Raya Mann - Seltene Mädchen

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Eine solche Liebesgeschichte hätte Raya Mann seit ihrer eigenen Teenagerzeit immer gern gelesen. Irgendwann wurde ihr klar, dass sie sie selbst würde erzählen müssen. Weil es eine ungewöhnliche Liebe ist, berichtet Raya Mann so einfach wie möglich, vom Anfang bis zum Ende, aus der Rückschau des erwachsenen Protagonisten.
Jonas und Rahels Schicksal fügt sich bei einem Spaziergang im Wald, als sie 16 und 13 Jahre alt sind. Eine unschuldige Berührung lässt sie zueinander finden, Sehnsucht und Begehren formen sie alsbald zum Liebespaar. Alles geschieht im Verborgenen, denn sie sind Bruder und Schwester. Zudem ist der Pfarrer Thomas Beck ihr Vater. So vergehen zwei innige Jahre, ohne dass jemand etwas bemerkt.
Damit weiterhin niemand Verdacht schöpft, geht Jona eine Beziehung zu Rahels Freundin ein. Es soll so aussehen, als ob er und Astrid ein Pärchen seien. Unversehens liebt Jona zwei Mädchen und wird ebenso von beiden geliebt. Erst als sich ein Baby ankündigt, gerät das Gebilde aus Liebe und Lüge jäh ins Wanken.
Was empfindet Jona zwanzig Jahre später für Rahel und Astrid? Hat er mit einer von ihnen das Glück gefunden, eine Familie gegründet? Oder muss eine solche Liebesgeschichte tragisch enden?

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„Kannst du in zehn Minuten wiederkommen? Dann bin ich mit allem fertig“, fragte sie mich, ohne sich umzudrehen.

Ich setzte mich auf ihr Bett und antwortete: „Ich warte hier.“

Sie murmelte etwas Unverständliches, das jedoch nicht abweisend klang. Also wartete ich und beobachtete sie, wie sie sich über ein Heft beugte, ein aufgeschlagenes Buch neben sich, und schrieb. Was für ein zartes Mädchen sie war! Von den Flügelchen auf ihrem Rücken wanderten meine Augen die Dornfortsätze ihrer Wirbelsäule entlang hinunter. Verwundert nahm ich wahr, dass sie eine Taille bekommen hatte und von hinten schon ein wenig wie eine Frau aussah. Auch ihr Gesäß war breiter und rundlicher geworden. Es war mir bisher nicht aufgefallen. Ich schloss die Augen, um mir den ungewohnten Anblick einzuprägen. Es klappte nicht beim ersten Mal. Immer wieder glitten meine Augen über ihre Rückseite und immer wieder betrachtete ich das Bild mit geschlossenen Augen. Ich fühlte einen Stich im Herzen. Ich fand, dass sie immer schöner wurde, und fragte mich, ob auch das, was ich empfand, immer stärker werden würde, je besser sie mir gefiel. Würde ich irgendwann in Ohnmacht fallen, wenn ich Rahel ansah? Oder würde ich bei ihrem Anblick ersticken? Ich stellte mir vor, sie stünde als antike Göttin auf einer Säule, und ich würde auf die Knie fallen und mich vor ihr verneigen.

Ich hörte sie kichern und schlug die Augen auf. Jetzt stand sie vor mir. Kein Zweifel, sie war ein paar Zentimeter größer als noch an Weihnachten.

„Bist du eingeschlafen?“, fragte sie.

Ich richtete mich auf und schüttelte den Kopf. Eine Weile lang schauten wir uns nur an.

„Du bist das schönste Mädchen, das ich kenne“, stieß ich hervor.

„Hör auf damit! Mirjam und Esther sind viel hübscher.“

Ich dachte nach und erwiderte:

„Ja, vielleicht. Kann sein, dass Mirjam und Esther hübscher sind als du. Aber hübsch ist nicht dasselbe wie schön. Hübsche Mädchen gibt es wie Sand am Meer. Schöne Mädchen sind selten. Du bist ein seltenes Mädchen, Rahel.“

Sie zog die Augenbrauen hoch und musterte prüfend mein Gesicht. „Ehrenwort?“, fragte sie plötzlich. Ich hob die rechte Hand und streckte zwei Finger in die Luft.

„Ehrenwort!“

Wieder kicherte sie.

„Du bist sicher nicht gekommen, um mir zu sagen, dass ich ein seltenes Mädchen bin …“

„Ich wollte dich fragen, ob du mich deine Muschi angucken lässt.“

„Meine Muschi? Was ist mit meiner Muschi?“

„Ich weiß nicht, wie sie aussieht.“

Sie lachte laut auf. „Ich weiß auch nicht, wie meine Muschi aussieht.“

Was wollte sie damit sagen? Verspottete sie mich?

Rahel schien meine Gedanken zu lesen.

„Das ist kein Witz. Ich habe meine Muschi noch nie gesehen. Ich komm da nicht hin, ich kann mich noch so krumm machen.“

„Dann können wir sie zusammen angucken“, schlug ich vor.

Sie setzte sich zu mir auf die Bettkannte und wir überlegten gemeinsam, wie wir es am besten anstellen und was wir dazu brauchen würden. Aus unseren Federbetten würden wir ein Polster formen, damit sie sich mit gespreizten Beinen aufrecht auf das Bett setzen konnte. In Esthers Zimmer hing ein großer Spiegel an der Wand. Wenn wir den Stuhl ans Bett heranzögen, könnten wir ihn dagegen lehnen. Die Lampe mit den drei schwenkbaren Spots aus dem Musikzimmer würde genug Licht abgeben. Wir würden unser Spiel aber heute nicht spielen können, weil zu viele Personen im Pfarrhaus umhergingen. Rahel nannte diese Untersuchung tatsächlich „unser Spiel“. Wir beschlossen, den nächsten Gottesdienst zu schwänzen. Wir würden uns unserem Spiel widmen, während die anderen in der Kirche saßen.

Doch bevor es soweit war, kam uns der Zufall zu Hilfe. Das war am Abend des letzten Schultags. Unsere älteste Schwester Esther berichtete bei Tisch von ihrem Besuch bei der Gynäkologin. Es hatte sich um eine Routineuntersuchung gehandelt. Die Ärztin hatte ihr gezeigt, wie sie sich selbst untersuchen konnte und ihr ein Spekulum mitgegeben, ein einfaches aus transparentem Kunststoff.

„Ich leihe es euch auch gerne aus, aber macht es nicht kaputt“, warf sie in ihrer provokanten Art in die Runde, ohne sich an eine bestimmte Person zu richten. Wer würde sich als Nächstes äußern und wie? Als sich Thomas räusperte, hielt ich unwillkürlich den Atem an.

„Seid ihr nicht ein wenig zu alt für Doktorspiele?“, fragte er, sah dabei aber Jakob und Mirjam an. Doch die beiden grinsten nur. Renate runzelte die Stirn. Auch wir, Rahel und ich, fixierten Jakob und Mirjam. Die zwei waren die Verdächtigen, nicht Rahel und ich. Also hatte noch niemand den übermächtigen Geist bemerkt, der uns zusammenhielt. Sie konnten ihn nicht bemerkt haben, denn schon seit einem halben Jahr schwiegen Rahel und ich uns an, wenn Dritte dabei waren. Unser Geist bewirkte auch, dass wir die Sache mit dem Spekulum nicht zu besprechen brauchten. Es war selbstverständlich, dass Rahel zu Esther gehen würde. „Darf ich mir das Ding einmal ansehen?“, würde sie fragen und sich einprägen, wo Esther das Spekulum herausholte und wo sie es wieder verstaute. Esther würde verstehen, dass Rahel neugierig darauf war.

Wir hatten uns gut vorbereitet. Rahel brachte Esthers Spiegel und das Spekulum, während ich die Leuchte holte. Gemeinsam bauten wir aus unserem Bettzeug die Rückenstütze für Rahel. Unser Spiel konnte beginnen. Sie zog sich vollständig aus, auch den Pullover und das Hemd und die Strümpfe. Sie tat es für mich – und weil es ihr gefiel, ein seltenes Mädchen zu sein, dachte ich. Sie nahm ihre Position ein und saß jetzt nackt vor mir, die Beine gespreizt, so weit sie konnte.

„Bitte, zieh dich auch aus, Jona.“ Es klang unendlich zärtlich. Ich verstand augenblicklich. Ich beugte mich über sie und küsste sie auf den Mund. Sie erwiderte den Kuss.

„Du hast recht, Rahel“, flüsterte ich und begann, aus den Kleidern zu schlüpfen. Als ich nackt war und mich aufrichtete, sah ich, dass sie sich die Lippen leckte. In diesem Moment spürte ich den Kuss, den ich ihr gegeben hatte, als eine Art Echo auf meinem Mund. Rahel sah mich aus aufgerissenen Augen an. Mein Herz begann wild zu hämmern und meine Gedanken liefen Sturm. Ich hatte sie zwar zum ersten Mal geküsst, aber es war doch nur ein Küsschen gewesen, ein Hauch von Mund zu Mund, eine Sekunde, höchstens drei. Oder nicht? So, wie Rahel vor mir saß und mir ihr Geschlecht darbot, bedeutete dieser Kuss etwas anderes. Aber was? Ich wollte etwas sagen, doch meine Stimme hatte mich verlassen.

Rahel hielt die Lippen geschlossen und nickte so schwach mit dem Kopf, dass ich es kaum erkennen konnte. Sie legte die Hände auf ihre Knie und zog ihre Schenkel noch weiter auseinander. Ich kauerte mich neben dem Spiegel nieder und begann mit unserem Spiel, das jetzt aufgehört hatte, ein Spiel zu sein.

Am Anfang ließ sie mich machen. Sie sprach nur, wenn ich ihr die Sicht auf den Spiegel verdeckte. Ich zog ihre Schamlippen auseinander und strich sie glatt, damit der Eingang zur Scheide frei lag. Ich sah mir alles genau an. Ab und zu bewegte Rahel das Becken, damit sie eine bestimmte Stelle besser sehen konnte. Weil sie so knochig war, wölbte sich der Venusberg hoch empor, als wolle er alle Blicke auf sich ziehen. Die Haut, die sich darüber spannte, war ganz glatt und weich. Auch Rahel schien davon angetan, denn sie begann, ihr Schambein zu streicheln. Das sah schön aus. Dann befingerte sie ihre Muschi überall. Ich schaute zu, wie sie sie in die Länge und Breite zog. Es sah aus, als wolle sie sie schließen und öffnen. Schließlich reichte sie mir das Spekulum.

„Sei vorsichtig“, sagte sie leise. Ihre Stimme war belegt.

Wir hätten wissen müssen, dass wir mit dem Spekulum nicht weit kommen würden. Wir hatten beide nicht daran gedacht, nicht daran denken wollen. Schon nach wenigen Zentimetern stieß ich gegen das Hymen. Das war die Bezeichnung, die in meinem Anatomiebuch dafür verwendet wurde. Das Wort hatte mit einem Gott der alten Griechen zu tun. Rahel stieß einen Seufzer aus. Vorsichtig öffnete ich das Spekulum millimeterweise, bis ich hineinspähen konnte. Unwillkürlich holte ich tief Atem. Das Häutchen! Es gab kein unpassenderes Wort als dieses. Das musste Rahel auch sehen. Ich half ihr, das Becken anzuheben und sich gleichzeitig nach vorn zu beugen, während sie das Spekulum selbst in die Hand nahm und ausrichtete. Sie erstarrte und rührte sich sekundenlang nicht. Gebannt starrte sie in den Spiegel. Ich wusste, was sie sah. Das Hymen schien aus Leder zu sein, aus zähem, hellem Leder. Es verschloss Rahels Scheide vollständig, bis auf zwei kleine ovale Schlitze in der Mitte. Einen jungfräulicheren Schoß konnte man sich nicht vorstellen.

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