D.T.W. Rocken - Nichts kannst du uns beweisen, das glaubt dir keiner!

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Eine anfängliche Nachbarschaftsbeziehung geriet zum Nachbarschaftsdisput und schließlich zum Stalking, dessen Folgen sich kaum kontrollieren ließen. Zivilrechtliche und strafrechtliche Verfahren konnten nur einen Teil der Vorfälle aufklären, wobei das überwiegende Desinteresse der deutschen Justiz klar hervortrat. Das Buch zeigt das Durchleben eines einseitigen Nachbarschaftskrieges anhand eines authentischen Falles mit allen Höhen und Tiefen des menschlichen Empfindens. Dabei wird der lange Weg des Leidens geschildert, aber auch Möglichkeiten der Abwehr werden dargestellt.

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Im Sommer 1991 normalisierte sich unser Alltag wieder, und mein Sohn Gordon zog bei uns ein. Ein weiterer Schritt war getan, der Sitz der kleinen Familie gegründet, sodass weitere Planungen und Umsetzungen folgen konnten.

Die Zeit verging und wir hielten beständig Ausschau nach einem geeigneten Grundstück für den Hausbau. Aber das passende Angebot wollte nicht erscheinen, damit kam bei Stephanie und mir eine gewisse innere Unruhe auf, schon allein deswegen, weil in der allgemeinen Nachwendeeuphorie die Grundstücks- und Baupreise von Jahr zu Jahr schneller stiegen, als unsere Sparleistung wuchs. Wir lebten recht spartanisch und legten jede Mark zur Seite, um dem erhofften Glück näher zu kommen, doch unter dem Strich glich der harte Sparvorgang lediglich einem Hinterhersparen.

Und noch ein weiterer Umstand beschäftigte mich: Stephanie wünschte sich ein eigenes Kind. Für sie und mich bedeutete dies, dass mit der sich vergrößernden Familie auch geheiratet werden musste.

Erschwert wurden die Familienplanung und der Traum vom eigenen Haus durch die Tatsache, dass ich studierte und somit nur über ein sehr geringes Einkommen verfügte. Zwar ging ich zwei Mal in der Woche für eine oder zwei Stunden in einem Büro arbeiten, aber das reichte gerade, um lediglich über die Runden zu kommen. Stephanie wechselte ihre berufliche Tätigkeit und arbeitete in einem Krankenhaus. Das Einkommen als Krankenschwester versorgte die Familie in dieser Zeit.

Im September 1993 heirateten wir und waren glücklich. Im selben Monat gründete ich eine Firma, ein Einzelunternehmen. Diese Selbstständigkeit sollte künftig die erhoffte Einnahmequelle bilden.

Meine Aufgaben waren von nun an, fleißig zu studieren, selbstständig zu arbeiten, aber auch für die Familie da zu sein.

Die Zukunft kann beginnen

Es war ein schönes Sommerwochenende mit viel Sonne. Wir saßen im Garten meiner Eltern und blätterten wieder einmal in den Anzeigenteilen der Zeitungen, als Stephanie plötzlich eine Annonce auffiel. Ein Hausbauunternehmen bot eine Doppelhaushälfte in der Stadt an, nur wenige Autominuten von unserer bisherigen Wohnung entfernt. Noch am selben Tag nahmen wir Kontakt zum Hausverkäufer auf und erfuhren den Straßennamen des Baugrundstücks. Im Anschluss fuhren wir in die Straße, um das Grundstück von außen zu besichtigen.

Die nur 200 Meter lange Straße lag relativ ruhig in einer 30er-Zone neben einer deutlich stärker befahrenen Hauptstraße. Die Grundstücke, die sich in der ersten und zweiten Reihe befanden, waren mit Einfamilien- und Doppelhäusern bebaut. Trotz der ruhigen Lage waren S- und U-Bahn in wenigen Gehminuten erreichbar. Auch Einkaufsmöglichkeiten befanden sich in unmittelbarer Nähe. Die Lage schien somit in Ordnung. Das Grundstück überzeugte uns, auch wenn darauf noch ein leeres Einfamilienhaus zum Abriss stand. Die Bewohner waren verstorben und der Verkauf wurde durch die Erben und einen Immobilienmakler abgewickelt. Der Makler bot das Grundstück einem Haushersteller an, der wiederum sein Haus gemeinsam mit dem Grundstück per Zeitungsinserat offerierte, auf das wir aufmerksam geworden waren.

Nur wenige Tage später kam es zur Besichtigung. An einem Julitag im Jahr 1994 betraten wir gemeinsam mit den Erben des Verstorbenen und dem Makler das Baugrundstück und betrachteten es ausgiebig. Es war mit Unrat übersät.

Im Inneren des alten Hauses sah es nicht viel anders aus. Ein Nebengelass, ein Schuppen und weitere überdachte Flächen waren randvoll mit Dingen zugestapelt, sodass deutlich wurde, dass hier noch eine Menge zu tun war. Das Haus selbst, ein in Massiv- wie auch in Holzbauweise errichtetes Einfamilienhaus, war außen komplett mit Asbestplatten versehen. Der Abriss und die schwierige Entsorgung von Asbest standen bevor. Die Erben als Verkäufer gaben indes zu verstehen, dass der Abriss des Hauses und die Beräumung des Grundstücks nicht ihre Angelegenheit sei, denn sie wollten nur das Grundstück verkaufen. Aufgrund der angespannten Situation auf dem Markt konnten sie sich dies erlauben, ein Entgegenkommen vonseiten der Verkäufer schien deshalb unmöglich. Der anwesende Makler sagte lieber nichts und nickte zu den Ausführungen der Verkäufer verständnisvoll, obwohl Stephanie und ich die Maklergebühr zahlen sollten. Aufgrund der Preissituation von Baugrundstücken beschlossen wir das Grundstück mit einer Doppelhaushälfte zu bebauen. Der Haushersteller suchte zeitgleich einen Interessenten für die zweite Haushälfte. Wir wählten die Grundstückshälfte mit der Ausrichtung nach Süden. Die Richtung zur Mittagssonne war aber auch jene zur Anwohnerstraße. Aufgrund der 30er-Zone waren wilde Autorennen indes nicht zu befürchten, was sich später auch weitgehend bewahrheitete.

Andere Nachbarn waren bei der Besichtigung nicht zu sehen, die Anwohnerstraße und das Grundstück lagen ruhig vor uns. Nun musste ein Entschluss gefasst werden, denn die Zeit und die nächsten Kunden, so der Makler, drängten bereits. Schließlich unterzeichneten wir Tage später den Grundstücks- und anschließend den Hausvertrag, auch wenn der unmittelbare Nachbar, der die andere Doppelhaushälfte bewohnen sollte, noch nicht gefunden war. Es folgten Wochen organisatorischer Abklärungen mit den Banken, dem Bauingenieur, der Kellerbaufirma, der Hausbaufirma und den Behörden, die allesamt ein fundiertes Interesse an einem baldigen Baubeginn und der Fertigstellung des Doppelhauses hatten, denn schließlich wollte jeder daran verdienen.

An einem Tag im September 1994 rief mich die Hausbaufirma an und verkündete froh, dass unser neuer Doppelhausnachbar gefunden sei. Ein Treffen mit ihm wurde vorbereitet und verlief ohne Probleme.

Im selben Monat wurde Stephanie schwanger. Die Freude und die Erwartungen an unsere nun größer werdende Familie und an das neue Zuhause lösten größte Spannung aus, eine Freude, die nur selten im Leben derart geballt auftritt.

Die ersten Kontakte

Noch im September fuhren wir in unsere zukünftige Wohnstraße, dorthin, wo wir den Rest unseres Lebens verbringen wollten. Stephanie, Gordon und ich betraten das Grundstück und sahen uns darauf um, dabei ließen wir unsere Blicke auch über die benachbarten Grundstücke schweifen.

Unsere Augen fixierten dabei eine bestimmte Stelle. Schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite stand ein Einfamilienhaus, eigentlich nichts Besonderes, doch auf dem Dach befand sich ein Kinderwagen, was bei uns für Verwunderung sorgte.

Der erste Gedanke lautete, dass dieser Nachbar allen anderen Nachbarn und jedem, der zufällig an seinem Haus vorbeilief, etwas mitteilen wollte: Schaut her, ich werde Vater!

Der zweite Gedanke beinhaltete, dass jener, der den Kinderwagen auf das Dach gestellt hatte, letztlich nur der Besitzer des Einfamilienhauses sein konnte. Vermutlich war dieser Mensch ein lustiger und cooler Typ oder er war etwas verrückt. Dass Letzteres der Realität entsprach, konnten wir zu dieser Zeit nicht wissen.

Relativ jung, wie wir waren, ich war 31, Stephanie 29 Jahre alt, erkannten wir noch nicht das Obskure, das von dem Kinderwagen auf dem Dach des Nachbarhauses ausging. Schnell wandten wir uns anderen Dingen zu und verschwendeten vorerst keinen Gedanken mehr an das eigenartige Nachbarhaus.

Die anderen umstehenden Häuser zeigten keine Auffälligkeiten, auch deren Bewohner waren nicht zu sehen. Wahrscheinlich standen sie hinter ihren Gardinen und beobachteten uns. Schließlich waren wir die neuen, die zukünftigen Nachbarn.

In den folgenden Wintermonaten waren wir gemeinsam mit dem Doppelhauspartner und seiner Familie damit beschäftigt, das asbestbelastete Haus und den Schuppen abzureißen.

Nur selten war währenddessen ein Nachbar auf der Straße zu sehen. Doch ein bestimmter Nachbar fiel immer wieder auf, und zwar jener mit dem Kinderwagen auf dem Dach, der von gegenüber. Er ging, scheinbar grundlos, immer wieder von seinem Grundstück auf die Straße zu seinem Pkw und blickte oder fasste kurz hinein. Anschließend beobachtete er uns mit wiederkehrenden neugierigen Blicken bei unserer Arbeit.

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