Doris Bühler - Timeflyer

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Eine Reise in die Vergangenheit, – und wenn es nur vier Jahre wären, – wem würde das nicht gefallen? Für Karin Wieland, Versuchsperson für zwei Tüftler, die im Geheimen an einem Gerät basteln, das derartige Reisen möglich macht, erfüllt sich dieser Traum. Sie platzt mitten in das Leben des jungen mittellosen Kalle Schwarzkopf, der nicht ahnt, daß er einmal der berühmte und gefeierte Rockstar Blackhead Charly sein wird. Und der auch nicht ahnt, daß das Mädchen Angela, in das er sich unsterblich verliebt hat, eben jene Karin Wieland ist, die den Weg aus der Zukunft zu ihm gefunden hat.
Da beide in ihrer eigenen Zeit gefangen sind, greift Karin zu einem Trick, durch den es ihr zwar gelingt, diese Liebe in ihre Gegenwart zu retten. Aber…
Letztendlich muß sie einsehen: Das Schicksal läßt sich nicht manipulieren.

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Er wußte nicht, wieviel Zeit vergangen sein mochte, als ihn das Quietschen der Haustür aus seinen Gedanken riß. Inzwischen war es fast dunkel im Treppenhaus geworden, und als jemand das Licht anknipste, blinzelte er in den trüben Schein der nackten Glühbirne an der Decke und fuhr sich mit dem Handrücken über die Augen. Mit leichten schnellen Schritten kam jemand die Treppe herauf. Es war eine junge Frau. Sie blieb stehen, als sie ihn sitzen sah. Es schien, als fürchtete sie sich, an ihm vorüberzugehen.

"N'Abend," sagte er, stand auf und schob mit dem Fuß seine Taschen zur Seite, um ihr Platz zu machen.

"N'Abend," antwortete sie, blieb aber weiterhin stehen.

Er trat bis zur Wand zurück. "Bitte!"

Die junge Frau zögerte noch immer.

Sie war nicht sehr hübsch. Ihr schmales, fast knochiges Gesicht war von kurzem dunklem wuscheligem Haar umgeben, ihre tiefliegenden Augen schauten ihn fast ängstlich an.

"Wohnst du hier?" fragte er sie.

Sie nickte. "Ja."

"Dann mußt du Josch kennen."

"Ja." Zögernd kam sie eine Stufe weiter herauf.

"Er hat mir seine Adresse gegeben. Wir kennen uns von Supertramp."

Er hielt ihr den Zettel mit der Anschrift hin. Jetzt kam sie vollends herauf, nahm ihm den Zettel aus der Hand und nickte. "Ja, das ist seine Schrift," sagte sie. "Was willst du denn von ihm?"

"Ich dachte... Josch hat mir angeboten, daß ich eine Weile bei ihm wohnen kann, wenn ich mal von zu Hause weggehe. Für den Anfang jedenfalls, bis ich was anderes finde."

Nun lächelte sie. "Dann mußt du der Kalle sein, stimmt's?"

Sie lief an ihm vorüber, schloß die Tür auf, an der Wagenhals stand und sah sich nach ihm um. "Komm rein," sagte sie freundlich. "Ich bin Biene. Josch hat mir von dir erzählt."

Kalle folgte ihr und trat ein.

Sie stellte ihren Schirm aufgespannt in eine Ecke des langen, fast leeren Korridors und hängte ihren nassen Anorak an einen Haken an der Wand. Dann forderte sie ihn auf, seine Jacke ebenfalls auszuziehen, nahm sie ihm ab und hängte sie daneben. "Er war sich sicher, daß du eines Tages kommen würdest," sagte sie lächelnd.

Sie führte ihn in einen Raum, der Küche und Wohnzimmer zugleich war. Ärmlich eingerichtet, aber doch einigermaßen sauber. "Setz dich. Josch wird in etwa einer halben Stunde hier sein, wenn nichts dazwischenkommt."

Während er sich auf einem alten Sofa niederließ, holte Biene eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank, öffnete sie und stellte sie vor ihm auf den Tisch, dann zog sie sich einen Stuhl aus der Ecke herüber und setzte sich zu ihm.

"Was macht Josch zur Zeit?" fragte er, um eine Unterhaltung zu beginnen.

Sie machte eine Handbewegung, die fast alles bedeuten konnte. "Mal dies, mal das," meinte sie, "irgendwas findet sich immer."

"Und du? Was machst du?"

"Schmuck," antwortete sie und wies auf einen kleinen Tisch vor dem Fenster, auf dem, ausgebreitet auf einem Stück dunkelblauem Samt, verschiedene Schmuckstücke, Teilchen aus Silber und das dazugehörige Werkzeug lagen.

"Schmuck?"

"Ja, wir sind eine Clique von fünf Leuten. Wir stellen den Schmuck selbst her und verkaufen ihn dann."

Kalle erinnerte sich an das Mädchen mit den blauen Augen. "Am Bahnhof?"

Sie nickte. "Ja, auch am Bahnhof. Aber ich gehöre zum Stand in der Kaiserstraße."

“Und wie läuft das Geschäft?” Kalle nahm einen Schluck aus der Flasche. “Verkauft ihr tatsächlich so viel von dem Zeug, daß es sich lohnt?”

Sie zog ein Gesicht. "Naja, es könnte besser sein, aber unser Schmuck ist billig. Billiger jedenfalls, als der im Laden. Und trotzdem sehr hübsch. Und wenn es auch nur ein paar Mark sind, die wir dadurch verdienen, so ist es doch immer noch besser, als gar nichts. Leider bin ich nicht ganz gesund, das Stehen fällt mir ziemlich schwer. Ich bin auch nicht so gut bei der Fertigung, wahrscheinlich hab ich zu wenig Fantasie. Deshalb habe ich mich auch mehr auf die einfachen Sachen spezialisiert.” Sie lachte, wurde aber gleich wieder ernst. "Und bei dieser Puzzle-Arbeit hab ich auch Schwierigkeiten mit den Augen. Für mich wäre es besser, wenn ich was ganz anderes machen könnte. Es ist nur nicht einfach, etwas zu finden, wenn man nichts gelernt hat. Ich möchte auch unser Team nicht im Stich lassen."

Er nickte und schwieg eine Weile.

"Glaubst du, Josch kann Arbeit für mich finden?" nahm er die Unterhaltung schließlich wieder auf, weil es ihm unangenehm war, schweigend neben diesem fremden Mädchen zu sitzen.

Sie hob die Schultern. "Es ist nicht leicht zur Zeit, aber Josch hat allerhand Beziehungen. Er wird sich bestimmt darum kümmern."

Kalle gähnte, er merkte auf einmal, wie müde er war.

Biene beobachtete ihn und fragte: "Hast du Hunger, willst du was essen?”, fügte dann aber schnell hinzu: “Oder wartest du lieber, bis Josch kommt?"

Aus ihren Worten war herauszuhören, daß es ihr lieber wäre, wenn er auf Josch warten würde. "Nein, es geht schon," sagte er deshalb, obwohl sich sein Magen schon mehrmals gemeldet hatte. "Schließlich habe ich keine Weltreise hinter mir."

"Woher kommst du denn?"

"Aus Bretzingen."

"Ah." Ganz offensichtlich hatte sie keine Ahnung, wo Bretzingen lag. Und er hatte keine Lust, es ihr zu erklären.

Kurz nach halb zehn kam Josch nach Hause. Groß und breitschultrig stand er auf einmal in der Tür und musterte den fremden Besucher mißtrauisch. “Wer is'n das?" fragte er unfreundlich.

Kalle stand auf. "Mensch, Josch! Sag bloß, du kennst mich nicht mehr! Ich sag nur: Wildpark Stadion! Supertramp!"

Über Joschs Gesicht zog ein breites Grinsen. "Das gibt's doch nicht, der Kalle! Hab dich fast nicht wiedererkannt. Hast dein Haar jetzt länger, stimmt’s? Menschenskind, daß du da bist!" Er boxte ihn freundschaftlich in die Seite, zog sich die nasse Jacke aus, warf sie achtlos über einen Stuhl und sah sich nach Biene um. "Bring noch Bier." Und als das Mädchen eilig hinauslief, rief er ihr nach: "Und was zu essen. Hab einen Bärenhunger. Und der Kalle sicher auch."

Er zog sich einen Stuhl neben das Sofa. "Jetzt erzähl mal. Was hast'n vor? Hast Ärger zu Hause gehabt, was?"

"Naja, das Übliche," nickte Kalle. "Aber irgendwann reicht's einem einfach. Ich hatte die Schnauze voll, verstehst du?"

"Klar, Mann, versteh’ ich doch! Dein Alter..., war doch dein Stiefvater, stimmt’s? Hast mir ja von ihm erzählt. Hast recht gehabt, daß du weg bist. Kannst bei uns bleiben erst mal, später sehen wir weiter."

Biene stellte einige Bierflaschen auf den Tisch und brachte einen Laib Brot und ein großes Stück Schinken. Von beidem schnitt sich Josch mit seinem Taschenmesser ein paar unförmige Stücken herunter und schob es dann zu Kalle hinüber. Der langte nun auch kräftig zu.

Josch sah sich nach Biene um, die halb hinter ihm stand und auf neue Anweisungen zu warten schien. "Kannst jetzt ruhig verschwinden,” sagte er zu ihr, “wir haben noch zu reden." Und dann schlug er Kalle erneut auf die Schulter und lachte: “Mann, ist das 'ne Überraschung! Aber ich hab’s gewußt, daß du eines Tages hier aufkreuzen würdest!"

"Glaubst du, daß ich Arbeit finden werde? Kannst du da was machen?"

"Klar doch! Hab Beziehungen. Wird schon klappen irgendwie. Kannst solange hier bei uns pennen, hab 'ne leere Kammer." Mit dem Kopf wies er auf eine Tür neben dem Spültisch, die in ein angrenzendes Zimmer führte. "Hat schon so manchen vor der Parkbank bewahrt." Er lachte, hob seine Bierflasche und stieß mit Kalle an. "Auf dein neues Leben," sagte er, und Kalle nickte. "Ja, auf mein neues Leben!"

Später, als er in dem engen kleinen Raum auf der übelriechenden Matratze lag und in die Dämmerung starrte, zog Kalle Bilanz über seinen Start in dieses neue, selbständige Leben. Noch hatte er sich nicht ganz von zu Hause gelöst, noch erschien ihm alles wie ein kurzer Ausflug in eine andere, fremde Welt, aus der er morgen wieder verschwinden und in den Kreis seiner Familie zurückkehren konnte, wenn er wollte. Aber er wollte nicht. Er ballte die Faust unter der schmutzigen Wolldecke, mit der er sich zugedeckt hatte. Er war sich der Tragweite seines Entschlußes noch immer nicht ganz bewußt, deshalb störte ihn weder die Leere noch die Häßlichkeit des kleinen Zimmers, in dem er lag, und auch nicht die zerfetzten Seiten aus Pornoheften, die an der Wand klebten. Noch vermißte er sein Bett nicht, die saubere Bettwäsche, das Badezimmer... Noch schwirrten tausende großartiger Ideen in seinem Kopf herum und Pläne darüber, was er alles tun, und wie er alles machen wollte. Er stellte sich Walter, seinen Stiefvater, vor, wie er zu Hause in der kleinen Küche saß. Mager, mit schütteren blonden Haaren, unrasiert und mit schweren Augenlidern vom letzten Rausch. Eines Tages würde er zurückkehren, ihm ein paar Scheine auf den Tisch blättern und gönnerhaft zu ihm sagen: "Da! Kauft euch was! Was Hübsches für Mama und die Mädchen."

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