Doris Bühler - Timeflyer

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Eine Reise in die Vergangenheit, – und wenn es nur vier Jahre wären, – wem würde das nicht gefallen? Für Karin Wieland, Versuchsperson für zwei Tüftler, die im Geheimen an einem Gerät basteln, das derartige Reisen möglich macht, erfüllt sich dieser Traum. Sie platzt mitten in das Leben des jungen mittellosen Kalle Schwarzkopf, der nicht ahnt, daß er einmal der berühmte und gefeierte Rockstar Blackhead Charly sein wird. Und der auch nicht ahnt, daß das Mädchen Angela, in das er sich unsterblich verliebt hat, eben jene Karin Wieland ist, die den Weg aus der Zukunft zu ihm gefunden hat.
Da beide in ihrer eigenen Zeit gefangen sind, greift Karin zu einem Trick, durch den es ihr zwar gelingt, diese Liebe in ihre Gegenwart zu retten. Aber…
Letztendlich muß sie einsehen: Das Schicksal läßt sich nicht manipulieren.

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"N'Abend, Kalle. Feierabend?"

Er hob die Hand zum Gruß. “N’Abend, Erna. Machst du mir n'Bier?"

"Na klar."

Er lief an der Theke vorüber in den hinteren Teil der Gaststube, wo es außer dem Billardtisch auch einige Geldspielautomaten und den Flipper gab. Er hätte Lust zum Flippern gehabt, doch ein Anderer stand davor und versuchte sein Glück. Ein magerer kleiner Kerl von achtzehn oder neunzehn Jahren, in abgetragenen Kleidern und mit struppigen Haaren und hungrigen Augen. Kalle setzte sich an einen der Tische und sah ihm eine Weile zu. Ganz plötzlich kam ihm die Idee, zu Hause anzurufen. Er verwarf sie gleich wieder, doch sie ließ ihm keine Ruhe mehr, so sehr er auch versuchte, an etwas anderes zu denken. Schließlich stand er auf. "Kann ich mal telefonieren?" fragte er Erna.

"Klar." Sie wies auf das Telefon am Ende der Theke.

Er zögerte. "Kann ich nicht woanders...?"

"Ferngespräch, was?" Sie nickte und öffnete eine Schiebetür, die in eine kleine unordentliche Küche führte. Den Apparat stellte sie auf einen Tisch neben dem Herd, auf dem sie Platz machte, indem sie einen halbvollen Suppentopf und ein paar schmutzige Teller zur Seite schob. "So," sagte sie, "hier bist du ungestört."

"Danke." Er lächelte und wartete, bis sie die Tür von außen wieder zugeschoben hatte, dann fing er an zu wählen. Er mußte schlucken, als es in Bretzingen läutete, und ob er wollte oder nicht, sein Herz begann, wie wild zu klopfen. Er wünschte, Biggie würde abnehmen, gleichzeitig fiel ihm aber ein, daß sie um diese Zeit wahrscheinlich längst zu Bett gegangen war. Und sollte Walter an den Apparat kommen... Er überlegte, ob er dann gleich wieder auflegen, oder wenigstens kurz mit ihm reden sollte.

"Bräuninger." Es war eine Frauenstimme, die sich meldete. Ihm war, als schnüre ihm jemand die Kehle zu, und er brachte kein Wort heraus.

"Hallo, wer ist denn da?" fragte die Stimme ungeduldig.

"Mama."

"Kalle?" fragte die Frau vorsichtig, als traue sie ihren Ohren nicht. "Kalle, bist du's?"

"Ja."

"Kalli! Wie schön, daß du anrufst. Wie geht's dir denn? Du hast so lange nichts von dir hören lassen. Bist du gesund?"

"Ja, Mama, mir geht's gut. Und euch? Ist bei euch alles in Ordnung?"

"Ja, sicher."

Im Hintergrund hörte man Walter reden, und sie erklärte ihm ungeduldig: "Der Kalle ist dran!", um gleich darauf weiter zu fragen: "Was machst du denn so, Kalli? Hast du Arbeit? Wohnst du immer noch bei dem Jungen, den du von früher her kanntest? Oder hast du schon was anderes gefunden?"

"Ja, ich wohne immer noch bei Josch. Ich..."

"Wie machst du's mit dem Essen? Hast du jeden Tag ein richtiges Mittagessen? Was Warmes, meine ich. Und die Miete? Kannst du sie bezahlen? - Vielleicht kann ich dir nächsten Monat ein bißchen Geld schicken, du mußt mir nur deine genaue Adresse sagen..."

"Mama!" unterbrach er sie. "Es geht mir wirklich gut. Ich arbeite bei einer Baustoffgroßhandlung, und ich verdiene nicht schlecht. Und bei Josch kann ich wohnen bleiben, solange ich will." Daß er jede Nacht auf einer übelriechenden Matratze schlief, zugedeckt mit einer schmutzigen Decke, daß er fast nicht mehr wußte, was ein schönes heißes Bad war, und daß er längst wieder eines nötig hatte, das sagte er ihr natürlich nicht. Und auch nicht, daß er in ein paar Wochen wieder auf der Straße stehen und nicht wissen würde, wie es weiterging.

"Was machen die Mädchen?" fragte er.

"Oh, denen geht's auch gut, Kalle. Biggie schläft schon, sie hat mir heute im Garten geholfen. Traudel und Nati sind in den Ferien wieder bei Tante Vera in Rastatt. Aber sag, wann kommst du uns denn endlich mal besuchen? Übers Wochenende vielleicht?"

"Im Augenblick ist das unmöglich," antwortete er. "Wir haben viel zu tun in der Firma, müssen sogar Überstunden machen. Und mir tun so sehr die Knochen weh, daß ich am Wochenende ausschlafen will und keine Lust habe, wegzufahren. Später vielleicht."

"Ja gut, Kalle. - Ach, Kalli! Ich freu mich so, daß ich wieder mal deine Stimme höre.”

"Ja, ich freu mich auch. Grüß die Mädchen von mir."

"Das mach ich. Walter sagt auch..."

"Ich ruf mal wieder an," unterbrach er sie schnell.

"Ja," sagte sie, "machen wir Schluß, sonst wird es für dich zu teuer. War wirklich lieb von dir, daß du angerufen hast. Also dann, gute Nacht, Kalle."

"Gute Nacht, Mama."

Er trug das Telefon wieder hinaus, stellte es an seinen Platz zurück und bezahlte die Gebühren, die Erna vom Zähler ablas. Dann bestellte er noch ein Bier und einen Klaren dazu. Beides trank er ex. "Noch mal das gleiche, Erna!" rief er.

Es war schwer, damit aufzuhören, wenn man einmal angefangen hatte, deshalb dauerte es nicht lange, bis er betrunken war. Betrunken genug, um sich nun über den kleinen mageren Kerl zu ärgern, der noch immer den Flipperautomaten bearbeitete. Betrunken genug, um ihn am Kragen zu packen, gegen die Wand zu drängen und ihm eine Tracht Prügel anzudrohen, wenn er nicht binnen fünf Minuten verschwunden sein sollte. Jemand hielt ihn am Arm fest und redete beschwichtigend auf ihn ein, packte ihn dann an den Schultern und drückte ihn auf einen Stuhl. Zuerst wehrte er sich dagegen, schimpfend und fluchend, dann wurde ihm übel. Er schloß die Augen und sackte über dem Tisch zusammen.

Am nächsten Morgen hatte er Schwierigkeiten mit dem Aufstehen. Im ersten Augenblick wußte er weder genau, was passiert, noch wie er nach Hause gekommen war. Sein Kopf brummte, seine Arme taten ihm weh. Die gerötete Haut auf Rücken und Schultern brannte noch immer. Erst, nachdem er sich gewaschen hatte, fiel ihm wieder ein, daß er vorgehabt hatte, Urlaub zu nehmen, um Biene an ihrem Schmuckstand zu vertreten.

Der Lagerverwalter war selbst am Apparat, als er bei der Fischer KG. anrief. "Das hättest du uns früher sagen müssen, Schwarzkopf," meinte er vorwurfsvoll.

"Weiß ich doch," antwortete Kalle, "ist auch nur eine Ausnahme. Ein Freund von mir ist ganz plötzlich krank geworden, und ich muß ein paar wichtige Sachen für ihn erledigen. Es ist nur für heute, nur für diesen einen Tag."

"Tja, warte mal. Wie machen wir denn das am besten. Mmh." Es raschelte, und seine Stimme wurde undeutlich. Kalle stellte sich vor, wie er jetzt, den Hörer zwischen Ohr und Schulter geklemmt, in einem Stoß mit Aufträgen herumblätterte.

"Also gut, Schwarzkopf," sagte er schließlich, "aber ich muß mich drauf verlassen können, daß du morgen früh wieder pünktlich zur Stelle bist."

"Klar doch, Mann. Danke."

Juni 1987

Klaus war von Anfang an dagegen gewesen, daß ich Dr. Weißgerbers Angebot, als seine Assistentin mit ihm zusammenzuarbeiten, angenommen hatte.

"Er wird dich ausnutzen," hatte er prophezeit, "Leute wie er nutzen ihr Personal immer aus."

"Das wird er nicht tun. Du kennst ihn doch gar nicht," verteidigte ich meinen neuen Chef.

Klaus schüttelte den Kopf. "Dazu muß ich ihn nicht kennen. Überleg doch mal, du hast von Physik keine Ahnung, - jedenfalls weißt du nicht mehr, als das bißchen, das du in der Schule gelernt hast. Wie kannst du dann seine Assistentin sein? Du wirst nichts anderes sein, als seine Schreibmamsell."

"Das ist nicht wahr! Es ist ein verantwortungvoller Job. Es ist mehr, als nur an der Schreibmaschine zu sitzen und zu tippen. Eine solche Chance bekomme ich nie wieder."

Er rümpfte die Nase. "Chance? - Daß ich nicht lache!"

Wir waren auf dem Weg zu Freunden, er hatte mich mit dem Wagen von zu Hause abgeholt. Obwohl ich mich so auf diesen Abend gefreut hatte, ärgerte ich mich nun, weil er es geschafft hatte, mir die Laune zu verderben. Ich schmollte.

"Verantwortungsvoller Job. Wenn ich so etwas höre," spottete er weiter, ohne den Blick von der Fahrbahn zu wenden. "Du wirst immer und ewig von ihm abhängig sein. Von seiner Arbeitsweise und von seinen Launen."

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