Elisa Scheer - Szenenwechsel

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Hilde freut sich über die Erbschaft: Endlich eine eigene Wohnung! Die neuen Nachbarn allerdings sind gewöhnungsbedürftig, und der schlimmste von ihnen liegt plötzlich tot im Treppenhaus. Wer von den anderen Bewohnern, die nach näherem Kennenlernen eigentlich doch ganz nett wirken, könnte es gewesen sein? Hilde versucht, der Kripo zu helfen, obwohl sie zunächst selbst ratlos ist, denn niemand scheint ein ausreichendes Motiv zu haben. Die Lösung überrascht sie dann sehr…

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So, und jetzt würde sie doch endlich mal die Wäsche raufholen und sich dann mal wiegen. Aber vorher aufs Klo, das gab bestimmt ein Pfund weniger. Oder ein halbes. Naja, zweihundert Gramm oder so.

Sobald die Wäsche auf dem Gestell hing, das sich nun ziemlich durchbog, entsorgte Hilde unnötiges Wasser und stieg auf die Waage. Dreiundneunzigfünf. Besser als befürchtet. Aber ganz schön viel. Mindestens vier Speckrollen um die Taille!

Es musste sich eben doch was ändern.

Was könnte denn funktionieren, sinnierte Hilde, am Stift kauend.

Wasser trinken. Das war auf jeden Fall gut. Alles andere war entweder künstlich oder natürlich gesüßt.

Keinen Süßstoff. Keine Light-Produkte.

Nicht dauernd futtern. Drei Mahlzeiten am Tag.

Ordentliche Mahlzeiten. Mittags mehr Kohlenhydrate, abends mehr Proteine. Oder so ähnlich. Schaden konnte es nichts.

Nicht zuviel Fett – aber auch nichts Fettreduziertes.

Keine Geschmacksverstärker. Scheiß-Glutamat. Da fraß man dann bloß immer weiter.

Soweit erst einmal. Sie beschloss, das nun etwa zwei Wochen einzuhalten und dann mal zu schauen, ob es genützt hatte. Ein Kilo würde ihr schon gefallen. Alle zwei Wochen ein Kilo… pro Monat zwei… in einem Jahr vierundzwanzig – dann wäre sie im April 2009 nur noch neunundsechzigkommafünf Kilo schwer – bzw. leicht. Nicht übel.

Aber noch war davon ja gar nichts passiert. Und jetzt sollte sie doch noch etwas essen. Ein prinzipientreues Abendessen – soweit sie überhaupt etwas Passendes im Kühlschrank hatte.

Kein guter Anblick – ein Glas Gurken, einen Rest uralten Käse, ein bisschen eingeschweißtes Vollkornbrot, einen Joghurt. Der war noch vom März.

Frustriert aß sie das Brot und einige Gurken und warf den Rest weg, dann trug sie auch diese Mülltüte nach draußen. Danach legte sie sich ins Bett und griff zur Fernbedienung. Was sollte sie schon machen außer Fernsehen?

FR 18.04.2008

Die Extemporalien waren kein besonderer Erfolg gewesen, erinnerte sich Hilde auf dem Weg zum Friedhof. Sowohl die Zehnte als auch der Grundkurs hatten vorgegeben, aus allen Wolken zu fallen, völlig geknechtet und überarbeitet zu sein und überhaupt fix und fertig. Hilde war sich richtig grausam vorgekommen, hatte aber doch darauf beharrt, dass die paar popligen Aufgaben zu bearbeiten seien.

Mit Grummeln und Stöhnen hatten sie sich schließlich an die Arbeit gemacht und nach einigen Minuten hatte in beiden Klassenzimmern konzentrierte Ruhe geherrscht, von leisem Getippe auf Taschenrechnertastaturen einmal abgesehen.

Beim Einsammeln war der Jammer noch einmal aufgebrandet, aber so schlimm schien es doch nicht gewesen zu sein.

Sie hatte den Kram zu Hause abgelegt, ihr Friedhofskostüm angezogen, sich beim In-die-Schuhe-schlüpfen wieder daran erinnert, warum sie diese vermaledeiten Pumps sonst nie anzog, ihr Täschchen gepackt und sich auf den Weg gemacht.

Um Viertel vor drei parkte sie vor dem Friedhof und stöckelte den kurzen Weg zum Krematorium entlang.

Da waren sie ja schon alle!

Papa hatte sein Ich bin von Existenzsorgen ganz niedergedrückt - Gesicht aufgesetzt, Mama schaute betrübt und tuschelte mit Sabine, Martin und Jenny hielten sich abseits und versuchten, cool dreinzuschauen, und Sabines Tobias stand in einer Ecke und sprach leise, aber energisch in sein Handy.

Zwischen zwei Terminen schnell Tante Martha begraben, dachte Hilde ärgerlich und umarmte ihre Mutter.

„Schön, dass du da bist“, murmelte Mama und hielt Hilde ein bisschen von sich ab. „Du siehst müde aus. Schläfst du auch genug? Isst du richtig?“

„Mama“, stöhnte Hilde, „ich schlafe soviel wie geht, und dass ich in deinem Sinn richtig esse, sieht man doch daran, dass ich total fett bin.“

„Unsinn, Kind. Männer mögen es, wenn an einer Frau ein bisschen was dran ist.“

„Ja, genau“, murmelte Hilde und beobachtete, wie Tobias sein Handy wegsteckte und einer gertenschlanken, schwarz gekleideten Frau nachstarrte, während seine eigene - eher dralle - Frau unbeachtet neben ihm stand und ungeduldig auf die Uhr sah.

„Können wir nicht bald mal anfangen?“, fragte sie dann Hilde in weinerlichem Ton, „ich hab die Kinder zur Nachbarin getan, aber das geht ja auch nicht stundenlang! Was denken die sich hier eigentlich, wie Leute mit kleinen Kindern das hinkriegen sollen?“

„Frag mich nicht, ich arbeite nicht hier“, antwortete Hilde etwas patzig, „aber es ist erst fünf vor drei. Die liegen also noch voll in der Zeit. Schau, da kommt ja schon der Pfarrer!“

Ein Bediensteter öffnete die Türen zu dem kirchenartigen Raum, und sie suchten sich Plätze ganz vorne, während die Eltern schnell den Pfarrer begrüßten.

Zwei ältere Damen traten noch ein und sahen sich etwas unsicher um. Hilde erhob sich und begrüßte die beiden, die sie als Tante Marthas beste Freundinnen kannte. Sabine schaute verständnislos zu.

„Was wollten die denn?“, tuschelte sie dann.

„Frau Knetzler und Frau Schwinghammer sind Tante Marthas Freundinnen. Kennst du die beiden denn nicht? Natürlich nehmen sie an der Trauerfeier teil.“

„Nie gehört. Ich dachte, das ist eine Familienfeier.“

„Mein Gott, wenn du mal abnippelst, darf dann diese Irina nicht kommen? Oder diese beiden, mit denen du immer shoppen gehst?“

„Das ist doch was ganz anderes“, zischte Sabine und sah dann fromm nach vorne, denn der Pfarrer hatte sich hinter das Rednerpult begeben. Auch Hilde verkniff sich die Frage Wieso was anderes? , die ihr schon auf der Zunge gelegen hatte.

Wer hatte denn dem Pfarrer so dürftiges Material übergeben? Was für ein öder Nachruf, ärgerte sich Hilde. Wie lustig und lebensfroh Tante Martha gewesen war, wie sehr sie ihren Mann geliebt hatte und wie erfolgreich sie ihr Vermögen verwaltet und damit durchaus auch Gutes getan hatte, wieviele Interessen sie gehabt hatte, das kam alles nicht vor. Nur dass sie eine liebevolle Schwester gewesen war und keine Kinder gehabt hatte – ansonsten Staub zu Staub und die anderen üblichen Bibelstellen. Halb fromm, halb Dann muss sie ja alles uns vererben . Ziemlich durchsichtig. Ob es hinterher eigentlich einen Leichenschmaus gab? Ob die Eltern da irgendetwas organisiert hatten?

Der Pfarrer kam zum Ende, und unter getragener Musik fuhr der etwas spärlich mit Blumen geschmückte Sarg hinter einen Vorhang. Hilde spürte, wie ihr die Tränen in die Augen stiegen, und suchte nach einem Taschentuch. Der Vorhang schloss sich wieder und ein Friedhofsbediensteter sammelte die Gestecke ein. Damit würden sie wohl die Grabstelle markieren – Tante Martha würde ja neben Onkel Franz begraben werden.

Die Eltern erhoben sich geräuschvoll, Tobias, Sabine und Hilde taten es ihnen nach. Beim Umdrehen bemerkte Hilde noch einen älteren Herrn, der so richtig nach Anwalt aussah. Die Eltern stellten sich an den Ausgang, um die Beileidsbekundungen entgegenzunehmen.

Als Tante Marthas Freundinnen die Aussegnungshalle verließen, stellte Hilde empört fest, dass niemand Anstalten machte, sie irgendwohin einzuladen. Die Eltern nickten nur höflich, als die beiden sie passierten. Martin und Jenny drückten sich nach draußen und kramten nach Zigaretten, Tobias hatte schon wieder sein Handy in der Hand.

Sabine rempelte Hilde an, als sie ins Freie drängte.

„Trampel“, schimpfte Hilde, aber Sabine fauchte nur: „Dann geh mir halt aus dem Weg. Ich hab schließlich Kinder, das ist ja wohl wichtiger!“

„Wichtiger als an Minimum an gutem Benehmen? Typisch Muttertierterror. Hast du eigentlich außer deinen zwei Mädels jemals irgendwas auf die Beine gestellt?“

„Na, und du?“, keifte Sabine mit mühsam unterdrückter Stimme. „Du hast doch noch nicht mal einen Mann, von Kindern ganz zu schweigen!“

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