Stefan Kraus - Das verschleierte Tor

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Dank Hanreks heldenhaftem Einsatz herrscht endlich wieder Frieden im Königreich. Doch auch Helden können Fehler machen und Hanreks Fehler verhilft dem grausamen Drachen Schtarak zu seiner Geburt. Und diesmal ist es nicht allein das Königreich, das in Gefahr ist, sondern der Drache droht in seinem Hass die ganze Welt zu vernichten. Erneut muss Hanrek sich mit seinen Freunden auf eine gefährliche Reise begeben, die ihn mitten ins Land der Drachenkrieger führt. Versinkt die Welt in Terror und Chaos oder bringt Hanrek den Mut und die Kraft auf, sich dem übermächtigen Drachen zu stellen?

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Hanrek starrte vor sich hin, dann sagte er leise.

„Ich hatte gehofft, dass du mir helfen würdest. Du kennst dich in Narull aus.“

Eine Weile sagte niemand etwas, während die Frage im Raum hing.

„Ja, in Narull kenne ich mich aus und Deserteure sind da immer willkommen.“, Dresson klang ziemlich bitter.

„Das kannst du nicht von ihm verlangen, Hanrek. Wenn er gefasst wird, droht ihm die Todesstrafe. Außerdem kennt man ihn in der Bibliothek und zudem möchte ich dabei auch ein Wörtchen mitreden.“, meldete sich Miria hitzig zu Wort.

„Schließlich redest du gerade darüber, dass der Vater meiner Kinder sich in Lebensgefahr begibt.“

Hanrek blickte sie gequält an.

„Das ist für mich das Schlimmste daran, dass ich euch verlassen müsste. Dich, Finella, Franzisko und Alexo. Die Kinder sind alle noch so klein.“

Es herrschte wieder lange Stille.

„Lass mich darüber nachdenken ...“, bat Dresson, „... vielleicht findet sich ja doch noch ein anderer Weg.“

Hanrek nickte, aber er glaubte nicht daran.

...

In den nächsten Tagen formte sich ein Plan in Hanreks Kopf. Damit man einen Feind bezwingen konnte, brauchte man Wissen über ihn. Das hatte Lucek, wie es Hanrek schien, vor sehr sehr langer Zeit zu ihm gesagt. Damals waren es die Drachenkrieger aus Narull gewesen, die er gemeint hatte. Aber das Gleiche galt auch für den Drachen. Wie sollte man ihn besiegen, wenn man nichts über ihn wusste? Daher musste Hanrek unbedingt in diese Bibliothek in Narull. Vielleicht gab es dort neben der geheimen Geschichte auch noch andere Informationen beispielsweise über Drachen.

Außerdem brauchte man Waffen und Schutz gegen das Ungeheuer. Waffen, die gegen Feuer und rohe Gewalt gefeit waren und da kannte Hanrek nur ein Material. Es mussten Waffen aus Heronussbaum sein, und er wusste schließlich, wie man Gegenstände aus Heronuss herstellte. Er hatte es wahr gemacht, hatte sein Versprechen eingehalten, und war zusammen mit Miria nach Fissool zurückgekehrt. Binderer hatte ihn wie einen Sohn bei sich aufgenommen. Miria und Hanrek hatten im Haus von Meister Binderer gewohnt und der Heronussbaumdrechsler hatte Hanrek fertig ausgebildet. Hanrek war jetzt selbst ein echter Heronussbaumdrechsler, natürlich kein Meister aber ein Geselle.

Und dann war Hanrek zusammen mit seinen Freunden Mico und Jorgen nach Haffkef gereist. Sie hatten Lucek besucht, der zu dieser Zeit Tef gewesen war. Mit Luceks Hilfe hatten sie ihn gefällt, den alten abgestorbenen Baum, das weiße Gerippe, das im Garten der Bruderschaft des Baums stand. Natürlich nachts und heimlich, denn Hanrek und seine Freunde waren nach wie vor gesuchte Verbrecher im Königreich, und manche hätten das Fällen des toten Baumes als ein weiteres großes Verbrechen bezeichnet. Und selbst wenn sie das Fällen selbst nicht als Verbrechen bezeichnet hätten, so doch sicher, dass Hanrek das wertvolle Holz des Baums mitgenommen hatte.

Hanrek wusste es besser. Er hatte den Baum nicht gefällt, um sich an dem Holz zu bereichern, sondern um den kleinen jungen Baum von der Last des alten toten Gerippes zu befreien. Dies war etwas gewesen, was er sich von Anfang an vorgenommen hatte. Hanrek hatte es geschafft, die Nuss unter dem alten toten Heronussbaum zum Keimen zu bringen, hatte damit die Prophezeiung des Baums erfüllt und er fühlte sich nun dem neuen Baum gegenüber verantwortlich. Durch das Fällen des alten Baums hatte er dem jungen Heronussbäumchen die Möglichkeit gegeben, sich nach oben hin frei zu entfalten und darauf war Hanrek stolz.

Und da er durch die Erfüllung der Prophezeiung nun einmal der oberste Bruder der Bruderschaft des Baums war, hatte Hanrek auch keine Skrupel, das Holz für sich zu beanspruchen, denn der Garten, in dem der Baum gestanden hatte, gehörte der Bruderschaft und Hanrek hatte vor, es zum besten Nutzen der Bruderschaft einzusetzen. Auch wenn Hanrek zu Beginn nicht dieser oberste Bruder hatte sein wollen, so war er nun doch froh, Teil der Bruderschaft zu sein. In den letzten Jahren war er enger Bestandteil des Netzes geworden, das die Bruderschaft über Jahrhunderte hinweg gewoben hatte. Er hatte oft die Hilfe der Bruderschaft in Anspruch genommen und er hatte genauso oft seine Hilfe gewährt. Gerade in der Zeit nach dem Überfall der Drachenkrieger waren Hanrek und seine Freunde gesuchte und verfolgte Verbrecher, die sich eine neue geschützte Existenz aufbauen mussten. Das ging nicht ohne Hilfe durch andere.

Das weiße Holz lagerte jetzt in einem großen unterirdischen Lagerraum unter seinem Schuppen, verborgen vor neugierigen Blicken. Nur einige wenige Menschen wussten, dass dieser Schatz in dem unscheinbaren Schuppen vorhanden war.

Es waren ereignisreiche Jahre gewesen. Nicht ganz so ereignisreich wie der Krieg gegen die Drachenkrieger selbst, aber es hatte gereicht, um die Zeit als echtes Abenteuer zu bezeichnen. Und nun drohte ihm ein weiteres Abenteuer. Ein Abenteuer, auf das er gerne verzichtet hätte, um stattdessen in Frieden seine Kinder wachsen zu sehen.

...

Warum kam bei einer Quelle das Wasser langsam und gemütlich aus dem Boden gesprudelt, und wenn man sie abdeckte oder besser gesagt, wenn man es versuchte, warum spritzte das Wasser dann in alle Richtungen und zwar mit einem Druck, dass es viele Schritt weit spritzte?

Er grübelte, schrieb seine Schiefertafel voll, löschte sie und säuberte sie sorgfältig. Auf die jetzt leere Tafel kritzelte er erneut voller Eifer, beschrieb sie mit Zeichnungen und Berechnungen, doch nach einer Weile löschte er auch diese Seite. Geistesabwesend reinigte er die Tafel.

Er wusste, die Lösung war ganz nah, greifbar, in Reichweite, er musste sie nur festhalten, sie nagte an seinem Verstand, wollte gefunden werden. Vielleicht wenn er es noch einmal von der anderen Seite betrachtete. Ja, das sah gut aus. Da war ein Zusammenhang mit dem Platz, den das Wasser hatte. Er wünschte, er könnte nochmal wie schon Jahre zuvor die Quelle in der Wüste sehen, nochmal die Hand darauf pressen, selbst wenn er dabei tropfnass würde, das wäre ihm egal. Oder was wäre, wenn er einen schweren Stein darauf legen würde?

Er fühlte es, er war der Lösung ganz ganz nah. Er entspannte sich und streckte seine gedanklichen Fühler aus. Ja, jetzt, das war der richtige Weg, der richtige Gedanke, ein Hochgefühl begann sich einzustellen, er wusste, er würde das Problem jetzt lösen, wenn er nur noch ...

Ein scharfes Klopfen riss ihn aus seinen Gedanken und alles war verflogen, alles war weg, der ganze schöne Gedankengang, alles war ihm entfallen.

Wo gerade noch ein Hochgefühl gewesen war, breitete sich jetzt Frust aus. Er war so nah gewesen.

Es klopfte erneut.

Energisch schob Binno seinen Stuhl zurück. Wenn es nicht wirklich wichtig war, dann würde er dem Störenfried den Kopf abreißen. Irgendjemand musste für den Frust bezahlen.

Binno ging zur Tür und riss sie wütend auf.

Davor standen seine Freunde Hanrek und Dresson und sofort war sein Ärger vergangen.

Sie fielen sich in die Arme.

In Ventef kannte man Binno nur als den Erfinder, der gegen Auftrag Maschinen baute. Maschinen, die noch niemand hatte oder kannte. Man kam mit einem Problem zu ihm, und Binno versuchte es zu lösen. Neben großartigen Erfolgen gab es dabei leider auch immer wieder Misserfolge.

Mico wohnte ebenfalls in dem verträumten Städtchen Ventef, und Binno hatte sich mit ihm zusammengetan. Mico verkaufte Ideen und Binno sollte sie verwirklichen. Der ehemalige Dieb und Stallbursche Mico ging wie üblich sehr geschickt vor, verkaufte wortgewandt, was der Kunde haben wollte, und stellte dabei Binno ein ums andere Mal vor schier unlösbare Aufgaben.

Und heute kam Hanrek mit einer solchen Aufgabe zu ihm. Nach kurzer Begrüßung kam Hanrek gleich zur Sache.

„Binno, ich brauche deine Hilfe.“

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