von einer dunklen, in einen schwarzen Mantel gewickelten Gestalt erwartet wurden. Stonek merkte, dass das Haus nur von außen verfallen aussah, von innen machte es einen ganz anderen Eindruck. Die Gestalt in dem Mantel streckte eine weiße Hand aus einem großen Ärmel. Alles andere an der Gestalt war dunkel, wahrscheinlich künstlich mit Ruß geschwärzt.

Mico zog einen Beutel aus einer seiner Taschen und legte ihn auf die weiße Hand. Die Hand wurde zurückgezogen und der Beutel wanderte in eine der Taschen des Mantels.

Die dunkle Gestalt trat beiseite und gab den Weg frei auf eine Tür. Ein wortloses Kopfnicken wies sie an, durch die Tür zu gehen.

Es dauerte nicht lang, da hatte eine ähnliche Gestalt sie durch ein Gewirr von Gängen sicher auf die andere Seite der Stadtmauer geführt. Sie verließen den letzten Gang und die dunkle Gestalt in einem kleinen Wald weit von der Mauer entfernt. Von der Stadtwache hatten sie keine Spur gesehen.

Stonek war mittlerweile sehr erschöpft. So anstrengende Dinge wie in der Stadt und durch dunkle Abwasserkanäle zu laufen hatte er seit Wochen nicht mehr gemacht. Er schätzte, dass es mittlerweile kurz vor Sonnenaufgang war, da der schwarzen langsam eine graue Dunkelheit wich.

„Was meinst du Stonek, bist du in der Lage in deinem Zustand noch etwas zu reiten? Wir sind noch nicht in Sicherheit. Dazu müssen wir erst über den Fluss, bis dahin ist es aber noch ein Stück.“

Stonek nickte. Er würde alles tun, nur um möglichst weit von diesem Gefängnis weg zu kommen.

Sie fanden die vier Pferde, die angepflockt in einem Gebüsch auf sie gewartet hatten. Sie saßen auf und ritten los, und obwohl Stonek zu Tode erschöpft war, genoss er jeden Moment der wiedererlangten Freiheit. Wieder und wieder strich er seinem Pferd über das glatte Fell, er lauschte der erwachenden Natur, den Vögeln, die mit ihrem Lied den Tag begrüßten. Wochenlang hatte er in diesem stinkenden Loch gelebt, hatte nur eckige Steine und Langeweile um sich herum gehabt, doch jetzt genoss er den Ritt durch den Wald. Er genoss den Schritt der Pferde auf dem weichen Waldboden, den Geruch der Blumen und der Bäume. Er sog alles in sich auf und das, obwohl es sich bei diesem Ritt um eine Flucht handelte.

Und jetzt hatte er auch endlich Zeit sich mit seinem Bruder zu unterhalten.

„Danke Hanrek, danke euch allen, dass ihr mich befreit habt.“

Hanrek schüttelte den Kopf.

„Du brauchst dich bei mir nicht zu bedanken. Ich weiß, du hättest das Gleiche für mich getan.“

„Ja natürlich, aber trotzdem hast du riskiert, dass man dich, dass man euch erwischt und ebenfalls einsperrt.“

„Ja. Darauf war es angelegt. Es war eine Falle. Sie ist nur nicht zugeschnappt.“

Stonek schaute Hanrek verwirrt an.

„Eine Falle?“

„Ja, eine Falle. Der Tom hat sie gestellt, aber seine Gefängniswärter waren zu dumm, und sie haben wohl nicht wirklich geglaubt, dass jemand kommen würde, um dich zu befreien.“

„Was habe ich mit dem Tom zu schaffen? Was wollte er von mir? Ich habe ihn nie getroffen und trotzdem lässt er mich einsperren.“

„Kennst du den Spruch: - Wenn du dich heute noch nicht geprügelt hast, heißt das nicht, dass du keine Feinde hast, es heißt nur, dass du ihnen heute noch nicht begegnet bist -“

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