Ernst Meder - Es gibt kein Verzeihen

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Es gibt kein Verzeihen
Leichenteile scheinbar wahllos über Berlin verteilt geben der Polizei Rätsel auf, ob der Täter ein Ziel verfolgt oder ob die Morde aus purer Mordlust verübt werden. Die Suche nach der Verbindung zwischen den Toten entwickelt sich zu einem Rätsel, für das es keine Lösung zu geben scheint.
Ein Junge erlebt, wie nach dem Tod seines Bruders seine Familie zerbricht. Die Trennung seiner Eltern sowie die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage lassen viele Frage offen.
Der fünfundzwanzigste Todestag seines Bruders sowie ein Zusammentreffen mit der Vergangenheit holen ein vor langer Zeit verschüttetes Versprechen zum Vorschein.

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Sie drückte sich an ihn, während sie nebeneinander hergingen, wobei sie den Kopf in den Nacken gelegt lächelnd zu ihm hochsah. Während er etwas erzählte, was sie zu amüsieren schien. Sie wirkten sehr glücklich, vielleicht hatte er ja inzwischen eine Lebensgefährtin oder eine Frau gefunden.

Verwirrt blickte er auf die Szene, als sich die Beiden kurz verschämt küssten dann auf unterschiedliche Fahrzeuge zustrebten. War sie später mit ihrem eigenen Auto gekommen, während er bereits in der Kirche war oder weshalb zwei Autos. Blitzschnell musste er sich entscheiden, wem er folgen sollte, außerdem verwunderte ihn die Wahl ihrer Fahrzeuge, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Während er in einen weißen Opel Corsa stieg, der seine besten Jahre bereits hinter sich hatte, schwang sie sich graziös in einen Porsche, der im Gegensatz dazu sehr neu wirkte.

Kurz entschlossen beschloss er, der Frau zu folgen. Waren die Beiden ein Paar, würde sie ihn genauso zum Ziel führen, als folgte er ihm. Sollte sie ein anderes Ziel anstreben, hatte er am nächsten Sonntag erneut die Möglichkeit ihm zu folgen. Sie winkte dem Pfarrer zu, als dieser bei ihr vorbeifuhr, während sie wartete, bis sich das Faltdach ihres Cabrios geöffnet hatte.

Langsam folgte er der Frau, dabei besonders darauf achtend, nicht zu nahe aufzufahren. Er wollte nicht, dass sie bemerkte, dass jemand ihr folgte. Sie fuhr ausgesprochen langsam bewegte sich wie im Takt, wobei aus den rhythmischen Kopfbewegungen beinahe das Lied erkennbar wurde, welches sie gerade mitsang. Sie wirkte fröhlich und abgelenkt, sodass er beschloss, näher aufzuschließen, damit er sie nicht verlieren würde, wenn sie sich plötzlich entschloss, schneller zu fahren.

Den gesamten Weg nach Westend verhielt sie sich unverändert, sodass es keine Mühe bereitete, ihr zu folgen, bis sie endlich in der Villengegend des Westends ankamen. Hier war sonntags um diese Zeit wenig Verkehr, deshalb ließ er sich weiter zurückfallen, er wollte nicht, dass sie ihn im letzten Augenblick bemerkte. Ein kurzes Blinken dann war der Porsche verschwunden, obwohl keine Straße erkennbar war. Sie konnte also nur in eine Einfahrt eingebogen sein.

Er wartete fünf Minuten dann rollte er langsam zu der Stelle, an der die Frau eingebogen und nicht wieder aufgetaucht war. Der Porsche stand in der Garagenauffahrt einer größeren Villa, das Dach war immer noch offen, nur die Frau war verschwunden. Langsam rollte er weiter, bis er an einer Gartentür ein Namensschild sah. Er blieb stehen, griff nach einem Stadtplan, tat so als suche er eine bestimmte Straße, dabei las er den Namen, den jemand auf einem bunten Emailleschild verewigt hatte.

Während er den Namen las, B+A Mühlheim stand auf dem Schild, notierte er Namen und Adresse auf einem Notizblock. Dann legte er den Gang ein und fuhr weiter, ein Transporter an einem Sonntag in einer Villengegend spornte die professionellen Spitzel an. Diese würden nur allzu gern Nummernschilder und weitere Merkmale notieren, um diese der Polizei zu mitzuteilen.

In seiner Wohnung angekommen, setzte er sich als Erstes an seinen Computer, um im Internet nach Mühlheim zu suchen. Nach der Überwindung erster Datenflut über die Stadt Mühlheim fand er einen Albert Mühlheim, der als Zahnarzt eine professionelle Webseite betrieb, auf der er für seine Praxis warb. Ein Klick auf die Mitarbeiterbilder öffnete eine Seite, auf der mehrere Bilder von ihm wie auch von Mitarbeiterinnen zu sehen waren.

Er entdeckte sie sofort, wie sie, inmitten weiterer Zahnarzthelferinnen, lächelnd in die Kamera blickte. Unter dem Bild waren die Namen der Mitarbeiter vermerkt, bei der vierten Person von links fand er den gesuchten Namen, Beate Mühlheim. Sie war also die Ehefrau dieses Zahnarztes, dessen Bild er nun mit anderen Augen sah.

Diese geänderten Vorzeichen bewirkten, dass er kritischer auf den Mann blickte, als er es sonst gemacht hätte. Jetzt sah er einen Mann, Anfang dreißig mit einer Halbglatze, der sehr sportlich wirkte, dessen Aussehen jedoch keine Verzückung bei einer Frau wie Beate Mühlheim ausgelöst hätte. Hier zählten eindeutig die inneren Werte, vielleicht auch die monetären, aber dies wollte er nicht beurteilen.

Nachdenklich lehnte er sich in seinem Schreibtischstuhl zurück, wobei er das Bild immer noch anblickte. Konnte es sein, dass der Pfaffe ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau hatte. Dann fiel ihm die lange Wartezeit nach Beendigung der Predigt ein, ihr Verhalten beim Verlassen der Kirche, wie sie zu ihm aufgesehen hatte. Er lachte kurz auf, sie hatten es nach dem Gottesdienst in der Kirche oder in der Sakristei getrieben, aber das war gleichgültig wo, interessant war, dass.

Bei der Suche nach A. Mühlheim war ihm aufgefallen, dass sein Name auch in anderen Zusammenhängen erwähnt wurde, die er jetzt erneut aufrief. Er wollte festzustellen, ob es sich um den von ihm gesuchten A. Mühlheim handelte. Ein Schachspieler aus einem Verein sah auf dem Bild eher wie sein Großvater aus, ein weiterer Mühlheim frönte seinem Hobby der Philatelie, war aber ebenfalls nicht mit dem Gesuchten identisch.

Erst bei einem Fußballverein wurde fündig, als er auf dem Bild der aktuellen Mannschaft den Torwart als den Gesuchten identifizierte. Die Suche nach dem Spielplan des Vereins zeigte ihm, dass Herr Mühlheim zurzeit auf dem Fußballplatz stand, wo er zu verhindern versuchte, dass jemand den Ball in dem Netz versenkte. Was Herr Mühlheim wohl nicht ahnte, war, dass ein Anderer während dieser Zeit bei seiner Frau etwas anderes versenkte.

Diese Information erschien wichtiger als zu wissen, wo er wohnte, die Verschiebung auf den nächsten Sonntag war nicht so wichtig, noch hatte er ausreichend Zeit. Dann fiel ihm etwas ein, was er noch schnell prüfen wollte. Tatsächlich, die Kirche hatte ebenfalls eine eigene Webseite, auf der die Veranstaltungen der Kirchengemeinde aufgeführt waren.

Hier erfuhr er auch, wie es wahrscheinlich zu der Verbindung zwischen den beiden gekommen war, Beate Mühlheim war die Organistin der Kirche. Außerdem erfuhr er, dass jeden Donnerstag eine Probe des Kirchenchors stattfand, die der Herr Pfarrer persönlich leitete. Nun, vielleicht musste er doch nicht bis Sonntag warten, für sein Vorhaben war es eventuell sogar besser, wenn es mitten in der Woche stattfand.

Die Vorbereitungen waren fast abgeschlossen, es fehlte nur noch eine Kühltruhe, damit es zu keiner Geruchsbelästigung kam, schließlich wollte er nicht, dass Anwohner auf ihn aufmerksam wurden.

Lange hatte er gesucht, bis er endlich die passenden Räumlichkeiten in den S-Bahn-Bögen gefunden hatte, die fast in allen Belangen seinen Anforderungen entsprachen. Die Zufahrt mit dem Transporter ins Innere war ohne Umbau möglich, der Innenraum war groß genug, damit er einen separaten schalldichten Raum abtrennen konnte.

Den größten Aufwand hatte er bei der Dämmung dieses Raums betrieben, nachdem dieser fertiggestellt war. Im Anschluss daran hatte er einen Radiorekorder in der Mitte aufgestellt, diesen dann bis zur vollen Lautstärke aufgedreht. Bereits im Vorraum hatte er nur noch ein Summen vernommen, welches sehr wahrscheinlich über den Fußboden übertragen wurde. Auf dem Gehweg vor der Zufahrt war es bereits so still, wie er gehofft hatte.

Voller Spannung wartete er auf den Donnerstag, heute wollte er ihm folgen, wollte endlich wissen, wo er wohnte. Mit diesem Wissen konnte er mit der zweiten Stufe der Planung beginnen, konnte ihn beobachten und seinen Tagesablauf erkunden. Die Chorprobe sollte um einundzwanzig Uhr enden, im Anschluss daran würde er bestimmt nach Hause fahren, sofern seine Frau Mühlheim ebenfalls nach Hause fuhr.

Der Standort ermöglichte wieder die Sicht auf beide Zugänge, seine Aufmerksamkeit wurde etwa zehn Minuten nach neun auf den Nebeneingang gelenkt, aus dem etwa fünfzehn Frauen und vier Männer heraustraten. Während er die Tür verschloss, standen die Chormitglieder in einer Ansammlung beieinander redeten aufeinander ein, offenbar verabredeten sie etwas, ohne ihn einzubinden.

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