Andre Bixenmann - Der Wolf der Wölfe

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Krieg überzieht das einstmalige calranische Reich.
Seit dem mysteriösen Verschwinden des Königs und der ungeklärten Nachfolge gespalten, ist der Untergang des Landes durch den Feind aus dem Osten nur eine Frage der Zeit.
Jetzt, nach Jahren der Abwesenheit kehrt ausgerechnet der Mann zurück, der die Zwietracht mitzuverantworten hat:
Sanguis, einer jener Elitesöldner, die der Volksmund «Wölfe» nennt.
Auf der Suche nach seiner entführten Schwester ahnt Sanguis nicht, dass er bald zwischen alle Fronten des Krieges gerät. Und, dass er sich bald auf einer Reise in die dunkle Vergangenheit seiner Heimat befindet, von deren Ausgang nicht nur das Leben seiner Schwester abhängt.

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»Diese Menschen hier haben gewählt, Brüderchen«, wandte sie sich alsdann an den Prinzen, »ob du es willst oder nicht, aber wir haben uns für ein Leben in Freiheit entschieden. Ohne Angst. Ohne Terror. Ohne dich.«

Von Mistgabeln, Schilden und Armbrüsten flankiert, stemmte sie das Panier in die Höhe.

»Ihr seid zu wenige, um uns zu besiegen«, führte sie den Belagerern schließlich vor Augen, »und zu schwach dem Kessel zu entgehen, den unsere Verstärkung jeden Moment hinter euch schließt. Für ein freies Tilea!«

»Für Königin Alessia«, skandierten die Verteidiger, als sich die Stoffbahn mit weißem Hirsch auf grünem Grund von der Abendsonne geküsst entfaltete.

Der Prinz aber, um den sich die letzten Streiter sammelten, begann zu fluchen. Am ganzen Körper zitternd zerrte er an seiner Waffe.

Doch sie löste sich, wie seine zum Sturm gespannten Schlachtreihen, nicht. Dafür stiefelte jener Fremde an ihm vorbei, der seiner Überstürzung zuvorgekommen war. Indem dieser nicht nur die Parierstange in die Scheide zurückdrückte, sondern gleich den ganzen Gürtel von Hadrians Wanst riss und auf den Boden fallen ließ.

»Diese Verstärkung?«, fragte selbiger Braunhaarige, indessen er einen abgeschlagenen Kopf in die Höhe streckte.

Dabei wippte der im Mundwinkel glimmende Krautstängel im Takt des von seinen Lippen und aus der menschlichen Trophäe triefenden Blutes.

»Um Himmels willen«, krächzte jemand mit freiem Blickfeld von Alessias Seite.

»Ist das ... ?«

»Niemals!«

»Roderich.«

»Nein!«

»Doch, das ist er«, bestätigte einer, nicht ohne zu schlucken, »das ist Roderich.«

» War «, entgegnete der Rauchende, um den sich eine Traube Weggefährten zu scharen begann.

In das ungläubige Gemurmel hinein schmetterte die tiefe Stimme eines mit frischen Wunden übersäten Hünen an der Seite des Fremden.

»Verneigt ihr euch nicht vor den Häuptern eurer Helden?«, schnauzte er die Verteidiger an. »Zollt gefälligst euren Respekt Roderich von Helsburg, dem Großmeister des tileanischen Ordens, Retter von Gernsbach, Überlebender des Westlandfeldzugs, Sieger des Mittelreichturniers mit Schwert und Lanze, Schutzpatron der Frauen und Paladin dieser Stadt.«

Wer nicht wie die meisten raunte, blickte sprachlos vor Entsetzen zu Alessia.

»Onkel«, stammelte diese, als sie inmitten der verzerrten Gesichtszüge das bleiche Antlitz ihres Verwandten erkannte. Jenes Angehörigen, der bis zu diesem Punkt ihr Trumpf gewesen war.

Dies- wie jenseits rang man nach Fassung. Selbst dem Prinzen stockte der Atem.

»Wer seid Ihr?«, fauchte die blonde Königstochter an den Neuankömmling gewandt.

Der Fremde indes schleuderte ihr den Kopf des Onkels spritzend vor die Füße und wischte sich über die rechte Wange. Wortlos entblößte er unter einer Schicht verschiedengetönten Rotes ein Kreuz von Narben. Alessia, das Wispern um sie herum ignorierend, nickte. Sie drückte ihrem Knappen das Banner in die Hand und griff nach ihrer Kopfbedeckung.

»Meine Krone, Söldner«, verhieß sie, indem sie das schlichte Schmuckstück anhob, »wenn Ihr hier und jetzt auf unserer Seite kämpft.«

Sanguis lächelte. Verzweiflung und Hilflosigkeit der Prinzessin sprachen Bände. Er jedoch kniff rauchblasend die Augen zusammen und unterband mit einem Seufzen, dass Hadrian in diesem Moment das Wort an sich riss. Kaum hatte er ihm über den Mund gefahren, drückte er dem nervösen Prinzen sein Räucherwerk in die Hand. Dann näherte er sich der Blonden, vollkommen unbehelligt, bis auf wenige Schritte. Aber erst, als sich ihre hell- und seine dunkelbraunen Augen trafen, schüttelte der Kreuznarbige den Kopf.

Er wartete noch, bis sie ihr Schwert gezogen hatte. So viel war er ihr schuldig. Letztlich aber änderte das nichts. Denn indem er blitzartig nach vorn schnellte, peitschte sein unvorhergesehener Hieb mit solcher Wucht gegen sie, dass der Brustpanzer auf der Stelle platzte und mit dem Aufschlagen der Krone auf dem Boden ein Zacken davon abbrach. Nicht eher krachte Alessia unter den schockstarren Blicken ihrer übertölpelten Gefolgsleute blutspuckend nieder. Derweil diese unter allen Umständen versuchten, ihr Leben zu retten, zuckte Sanguis bloß mit den Achseln. Völlig ungeschoren spießte er den goldenen Reif auf sein Schwert, nachdem er den zu seinen Füßen gefallenen Blattzinken aufgehoben hatte. Mit einem nur mehr formalen Zähneblecken verschaffte er sich Raum, um wieder den Belagerern und dem Prinzen ins Auge zu sehen.

Ob dieser oder irgendeiner seiner Gefolgsleute es war, der sich beim Anblick des Söldners in die Hosen pisste, spielte keine Rolle. Weil sich der Harn so warm und dampfig in jenes Unterkleid saugte, dass ein jeder es riechen und nachempfinden musste. Insbesondere Hadrian, dem gegenüber Sanguis zur Entspannung nach dem Schlag die Schulter kreisen ließ. Dass der Prinz, im Gegensatz zu ihm, wie versteinert schien, begrüßte der Kreuznarbige. Zwar fiel es ihm so einfacher, Hadrians Krone mit der Schwertspitze anzuheben, diese an sich zu nehmen und danach durch die Ramponierte der Schwester zu ersetzen. Gleichzeitig aber fehlte dabei jeder Nervenkitzel.

»Als Erinnerung an Eure Schwester, König «, hauchte Sanguis dennoch auf seine verwegenste Art, was auch bedeutete, mit dem Schwert auf den herausgebrochenen Zacken zu tippen. »Und an mich.«

Wie zum Abschied tropfte der Stahl dem frischgekrönten König eine blutige Träne ins Gesicht. Für Sanguis Anlass genug, leise ächzend, Hadrian den in Verwahrung gegebenen Krautstängel zu entreißen und seinen Männern wortlos den Abmarsch zu signalisieren.

»Wo wollt Ihr hin, Wolf?«, stotterte der schockstarre Monarch. »In Eure Heimat? Oder den nächsten Krieg?«

»Macht das einen Unterschied?«, fragte Sanguis im Weggang, indem er ein gleichgültiges Lächeln als Antwort vorwegnahm.

Einzig, um dann zu verschwinden. Mit einer Krone am Gürtel. Einem Zacken in der Hand. Und schwelendem Tabak auf den Lippen.

Akt 1:

Sein Name war Sanguis

»Anfangs belächelten wir sie . Wir machten Witze über die Bemalung ihrer Gesichter und die seltsame Weise wie sie miteinander sprachen. Auch die Art sich zu kleiden veranlasste uns zu lautem Gelächter: Bei ihnen gab es keine einheitliche Uniform. So wirkten sie wie ein bunter, ungezügelter Haufen aus Verbrechern.

Nach dem Kampf wagte niemand mehr über sie zu lachen. Sie hatten die Schlacht bei Gotenburg geschlagen. Und sie waren es, die ihr Blut dort vergossen hatten.

Zu Beginn waren ihrer zweihundert. Am Abend atmeten gerade noch vierzehn dieser Teufelskerle. Nicht von ungefähr also nannte man diese Söldner fortan „ die Wölfe “.«

Enzo de Balda: Die Söldner, die zu Wölfen wurden , Bericht des königstreuen Feldwebels Bepio.

I

»Einhundert Feuer?«, prustete der Rothaarige.

Gerlach nickte, wohlwissend, dass er sich damit dem Gespött der Anwesenden aussetzen würde. Wagner, wie der flammengeküsste Kerl genannt wurde, blickte stillschweigend in die Runde. Er strich sich durch den bronzefarbenen Bart, während man an seinen noch unbewegten Mundwinkeln hing. Dann griff er nach seinem Krug und teilte die in Zerwürfnis gebissenen Lippen zu einer jauchzenden Schlucht.

»Mir scheint das Bürschchen konnte nicht nur nicht zählen, sondern es war obendrein noch ein Lügner«, ächzte der Rothaarige, wodurch er lautstarkes Gelächter provozierte.

Gerlach aber lachte nicht.

Dafür rammte er die hölzerne Schaufel in den Boden. Er streckte den Rücken und klopfte sich den Staub von seiner hageren Gestalt, bis der ihn umringende Hohn wieder dem Lagerleben erlag. Eine Nachricht wie diese wollte in Gallas‘ Banner, wie die Einheit nach ihrem Kommandierenden hieß, niemand hören. Denn sie bedeutete für die gerade von der milden Sonne verwöhnten Soldaten, sich den eigenen Tod eingestehen zu müssen. So wurde im Schatten der greifentragenden Wimpel des Fürstentums Crest viel lieber geschnarcht, gespielt, gesoffen. Und im Falle von Wagner, der ein Mädchen auf seinen Schoß zerrte, auch den fleischlichen Dingen des Lebens gefrönt.

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