Doris Bühler - Timeflyer

Здесь есть возможность читать онлайн «Doris Bühler - Timeflyer» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Timeflyer: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Timeflyer»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine Reise in die Vergangenheit, – und wenn es nur vier Jahre wären, – wem würde das nicht gefallen? Für Karin Wieland, Versuchsperson für zwei Tüftler, die im Geheimen an einem Gerät basteln, das derartige Reisen möglich macht, erfüllt sich dieser Traum. Sie platzt mitten in das Leben des jungen mittellosen Kalle Schwarzkopf, der nicht ahnt, daß er einmal der berühmte und gefeierte Rockstar Blackhead Charly sein wird. Und der auch nicht ahnt, daß das Mädchen Angela, in das er sich unsterblich verliebt hat, eben jene Karin Wieland ist, die den Weg aus der Zukunft zu ihm gefunden hat.
Da beide in ihrer eigenen Zeit gefangen sind, greift Karin zu einem Trick, durch den es ihr zwar gelingt, diese Liebe in ihre Gegenwart zu retten. Aber…
Letztendlich muß sie einsehen: Das Schicksal läßt sich nicht manipulieren.

Timeflyer — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Timeflyer», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Die Enttäuschung trieb mir fast die Tränen in die Augen. Warum sah er alles so negativ, anstatt sich mit mir zu freuen?

"Ich werde selbständig sein," sagte ich trotzig. "Ich werde ein eigenes kleines Büro haben, das ich mir so einrichten kann, wie ich möchte. Und eines Tages werde ich auch mehr Geld bekommen."

"Und du wirst ihm seinen Kaffee kochen und servieren und bei Besprechungen seine Doktoren und Professoren bedienen. Vielleicht sogar seinen Aschenbecher und seinen Papierkorb leeren." Ärgerlich drückte er auf die Hupe, weil ein alter Mann nicht schnell genug die Straße überquerte.

"Na und? Was wäre denn schon dabei?"

"Glaub ja nicht, daß du dann noch pünktlich Feierabend machen kannst. Denkst du, du könntest auf den Gongschlag nach Hause gehen, wenn der gute Herr Doktor noch zu tun hat? Damit ist jetzt Schluß."

Er hielt vor einer Ampel, die auf Rot stand. Hinter der Heckscheibe des Wagens vor uns saß ein Hund aus Pappmaché, der mit dem Kopf wackelte.

"Ich seh's doch bei der Schumann, der Sekretärin unseres Chefs," spann Klaus sein düsteres Szenarium weiter. "Die sitzt manchmal bis abends acht, halb neun im Büro."

"Das ist doch was anderes."

"Ach ja?" Klaus griff nach der Marlboro-Schachtel auf der Ablage zwischen uns und zündete sich eine Zigarette an.

"Du arbeitest in einem Handwerksbetrieb, da warten die Kunden darauf, daß die Arbeit rechtzeitig fertig wird. Bei uns läuft das etwas anders. Was glaubst du, wieviele mich um diesen Job beneiden werden."

Er lachte trocken. "Klar! Dumme gibt's schließlich immer."

Nun war ich ernsthaft böse und schaute mit zusammengepreßten Lippen aus dem Fenster.

"He!" Sein Zeigefinger strich behutsam über meine Wange. "So hab ich's doch gar nicht gemeint. Ich will doch nur dein Bestes, Karin, begreifst du das nicht?"

Die Ampel schaltete auf Grün. Der Wagen vor uns hatte Startschwierigkeiten und ruckte ein paarmal, dadurch wackelte der Kopf des Hundes wild hin und her, und ich mußte lachen. Klaus mißverstand das. "Wieder Freunde?" fragte er zärtlich.

Unser Blicke trafen sich. "Aber die Dumme nimmst du zurück."

"Na schön, es gibt Schlimmere..." Er duckte sich, bevor ich ihm einen Klaps versetzen konnte. "Du As-sis-ten-tin!" betonte er lachend, doch er wurde gleich wieder ernst. "Ich sehe die Dinge nun mal nüchterner als du. Ich mach mir einfach nur Sorgen um dich."

"Das ist nicht nötig. Dr. Weißgerber ist keiner von denen, die andere ausnutzen, er ist ein sehr netter Chef."

"Hoffentlich nicht zu nett."

Ich kicherte, als ich mir ausmalte, wie sich Klaus den Doktor vorstellen mochte: Als einen gutaussehenden älteren Herrn mit graumelierten Schläfen, der seine Assistentin auf den Knien hielt, während er mit ihr die Weiterführung eines Projektes besprach..

"Vielleicht solltest du ihn mal persönlich kennenlernen, damit du dir ein- für allemal den Gedanken aus dem Kopf schlägst, ich könnte eines Tages mit ihm durchbrennen."

Ich mußte lächeln, als mir diese Szene wieder einfiel, während ich dem Doktor zuschaute, wie er sein neuestes Experiment vorbereitete.

Obwohl es für jeden einzelnen von uns immer wieder an ein Wunder grenzte, was er und Prof. Riechling uns vorführten, so hatte sich doch inzwischen die ganz große Aufregung gelegt, und wir sahen dem bevorstehenden Erlebnis wesentlich gefaßter und gelassener entgegen, als beim ersten Mal.

Im Juni 1986 hatte uns der Doktor ein Gerät vorgestellt, das nur noch die Größe eines Walkie-Talkies hatte, und das zuverlässiger arbeitete, als der unförmige Prototyp vom Januar. Wie vorausberechnet, fast auf die Viertelstunde genau, kam der in die Zukunft geschickte Gegenstand, eine dunkelbraune Schreibmappe, zu uns zurück, ohne daß auch nur ein einziges Blatt gefehlt hätte oder eine Seite verknickt gewesen wäre.

Anfang Dezember 1986 war das Gerät dann nur noch so groß wie eine Packung Zigaretten und arbeitete mit der Präzision eines Uhrwerks, und nun, - wir schrieben inzwischen den 22. Juni 1987, - war Dr. Weißgerbers Modell auf die Größe einer Streichholzschachtel zusammengeschrumpft und mit einem metallenen Gehäuse versehen. Nun sollte es erstmals an einem lebenden Wesen getestet werden, und zwar an dem kleinen ahnungslosen Kaninchen, das vor uns in einer mit Stroh ausgelegten Holzkiste saß.

Der Doktor und Prof. Riechling hatten hart gearbeitet in den letzten Wochen und Monaten, und sie versicherten uns, daß dieser neue ‘Timeflyer’ so genau funktioniere, daß die Abweichung nur noch etwa eine Minute über einen Zeitraum von fünf Jahren ausmachte.

“Im Prinzip ist das natürlich noch zuviel,” bekannte Prof. Riechling.“Außerdem arbeiten wir bereits seit einiger Zeit an einem Modell, das so klein sein wird, daß es wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen werden kann. Seine Bedienung wird um ein Vielfaches einfacher sein, als bei den letzten Exemplaren, und seine Abweichungen werden so geringfügig sein, daß sie nicht mehr ins Gewicht fallen, - egal, wie weit wir uns vorwärts in die Zukunft oder zurück in die Vergangenheit bewegen werden.”

Dr. Degenhardt sprang auf. “Was soll das heißen: ‘...wie weit wir uns bewegen werden’? Wir? Und was wollen Sie damit sagen, wenn Sie ankündigen, man könne es ‘wie eine Armbanduhr am Handgelenk’ tragen? Soll das etwa bedeuten...?”

Dr. Weißgerber hob die Hand, um das Gespräch zu beenden. “Wir werden während des Experiments noch Zeit genug haben, uns über ungeklärte Fragen zu unterhalten,” sagte er. “Jetzt sollten wir erst einmal beginnen.”

Der Professor konnte sich allerdings eine letzte Bemerkung nicht verkneifen. “Wenn alles gut geht, werden wir Sie bald zu einer Reihe ganz neuartiger Versuche einladen können. Und vielleicht sogar noch vor Ablauf diesen Jahres."

Der Doktor legte ihm schnell die Hand auf den Arm und warf ihm einen tadelnden Blick zu, als hätte er bereits ein klein wenig zuviel verraten.

Es war ein ganz normales Kaninchen mit graubraunem Fell. Ich hatte ihm eine Möhre hingehalten, die es geschickt zwischen den Vorderpfoten hielt, und an der es nun geräuschvoll nagte.

“Das berühmteste Kaninchen der Welt", sagte Frau Dr. Ebenstreit neben mir und kraulte es zwischen den langen Ohren. “Wenn es wüßte, was wir heute mit ihm vorhaben, würde ihm seine Karotte ganz gewiß nicht mehr schmecken.”

Sie trug ein Strickkostüm in Silbergrau mit altrosa Streifen und sah sehr elegant aus. Von Dr. Weißgerber wußte ich, daß sie keine Wissenschaftlerin im eigentlichen Sinne war, sondern daß sie in Frankfurt eine Praxis für Allgemeinmedizin unterhielt, daß sie aber sehr offen war für alles Neue und Unkonventionelle, und daß außergewöhnliche Vorgänge schon immer einen großen Reiz auf sie ausgeübt hatten. Im Übrigen hielt er es für besonders wichtig, auch einen Mediziner in seiner Runde zu haben.

“Es wird schon gutgehen, kleines Häschen," sagte ich zu dem Kaninchen, "wahrscheinlich wird alles problemlos über die Bühne gehen."

Frau Dr. Ebenstreit lachte. "Hoppla, Sie zweifeln doch nicht etwa an dem Doktor?"

Ich schüttelte den Kopf. "Nein, nein. Im Grunde bin ich überzeugt davon, daß alles klappt. Er weiß genau, was er tut und überläßt nichts dem Zufall."

Sie ließ die Brille an der silbernen Kette baumeln und nickte. "So ist's recht," meinte sie, "das hört sich doch gleich viel besser an."

Dr. Degenhardt war Naturwissenschaftler und Dozent an der Universität in Köln. “Ich denke, wir dürfen wieder mit einem fantastischen Erlebnis rechnen,” sagte er, als er sich zu uns gesellte. Er stützte sich auf den Holzkasten, in dem das Kaninchen saß, und betrachtete es gedankenverloren.“Ich hoffe nur, wir müssen nicht eines Tages dafür büßen, daß wir uns in Angelegenheiten mischen, die uns nichts angehen. Wir Menschen können die Gesetze der Natur zwar erforschen und versuchen, sie sinnvoll einzusetzen, aber wir sollten uns davor hüten, neue Phänomene heraufzubeschwören. Es ist, als wollten wir unserem Herrgott ins Handwerk pfuschen.”

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Timeflyer»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Timeflyer» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Timeflyer»

Обсуждение, отзывы о книге «Timeflyer» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x