Ernst Meder - Es gibt kein Verzeihen

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Es gibt kein Verzeihen
Leichenteile scheinbar wahllos über Berlin verteilt geben der Polizei Rätsel auf, ob der Täter ein Ziel verfolgt oder ob die Morde aus purer Mordlust verübt werden. Die Suche nach der Verbindung zwischen den Toten entwickelt sich zu einem Rätsel, für das es keine Lösung zu geben scheint.
Ein Junge erlebt, wie nach dem Tod seines Bruders seine Familie zerbricht. Die Trennung seiner Eltern sowie die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage lassen viele Frage offen.
Der fünfundzwanzigste Todestag seines Bruders sowie ein Zusammentreffen mit der Vergangenheit holen ein vor langer Zeit verschüttetes Versprechen zum Vorschein.

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Einige Personen lösten sich aus der Gruppe, winkten den anderen zu, um sich zu verabschieden, dann gingen sie in kleineren Gruppen zu diversen Autos. Auch Beate Mühlheim war unter den Personen, die sich verabschiedet hatte und die bereits weggefahren war. Der verbliebene Rest, drei Frauen und ein Mann, standen noch bei dem Pfarrer, der mit aufmunternder Geste die Gruppe in Bewegung brachte.

Zu Fuß gingen sie von den noch parkenden Fahrzeugen in Richtung eines Restaurants, an dessen Eingangstür „Don Tomaso“ blinkte, wobei die Glühbirne hinter dem „s“ dunkel blieb. Das hatte ihm gerade noch gefehlt, nun musste er weitere Zeit hier verbringen. Damit stieg auch die Gefahr, dass jemand ihn entdeckte, er in dessen Erinnerung bleiben würde, wenn etwas Unvorhergesehenes geschehen sollte.

Langsam verließ er seinen Transporter, blickte sich unauffällig um, ob gerade ein Spaziergänger oder jemand mit seinem Hund unterwegs war. Als er in der Umgebung niemand entdeckte, handelte er seinerseits, als wäre er auf einem Abendspaziergang. Unauffällig ging er auf das Lokal zu, zündete sich unterwegs eine Zigarette an, um vorsichtig einen Blick vom Gehweg in das Innere zu werfen.

Tatsächlich, sie saßen an einem Tisch, den er von außen einsehen konnte, dabei blickte er auf lächelnde Gesichter, die sich angeregt unterhielten. Der Pfaffe war der Einzige aus der Gruppe, vor dem eine überdimensionale Pizza stand, allerdings griffen zwei der Frauen von Zeit zu Zeit ebenfalls nach dieser Pizza, um gemeinsam davon zu essen.

Besser er wartete in seinem Transporter, hier vor dem Lokal zu stehen, würde noch mehr Aufmerksamkeit erregen. Auch wenn es inzwischen durchaus üblich war, vor dem Lokal zu stehen und zu rauchen. Wie sollte er sich verhalten, wenn ein weiterer Gast nach draußen kam, um zu rauchen, würde dieser sich nicht wundern, wenn er seinen Leidensgenossen später nicht im Lokal sehen würde.

Es war bereits zehn Minuten vor elf, als die Gruppe fröhlich aus dem Lokal auf ihn zukam, um in ihre Pkws zu steigen. Verwundert starrte er den Personen nach, die sich zu Fuß auf den Weg zu machen schienen, während er die sonore Stimme hörte, die er bereits aus der Kirche kannte. Hörte, wie diese sagte, Du kannst mit mir mitfahren, wir haben ja fast den gleichen Weg.

Eine der Frauen löste sich aus der Gruppe, kam auf den wartenden Pfarrer zu um sich in dessen Auto zu setzen. Da sie unmittelbar bei ihm vorbeigekommen war, konnte er sie genau betrachten. Sie hatte halblange dunkle Haare, die ihr rundliches Gesicht umrahmten. Sie wog für ihre Größe vielleicht zehn bis fünfzehn Kilo zu viel, die sie jedoch in einen Hosenanzug gepresst hatte. Ihr genaues Alter vermochte er, trotz der geringen Entfernung, nicht zu schätzen, aber sie konnte keinesfalls älter als Ende zwanzig sein.

Vorsichtig folgte er dem weißen Opel Corsa, der in Richtung Schöneberg fuhr, dabei jedoch jede Übertretung einer Vorschrift der Straßenverkehrsordnung vermied. Er verließ sich also nicht nur darauf, dass sein oberster Dienstherr über ihn wachte, sondern schien selbst sehr vorsichtig zu sein. In der Martin-Luther-Straße fuhr er vor einen Altbau, in dessen Erdgeschoss sich ein Drogeriemarkt befand, an den Straßenrand.

In einiger Entfernung ließ er seinen Transporter ausrollen, dabei ließ er das Fahrzeug keinen Augenblick unbeobachtet. Waren sie an seiner oder an ihrer Wohnung angelangt, langsam könnte sich eine Türe öffnen dachte er noch, als sich die Beifahrertür einen Spalt weit öffnete. Es war gerade so weit, dass sich die Innenbeleuchtung im Fahrzeuginneren einschaltete. Alles, was er sehen konnte, war eine heftige Diskussion, in deren Verlauf die Frau heftig ihren Kopf schüttelte.

Plötzlich fiel sie ihm um den Hals, küsste ihn mit einer Leidenschaft, die er zu erwidern schien. Dann verließ sie abrupt das Fahrzeug, strebte auf die Eingangstür zu und betrat, ohne sich noch einmal umzusehen, das Gebäude. Was war da gerade geschehen, war dies die Anbahnung einer neuen Beziehung oder das Ende einer der Vergangenheit angehörenden Beziehung.

Vorsichtig folgte er ihm weiter, denn nun wollte er endlich wissen, wo dieser Pfaffe wohnte, wohin er jetzt fuhr. Der Weg führte an der Urania vorbei in Richtung Tiergarten, von da zur Siegessäule, die er an der vierten Ausfahrt in Richtung Ernst-Reuter-Platz wieder verließ.

Wollte er eine Stadtrundfahrt mit ihm veranstalten oder was wollte er damit bezwecken. Völlig unvermutet bog er rechts in die Klopstockstraße, ohne vorher einen Blinker gesetzt zu haben. Was war geschehen, hatte er ihn entdeckt und wollte prüfen, ob er verfolgt wurde. Oder begann er sich doch auf seinen oberen Dienstherren zu verlassen, der ihn vor weiterem Unbill schützen würde.

Ein langsames Einbiegen zeigte ihm, dass eher die zweite Annahme zutreffend war, denn in einer Entfernung von zweihundert Meter blinkte er erneut, um rechts auf einen Parkplatz zu fahren. Entnervt blieb er stehen, als er sah, dass er wahrscheinlich wieder ein Lokal aufsuchen wollte. In dem Gebäude befand sich ein Restaurant, dessen Leuchtschrift den Namen „Giraffe“ in die Dunkelheit trug. Erst als er am Restauranteingang vorbei zum Hauseingang des Gebäudes ging, bemerkte er, dass er sein Ziel erreicht haben musste. Er stand vor dem Gebäude, in dem sich die Wohnung dieses Pfarrers befand.

Ein Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit, von hier bis zu seinem vorbereiteten Raum waren es gerade einmal fünf Minuten. Nun hatte er ausreichend Informationen über die beobachtete Person gesammelt, was noch fehlte, war die Umsetzung seines Plans. Er hatte noch zehn Tage Zeit bis zu dem Jubiläum, innerhalb dieses Zeitraums wollte er sein Vorhaben umsetzen. Wenn seine Besichtigung am Sonntag alle bisherigen Erkenntnisse bestätigten, konnte er zum Beginn der Woche umsetzen, worauf er so lange gewartet hatte.

4. Kapitel

Sie war nicht erschienen, also musste es sie doch stärker erwischt haben, als er gedacht hatte. Wahrscheinlich hatte sie wieder diesen rohen Fisch gegessen, der seit geraumer Zeit in Mode war. Wie oft hatte er sie gewarnt, hatte ihr, wann immer er einen Bericht über die Ansammlung von Blei oder anderen Giften in Fischen gelesen hatte, gesagt, dass Fisch am besten zubereitet werden sollte. Und zwar so, dass diesem die Lust am Schwimmen vergehen würde, also braten, kochen, oder etwas anderes mit viel Hitze. Das hatte sie nun davon, dass sie nicht auf ihn gehört hatte, er hoffte nur, dass sie so vernünftig war und einen Arzt aufgesucht hatte.

Er nahm sich erneut die Protokolle der gestrigen Aussagen vor, wusste jedoch, bevor er sich wieder damit auseinandersetzte, dass sie keine Neuigkeiten enthalten würden. Der japanische Student und Reiseleiter, erneut las er den Namen, den er sich nicht merken konnte. Haruto Mizuki, hatte sich bemüht aus seinen Landsleuten das herauszubekommen was ihm vielleicht hätte helfen können. Leider konnte er aus den Aussagen keine Erkenntnisse gewinnen, die ihm weiter geholfen hätten. Die einzige Hilfe, die vielleicht weiterhelfen konnte, waren die Fingerabdrücke, die sie von Watanabe und Nakamura abgenommen hatten. Damit konnten sie diese wenigstens von den Abdrücken des Täters ausschließen. Genau das hatte noch gefehlt, wenn sie nach einem Täter mit Fingerabdrücken hätten suchen müssen, der bereits wieder in Japan war, um dort seiner normalen Tätigkeit nachzugehen.

Das Klingeln des Telefons riss ihn aus seinen Gedanken, bedächtig griff er nach dem Hörer. Melzer Mordkommission, meldete er sich noch in Gedanken, als er die Stimme seiner Kollegin vernahm, die reichlich jämmerlich klang.

Entschuldige, aber es ging mir heute Morgen immer noch so schlecht, mir war so übel, dass ich mir die Seele aus dem Leib gekotzt habe, deshalb bin ich zum Arzt gegangen. Jetzt sitze ich hier im Wartezimmer habe noch etwa vier Patienten vor mir, bis ich endlich dran bin. Gibt es etwas Dringendes, soll ich vorbei kommen.

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