Stefan Kraus - Das verschleierte Tor

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Dank Hanreks heldenhaftem Einsatz herrscht endlich wieder Frieden im Königreich. Doch auch Helden können Fehler machen und Hanreks Fehler verhilft dem grausamen Drachen Schtarak zu seiner Geburt. Und diesmal ist es nicht allein das Königreich, das in Gefahr ist, sondern der Drache droht in seinem Hass die ganze Welt zu vernichten. Erneut muss Hanrek sich mit seinen Freunden auf eine gefährliche Reise begeben, die ihn mitten ins Land der Drachenkrieger führt. Versinkt die Welt in Terror und Chaos oder bringt Hanrek den Mut und die Kraft auf, sich dem übermächtigen Drachen zu stellen?

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Lucek blieb weiter versteckt. Er würde abwarten müssen und dann den Sieger angreifen.

Plötzlich brach, nicht weit von der Stelle an der Lucek versteckt war, ein weiterer Mann aus dem Gebüsch. Er stürzte sich, in der Hand eine riesige Keule, auf die beiden Kämpfenden und hieb mit ihr auf den Kopf des einen Kämpfenden ein. Es gab einen dumpfen Schlag und der Getroffene sank bewusstlos auf den Boden.

Jetzt wo sie sich nicht mehr im Schnee wälzten, sah Lucek, dass der bewusstlose Mann riesig war. Lucek hoffte, dass er nur ohnmächtig war. Der Kämpfer, der mit dem Riesen um das Messer gerungen hatte, hatte lockiges Haar und im Gesicht eine große Hakennase. Der andere, der ihm zu Hilfe geeilt war, hatte glattes langes Haar. Sein Gesicht war mit einem Schnurrbart geschmückt. Beide waren in helle Mäntel gehüllt, sodass man sie vor dem Hintergrund des Schnees fast nicht ausmachen konnte. Nervös sicherten sie nach allen Seiten. Offensichtlich rechneten sie mit einem weiteren Angriff. Lucek rührte sich nicht.

Ganz außer Atem und in abgehackten Sätzen sagte der Lockige.

„Mann, das war knapp. Ein paar Mal hat er mich beinahe erwischt. Der hat Kraft wie ein Exzard. Warum hat das so lange gedauert?“

„Ich musste vorher die Gegend nach einem zweiten Attentäter absuchen.

„Und?“

„Ich habe keinen gefunden.“

„Was ist mit Lucek? Hat er überlebt?“

„Ich weiß es nicht. Ich hoffe es für uns. Wenn nicht, verarbeitet Piora uns zu Exzardenfutter und verfüttert uns an ihren neuen Liebling.“

„Und wie bekommen wir den Koloss jetzt zu der Stelle, an der Lucek zu Boden gegangen ist. Ich denke, es ist keine gute Idee, ihn hier liegen zu lassen. Und trennen sollten wir uns besser auch nicht.“

„Du hast recht, jetzt wo wir endlich einen dieser Schweine erwischt haben, darf er uns auf keinen Fall wieder entkommen.“

Während er das sagte, verschnürte er mit Stricken und wenigen geübten Griffen den überwältigten Attentäter, der noch nicht wieder zu sich gekommen war. Als er fertig war, hievte er ihn hoch und wuchtete ihn sich auf die Schulter. Ächzend und stöhnend machte er sich auf den Weg zu der Stelle, an der Lucek beinahe angeschossen worden war.

„Vielleicht nehmt ihr mich besser mit.“, sagte Lucek und trat dabei aus seinem Versteck.

Die beiden Männer wirbelten herum. Der Mann, der den Attentäter auf den Schultern getragen hatte, ließ seine Last ohne viel Federlesens von seiner Schulter gleiten, sodass diese mit einem ungesunden Krachen auf dem Boden aufschlug. Einen Bruchteil später standen beide Männer Lucek mit gezogenem Schwert gegenüber.

Es dauerte eine Sekunde, in der sich Lucek fragte, ob er einen Fehler gemacht hatte, aber dann senkten die beiden ihre Schwerter.

„Also hat er es überlebt. Unversehrt?“

Dies war eine Frage an Lucek.

„Ja, ich hatte Glück.“

Lucek ging zu dem Attentäter, der jetzt stöhnend auf dem Boden lag. Wahrscheinlich hatte ihn der Sturz wieder zu sich gebracht. Lucek stieß ihn mit dem Fuß an.

„Wer ist der Kerl, und wie kommt ihr dazu, ihn zu überwältigen?“, und dann, um es ihnen leichter zu machen, fügte er hinzu, „Ihr habt mich beschattet.“

Die beiden Männer schauten sich verlegen an, dann antwortete einer der beiden.

„Ähm. Ja. Oder besser gesagt, wir haben den Auftrag, dich vor solchen Anschlägen zu beschützen.“

Und der andere ergänzte.

„Heimlich. Du durftest es nicht erfahren.“

„Und was den Kerl betrifft, jetzt haben wir eine Chance etwas aus ihm herauszubringen.“

„Und Piora hat euch dazu den Auftrag gegeben?“, fragte Lucek in beleidigtem Tonfall. „Ich dachte, ich hätte ihr klar gemacht, dass ich keine Leibgarde will.“

Die beiden aus der Leibgarde, wie Lucek sie genannt hatte, schauten sich an.

„Was glaubt ihr, wie viele Mordanschläge ihr noch überlebt?“

„Hm.“, Lucek merkte, dass er gerade sehr undankbar war.

„Ihr habt recht. Vielen Dank, dass ihr den hier erwischt habt. Ich denke, wir gehen trotzdem zu der Stelle, an der auf mich geschossen wurde. Wir sollten den Pfeil mitnehmen.“

Kurze Zeit später zog der Mann mit dem Schnurrbart den Pfeil aus dem Baum und betrachtete ihn eingehend. Überrascht zeigte er ihn seinem Kumpanen, bevor sie ihn an Lucek weitergaben. Lucek erkannte sofort, was die beiden Männer so überrascht hatte. Der Pfeil war für die guten Flugeigenschaften wie üblich mit einer Gänsefeder im Schaft gefertigt worden. Doch diese Gänsefeder war nicht weiß sondern sie war von tiefem Schwarz. Außerdem verliefen um den Schaft drei rot markierte Einkerbungen.

Der lockige Leibgardist ging zu dem Mordbuben, zückte sein Messer, schlitzte ihm den rechten Ärmel auf und streifte ihn hoch. Auf seinem Unterarm fand er drei blutrote Streifen, die sich in kurzem Abstand wie Armreife um den Arm wanden. Mit einem Brummen kniete er sich neben den Assassinen. Mit einem kräftigen Druck auf die Wangen presste er ihm den Kiefer auseinander und blickte ihm in den Mund. Der Mann war jetzt wieder wach und versuchte sich dem schmerzhaften Griff zu entwinden, aber er hatte keine Chance. Mit hasserfüllten Augen starrte er den Leibgardisten an.

„Dieser Mann wird uns gar nichts erzählen, denn er ist stumm.“

Er hatte es bereits vermutet, aber jetzt hatte er Gewissheit. Die Zunge des Attentäters war herausgeschnitten worden.

...

Seine Beine trugen den braun gelockten kleinen Jungen den Berg hinauf wie noch nie zuvor in seinem Leben, denn er war sich der Wichtigkeit seines Auftrags bewusst. Sein Atem ging schwer keuchend und die Seite schmerzte ihn. Endlich gelangte er an den Weinberg mit seinen vielen langen grünen Reihen, die sich malerisch den Berg entlang zogen. Trotz seiner Schmerzen zwang er sich dazu, weiter an der Stirnseite des Weinbergs entlang zu laufen und er spähte dabei in jede der Reihen hinein. Dann endlich hatte er gefunden, was er suchte, und er blieb stehen. Sein Vater hatte sich bereits nach ihm umgedreht und schaute ihn erwartungsvoll an.

„Papa, Papa, du musst schnell nach Hause kommen, das Kind kommt. Schnell.“

Hanrek ließ die Hacke fallen, mit der er zwischen den Weinstöcken gearbeitet hatte.

„Was sagst du? Wer hat das gesagt, Franzisko?“

„Mama hat es gesagt.“

Achtlos ließ Hanrek die Hacke und seinen Rucksack liegen und lief seinem Sohn entgegen.

„Warum hat sie dich nicht zu Leria geschickt? Die ist bei der Geburt viel wichtiger als ich.“

„Sie hat Finella hingeschickt.“

„Gut. Komm her, Franzisko. Wenn es richtig losgeht, werden wir Männer zwar meistens aus dem Haus geschickt, aber jetzt wird deine Mutter uns sicher brauchen.“

Kurze Zeit später kamen sie den Berg hinunter geeilt. Das verschlafene kleine Dorf, in das Hanrek mit seinem Sohn auf den Schultern lief, hieß Vartel und lag im westlichen Gebirge oberhalb der kleinen Stadt Ventef. Es hatte ein mildes Klima und der Wein wuchs dort sehr gut. Das Dorf lag außerdem günstig in der Nähe der Nord-Süd Verbindung, die den kalten Norden mit dem warmen Süden verband.

Das Haus, das Hanrek jetzt eilig betrat, war im Stil der Häuser im Norden des Königreichs gebaut, auch wenn es dadurch nicht zu den anderen Häusern im Dorf passte. Hanrek hatte es selbst gebaut, aber natürlich hatten ihm seine Nachbarn kräftig dabei geholfen. Sie waren skeptisch gewesen ob des ungewöhnlichen Baustils, aber das war ihm egal gewesen. Vom mit Steinen ausgelegten Fußboden führte eine Holztreppe zu den Schlafkammern und mit seinen dreckigen Stiefeln und polternd eilte Hanrek diese jetzt hinauf.

Miria lief barfuß in ihrem weißen Nachtgewand vor dem Bett auf und ab, hielt sich mit einer Hand den Bauch und mit der anderen Hand stützte sie sich am Bett ab. Man merkte ihr an, dass sie froh war, dass Hanrek gekommen war.

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