Stefan Kraus - Das verschleierte Tor

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Dank Hanreks heldenhaftem Einsatz herrscht endlich wieder Frieden im Königreich. Doch auch Helden können Fehler machen und Hanreks Fehler verhilft dem grausamen Drachen Schtarak zu seiner Geburt. Und diesmal ist es nicht allein das Königreich, das in Gefahr ist, sondern der Drache droht in seinem Hass die ganze Welt zu vernichten. Erneut muss Hanrek sich mit seinen Freunden auf eine gefährliche Reise begeben, die ihn mitten ins Land der Drachenkrieger führt. Versinkt die Welt in Terror und Chaos oder bringt Hanrek den Mut und die Kraft auf, sich dem übermächtigen Drachen zu stellen?

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Er zwang sich, die geheime Geschichte noch einmal durchzugehen und in Gedanken zitierte er die Geschichte an der entsprechenden Stelle.

... Lasst mich ein paar Hintergründe erklären. Es ist acht Jahre vor der Herrschaft von Schtarak dem Schrecklichen, doch wann genau die Herrschaft von Schtarak beginnt, wird durch das Handeln von Hanrek und seiner Kameraden bestimmt werden ...

Er kannte den Namen Schtarak aus der geheimen Geschichte.

Gedankenverloren streichelte Hanrek seinen Sohn, der laut weinte. Eigentlich weinte Alexo in seinen Armen nie. Hanrek wusste immer, was der Grund war, wenn er weinte. Aber im Moment konnte Hanrek sich nicht auf ihn konzentrieren. Er hatte den Kopf voll mit einem schrecklichen Namen und mit einem noch schrecklicheren Verdacht.

Alarmiert durch das Weinen kam Miria in den Garten. Sie schaute ihren Mann fragend an.

„Hanrek.“

Es kam keine Antwort, so versunken war Hanrek in seine Gedanken.

„Hanrek!“

Diesmal rief Miria ihn mit lauter Stimme und ihr Mann schreckte hoch.

„J ... Ja.“

Jetzt war Miria wirklich alarmiert. Ihr Sohn schrie nun aus Leibeskräften und Hanrek saß abwesend dabei. Was ging hier vor? Hanrek merkte plötzlich, dass Alexo schrie und er nahm ihn vorsichtig von der Decke hoch in seine Arme. Sofort hörte der Säugling auf zu weinen. Ein paar Schluchzer, die aus dem tiefsten Innern kamen, schüttelten ihn noch und dann hatte er sich wieder beruhigt.

Nach wie vor war Miria beunruhigt.

„Hanrek.“

Hanrek drehte sich zu ihr um und das Gesicht, dem Miria entgegensah, trug nicht dazu bei, sie zu beruhigen. Er sah blass und angespannt aus und eine tiefe Sorgenfalte hatte sich in seine Stirn eingegraben.

Miria ging zu ihrem Mann und nahm ihm den Säugling aus den Händen.

„Hanrek, was ist los?“

Nachdem er jetzt die Hände frei hatte, schlug Hanrek sie vors Gesicht.

„Hanrek, was ist los?“

Mirias Stimme klang jetzt panisch.

„Hanrek, sprich mit mir. Was ist passiert?“

Hanrek zog die Hände herunter, sodass er seine Frau mit einem gequälten Blick ansehen konnte.

„Miria. Ich fürchte ich habe einen furchtbaren Fehler gemacht. Der Drache ist aus dem Ei geschlüpft.“

...

In den Gehegen der Exzarden herrschte Chaos. Schull fühlte sich an den Eroberungszug im Königreich vor fast acht Jahren zurück erinnert. Damals waren Flammen aus dem Fluss Boon geschlagen, Flammen, die die Form von Drachen gehabt und alle Exzarden fast in den Wahnsinn getrieben hatten.

Doch das Chaos, das er jetzt hier erlebte, war noch um einiges größer als das, was er damals im Königreich erlebt hatte. Die Exzarden gebärdeten sich wie wild und Schull wusste warum. Er hatte wie alle anderen Flüsterer auch die Stimme in seinem Kopf gehört.

Ich bin Schtarak. Ich bin geboren.

Seit diesem Moment versuchten alle Reiter verzweifelt, die Tiere von ihren mörderischen Ketten zu befreien. Die Ketten führten an eine kurze dicke Stange. Und diese Stangen waren so stark befestigt, dass keiner der Exzarden in der Lage war, sie mit Gewalt aus dem Boden zu reißen. Aber das wussten die Exzarden nicht. Jeder Einzelne von ihnen hatte das Weiße in den Augen, den Augen, die sonst so wissend und fast menschlich schauen konnten. Und sie kämpften gegen ihre Ketten an ohne Sinn und Verstand. Die Panik hatte sie vollständig im Griff. In ihren Köpfen war nur noch Platz für die Flucht. Kurz hatte Schull versucht zu Carmeon durchzudringen und Einfluss auf ihn zu nehmen, aber er hatte es sogleich wieder aufgegeben. Es war zwecklos.

Schull lauerte auf seine Gelegenheit, um die Kette von der Stange zu lösen. Carmeon sprang mit aller Macht in die Kette, und wurde fast mit der gleichen Kraft wieder zurückgeschleudert. Doch der Fluchtinstinkt sorgte dafür, dass sein Exzard sofort wieder auf den Beinen war und erneut Anlauf nahm. Schull blieb keine Zeit, die wenigen Schritte vorwärts zu stürmen und den dicken Sicherungsbolzen herauszuziehen. Mit Schrecken sah Schull, dass die Kette, die um Carmeons Hals gelegt war, sich durch die zahlreichen verzweifelten Fluchtversuche zwischen zwei der Panzerplatten geschoben hatte. An einer der Platten war ein Stück der Panzerung heraus gebrochen, sodass der Spalt wahrscheinlich groß genug war für die Kette. Er musste handeln, denn langsam wurde es für das Tier lebensgefährlich. Wenn die Kette zwischen der Panzerung durchkam, läge sie direkt auf dem empfindlichen Fleisch am Hals. Dort verliefen große Blutgefäße, und wenn diese verletzt wurden, würde Carmeon verbluten.

Erneut sprang der Exzard gegen die Kette an und wurde zurückgeschleudert. Diesmal wartete Schull nicht ab. Er schaute nicht, ob sich Carmeon erneut zum Sprung bereit machte. Er schaute nicht, ob sich die Kette noch weiter zwischen die Platten geschoben hatte. Er würde den Bolzen jetzt herausziehen. Mit einigen schnellen Schritten war er bei der Stange. Noch war die Kette locker, sodass er den Sicherungsbolzen würde herausziehen können. Mit fahrigen Fingern zerrte er an der Kette herum und legte den Bolzen frei. Er führte seine Hand in die Lederschlaufe, mit der man den dicken Bolzen herausziehen konnte, und zog mit aller Kraft daran. Nichts geschah. Das Metall hatte sich durch die Fluchtversuche verbogen und ließ sich nicht so einfach herausziehen. Aus den Augenwinkeln sah Schull, dass Carmeon wieder auf die Beine gekommen war. Einen kleinen Moment stand der Exzard benommen da, dann schüttelt er sich und nahm erneut Anlauf. Zwei schnelle Sprünge, dann war er am Ende der Kette. Die Wucht, mit der die Kette gespannt wurde, war riesig. Schull erkannte seinen Fehler, denn er hatte die Hand noch in der Schlaufe. Es gab ein hässliches Geräusch, als ihm das Handgelenk brach.

Der Schmerz nahm ihm den Atem. Es wurde dunkel vor seinen Augen. Nein. Er durfte nicht ohnmächtig werden. Nein. Er durfte nicht nachgeben. Er kämpfte, versuchte nicht an seine Hand und an die Schmerzen zu denken sondern konzentrierte sich auf alltägliche Dinge, den Sand auf dem Boden, das Klirren der Kette, das Schreien der Tiere um ihn herum. Langsam drückte Schull die Dunkelheit vor seinen Augen an die Ränder seines Blickfelds machte sie zu schmalen drohenden dunklen Schatten, die sein Blickfeld einschränkten. Deshalb sah er nicht, wie Carmeon erneut auf die Beine gekommen war, sah nicht, wie knapp der gefährliche Schwanz des Exzarden an seinem Kopf vorbei rauschte und er sah auch nicht, dass er wieder zum Sprung ansetzte. Dann riss die gleiche Wucht wie schon zuvor an dem bereits gebrochenen Handgelenk.

Diesmal hatte Schull dem Schmerz nichts mehr entgegen zu setzen, und es wurde schwarz um ihn herum.

...

Der schwarze Schatten, der durch den Körper am Himmel hinunter auf den Wald geworfen wurde, huschte schnell vorüber. Er verdeckte nur kurz die Sonne und gab dann den Blick auf den strahlend blauen Himmel wieder frei. Urplötzlich stieß dieser Schatten hinab und aus dem Schatten, der aus der Entfernung wie ein großer Raubvogel gewirkt hatte, wurde ein Drache. Der Hirsch, den er auf der Waldlichtung im Blick hatte, spürte die Gefahr nicht, die ihm aus der Luft drohte, denn ein Hirsch hatte von einem Raubvogel nichts zu befürchten. Er scharrte im Schnee und äste dann das freigelegte grüne Gras ab. Dabei bewegte er sich langsam auf der Lichtung voran. Sein riesiges Geweih schob er dabei wie einen Besen vor sich her.

Als er einen eigenartigen Wind hörte, hob er verstört den Kopf und blickte sich um. Im nächsten Moment krallten sich die scharfen Klauen in sein Fell, und der Aufprall des Drachen schleuderte ihn zu Boden. Der Todeskampf des geschockten Hirschs dauerte nicht lange, und Schtarak hatte seine erste Beute gerissen.

Als sein Hunger gestillt war, machte Schtarak sich auf die Suche nach Wasser, um auch seinen Durst zu stillen. Mit schnellen kräftigen Flügelschlägen schwang er sich in die Luft und ließ einen großen roten Fleck auf der ansonsten weißen Waldlichtung zurück. Als der Drache einen Aufwind unter seinen Flügeln spürte, schraubte er sich elegant und Kraft sparend höher und höher in die Luft. Von dort oben sah er schon von Weitem das schmale Band des Flusses Boon, sein nächstes Ziel.

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