Doris Bühler - Timeflyer

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Eine Reise in die Vergangenheit, – und wenn es nur vier Jahre wären, – wem würde das nicht gefallen? Für Karin Wieland, Versuchsperson für zwei Tüftler, die im Geheimen an einem Gerät basteln, das derartige Reisen möglich macht, erfüllt sich dieser Traum. Sie platzt mitten in das Leben des jungen mittellosen Kalle Schwarzkopf, der nicht ahnt, daß er einmal der berühmte und gefeierte Rockstar Blackhead Charly sein wird. Und der auch nicht ahnt, daß das Mädchen Angela, in das er sich unsterblich verliebt hat, eben jene Karin Wieland ist, die den Weg aus der Zukunft zu ihm gefunden hat.
Da beide in ihrer eigenen Zeit gefangen sind, greift Karin zu einem Trick, durch den es ihr zwar gelingt, diese Liebe in ihre Gegenwart zu retten. Aber…
Letztendlich muß sie einsehen: Das Schicksal läßt sich nicht manipulieren.

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Der Professor beruhigte sich ein wenig und atmete tief aus. Müde ließ er sich auf einen Stuhl fallen und sah auf einmal klein und sehr alt aus.

Frau Dr. Ebenstreit war aufgestanden. "Kann ich Ihnen helfen, Professor?"

Er schüttelte den Kopf, griff in seine Jackentasche und zog ein Arznei-Schächtelchen heraus. "Danke, ich habe hier meine Tabletten," sagte er matt.

"Darf ich mal sehen?"

Er reichte sie ihr. "In Ordnung. Nehmen Sie zwei davon. - Bleiben Sie sitzen, ich hole Ihnen ein Glas Wasser."

Er winkte ab. Noch immer zitternd drückte er zwei Tabletten aus der Folie auf seine Handfläche, schob sie in den Mund und schluckte sie hinunter.

“Meine Damen und Herren,” ergriff nun Dr. Weißgerber das Wort, “es gibt keinerlei Grund zur Besorgnis. Unser Experiment ist zwar etwas anders verlaufen, als geplant, doch es ist, wie Sie sehen, - zumindest, was die erste Phase betrifft, - geglückt. Nur, daß der Zeiger nicht, wie eigentlich gewollt, auf der Zukunftsseite stand, sondern auf der der Vergangenheit.” Er hielt inne und nahm die Brille kurz ab, dann fuhr er fort: "Wenn wir das Gerät in eine Zeit schicken, die über einen Monat hinausgeht, entzieht es sich leider unserer Kontrolle. Das bedeutet: Sollte der Zeiger tatsächlich bis zum Anschlag bewegt worden sein, können wir nicht mit Sicherheit sagen, wann in der Vergangenheit das Gerät 'gelandet' ist. Glücklicherweise haben wir für solche Fälle aber vorgesorgt. An dem Gerät gibt es nämlich eine Einrichtung, die bewirkt, daß es genau zwei Stunden lang in der Zeit bleibt, in die wir es katapultiert haben. Danach wird es automatisch zu uns zurückkehren." Er machte eine kurze Pause und lächelte.“Also wird der Aschenbecher pünktlich nach zwei Stunden wieder zurück sein."

Während der Wartezeit las ich noch einmal meine Aufzeichnungen durch und fügte hier und da eine Ergänzung ein. Friedrich Bott, der weißhaarige alte Herr auf dem Portrait über dem Schreibtisch, lächelte sein verhaltenes Lächeln. Ich fragte mich, was er wohl dazu sagen würde, wenn er wüßte, daß seine Nachfolger inzwischen sogar mit der Zeit experimentierten. Aber er wußte es nicht, er schaute freundlich und gelassen auf die Gruppe seiner Kollegen herab, die sich, lebhaft miteinander diskutierend, ihre innere Spannung von der Seele redeten.

Ich lehnte mich auf der braunen Ledercouch zurück, beobachtete sie eine Weile und ging dann meinen eigenen Gedanken nach. Ich erinnerte mich an den Tag, an dem mich Dr. Weißgerber kurz vor Feierabend in sein Büro gebeten hatte, um mir den Posten einer Assistentin anzubieten. Bis dahin hatte ich mich mit meinen Kolleginnen Frau Rempfer und Gaby Sommerfeld im Schreibzimmer um die Arbeiten aller Doktoren des Institutes gekümmert, Dr. Weißgerbers Büro war mir fremd gewesen. Als ich eintrat, saß er an seinem Schreibtisch und machte sich Notizen in seinen Kalender. Er bat mich um etwas Geduld und forderte mich auf, in dem wuchtigen Sessel davor Platz zu nehmen. Während er noch schrieb, schaute ich mich neugierig im Raum um. Schon damals wunderte ich mich über die uralte und verstaubte Einrichtung, denn ebenso antik, wie der Sessel, in dem ich saß, erschienen mir auch die übrigen Teile der dunklen, häßlichen Ledergarnitur, der große schwere Holztisch mit dem eingelegten Mosaik und die zwei mit Büchern vollgestopften Schränke. Und in der Ecke, zwischen Schreibtisch und Fenster, stand auch damals schon der riesige Philodendron mit den dunkelgrünen verstaubten Blättern. Ich hatte nie verstanden, wie sich der Doktor in dieser düsteren Umgebung wohlfühlen konnte, schließlich war er erst Mitte fünfzig und somit nicht einmal so alt wie mein Vater. Allerdings wirkte er zu jener Zeit noch sehr viel vitaler, sein Gesicht zeigte noch nicht diese fahle Blässe, die ihm später manchmal das Aussehen eines kranken alten Mannes verlieh, und auch sein dunkelblondes Haar war noch dichter und nur hier und da von ein paar silbernen Fäden durchzogen.

Ich war erstaunt gewesen, daß er ausgerechnet an mich gedacht hatte, als er beschloß, sich nach einer geeigneten Assistentin umzusehen. Gleichzeitig war ich aber auch stolz, weil es mir zeigte, daß er mir vertraute, und daß er mit mir und meinen Arbeiten bisher zufrieden gewesen sein mußte.

"Selbstverständlich müssen Sie sich nicht gleich entscheiden," hatte er gesagt, "überlegen Sie es sich in aller Ruhe."

Doch was gab es da zu überlegen? "Danke, Herr Doktor," beeilte ich mich zu sagen, "natürlich bin ich einverstanden."

Während ich anschließend die Treppe des Hauptportals hinuntergestürmt war, machte ich mir bereits Gedanken darüber, wie ich den kleinen Abstellraum, den er mir als Büro in Aussicht gestellt hatte, einrichten könnte. In der Mitte der Treppe blieb ich stehen und überlegte, ob mein Schreibtisch überhaupt hineinpassen würde in die kleine Kammer. Doch wenn nicht, davon war ich überzeugt, würde mir der Doktor ganz sicher einen anderen besorgen. Mir gefiel der Gedanke, nun bald einen Raum ganz für mich allein zu haben, und ich nahm mir vor, ihn hübsch auszustatten, mit viel Grünem und mit Bildern... Und Dr. Weißgerber sollte niemals bereuen, daß er sich für mich entschieden hatte.

Glückselig sprang ich den Rest der Treppe hinunter. Ich wußte, mein Freund Klaus Kunstmann würde eine Straßenecke weiter in seinem roten Sportwagen auf mich warten, und ich brannte darauf, ihm von der großen Neuigkeit zu berichten.

Seltsam, wenn ich an jenen Tag zurückdachte, dann fiel mir auch immer eine andere kleine Episode ein, die ich manchmal schon vergessen zu haben glaubte. Denn gerade in dem Augenblick, als ich zu Klaus ins Auto steigen wollte, hörte ich eine fremde Stimme hinter mir.

"Angela!”

Ich wandte mich um und sah einen jungen Mann auf mich zukommen.“Angela!” rief er noch einmal, und als er mich eingeholt hatte, und ich ihn fragend anschaute, nahm er meinen Arm und sagte: "Weißt du denn nicht mehr, wer ich bin, Angie?”

Ich zog meinen Arm weg. “Tut mir leid,” antwortete ich, “Sie müssen sich irren, ich bin nicht Angela.”

“Aber du mußt dich doch an mich erinnern.” Er sah blaß und verstört aus, unendlich hilflos und traurig.

Ich hob bedauernd die Schultern und lächelte mitfühlend. “Sie verwechseln mich. Tut mir wirklich leid.”

Klaus hatte den Motor angelassen, und ich beeilte mich, einzusteigen. Er hatte lange genug auf mich warten müssen, denn durch die Unterredung mit dem Doktor war ich später dran, als gewöhnlich.

Klaus begrüßte mich mit einem Kuß. “Wer war denn das?" fragte er und wies mit einer Kopfbewegung auf den Fremden, der auf dem Gehweg stand und mir nachstarrte. "Was hat er von dir gewollt?”

“Er hat mich verwechselt,” antworte ich, während ich mich anschnallte, “er nannte mich Angela.”

"Engel," übersetzte Klaus, "das paßt ja nun wirklich nicht zu dir." Er grinste und duckte sich, weil er vorausahnte, daß ich ihm einen Knuff verpassen würde.

Nachdem er den Wagen gestartet hatte, war mein Blick noch einmal auf den fremden jungen Mann gefallen, der mir noch immer mit verzweifelter Miene nachschaute. Er tat mir leid, doch ich war viel zu glücklich, um mich um die Sorgen anderer zu kümmern. Und strahlend erzählte ich Klaus von meinem neuen Job.

Inzwischen hatten Dr. Weißgerber und Prof. Riechling viele der im Raum stehenden fachlichen Fragen beantwortet, und Dr. Degenhardt hatte schließlich wissen wollen, wie die Herren Erfinder ihren Apparat nun nennen wollten. Der Doktor meinte, darüber hätten sie sich noch keine Gedanken gemacht, er hielt jedoch eine Bezeichnung wie 'Time-Pilot’ für passend. Prof. Riechling dagegen plädierte eher für etwas Lateinisches. Herr Fröbel schlug grinsend den Namen ‘Timehopper’ vor, worauf Frau Dr. Ebenstreit meinte, dann klänge ‘Timeflyer’ doch wesentlich hübscher.

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