Doris Bühler - Timeflyer

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Eine Reise in die Vergangenheit, – und wenn es nur vier Jahre wären, – wem würde das nicht gefallen? Für Karin Wieland, Versuchsperson für zwei Tüftler, die im Geheimen an einem Gerät basteln, das derartige Reisen möglich macht, erfüllt sich dieser Traum. Sie platzt mitten in das Leben des jungen mittellosen Kalle Schwarzkopf, der nicht ahnt, daß er einmal der berühmte und gefeierte Rockstar Blackhead Charly sein wird. Und der auch nicht ahnt, daß das Mädchen Angela, in das er sich unsterblich verliebt hat, eben jene Karin Wieland ist, die den Weg aus der Zukunft zu ihm gefunden hat.
Da beide in ihrer eigenen Zeit gefangen sind, greift Karin zu einem Trick, durch den es ihr zwar gelingt, diese Liebe in ihre Gegenwart zu retten. Aber…
Letztendlich muß sie einsehen: Das Schicksal läßt sich nicht manipulieren.

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“Na, na, Doktor, wer wird denn so schwarzsehen,” fuhr Herr Fröbel, der Mathematiker, dazwischen. “Auch der Zeitsprung unterliegt den logischen Gesetzen der Natur. Und noch haben wir ja nicht gepfuscht, oder?”

Dr. Degenhardt wiegte zweifelnd den Kopf hin und her. “Wer weiß, wohin uns unsere Neugier noch führen mag.”

Dann war es schließlich soweit, das angekündigte Kaninchen-Experiment konnte starten. Vorsichtig hob ich den kleinen Kerl aus seiner Kiste und setzte ihn auf den großen Bogen Papier, den Prof. Riechling mit einem Zwinkern und mit der Bemerkung “Für alle Fälle” auf dem Mosaiktisch ausgebreitet und befestigt hatte. Als das Kaninchen schnuppernd von seinem zugewiesenen Platz herunterhoppelte, schob er es ein wenig unsanft wieder zurück, bis auf eines der zwei aufgemalten dicken schwarzen Kreuze.

Es war genau zwei Minuten vor 14 Uhr. Diesmal sollte nicht nur die Reise in eine andere Zeit, sondern erstmals auch die gezielte Ankunft aus der Zukunft in unsere Gegenwart demonstriert werden. Es war geplant, daß wir unser Kaninchen punkt 16 Uhr um genau zwei Stunden zurückschicken würden. Das bedeutete, daß wir es in wenigen Minuten, also genau um 14 Uhr, in unserer Gegenwart erwarten konnten. Dazu hätten wir ‘unser’ Kaninchen zunächst noch gar nicht gebraucht, doch bei dieser Gelegenheit sollte auch gleich das Verhalten ‘beider’ Tiere zueinander getestet werden.

Die Turmuhr, die hinter den Dächern der benachbarten Häuser zu erkennen war, schlug mit vier kleinen hellen Schlägen zur vollen Stunde und zeigte dann mit zweimaligem dumpfem Dröhnen an: Es war 14 Uhr. Alle hielten den Atem an. Auch ich war aufgeregt und starrte auf das Papier auf dem Tisch, wo das Kaninchen unsicher auf einer der Markierungen saß und Dr. Weißgerber Mühe hatte, es daran zu hindern, seinen Platz zu verlassen. Ich warf einen schnellen Blick auf die Taschenuhr neben meinem Schreibblock. “Die Turmuhr geht eine Minute vor,” sagte ich in die Stille hinein.

Die Anwesenden bewegten sich schnell noch einmal, husteten, atmeten kräftig durch, schlugen die Beine übereinander oder beugten sich ein wenig weiter vor. Dann waren die Blicke aller wieder starr und gespannt auf die zweite Markierung gerichtet.

Und plötzlich war es da! Es geschah genauso unvermittelt und überraschend, wie jedesmal. Auf einmal saß da ein zweites Kaninchen, und ‘unser’ Exemplar hoppelte ihm freudig entgegen, um es zu begrüßen, ohne zu ahnen, daß es sich selbst gegenübersaß.

Mir war, als griffe eine Hand nach meiner Kehle. Ich versuchte, mir vorzustellen, wie mir zumute wäre, wenn ich mir plötzlich selbst gegenüberstünde. Wenn da vor mir, Auge in Auge, ein anderer Mensch erschiene, der doch gleichzeitig ich selbst war. Eine Gänsehaut kroch mir über den Rücken, und ich war froh, daß das Kaninchen nicht begriff, was mit ihm geschah.

Dr. Weißgerber wies auf das streichholzschachtelgroße Gerät, das der Neuankömmling um den Körper gegurtet trug. “Im Augenblick haben wir sogar zwei Exemplare des ‘Timeflyers’,” sagte er, “ich möchte ihn aber nicht entfernen, um kein Risiko einzugehen." Er gab ‘unserem’ Kaninchen einen Stups, weil es sich wieder zu nahe an den Tischrand gewagt hatte, dann schaute er zu mir herüber, und unsere Blicke trafen sich. “Nein, nein, Herr Doktor, ich vergesse es nicht,” antwortete ich und kritzelte in ein paar schnellen Sätzen auf den Block, was ich gerade gesehen hatte.

“Das Universum bricht also nicht zusammen, wenn sich ein Lebewesen selbst begegnet, wie einmal jemand behauptet hat,” stellte Prof. Riechling zufrieden fest. Er hatte verschiedene Apparaturen am Rande des Tisches aufgebaut und half nun dem Doktor dabei, dem zweiten Kaninchen Kontakte anzulegen, um verschiedene Körperfunktionen und Reaktionen des Tieres zu testen und zu messen.

“Um auf Ihre Bemerkung von vorhin zurückzukommen, Professor,” begann Dr. Degenhardt, nachdem er den Vorbereitungen eine Weile zugeschaut hatte. “Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind Sie davon überzeugt, daß dieses Experiment auch mit Menschen möglich wäre.”

“Theoretisch schon,” antwortete Prof. Riechling. “Der ‘Timeflyer’ funktioniert, - ganz gleich, was oder wen Sie daran befestigen.”

“Davon rate ich aber entschieden ab,” meinte Frau Dr. Ebenstreit ernst. “Die Auswirkungen auf die menschliche Psyche könnten katastrophal sein.”

“Ha, würde mich schon reizen, mir selbst mal guten Tag zu sagen,” mischte sich Herr Fröbel amüsiert ein.

“Das wäre vielleicht gar nicht so lustig, wie Sie sich das vorstellen. Diese Begegnung könnte selbst bei Ihnen eine Art Schock auslösen.”

Herr Fröbel lachte. “Das war deutlich!” In gespielter Verzweiflung schaute er sich suchend um. “Ein Königreich für einen Spiegel. Ist der Eindruck, den ich bei meinen Mitmenschen hinterlasse, tatsächlich so schockierend? Dabei dachte ich immer, ich sei ein einigermaßen hübscher Kerl.”

“Spaß beiseite,”schaltete sich Prof. Riechling ein und gab damit zu verstehen, daß er die Situation für viel zu ernst hielt, als daß man darüber seine Späße machen sollte. “Wenn man eines Tages tatsächlich eine Zeitreise mit einem Menschen durchführen sollte, würde man natürlich großen Wert darauf legen, eine derartige Begegnung zu vermeiden,” erklärte er. “Übrigens, wenn Sie sich für die letzten Ergebnisse im Zusammenhang mit diesem neuen Experiment interessieren, Herr Fröbel, bin ich jetzt gerne bereit, sie Ihnen zu erläutern.”

Unser Gast aus der Zukunft war gesund und munter. Sein Herz schlug normal, er reagierte auf heiß und kalt und andere äußere Reize und Einwirkungen, und er verhielt sich seinem zweiten Ich gegenüber genauso, wie das von ihm erwartet worden war. Mit dem gleichen Appetit wie zwei Stunden zuvor machte er sich über die Karotte her, die ich ihm hinhielt, und genauso bereitwillig ließ er sich von Frau Dr. Ebenstreit zwischen den Ohren kraulen.

Punkt 15 Uhr, wie vorausbestimmt, - Dr. Weißgerber war gerade rechtzeitig mit allen Untersuchungen fertig geworden, - war der Spuk wieder vorüber, und das Zukunftskaninchen kehrte in seine eigene Zeit zurück.

Während Dr. Weißgerber und Prof. Riechling für weitere Fragen zur Verfügung standen, beschäftigte ich mich wieder mit ‘unserem’ Kaninchen. Ich streichelte es, trug es im Zimmer umher und ließ es auf dem glatten Leder der Couch spazieren.

Kurz vor 16 Uhr kam der Doktor zu mir herüber und nahm es mir ab. “Es ist jetzt soweit,” sagte er, “wir müssen unseren Freund langsam auf seinen Start vorbereiten.”

“Keine Angst,” sagte ich noch einmal zu dem Häschen und streichelte es, fuhr ihm mit dem Zeigefinger ganz sacht über das rosa Näschen, “dir wird nichts passieren. Alles wird gutgehen.”

Dr. Weißgerber lächelte. “Es kann nichts mehr schiefgehen,” meinte er, “davon konnten wir uns doch bereits um 14 Uhr überzeugen.”

“Was wäre aber, wenn wir es jetzt nicht täten?" fragte ich. "Ich meine, wenn wir es jetzt einfach hier behielten, anstatt es in die Vergangenheit zu schicken?”

“Es ist vorprogrammiert, daß wir es tun.”

“Aber wenn wir es trotzdem nicht täten?”

“Darüber sollten wir uns vorerst noch keine Gedanken machen. Es gibt vieles, was wir bis jetzt noch nicht wissen. Es ist ein breites unbekanntes Feld, das es noch zu erforschen gilt. - Übrigens, Karin, ich würde gern etwas mit Ihnen besprechen.”

“Ja?”

Er winkte ab.“Nein, nein, nicht jetzt! Das hat später noch Zeit.”

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