Andre Bixenmann - Der Wolf der Wölfe

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Krieg überzieht das einstmalige calranische Reich.
Seit dem mysteriösen Verschwinden des Königs und der ungeklärten Nachfolge gespalten, ist der Untergang des Landes durch den Feind aus dem Osten nur eine Frage der Zeit.
Jetzt, nach Jahren der Abwesenheit kehrt ausgerechnet der Mann zurück, der die Zwietracht mitzuverantworten hat:
Sanguis, einer jener Elitesöldner, die der Volksmund «Wölfe» nennt.
Auf der Suche nach seiner entführten Schwester ahnt Sanguis nicht, dass er bald zwischen alle Fronten des Krieges gerät. Und, dass er sich bald auf einer Reise in die dunkle Vergangenheit seiner Heimat befindet, von deren Ausgang nicht nur das Leben seiner Schwester abhängt.

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Von der Waghalsigkeit der Wölfe geschreckt, bäumte sich der in die Schlacht getragene Hirsch auf seine Hinterläufe. Sein Vorhaben das gewaltige Geweih drohend zu schwenken aber scheiterte an deren ungeahnter Hast. So verkümmerte es zu einem ruckartigen Stochern, weswegen man glaubte das Tier auf dem moosgrünen Grund wanken zu sehen. Von dem Schlingern des Banners und seines Trägers verunsichert, verlangsamte sich das Marschtempo des durch die Raubtiere bedrängten Fähnleins. Während es an den Seiten vom Gros umfasst wurde, erstarrte es zu einer blinkenden Wand nervösen Eisens.

Als aber Sanguis seinerseits zum Schwertstich ausholte, schoben sich aus dem Verborgenen blitzende Dornen auf die Schultern der ersten Reihe. Der Braunhaarige fletschte noch die Zähne. Dann schon sah er aus dem Augenwinkel heraus wie die aufgelegten Speere nach vorne schossen.

Plötzlich zerriss die zur Ewigkeit verwobene Zeit. Aus der Unendlichkeit sprangen Scherben. Bruchstücke nur, die in ein Meer kurzlebiger Momente zerfielen.

Die Klinge traf. Nicht den Bauch. Nicht die Brust. Sondern den Hals des Gegenübers. Das verriet die stäubende Wolke, die Sanguis entgegenschlug. Gehüllt in ihren roten Dunst stemmte sich der Söldner gegen den nachgiebigen Leib. Im Sinken begriffen übertrug dieser die Wucht auf den von einem Speer niedergemachten Hintermann. So begann der Zusammenprall wie ein ins Wasser geworfener Stein Kreise zu ziehen. Wogenförmig rauschten die Söldner gegen die Schlachtreihen, bis sich ihre Kraft an der Vielzahl von Widersachern erschöpfte. Wer von diesen nicht wie die Vorderen fiel, geriet ins Straucheln. Wer nur wankte, sah den Tod Einzug halten.

Und die Wölfe setzten nach; allen voran der Kreuznarbige, der sich Weichteile und Bäuche der Gestürzten zur Trittspur erkor. Während er zuvorderst einen Kopf in den Schlamm stampfte, schlugen sich hinter ihm stählerne Klauen ins bloße Fleisch. Während er vorne Schienbeine und Rippen zertrümmerte, nagten sie hinten bereits das Fleisch von den Knochen. Während er seinen Schild wieder und wieder gegen Schädel hämmerte, so dass Holz und Nasen splitternd auseinanderbrachen, schwappte schon das Blut über die Leichen zu Füßen jener Schlachtreihe, die dem Zusammenprall widerstanden hatte.

Doch auch wenn Sanguis in der rostroten Wut derjenigen badete, die den Tod ihrer Kameraden hatten bezeugen müssen, trottete er weiter; solange bis der Feind sich dazu durchgerungen hatte, seinem makabren Feixen ein Ende zu bereiten. Zum ersten Mal war Sanguis deshalb gezwungen seine Klinge zu kreuzen. Dass der weiße Hirsch hinter etlichen Waffengängen in die Ferne zu rücken drohte, ließ ihn fortan keine Nachsicht mehr üben. Der Söldner schlug nicht mehr nur Zähne ein, entzweite Knie oder knackte Handgelenke, damit sein Gefolge sich diesen gütlich tun konnte. Nein, Sanguis jagte auf eine selten grausame und doch elegante Art durch Unterleiber, Schädeldecken, Lungenflügel und Schulterblätter. Er tauchte und duckte sich, er hieb und schlug, er schlachtete. Solange, wie ihm der Kahlschlag nicht genügend Freiraum verschafft hatte, um endlich einen verräterisch-weißen Stoffzipfel zu erhaschen, der mit blitzendem Stahl konkurrierte.

Kaum war der Gezeichnete wieder im Gedränge verschwunden, hielt ihn die kurzzeitige Pause wie immer zum Narren: Sein Herzschlag begann die Umgebungsgeräusche zu überlagern. Hitze presste sich durch seinen Körper. Die Stirn erbebte unter Schweiß und Blut. Seine kreuzförmigen Narben glühten und der Arm pochte im Takt der umringenden Wogen, wo doch die Heerhaufen geradewegs aufeinandergeprallt sein mochten und der Tod im Begriff schien, Ernte zu halten. Wie dem auch war, Sanguis pustete salziges Rot von seinen Lippen und stürzte dem geschauten Zeichen nach.

Der Weg, den sein Anderthalbhänder bereitete, führte ihn sehr bald in ein noch dichteres Gemenge. Dort schließlich stellten sich ihm Kämpfer entgegen, die, weil sie sich von der Kleidungsvielfalt des gemeinen Fußvolks abhoben, Sanguis‘ Aufregung nährten: Denn über Gambeson und Kettenhemd einte sie ein Waffenrock, der in Farbe und Motiv dem nachgespürten Banner ähnelte. Derweil der Großteil dieser Einheit im Kampf stand, schützte eine um vier Berittene zentrierte Abteilung das von Sanguis begehrte Feldzeichen. Lechzend vor Verlangen triefte dem Wolf eiserner Speichel von den Mundwinkeln. Er musste nicht einmal mehr heulen, um auf sich aufmerksam zu machen. Von der geschlagenen Bresche alarmiert nämlich, scherte sogleich eine ganze Rotte aus, um dem unstillbaren Hunger der Bestie ein Ende zu bereiten.

Sanguis kläffte. Denn als sie sich auf ihn stürzten, wurde er durch die unmittelbare Übermacht seiner Herausforderer prompt der Initiative beraubt. Mehr noch fühlte er sich dazu genötigt, den Angriffen durch Seitschritte und Paraden zu entgehen. Von gleich drei Seiten beharkt, war es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis der Braunhaarige Treffer an Brust und Schulter erleiden würde. Dem Söldner blieb also nichts anderes übrig, als sich frühzeitig mit einer Rolle vom Feind zu lösen, ehe die zunehmende Atemlosigkeit zum Todesstoß reichte. In der kurzfristig erzwungenen Pause leckte er sich die Lippen und ergab sich seinem animalischen Durst. Zähneknirschend straffte er den Handschuh und verkrallte seine Finger am Schwertheft.

Als seine Augen aufflackerten, stieb er wieder los. Ungeachtet der Tatsache, dass die drei Gegenüber bereits wieder nachsetzten. In tollkühner, aber nicht minder brillanter Kampfmanier blockte Sanguis nicht nur den Schlag des Ersten mit seinem Ellbogen, er durchbohrte und missbrauchte dessen Bauch auch noch als Schwerthalter. Seine freigewordene Hand entriss diesem daraufhin den Streitkolben und spickte damit den Schädel des Zweiten, den ein vorausgegangener Nierenhieb in Schockstarre versetzt hatte. Und zu guter Letzt zog Sanguis seine Klinge aus den Eingeweiden seines ersten Opfers, wendete sie in der Luft und streckte den dritten Waffenrockträger rücklings nieder.

Es war nach diesem Spektakel, dass der einfache Haufen, von der Kampfkunst des Wolfes geschreckt, schleunigst auf Abstand ging. Die dadurch entstehende Freifläche aber füllten bald weitere der gerade niedergemachten Recken, auf deren Brust Sanguis den Hirsch erkannte. Dieses Mal aber waren es mehr als nur drei; und darüber hinaus weit enthusiastischere Kämpfer als ihre toten Kameraden.

Vor Nervosität scharrte der Wolf mit seinen Füßen.

Knurrend bemaß er jene Überzahl, die eine wirkliche Herausforderung für ihn darstellte, zumal es von seinen Gefolgsleuten keine Spur gab. Mit Ausnahme eines ganz besonderen Gefährten, der sich auf ein lauter werdendes Geschrei hin ankündigte. Denn machte man die Quelle rechtzeitig aus, sah man noch den Mann durch die Luft fliegen, der sodann als grausiges Omen in die Mitte des Kampfplatzes einschlagen sollte. Auf dessen brechendes Genick, empfahl sich derjenige träge Koloss unter Sanguis‘ Getreuen, der beim Ansturm des Rudels naturgemäß zurückgefallen war.

Nun preschte dieser glatzköpfige Muskelberg durch die Angreifer des Kreuznarbigen, als hätte er noch nie etwas anderes in seinem Leben getan. Wortwörtlich Stück für Stück fegte dessen Hammer von den berstenden Beinen, was sich ihm in den Weg stellte. Drei, vier Schwünge genügten schon, damit eine ganze Reihe zerquetschter Lungen und deformierter Gliedmaßen den rosa Matsch säumte und das Kräftegleichgewicht wieder hergestellt war. Keinen Augenblick verschwendend, stürzte sich Sanguis wieder in den Kampf. Bis die Erde genügend Körperteile für ein Leichenpflaster hatte, das den Zorn des feindlichen Anführers eher früher als später auf die beiden um Schulterschluss bemühten Söldner ziehen musste.

Aufgescheucht von den Verlusten griff dieser Berittene nach Flügelhelm und Waffe. Für einen Ritter wie ihn war diese Angelegenheit eine Frage der Ehre. Kaum also hatte er das Visier heruntergeklappt, zerrte er an den Zügeln seines Pferdes und bedeutete den beiden Junkern an seiner Seite mit der Schwertspitze den Weg.

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