Doris Bühler - Timeflyer

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Eine Reise in die Vergangenheit, – und wenn es nur vier Jahre wären, – wem würde das nicht gefallen? Für Karin Wieland, Versuchsperson für zwei Tüftler, die im Geheimen an einem Gerät basteln, das derartige Reisen möglich macht, erfüllt sich dieser Traum. Sie platzt mitten in das Leben des jungen mittellosen Kalle Schwarzkopf, der nicht ahnt, daß er einmal der berühmte und gefeierte Rockstar Blackhead Charly sein wird. Und der auch nicht ahnt, daß das Mädchen Angela, in das er sich unsterblich verliebt hat, eben jene Karin Wieland ist, die den Weg aus der Zukunft zu ihm gefunden hat.
Da beide in ihrer eigenen Zeit gefangen sind, greift Karin zu einem Trick, durch den es ihr zwar gelingt, diese Liebe in ihre Gegenwart zu retten. Aber…
Letztendlich muß sie einsehen: Das Schicksal läßt sich nicht manipulieren.

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Von der anderen Seite kam nun der Hartmann über den Hof geschlendert. Kalle mochte ihn nicht, weil er ein Großmaul war. Vor allem gefiel ihm nicht, wie er den Kollegen zur Frühstückspause seine Frauengeschichten in allen Einzelheiten auftischte. Von seiner Einstellung zur Arbeit ganz zu schweigen. Es hieß, er bemühe sich immer erst dann um einen Job, wenn totale Ebbe in seinem Geldbeutel herrschte, und in seiner Freizeit, so erzählte man, gehöre er einer Gang an, die sich Big Jack’s Warriors nannte, und die in der Stadt und im Umkreis ihr Unwesen trieb und immer wieder für Angst und Schrecken sorgte. Einmal hatte er Kalle sogar die Mitgliedschaft in dieser Gang angeboten. “Wer so anpacken kann, wie du, der kann doch bestimmt auch kräftig zuschlagen, wenn’s drauf ankommt, oder? Solche Leute können wir brauchen.”

Kalle hatte nur verächtlich den Kopf geschüttelt. Mit Leuten wie dem Hartmann wollte er nichts zu tun haben. Außerdem hielt er nichts von Cliquenwirtschaft. Nicht, daß er keine Freunde gehabt hätte, aber zur Not kam er auch ganz gut allein zurecht. In einer Herde mitzulaufen, wo alle nur das taten, was der Anführer wollte, das lag ihm nicht. Und ein Verein, der sich durch Krawall Respekt zu verschaffen suchte, kam für ihn schon gar nicht in Frage.

Während Kalle den Gabelstapler wieder und wieder belud und Posten für Posten auf dem Lastwagen absetzte, trieb sich der Hartmann in der Halle herum oder saß rauchend im Schatten auf einem Steinblock, der vom Büro aus nicht zu sehen war.

Als sie später zusammen den Umkleideraum betraten, - Kalle verschwitzt und schmutzig, der Hartmann unverbraucht und guter Laune, - meinte der Warrior grinsend: “Hoffentlich läßt die Hitze in den nächsten Tagen ein bißchen nach. Wie soll man da abends noch fit und frisch sein und das bringen, was die Weiber von einem erwarten.”

Noch immer lachend zündete er sich die nächste Zigarette an und hielt Kalle die Schachtel hin. Der schüttelte den Kopf. "Ich rauche nicht,” sagte er unfreundlich. “Und die schon gar nicht.”

Hartmann warf einen verwunderten Blick auf die Zigarettenpackung, dann musterte er Kalle aus zusammengekniffenen Augen. “Wie meinst'n das?"

Kalle wandte sich ab und schloß seinen Schrank auf. "Wie ich's sage," war seine Antwort. Ohne sich weiter um den Hartmann zu kümmern, zog er sich die staubigen Hosen aus und ging unter die Dusche. Es dauerte eine Weile, bis er allen Staub und Schweiß von sich abgespült hatte, denn aus den kalk- und rostverstopften Öffnungen der Brause kam nur ein spärliches, lauwarmes Rinnsal. Danach stieg er in die sauberen Jeans, die ihm Biene mitgegeben hatte, und er nahm sich vor, ihr für diesen Service zum nächsten Ersten ein paar Mark extra zu geben.

Diesmal war Josch schon zu Hause, als Kalle in der Schwanenstraße ankam. Biene war noch blasser, als gewöhnlich und lag, trotz der Hitze mit einer Decke zugedeckt, auf dem Sofa und zitterte. Sie schien geweint zu haben. Währenddessen lief Josch aufgebracht im Zimmer auf und ab.

"Was ist denn los?" wollte Kalle wissen und schaute von einem zum anderen.

Josch wies mit einer Kopfbewegung auf Biene. "Sie ist krank."

"Was hat sie denn?"

"Das übliche. Ist wieder umgekippt."

"Was heißt das?"

"Nichts besonderes. Hat sie öfter."

"Und was sagt der Arzt dazu?"

Josch schnaubte. "Quatsch Arzt. Wir brauchen keinen Arzt. Das geht vorbei, und dann ist alles wieder in Ordnung."

“Ist sie schwanger?” Kalle war alt genug gewesen, als sich seine Schwestern angesagt hatten. Alt genug, um zu bemerken, daß es seiner Mutter während dieser Zeit nicht immer gut gegangen war.

Josch warf ihm einen gereizten Blick zu. “Nein, sie ist nicht schwanger, sie ist krank. Ist aber nichts Schlimmes, das vergeht wieder.”

"Josch, man kippt nicht einfach um! Dafür muß es einen Grund geben. Meinst du nicht, sie sollte doch mal zum Arzt gehen?"

"Ist nur zu schwach. Guck sie dir doch an, sie ißt zu wenig.”

Kalle schüttelte den Kopf. “Daran allein kann es nicht liegen.”

“Ärzte wollen nur Geld machen. Von den Schmarotzern brauchen wir keinen. Wenn sie sie in ein Krankenhaus stecken, das kostet dann auch nur wieder.”

“So ein Unsinn.” Kalle begriff nicht, wie Josch so stur sein konnte, wenn es um Bienes Gesundheit ging. "Das kostet nichts, wenn man nichts hat. Und die Hauptsache ist doch, daß sie wieder gesund wird.”

Josch warf ihm einen ärgerlichen Blick zu. “Wird sie auch so. Muß nur wieder richtig essen. Außerdem braucht sie Ruhe, hat bisher immer bei dem albernen Schmuckzeugs geholfen. Muß mal einen Tag Pause machen."

"Es geht mir schon wieder viel besser," meldete sich nun auch Biene vom Sofa her. Schuldbewußt sah sie Josch nach, der seine Wanderung durchs Zimmer wieder aufgenommen hatte. "Morgen früh bin ich wieder ganz in Ordnung."

"Morgen bleibst du noch mal zu Hause, verstanden?" sagte Josch streng.

"Nein, das geht nicht.”

"Und ob das geht!"

Biene schaute ihn ängstlich an. "Josch...," bat sie leise.

"Nix Josch!" Er wurde jetzt lauter und hob drohend den Zeigefinger. "Die kommen auch ohne dich klar."

Kalle lehnte sich an den Wasserstein, in dem ein paar ungespülte Schüsseln und Tassen standen. Eine dicke schwarze Fliege machte sich an den Resten zu schaffen. "Josch hat recht, Biene," sagte er, "bleib noch mal einen Tag zu Hause und kurier dich aus."

"Das geht wirklich nicht," jammerte sie. "Ich bin doch heute schon ausgefallen. Wie soll es denn weitergehen, wenn ich morgen auch wieder fehle? Fritz liegt mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus, und Barbara flippt jedesmal aus, wenn sie ganz alleine am Stand ist. Fredy hat genug anderes zu tun, der kann ihr auch nicht immer helfen. Und es ist wirklich nicht gut, wenn man ganz allein am Stand ist, das ist viel zu gefährlich. Da sollte immer zusätzlich jemand da sein, der ein bißchen aufpaßt.” Und etwas leiser fügte sie hinzu: “Außerdem können wir es uns nicht leisten, für einen weiteren Tag auf das Geld zu verzichten.”

Kalle überlegte. "Und wenn ich einspringe?" fragte er dann. "Ich meine, aufpassen kann ich auch. Dadurch ginge dir zumindest deine Tagesprämie nicht verloren."

Bienes Gesicht hellte sich auf. Sie wollte etwas sagen, aber Josch kam ihr zuvor. "Wie willst'n das machen, du hast doch deine Arbeit."

"Ich könnte Urlaub nehmen."

"Kriegste denn welchen?"

Kalle hob die Schultern. "Ein paar Tage stehen mir zu, glaube ich. Ich könnte mal fragen."

Biene lächelte. "Das wäre wirklich nett von dir, Kalle."

Josch brummte, was ebenso Zustimmung wie Ablehnung bedeuten konnte.

"Ich werde mich morgen früh erkundigen,” sagte Kalle noch einmal, “und jetzt mach dir mal keine Sorgen mehr, Biene. Irgendwie werden wir das schon hinkriegen."

Das Mädchen lehnte sich in die Kissen zurück und seufzte erleichtert. Auch Josch hatte sich inzwischen wieder beruhigt. Er öffnete die Kühlschranktür. "Trinkst'n Bier mit mir?" fragte er Kalle über die Schulter.

Der schüttelte den Kopf. "Ich will noch eine Weile in den Schwarzen Kater," sagte er und schaute auf die Uhr.

Josch grinste und boxte ihn freundschaftlich in die Seite. "Gehst verdammt oft hin in letzter Zeit. Hast wohl was aufgerissen, was?"

Kalle hob abwehrend die Hand, aber Josch lachte gönnerhaft. “Warum nicht? Wünsch dir jedenfalls viel Spaß."

Der Schwarze Kater war eine kleine Eckkneipe zwei Querstraßen weiter, in der Kalle schon so manchen Abend totgeschlagen hatte. Zwar war nicht besonders viel los dort, und die Gestalten, die entlang der Theke hockten, waren nicht unbedingt interessante Gesprächspartner, aber ab und zu konnte er eine Partie Billard mit ihnen spielen, oder er leistete sich eine Runde am Flipper-Automaten. Die einzige, mit der er manchmal ein paar Worte redete, war Erna, die Bedienung. Sie war geschieden und hatte allein für zwei Kinder zu sorgen, und obwohl sie die Mitte der Vierzig bereits überschritten hatte, sah sie noch immer recht hübsch aus mit ihrem Pferdeschwanz und dem roten Minirock, den sie für gewöhnlich trug. Für Kalle hatte sie immer ein freundliches Wort, und hin und wieder schob sie ihm schon mal ein Bier auf Kosten des Hauses zu, wenn die anderen Gäste bereits gegangen waren und es ihm schwerfiel, in das muffige kleine Zimmer in der Schwanenstraße zurückzukehren.

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