D.T.W. Rocken - Nichts kannst du uns beweisen, das glaubt dir keiner!

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Eine anfängliche Nachbarschaftsbeziehung geriet zum Nachbarschaftsdisput und schließlich zum Stalking, dessen Folgen sich kaum kontrollieren ließen. Zivilrechtliche und strafrechtliche Verfahren konnten nur einen Teil der Vorfälle aufklären, wobei das überwiegende Desinteresse der deutschen Justiz klar hervortrat. Das Buch zeigt das Durchleben eines einseitigen Nachbarschaftskrieges anhand eines authentischen Falles mit allen Höhen und Tiefen des menschlichen Empfindens. Dabei wird der lange Weg des Leidens geschildert, aber auch Möglichkeiten der Abwehr werden dargestellt.

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Sein freistehendes Einfamilienhaus war von der Wohnfläche etwas größer als das unsere, umfasste aber nur zwei Zimmer. Es barg ein Schlafzimmer über zwei Etagen und ein großes Wohnzimmer mit offener Küche. Das Wohnzimmer war an einigen Wänden mit übereinandergestapelten Steinen geschmückt, dazwischen befanden sich verborgene Lampen, die ein indirektes Licht ausstrahlten. Dazu fiel ein zwar einfach gemauerter, aber großer Kamin auf, der die Atmosphäre des Wohnzimmers aufwertete. Das Zimmer der Tochter befand sich im Keller.

Erst später wurde mir bewusst, dass die Einladung in das Haus unseres Nachbarn ein Stück seines Planes war. Zu dieser Zeit wusste ich auch nicht, dass er und seine Frau sich in unserer Abwesenheit bereits unerlaubt Zutritt zu unserem Grundstück und unserem im Bau befindlichen Haus verschafft hatten, um auszuspähen, wie wir in Zukunft leben würden. Auch vor diesem Hintergrund lud er mich zum Gespräch in sein Haus ein, unter dem Vorwand, mit mir über die Bezahlung reden zu wollen. Tatsächlich aber wollte er sein größeres Haus und seine Einrichtung zeigen, um mich zu beeindrucken und deutlich zu machen: Schau her, egal was du da tust, mein Haus ist größer und schöner als deines!

Letztlich erteilte ich dem penetranten Nachbarn den Auftrag, der recht schnell, des Geldes wegen, mit seiner qualifizierten Tätigkeit im Sockelbereich unseres Hauses begann. Nach nur zwei Tagen waren die Arbeiten erledigt, der fleißig arbeitende Nachbar erhielt sofort sein verdientes Geld, dankte und verabschiedete sich.

Wir dachten nunmehr, dass uns mit den Putzarbeiten des Nachbarn nicht nur eine Arbeit abgenommen worden sei, sondern auch das Beäugen und Bedrängen vonseiten der Familie M. ein Ende finden werde. Weit gefehlt. Immer wieder beobachteten der Nachbar und seine Frau mit stechenden Blicken, welche Arbeiten und Veränderungen auf unserem Grundstück vonstattengingen. Seinerzeit deuteten wir die stetigen Beobachtungen dieser Nachbarn als überzogene Neugier, wobei die Beobachtungsart immer wieder wechselte. Sie standen mal auf der Straße, mal auf dem Gehweg oder blickten von ihrem Vorgarten aus oder hinter den Fenstern stehend herüber. Mit starren Blicken oder sogar mit ironisch wirkenden Lächel- oder Lachreaktionen beobachten sie uns in zunehmendem Maße. Wir ahnten nicht, dass dies einen bestimmten Hintergrund hatte und der Auftakt zu einem bösen Spiel war.

Im Laufe der Monate stellten wir uns mental darauf ein, dass, sobald ein Mitglied unserer Familie das Grundstück oder das Haus betrat, der Nachbar und seine Frau uns sofort auszuspähen begannen. Unsere Verwunderung hierüber blieb dennoch, denn das seltsame Verhalten dieser Nachbarn war für uns unerklärlich.

Auch der neben uns wohnende dicke Mann und seine Frau, die ständig alkoholisiert wirkte, machten sich nun mehr und mehr bemerkbar. Dieser Nachbar, der mit Herrn M. gut befreundet war, tuschelte mit diesem nicht selten, und beide warfen immer wieder ironische Blicke zu mir oder meiner Familie herüber. Der dumpfe Eindruck blieb, dass die beiden Nachbarn uns ins Visier nahmen. Aber warum?

Eines Tages rief mich Stephanie ans Fenster und deutete mit ihrer Hand nach draußen. Herr und Frau M. schritten langsam auf der Straße bzw. dem Gehweg entlang und musterten minutenlang die Gärten jedes einzelnen Nachbarn. Eigentlich nicht ungewöhnlich, denn auch einige andere Spaziergänger blieben bisweilen stehen und sahen sich einen Augenblick lang den einen oder anderen Garten von der Straße aus an. Die Nachbarn M. hingegen blieben minutenlang stehen, zeigten immer wieder mit ihren Fingern in die Gärten, lamentierten dabei laut und lachten über die Gartengestaltung beinahe jedes Nachbarn.

Stephanie und ich waren überrascht. Langsam begriffen wir, dass die Nachbarn M. ein besonderes Kaliber waren, zumindest konnten wir hier erstmals ein deutlich unnormales Verhalten erkennen.

Das Jahr 1995 endete und das nächste brach an. Die kleine Maria wuchs schnell heran und konnte bald die ersten wackligen Schritte unternehmen. Während der warmen Monate des Jahres 1996 begegneten sich Stephanie und Frau M. mehrmals mit den Kinderwagen auf der Straße. Aus reiner Freundlichkeit und wegen ihrer gleichaltrigen Kinder kamen beide ins Gespräch. Die Frauen unterhielten sich und zeigten gegenseitiges Interesse an den Kindern. Erstaunlich rasch schlug Frau M. vor, dass die Kinder zusammen-spielen könnten. Im Grunde war dagegen nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil, es war geradezu ideal, dass Maria nun eine Spielgefährtin gefunden hatte und dies auch noch in unmittelbarer Nachbarschaft. Wie praktisch.

Allerdings war Stephanie von Beginn an zurückhaltend, sie wollte diese merkwürdigen Nachbarn nicht zu dicht an sich heranlassen. Noch immer waren unsere Erfahrungen dahin gehend, wie sich beide Nachbarn seit unserem Einzug verhalten hatten, zu präsent, als dass ein vorbehaltloser Umgang möglich gewesen wäre. Außerdem ist allgemein bekannt, dass ein zu enger Kontakt mit Nachbarn auch Probleme nach sich ziehen kann.

Frau M. zeigte sich von nun an aufgeschlossen, wirkte freundlich und stellte, wann immer möglich, einen visuellen Kontakt mit einem freundlichen Winken sowie einem Lächeln oder einen verbalen Kontakt mit einem kurzen „Hallo“ zu uns her. Offenbar war ihr sehr daran gelegen, dass nicht nur ihre Tochter Penny in unserer Tochter eine Spielkameradin sehen konnte, sondern dass auch für sie eine Chance bestand, ihre relativ triste Hausfrauenrolle etwas lebendiger zu gestalten. Frau M. blieb stets allein, da ihr Mann zumeist seinem Hauptberuf nachging und zwischen den Diensten irgendwo seine Tätigkeit als Handwerker ausübte.

Mit Freundlichkeit erschlich sich Frau M. in den nachfolgenden Wochen und Monaten unser Vertrauen. Maria wurde immer öfter zu den Nachbarn eingeladen. Pennys Mutter konstruierte ein drei- bis fünfmaliges wöchentliches Zusammentreffen der beiden Nachbarskinder, das in dieser Zeit obligatorisch wurde. Dabei achtete Frau M. peinlich genau darauf, dass ihre Tochter Penny ebenso häufig unser Haus betreten durfte wie umgekehrt.

Sobald wir die Straße oder unser Grundstück betraten, kam Frau M. ebenfalls in ihren Garten oder lief direkt auf die Straße, um neben dem Blickkontakt auch augenblicklich einen verbalen Kontakt zu uns herzustellen. Dabei wurden ihrerseits zielsicher neue Begegnungen zwischen den Kindern terminiert. In einer dieser Unterredungen, die zumeist auf der Straße stattfanden, lud uns Frau M. mit gespielter Schamhaftigkeit zu sich ein, um uns einen Kaffee anzubieten. Eigentlich eine nette Geste.

Nach und nach beschlich uns jedoch das Gefühl, dass Frau M. und mit Sicherheit auch ihr Mann mehr vorhatten. Nach unseren Feststellungen der letzten Monate bekamen die Nachbarn M. selten Besuch, eine feste Freundschaft mit anderen Personen bestand offenbar kaum.

Nachdem Frau M. ihre Einladungen uns gegenüber in den darauffolgenden Tagen mehrfach wiederholte und die beiden Mädchen gern zusammenspielten, gaben wir dem unerklärlichen Drängen der Nachbarin nach. Stephanie und ich folgten ihrer Einladung. Wir wollten nicht ablehnend wirken, fühlten aber ein gewisses Unbehagen. Herr M. war zum Besuchstermin nicht zu Hause, sicherlich ging er – getrieben vom Geld – seinen handwerklichen Tätigkeiten nach.

Das war Stephanie sehr recht, denn Herr M. wirkte ohne Ausnahme auffällig, mit der Tendenz zur eingeschränkten Zurechnungsfähigkeit, begründet durch sein permanentes Beobachten jeder unserer Bewegungen.

Frau M. bemühte sich, den Eindruck eines überdurchschnittlichen Lebensstandards zu vermitteln. Neben dem hübsch dekorierten Kaffeetisch im Freien mit einem üppigen Angebot an Kuchen und Keksen sorgte sie sich um einen ebenso nett hergerichteten Kindertisch. Die Kinder nahmen daran Platz, direkt neben dem aufgeblasenen Badebecken, in dem die beiden bereits geplanscht hatten.

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