Doris Bühler - Timeflyer

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Eine Reise in die Vergangenheit, – und wenn es nur vier Jahre wären, – wem würde das nicht gefallen? Für Karin Wieland, Versuchsperson für zwei Tüftler, die im Geheimen an einem Gerät basteln, das derartige Reisen möglich macht, erfüllt sich dieser Traum. Sie platzt mitten in das Leben des jungen mittellosen Kalle Schwarzkopf, der nicht ahnt, daß er einmal der berühmte und gefeierte Rockstar Blackhead Charly sein wird. Und der auch nicht ahnt, daß das Mädchen Angela, in das er sich unsterblich verliebt hat, eben jene Karin Wieland ist, die den Weg aus der Zukunft zu ihm gefunden hat.
Da beide in ihrer eigenen Zeit gefangen sind, greift Karin zu einem Trick, durch den es ihr zwar gelingt, diese Liebe in ihre Gegenwart zu retten. Aber…
Letztendlich muß sie einsehen: Das Schicksal läßt sich nicht manipulieren.

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“Der ist ja fantastisch!” Einen Augenblick lang überlegte er, ob das vielleicht ein Geschenk für seine Mutter sein könnte, doch da sie erst im Dezember Geburtstag hatte, legte er ihn wieder auf das Polster zurück. “Ist der von Dir? Hast du ihn gemacht?” fragte er Viola. Sie sah flüchtig herüber. “Den? - Ja, der ist mein Werk. Gefällt er dir?"

“Er ist sehr hübsch. Wie machst du das bloß. Das ist doch sicher gar nicht so einfach."

"Ich hab mal eine Lehre als Goldschmiedin angefangen. Damals wohnten wir noch in Pforzheim."

"Und warum hast du nicht weitergemacht? Du hast doch Talent."

Sie zuckte die Schultern. "Das hatte viele Gründe." Sie wandte sich von ihm ab und gab ihm damit zu verstehen, daß sie nicht darüber reden wollte.

"Vielleicht solltest du mir zunächst erklären, wie so ein Tag bei euch abläuft,” wechselte er das Thema. “Was soll ich tun? Aufpassen kann ich eigentlich ganz gut, darin bin ich Spitze.” witzelte er. “Solltest du allerdings erwarten, daß ich auch etwas verkaufe, dann weiß ich, ehrlich gesagt, nicht so genau, ob ich das schaffe.”

Viola stellte zwei kleine Klappstühle auf und schob einen davon zu Kalle herüber. “Es reicht, wenn du aufpaßt. Der Stand ist ein bißchen unübersichtlich, und wenn man sich mit einem Kunden beschäftigt, könnte schon mal ein Langfinger seine Chance wittern und zugreifen. Solltest du allerdings doch einmal Lust verspüren, etwas an den Mann zu bringen, dann tu’ dir keinen Zwang an. Schau einfach zu, wie ich es mache. Aber das hat noch Zeit, noch ist die Straße ja fast leer. Es wird eine Weile dauern, bis richtig was los ist.”

Viola hatte recht, die Kaiserstraße war tatsächlich noch fast menschenleer. Doch kaum hatten die Kaufhäuser ihre Pforten geöffnet, änderte sich das Bild jäh. Die ersten Passanten blieben interessiert stehen, steckten sich die Ringe an die Finger, streiften die Armbänder ans Handgelenk und hielten sich vor dem kleinen Spiegel die Broschen an die Bluse. Nun verstand Kalle Violas Sorgen und ahnte, wie leicht jemand unbemerkt etwas verschwinden lassen konnte. Deshalb hielt er die Augen offen und achtete darauf, daß alles mit rechten Dingen zuging.

"Wenn du willst, sprich die Leute einfach an," riet ihm Viola, "sie beißen nicht. Aber sei niemals aufdringlich und versuche keine Tricks. Wenn sie nicht wollen, dann eben nicht. Du mußt immer so tun, als hätten wir's gar nicht nötig, etwas zu verkaufen. - Paß einfach auf, wie ich es mache.” Sie nahm eines der Kettchen mit einem silbernen Kreuz, lief hinter dem Verkaufstisch hervor mitten unter die Passanten und hielt es einem jungen Mann hin. "Schau her, wie gefällt dir das?" fragte sie ihn, und ihre blauen Augen blitzten. Kalle mußte lachen, auf dieselbe Art hatte sie es am Bahnhof auch bei ihm versucht. Doch anstatt mit den Schultern zu zucken und weiterzugehen, wie er es getan hatte, blieb der Junge verlegen stehen. "Hübsch," sagte er und erwiderte verwirrt ihren Blick.

"Woher willst du das wissen, du siehst es ja gar nicht an."

Er wurde rot und sah auf das Kreuz hinunter. "Auch hübsch," stotterte er.

"Wenn du willst, kannst du's haben. Es kostet nur zwanzig Mark."

Er schaute ihr wieder in die Augen. "Nur zwanzig Mark?"

Sie nickte. "Du kannst nicht behaupten, daß das zuviel ist."

"Nein. N-nein, wirklich nicht."

"Du könntest es deiner Freundin schenken."

"Ich hab keine."

"Dann trag's selbst, es würde dir gut stehen."

"Ja, vielleicht..."

"Würde toll aussehen auf deiner braunen Haut..." Für eine Sekunde ruhte ihr Blick auf seinem offenen Hemdkragen, und sie hob die Hand ein wenig, als wollte sie ihn berühren. Sie schien vergessen zu haben, daß Kalle ihr zusah, war gefesselt von ihrem eigenen Spiel. Sie kannte die Wirkung ihrer blauen Augen nur zu genau.

"Na, gut." Der Junge schluckte und zog sein Portemonnaie aus der Hosentasche. "Zwanzig Mark, sagst du?"

"Ja, nur zwanzig Mark"

Nervös suchte er das Geld zusammen und zählte es ihr in die Hand.

Viola ließ das Kettchen mit dem Kreuz in ein Tütchen gleiten und verschloß es sorgfältig. "Wenn du mal wieder was brauchst..., wir stehen jeden Tag hier," lächelte sie und sah ihm noch einmal in die Augen.

Kalle lachte, als der Junge gegangen war. “Das also ist deine Masche. Du hast ihn regelrecht verführt."

Sie wurde ärgerlich. “Red keinen Unsinn.” Sie zählte das Geld in die Kasse und klappte geräuschvoll den Deckel zu.

“Immerhin hast du das Ding verkauft, alle Achtung. Wenn du mir's noch mal zeigst, so anschaulich wie eben, dann lern ich's vielleicht auch.” Er lachte noch immer. “Los, mach’s noch mal!” drängte er belustigt. “Da kommt schon wieder so ein armer Kerl. Der mit dem dunkelblauen T-Shirt, der wäre doch genau der Richtige.”

“Idiot,” zischte sie wütend, und fortan hielt sie sich nur noch am anderen Ende des Tisches auf und beachtete ihn kaum mehr.

Je höher die Sonne stieg, desto mehr machte ihnen die Glut zu schaffen, die sich in der Häuserschlucht der Kaiserstraße staute. Kalle ließ sich müde auf den Klappstuhl sinken. Durch die Nachwirkungen des Vortages fühlte er sich zerschlagen, und sein Kopf brummte. Außerdem war er durstig, und er langweilte sich. Viola hatte über eine Stunde kein Wort mehr mit ihm geredet.

An Interessenten mangelte es nicht, die meisten Leute wußten genau, was sie wollten und wonach sie suchten. Doch wenn das Geschäft einmal ein wenig nachließ und Viola wieder versuchte, nach bewährter Methode den Passanten ihre Schmuckstücke anzubieten, hielt sie sich so weit von Kalle entfernt, daß er ihr nicht mehr zuhören konnte. Sie hatte erstaunlich viel Erfolg. So mancher Ring oder Armreif, so manches Kettchen wechselte den Besitzer, und immer wieder hörte man den Deckel der Kasse klappen.

Schließlich zupfte Kalle Viola an den langen blonden Haaren, die sie sich mit einem Gummiband im Nacken zusammengebunden hatte. “He, Viola!"

Sie sah sich nach ihm um. "Was ist denn!"

"Ich find's einfach Klasse."

"Was!"

"Wie du das machst. Du bist eine tolle Verkäuferin.” Er sagte das jetzt ohne jeden Spott. “Die Leute können dir einfach nicht widerstehen. Das muß dir erst mal einer nachmachen.”

Im ersten Augenblick wußte sie nicht, wie sie darauf reagieren sollte, dann entschied sie sich, zu lächeln. “Findest du?”

“Ja, wirklich. - Aber komm!” Er zwinkerte ihr zu. “Jetzt sei nicht mehr böse. Laß uns wieder Freunde sein, okay?”

Sie seufzte. “Na gut, in Ordnung. Aber mach’ dich nie wieder über mich lustig.”

Um die Mittagszeit ging Viola kurz ins Kaufhaus hinüber, um einige Besorgungen zu machen. Während dieser Zeit verkaufte Kalle einem kleinen Mädchen einen Schmetterlingsanstecker und einer älteren Frau ein Armband aus kleinen Silberschlaufen. Obwohl er versucht hatte, die Schmuckstücke nach Violas Vorbild anzupreisen, hatte er damit keinen Erfolg. Das kleine Mädchen hatte ganz gezielt und ohne sein Zutun den Schmetterling genommen, und die Frau hatte ihn angestarrt und wie in Trance nach dem Armband gegriffen. Der Blick aus ihren freundlichen dunklen Augen hatte ihn verwirrt, denn wäre sie ein paar Jahre älter gewesen, hätte er darauf wetten mögen, daß sie die Frau von der Haltestelle war, die er am Tag seiner Ankunft nach der richtigen Bahn gefragt hatte. Ihre Hände hatten ein wenig gezittert, als sie ihm das Geld gegeben und das Tütchen mit dem Armband entgegengenommen hatte. Er schien eine seltsame Wirkung auf ältere Damen zu haben, wunderte er sich.

Als Viola zurückkam und er ihr stolz erzählte, was er verkauft hatte, lobte sie ihn und meinte lachend: "Na prima! Nur schade, daß du schon einen Job hast." Und in ihren blauen Augen funkelten sie wieder, die tausend Spott-Teufelchen.

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