D.T.W. Rocken - Nichts kannst du uns beweisen, das glaubt dir keiner!

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Eine anfängliche Nachbarschaftsbeziehung geriet zum Nachbarschaftsdisput und schließlich zum Stalking, dessen Folgen sich kaum kontrollieren ließen. Zivilrechtliche und strafrechtliche Verfahren konnten nur einen Teil der Vorfälle aufklären, wobei das überwiegende Desinteresse der deutschen Justiz klar hervortrat. Das Buch zeigt das Durchleben eines einseitigen Nachbarschaftskrieges anhand eines authentischen Falles mit allen Höhen und Tiefen des menschlichen Empfindens. Dabei wird der lange Weg des Leidens geschildert, aber auch Möglichkeiten der Abwehr werden dargestellt.

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In der Tat waren die Aussagen des Nachbarn hilfreich, denn ein ernstes Gespräch mit der beauftragten Kellerbaufirma führte dazu, dass diese eine Wand einreißen und neu aufbauen musste. Die unterschiedlichen Breiten der Fugen kosteten die Kellerfirma zusätzliches Geld. Gespartes Geld, das wir irgendwie dem Nachbarn zu verdanken hatten.

Ende Mai 1995 ging Stephanies Schwangerschaft zu Ende, wir bekamen unser erstes gemeinsames Kind, eine Tochter mit dem Namen Maria. Sie war toll, seit mehreren Generationen hatte es in meiner Familie keine weiblichen Nachkommen mehr gegeben. Marias Geburt war wirklich großartig.

Meine studentische Ausbildung neigte sich ebenfalls dem Ende zu, die Diplomarbeit von mehreren Hundert Seiten lag in den letzten Zügen.

Im Juni 1995 war der Kellerbau nach vielem Hin und Her endlich fertiggestellt, das Haus konnte kommen. Ein Fertighaus des angeblich bekanntesten Hausherstellers aus Süddeutschland war für Juli 1995 angekündigt und wurde erwartet. Zuerst musste die hintere Doppelhaushälfte unseres Doppelhauspartners aufgestellt werden, einen Tag später waren wir dran. Stück für Stück wurde unsere Haushälfte von den Schwertransportern auf die massive Kellerdecke gestellt. Stephanie wollte unbedingt zumindest für einen Moment dem Schauspiel beiwohnen und bat mich, sie und unsere Kinder zur Baustelle zu fahren. Zu viert standen wir auf der Straße und beobachteten staunend und mit einer Kamera bewaffnet das Treiben der Bauleute sowie die stückweise Fertigstellung unseres neuen, eigenen Hauses. Vor unseren Augen entstand unser neues Zuhause, wir waren einfach nur glücklich.

Offensichtlich interessierten sich auch einige Nachbarn für die Vorgänge auf unserem Grundstück. Herr M. von gegenüber und seine Frau standen ab und zu an ihrer Balkontür oder liefen scheinbar uninteressiert in ihrem Garten herum, um möglichst viel von der Situation mitzubekommen.

Erst Jahre später erfuhren wir von Frau M., dass Familie M. verärgert darüber war, dass wir in wenigen Tagen ein Haus errichten ließen, wofür sie selbst etwa 30 Jahre in Selbstbauweise benötigt hatten. Es gab also den ersten Neid in der sonst ruhigen Wohnstraße.

Nach dem Aufstellen des Hauses waren die Innenarbeiten zu erledigen. Zuerst wurden die Elektro- und Sanitärarbeiten ausgeführt, dann die Wände gespachtelt und geschliffen. Zum Schluss wurde der Estrich eingebracht und außen die Fassade im Mehrschichtverfahren zusätzlich wärmegedämmt und verputzt.

Während der Arbeiten wurden nicht nur die Bauarbeiter, sondern auch wir, da wir uns jeden Tag auf der Baustelle aufhielten, vom gegenüberliegenden Nachbarn beobachtet und mit erwartungsvollen Blicken bedacht. Offensichtlich wartete er noch immer auf seine Chance, am Baugeschehen irgendwie teilzunehmen und an einen Verdienst zu gelangen.

Der Sommer 1995 war sehr heiß und ich beschäftigte mich nach Fertigstellung meiner Diplomarbeit mit dem Innenausbau des Hauses. „Fast fertig“ hieß die gekaufte Variante. Für mich bedeuteten die Eigenleistungen allein deshalb eine echte Herausforderung, weil die Familie noch jung war und die Kinder auch mal den Vater sehen wollten. Nach Abschluss meines Studiums stand zudem eine berufliche Neuorientierung an. Die gegründete Kleinfirma musste endlich den richtigen Kick bekommen, damit auch nennenswerte Einnahmen zu sehen wären. Alles sollte nicht nur angepackt werden, sondern es mussten auch sichtbare Erfolge her.

Nachdem die Innenarbeiten der Hausbaufirma weitgehend abgeschlossen waren, gehörten sämtliche Maler-, Tapezier- sowie Boden- und Fliesenarbeiten zu meinen Aufgaben. Klar war auch: Sind keine Fliesen an der Wand und auf dem Boden, dann gibt es auch keine Toilette. Und ohne Toilette gibt es früher oder später ein Problem.

Gott sei Dank hatte die Hausbaufirma ihr Toilettenhäuschen, auch nachdem die Einrüstung um das Doppelhaus herum abmontiert war, zunächst stehen gelassen. Doch eines schönen Tages war es weg. Ein großes Problem, das mir deutlich machte, dass sich die Arbeiten beim Innenausbau beschleunigen mussten.

Zum 1. Oktober 1995 war unsere Wohnung gekündigt und wir zogen in unserer ersehntes Eigenheim, allerdings ohne Küche, ohne Bad, ohne Toilette, ohne fertiges Wohnzimmer, ohne fertige Fliesenarbeiten, ohne Treppe außen am Haus, ohne Terrasse und ohne jegliche Gartenarbeiten.

Gott sei Dank befanden wir uns 1995 in einem Alter, in dem man mit den geschilderten Schwierigkeiten relativ entspannt umgeht. Wir lernten relativ rasch, mit den Widrigkeiten zu leben, und auch die Kinder – oder zumindest Gordon – wussten, dass sich der Zustand von Woche zu Woche bessern würde. In der darauffolgenden Zeit wurden die Fliesen im Wohnzimmer verlegt und verfugt, anschließend die Küche mit einem Helfer eingebaut und nach drei Wochen Einbauzeit in Betrieb genommen. Das Kochen auf zwei Herdplatten im Keller, wo sich zu dieser Zeit der einzige Wasseranschluss befand, hatte damit ein Ende. Stück für Stück wurde das Innere des Hauses von uns fertiggestellt, auch wenn dies noch weitere Wochen in Anspruch nahm.

Von Zeit zu Zeit liefen Stephanie und ich draußen umher, um das Grundstück zu betrachten und Überlegungen anzustellen, welche Maßnahmen im Außenbereich demnächst in Angriff genommen werden sollten. Es galt, den Garten nicht nur praktisch, sondern auch geschmackvoll zu gestalten.

Unser Nachbar Herr M. wollte noch immer an uns partizipieren. Immer dann, wenn Stephanie und ich im Garten standen und über das weitere Vorgehen berieten, stand er plötzlich auf der Straße oder an seinem Auto und starrte uns an. Währenddessen versuchte er, uns zu belauschen und dabei möglichst nicht aufzufallen. Dabei murmelte er vor sich hin oder grinste uns plötzlich freudig an, um offensichtlich auf diesem Weg einen Kontakt herzustellen. Immer öfter kam auch seine Frau auf die Straße gelaufen, die etwa 20 Jahre jünger als Herr M. ist, und gesellte sich zu ihm. Das Aussehen dieser Frau hatte schon etwas Auffälliges. Ihr Gesicht schien aufgedunsen, ihre Haare strohig und teilweise blond gefärbt, ihr dicker Bauch ragte unter ihrem ohnehin üppigen Busen hervor. Ihr Blick ging des Öfteren in unsere Richtung und verfolgte uns nach einem knappen „Hallo“ fortwährend.

Nachdem der Innenausbau des Hauses fast abgeschlossen war und die ersten Ideen zum Außenbereich zwischen Stephanie und mir abgesprochen waren, ging es in der Tat auch in den Garten. Dort musste noch vor dem Winter Humusboden angeliefert, der Garten planiert und anschließend Rasen gesät werden.

Als ob Herr M. von gegenüber meine Gedanken lesen konnte, stand er eines Tages plötzlich in meiner Nähe und sprach mich an, ob denn alles so liefe wie gewünscht. Ich bejahte vorsichtig seine Frage. Er kam näher und fragte nun direkt, ob der Sockel am Haus – bis dato unverputzt – so bleiben solle. Der Sockel, hm, darüber habe ich noch nicht nachgedacht, antwortete ich ihm. Sogleich entgegnete er, er habe da eine Adresse, unter der Kunstharzputz in verschiedenen Farben angeboten werde. Dieser Putz eigne sich besonders gut, da er sehr widerstandsfähig sei. Im Übrigen, so fügte der vermeintlich nette Nachbar hinzu, kenne er sich mit der Verarbeitung dieser Putzsorte gut aus und könne, sollte er den Auftrag erhalten, einen fairen Preis garantieren.

Herr M. hatte sich offenbar mit seiner Frau über längere Zeit Gedanken gemacht, welche Arbeiten er uns anbieten konnte, um irgendwie doch noch an unserem Baugeschehen zu verdienen. Doch mir kam das Angebot nicht ungelegen, denn schließlich gab es im Haus noch genug zu tun, und vom Verputzen hatte ich wirklich keine Ahnung. Wenig später sprach ich den etwas eigenartig wirkenden Nachbarn an und willigte in seine Offerte ein. Offensichtlich hatte er mit meiner Einwilligung gerechnet, denn er schien nicht überrascht oder begeistert, sondern bat mich in sein Haus, um über die Bezahlung zu sprechen.

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