Ernst Meder - Es gibt kein Verzeihen

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Es gibt kein Verzeihen
Leichenteile scheinbar wahllos über Berlin verteilt geben der Polizei Rätsel auf, ob der Täter ein Ziel verfolgt oder ob die Morde aus purer Mordlust verübt werden. Die Suche nach der Verbindung zwischen den Toten entwickelt sich zu einem Rätsel, für das es keine Lösung zu geben scheint.
Ein Junge erlebt, wie nach dem Tod seines Bruders seine Familie zerbricht. Die Trennung seiner Eltern sowie die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage lassen viele Frage offen.
Der fünfundzwanzigste Todestag seines Bruders sowie ein Zusammentreffen mit der Vergangenheit holen ein vor langer Zeit verschüttetes Versprechen zum Vorschein.

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Die Sicherheit den Pfarrer ausschließen zu können erforderte es leider, dass er nochmals bei der Vermisstenstelle anrief, um zu erfahren, wer die Vermisstenanzeige aufgegeben hatte. Vor allem, welchen Gemeindemitglieder das Fehlen aufgefallen war. Nachdem er die Telefonnummer des Büros der evangelischen Landeskirche erhalten hatte, sagte ihm die Büromitarbeiterin den Namen des Gemeindemitglieds sowie deren Adresse.

5. Kapitel

Barbara entwickelte sich immer mehr zu einer Plage mit ihrer Eifersucht, woher nahm sie eigentlich das Recht, ihm den Umgang mit anderen Gemeindemitgliedern zu verbieten. Sie musste etwas mitbekommen haben, dass er ihre Abwesenheit bei dem letzten Gottesdienst im Anschluss mit Beate genutzt hatte. Beate hatte ihn überrascht, als sie nach dem Gottesdienst noch da geblieben war, um ihm zu helfen. Immer wieder kam es dabei, wie zufällig immer häufiger zu Berührungen, die er sich zuerst nicht erklären konnte.

Danach hatte sie ihn ausgelacht, weil er so begriffsstutzig ihre ersten zehn Versuche mit ihm zu flirten, noch nicht einmal mitbekommen hatte. Erst als ich massiver angegriffen habe, hast Du erfasst, dass ich auf Dich scharf bin, ich mit Dir ficken will. Ihre Direktheit hatte ihn zuerst erschreckt, dann erregt, danach hatte er eine Art von Vereinigung erlebt, wie er es sich bisher nur in Träumen vorgestellt hatte.

Sein anfängliches Sträuben, sich in der Kirche darauf einzulassen mit einer Frau Geschlechtsverkehr auszuüben, hatte sie ihm ausgeredet. Hast Du es schon mal mit einer Frau in der Kirche getrieben, hatte sie ihn so verführerisch gefragt, dass er sich gefragt hatte, weshalb eigentlich nicht. Sie hatte ihm gezeigt, dass es in der Kirche ein ganz besonderes Erlebnis war, vor allen Dingen mit ihr.

Natürlich hatte sie gewusst, dass er eine lose Beziehung zu Barbara unterhielt. Deshalb hatte sie ja die Gelegenheit genutzt, dass Barbara über das Wochenende zu ihrer Mutter nach Hannover gefahren war. Es störte sie nicht, war ihr sogar gleichgültig, schließlich war auch sie verheiratet, auch wenn ihr Mann sich mehr für Fußball als für sie interessierte.

Wir haben uns arrangiert, meinte sie achselzuckend, solange ich ihn nicht bloßstelle, lässt er mich meinen Hobbys nachgehen, dabei streichelte sie seinen schlaffen Penis, ansonsten erfülle ich meine gesellschaftlichen Plichten.

Sie hatte ihn erneut animiert, ein neuartiges Gefühl ergriff ihn, wie er dies mit Barbara noch nie erlebt hatte. Für sie war es eher eine Verpflichtung, so als ob es aus christlicher Nächstenliebe zu geschehen habe. Und natürlich war diese christliche Nächstenliebe am Abend immer nur einmalig möglich. Beate hatte ihm gezeigt, zu was er möglich war, wenn sie ihn tatkräftig unterstützte.

War es weiblicher Instinkt, oder hatte sie es gerochen, obwohl Beate nach der Chorprobe nach Hause gegangen war, ohne ihn besonders zu beachten. Wie konnte Barbara davon erfahren haben oder ahnte Barbara, dass etwas zwischen ihm und Beate vorgefallen sein musste. Im Restaurant war sie noch zurückhaltend, obwohl ihre Sticheleien gegen die Organistin sogar den anderen aufgefallen war, diese deshalb verwundert einen Streit vermuteten.

Auf der Fahrt nach Hause entwickelten sich ihre Vorwürfe zur Farce als sie ihm Vorhaltungen machte er würde Geschlechtsbeziehungen zur Hälfte der weiblichen Mitglieder des Chors unterhalten. Wobei sie eigenartigerweise Beate ausgenommen hatte. Er hatte es abgelehnt sie an diesem Abend in ihre Wohnung zu begleiten, obwohl sie ihm dies als Wohltat ihrerseits angeboten hatte. Erst danach hatte sie sich etwas theatralisch verabschiedet so als würde sie ihn in die Freiheit entlassen. Er hatte sich noch amüsiert, schließlich war er nicht ihr Wellensittich, den sie nach Belieben aus dem Käfig freilassen konnte.

Auf dem Weg nach Hause war ihm dieser Transporter aufgefallen, zuerst dachte er, dass er erneut von Helga verfolgt wurde, wollte sie ihn etwa wieder zurückzugewinnen. Helga war die Vorgängerin von Barbara, auch sie hatte er in seiner Gemeinde kennengelernt. Dabei hatten sich sehr schnell zarte Triebe entwickelt, die zu leidenschaftlicher Zuneigung geführt hatte. Nach dem Ende ihrer Beziehung hatte sie ihn über einen längeren Zeitpunkt mit ihrem Transporter verfolgt, den sie auch für ihr Blumengeschäft nutzte.

Als er ihrer überdrüssig wurde, auch weil Barbara um einiges jünger war, erfolgte eine Trennung, die er im Nachhinein als wenig unschön bezeichnet hatte. Helga hatte ihn fast vier Wochen mit ihrem weißen Transporter verfolgt um ihn zu überzeugen, dass ausschließlich sie die Richtige sei. Nachdem ihr Werben erfolglos verlaufen war, hatte sie sich aus der Gemeindearbeit sowie dem Chor zurückgezogen.

Als er nun auf dem Nachhauseweg erneut einen Transporter im Rückspiegel bemerkte, war sein erster Gedanke, Helga hat ihre Überwachungsfahrten wieder aufgenommen. Er wurde erst wieder ruhiger als er feststellte, dass der Transporter, der wohl zufällig seinen Weg gekreuzt hatte, schmutzig grau war. Zudem stimmte auch das Kennzeichen nicht mit von Helgas Transporter überein.

Voller Erwartung dachte er an den nächsten Sonntag, freute sich bereits heute auf das Wiedersehen mit Beate. Diese hatte verführerisch angedeutet, dass dieser Sonntagstermin kein einmaliges Erlebnis gewesen sein sollte. Gedanklich bereits bei seiner vergnüglichen Verabredung nach der Sonntagspredigt verließ er vergnügt pfeifend den Aufzug in der zehnten Etage, in der sich seine Wohnung befand.

Es war einfacher als er gedacht hatte, bei der allgemeinen Verabschiedung der Gemeindemitglieder hatte er sich zu Barbara gebeugt, dann hatte er leise zu ihr gesagt. Ich habe noch einen seelsorgerischen Termin, Du brauchst heute nicht auf mich warten. Nach dem Termin werde ich Dich anrufen, vielleicht können wir uns noch sehen. Mit bedauerndem Blick dabei drückte er ihre Hände wie um ihr Verständnis bittend. Sie hatte nur stumm genickt, hatte, wie ihm schien, etwas niedergeschlagen den Weg in Richtung U-Bahn eingeschlagen.

6. Kapitel

Der übliche Ablauf war ihm inzwischen so geläufig, dass er auf eine nochmalige Selbstdarstellung des Pfarrers auf seiner Kanzel verzichten konnte. Er hatte eine viertel Stunde vor dem Ende des Gottesdienstes wieder auf dem gleichen Stellplatz geparkt den er letzten Sonntag ausgewählt hatte, sodass er erneut beide Zugänge einsehen konnte.

Das Hauptportal der Kirche öffnete sich heute mehr als pünktlich, wie er nach einem Blick zu der Uhr im Armaturenbrett feststellen konnte. Ein leises Lächeln umspielte seinen Mund, während er die Verabschiedung der Kirchgänger beobachtete, wahrscheinlich hatte er wieder etwas vor.

Die junge, etwas füllige dunkelhaarige Frau, die der Pfaffe am letzten Donnerstag noch nach Hause gebracht hatte, wirkte etwas bedrückt, wie sie sich jetzt von ihm verabschiedete. Während er die restlichen Kirchgänger verabschiedete, schlurfte sie niedergeschlagen in Richtung U-Bahn, wobei sie sich nicht ein einziges Mal umdrehte.

Völlig verblüfft sah er, wie plötzlich eine Veränderung bei ihr vorzugehen schien, denn, kaum den Blicken vom Haupteingang der Kirche entzogen, verschwand sie, plötzlich sehr beweglich, hinter einer Litfaßsäule. Neugierig beobachtete er, wie langsam ihr Kopf hinter der Säule erschien und wie sie den Haupteingang der Kirche nicht aus den Augen ließ.

Sollte er nicht der Einzige sein, der eine Rechnung mit dem Pfarrer offen hatte, war unvermittelt eine Widersacherin aufgetaucht, die ihm sein Opfer streitig machen wollte. Erst einmal wollte er sehen, wie sich das Ganze weiter entwickelte, was geschehen würde, wenn der Pfarrer aus der Kirche kam.

Er überbrückte die Wartezeit, indem er die junge Frau beobachtete, die mit zunehmender Zeit immer unruhiger wurde. Nervös tigerte sie den Gehweg Auf und Ab, streng darauf achtend nicht in das Blickfeld der Kirche zu geraten.

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