Stella Borny - Familienglück im Klimawandel

Здесь есть возможность читать онлайн «Stella Borny - Familienglück im Klimawandel» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Familienglück im Klimawandel: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Familienglück im Klimawandel»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine scheinbar ganz normale Kleinfamilie im Schwarzwald: Vater Joachim ist Anwalt, Mutter Tina Ergotherapeutin und ihr Sohn Simon geht in die vierte Klasse. Doch das traute Idyll zerplatzt schon auf den ersten Seiten, denn es geschieht ein Mord – ein Mord aus gekränktem Stolz. Er ruft ein engelartiges Wesen namens Luna auf den Plan, das Joachim kräftig die Leviten liest und Tina tröstend zur Seite steht. Was ist geschehen? Tina hat in Theo einen Mann gefunden, der ihr völlig neue Impulse gibt, und Joachim mit Franziska eine Frau, die besser in sein Lebensschema passt. Wie soll Simon sich entscheiden? Und was hat die Geschichte von Karo und Wilja aus dem Berlin der Kriegsjahre damit zu tun?
All dies erfährt der Leser im Verlauf einer amüsanten und zugleich inspirierenden Geschichte, die verschiedene Handlungsstränge und Zeitebenen miteinander verknüpft. Sie beinhaltet viele Lebensweisheiten und beschreibt konkrete Methoden zur Selbsthilfe für Menschen in ähnlichen Situationen. Lassen Sie sich verzaubern von Luna und Max mit ihren Botschaften aus einer anderen Dimension zu ganz alltäglichen Problemen wie Ehekrise, Scheidung und einem Tauziehen um das gemeinsame Kind.

Familienglück im Klimawandel — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Familienglück im Klimawandel», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Er klickt das Feld „Seelenverträge“ auf der himmlischen Internetseite „Nächste Inkarnation“ an und stellt fest:

„Oh weh, das kann ja heiter werden! Wir haben wichtige Lebensthemen gemeinsam zu bearbeiten – alles aus Liebe, versteht sich. Das darf ich nicht vergessen, wenn ich Mensch sein werde. – Und welches Pärchen kommt für diese wichtige Aufgabe infrage?“

Auf dem Erdenbildschirm kann er erkennen, wo sich geeignete Kandidaten aufhalten und ob die Bedingungen günstig sind. Da gibt es einen jungen Rechtsanwalt mit seiner hübschen Frau. Es blinken lauter Herzchen auf und das bedeutet: „Beste Voraussetzungen als Vater und Mutter!“ Die beiden sehen glücklich aus und planen gerade ein Wunschkind.

„Was meint ihr, Freunde?“, fragt Simon. „Soll ich mich auf dieses Abenteuer einlassen?“

Alle anwesenden Engel nicken und einer von ihnen kommentiert es so: „Das sind gesicherte Verhältnisse. Auf der Erde wird immer darum gestritten, was Recht und was Unrecht ist. Dein Vater wird also niemals arbeitslos werden.“

Simon ist einverstanden und lässt die Engelpost von dannen schweben. „Gut, dann hole ich mal meinen Rucksack. Wie wäre es, wenn einer von euch mich als Schutzengel begleiten würde? Ich bekomme ja sowieso einen zugeteilt.“

Max, sein alter Kumpel, springt begeistert auf und Simon freut sich:

„Fein, dann lass uns gleich aufbrechen! Vorher schicken wir noch schnell eine Nachricht an die Zentrale, damit die Abteilung für Lunaception eine entsprechende Information an meine Mutter weiterleiten kann. Sie muss ja schließlich wissen, wie sie sich auf meine Ankunft vorbereiten soll.“

Und schon bald sieht man die beiden in Richtung Erde fortfliegen.

Tagelang – nein, nur nachts – brennt im Schlafzimmer meiner Eltern eine Fünfzehn-Watt-Glühbirne. Es geht doch nichts über ein funktionierendes Kommunikationsnetz. Die Beleuchtung sorgt dafür, dass auch wirklich ein Eisprung stattfindet. Über die Augen bewirkt das sanfte Licht im Gehirn die Freisetzung entsprechender Hormone. So einfach ist das. Ganz früher, als die Frauen noch unter freiem Himmel schliefen, verlief ihr Zyklus genau nach den Mondphasen. Bei Vollmond hatten sie ihren Eisprung und die Männer wussten, was sie zu tun hatten, um sich fortzupflanzen.

Wie es scheint, wollen mich meine Eltern schon bald bei sich haben. Sie lieben sich jede Nacht in ihrem sanft beleuchteten Schlafgemach. Was für nette Beschäftigungen doch zum Menschsein dazugehören! Das meint auch Max und sagt, dass ich jetzt langsam ins stoffliche Leben eintauchen könne. Eine Eizelle meiner Mutter und eine Samenzelle meines Vaters haben sich gefunden, sie teilen sich schon fleißig. Es ist faszinierend zu beobachten, wie ein Mensch entsteht. Das Wunder des Lebens beginnt für mich im Fruchtwasser mitten im Bauch meiner Mutter. Moment mal, das bin ja ich – genauer gesagt, ist das mein zukünftiger Körper, der es sich da gerade gemütlich einrichtet.

Du sprichst zu mir

Du wächst in mir heran.

Ich spüre mehr und mehr,

wie lebendig du schon bist.

Wie wird es sein, wenn wir lange genug

auf dich gewartet haben,

wenn du geboren sein wirst

und wir uns richtig kennenlernen?

Ich spüre nicht mehr nur das Trommeln

unter meiner Bauchdecke.

Dein Vater legt seine Hände auf meinen Bauch

und sanft antwortest du mit deinen Bewegungen.

Welche Farbe werden wohl deine Augen haben?

Bist du ein Junge oder bist du ein Mädchen?

Egal, du bist unser Wunschkind

und wir erwarten dich voller Freude.

Neun Monate schwimme ich fast schwerelos im Bauch meiner Mutter. Es ist das reinste Paradies. Über die Nabelschnur werde ich mit nahrhaften Substanzen versorgt und wachse von Woche zu Woche. Von Nachteil ist es allerdings, dass mein komfortables Heim nicht ausreichend mitwächst. So wird es immer enger hier drin und ich ahne schon, dass ich bald hier raus muss. Aber so einfach ist das nicht! Meine Mutter hat wohl noch nicht so viel Ahnung in Sachen Geburt. Der Saft, der durch die Nabelschnur kommt, schmeckt nicht mehr so toll. Und dann wird es plötzlich richtig ungemütlich. Die Wände meiner Behausung scheinen zu schrumpfen und drücken von allen Seiten mächtig auf mich ein. Dann weiten sie sich wieder, Gott sei Dank! Doch nach einer Weile wird es wieder enger – und wieder weiter – und wieder enger. Das ist überhaupt nicht komisch.

„Hilfe, ich will hier raus! Merkt das denn niemand? Ich halte es nicht mehr aus hier! – S.O.S. – Simon an Zentrale: Wir schaffen das nicht alleine, meine Mama und ich!“ Dann drehe ich ab und kriege nicht mehr richtig mit, was weiter geschieht. Ich glaube, jemand hat mich aus dem Bauch meiner Mutter herausgezogen. Die liegt da und schläft.

„Toller Empfang hier! Alles so hell und bitterkalt! – Max, wo bist du? Du kannst mich doch jetzt nicht allein lassen! Wir müssen dieses Erdending schon gemeinsam schaukeln! – Gott sei Dank, da bist du ja, mein alter Kumpel! Das war aber knapp. Um ein Haar hätte ich die Rückreise angetreten und meine Mama gleich mitgenommen. Eine normale Geburt war das sicher nicht, oder?“

Max erklärt mir, dass die Ärzte nach einem Wehenmarathon von zwanzig Stunden entschieden haben, einen Kaiserschnitt zu machen. Bei meiner Mama haben einige Organe verrückt gespielt und zuletzt ist sie vor Schwäche kollabiert. Dann fehlt mir also der natürliche Weg durch den Geburtskanal. Hoffentlich klappt das ab jetzt besser! Ich bin hungrig wie ein Löwe nach der ganzen Anstrengung. Meine Mutter ist inzwischen aufgewacht, wirkt aber noch total müde. Helfende Hände transportieren mich zu ihrer Milchquelle und nun heißt es saugen, was das Zeug hält. Kaum ist man geboren, muss man schon arbeiten. Mit der Nabelschnur ging das doch erheblich bequemer. Dafür werde ich nun mit köstlichem Nektar aus ihren Brüsten versorgt, bis ich satt bin und einschlafe.

Irgendwann erwache ich einsam und allein. Zum Glück ist die Hand meiner Mama in der Nähe. Ich gebe meine ersten Laute von mir und sie holt mich zu sich in ihr Bett. Ja, das fühlt sich schon besser an! Kein neuer Erdenbürger kann sich derart schnell an Einzelhaft hinter Gitterstäben und diese Kälte hier gewöhnen. Ich wehre mich mit Händen und Füßen dagegen, als ich wieder zurück in meinen Käfig gelegt werden soll. Schließlich kommt eine ältere Kinderkrankenschwester auf die Idee, mich schön warm einzuwickeln. Meine Arme werden vor der Brust gekreuzt und ich bekomme ein Mützchen auf den Kopf gesetzt, so dass ich jetzt ein handliches und zufriedenes Paket bin.

In diesem Zustand lerne ich meinen Vater kennen, der mich hochhebt und mit staunenden Augen betrachtet. Er meint, ich sähe aus wie ein Bonbon, was immer das auch sein mag.

„Da bin ich nun also, mein lieber Herr Vater! Weißt du eigentlich, was das für ein Unternehmen für mich war, auf dem Planeten Erde anzukommen und genau hier in deinen Armen? Hast du auch nur die geringste Vorstellung davon, was meine Mama und ich durchgemacht haben?“ Das frage ich diesen Menschen, der mich für einen Bonbon hält. Ob er mich wohl versteht – ganz ohne Worte, nur in der Art, wie ich ihm begegne? „Ich hoffe, dass du das alles hier zu schätzen weißt. Wir sind jetzt eine richtige Familie und du bist derjenige, der sie gegründet hat, gemeinsam mit deiner Angetrauten. So soll das wohl sein auf der menschlichen Ebene. Also schauen wir mal, wie die Reise weitergeht!“

Ich wohne jetzt in einem Körper aus Fleisch und Blut, den ich erst noch in Besitz nehmen muss. Aber dafür habe ich ja reichlich Zeit zur Verfügung. Meine Mama erholt sich rasch, nicht zuletzt dank meiner Anwesenheit. So kommt schon bald der Tag, an dem uns das Familienoberhaupt mit dem Auto von der Klinik abholen kann, um uns nach Hause zu bringen. Dort wartet eine Wiege aus Holz auf mich, ein gemütliches Bettchen, das mich hin und her schaukelt, fast wie in Mamas Bauch, und zum Schlafen einlädt. Das tue ich ausgiebig und träume dann von Zeiten und Orten, die weit weg sind, solange, bis ich Hunger bekomme und zu schreien anfange.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Familienglück im Klimawandel»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Familienglück im Klimawandel» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Familienglück im Klimawandel»

Обсуждение, отзывы о книге «Familienglück im Klimawandel» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x