Elisa Scheer - Ein naheliegendes Opfer

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Hans Peter Creutzer macht sich mit Wonne unbeliebt – bei der Konkurrenz, bei seinen Angestellten (vor allem den weiblichen eines bestimmten Typs), seiner Frau, seiner Exfrau, seinen Kindern… und dann wird er tot aufgefunden. Die allgemeine Trauer hält sich sehr in Grenzen.
Das Team um Anne Malzahn und Joe Schönberger ist am Verzweifeln: Jeder hatte ein Motiv (ein Wunder, dass der Mann überhaupt 63 geworden ist!), jeder hat ein Alibi. Dann geschieht ein zweiter, viel unverständlicherer Mord, der die allgemeine Ratlosigkeit nur noch steigert. Zudem sind alle Beteiligten extrem hilfsbereit und redselig; dem davon leicht benommenen Team bleibt nur noch mühsamstes Abgleichen kleinster Details, bis sie über winzige Unstimmigkeiten schließlich herausbekommen, wer Creutzer auf dem Gewissen hat.
Für Joe bietet dieser Fall aber auch einen sehr angenehmen Aspekt…

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Anne ging neben dem Arzt in die Hocke. „Kannst du schon was sagen?“

„In groben Zügen. Schlag über den Schädel, dann hier festgekettet… er dürfte verdurstet sein.“

„Äh. Das ist ja eine perfide Methode!“

„Ziemlich unangenehm“, stimmte der Arzt zu.

„Weiß jemand, wer der Tote ist?“, erkundigte sich Joe bei niemand Speziellem.

„Creutzer. Hans Peter Creutzer. Besitzer dieser Hütte.“

„Ist das nicht der Chef von Creutzer Electronics?“, überlegte Max, der den Toten eher ungern betrachtete. Man sah Creutzer an, dass er verzweifelt versucht hatte, von dieser Heizung loszukommen, doch die Handschellen waren zwar gefüttert, aber offenbar sehr eng und sehr stabil, jedenfalls waren die Handgelenke ziemlich zerschrammt.

„Wer sind die beiden da draußen?“ fragte Liz.

„Sohn und Geschäftspartner“, war die Antwort eines Uniformierten. „Sie hatten sich Sorgen gemacht, weil er weder zu Hause noch bei der Arbeit aufgetaucht war.“

„Okay, ich geh die beiden mal befragen, okay? Vorläufig wenigstens.“ Sie zückte ihr Notizbuch und verließ den Raum, der gleich etwas weniger beengt wirkte.

„Herr Creutzer?“

Der Jüngere fuhr herum: „Ja? Was ist denn hier eigentlich passiert?“

„Dazu können wir noch nicht viel sagen“, wehrte Liz routinemäßig ab. „Er ist aber ganz offensichtlich einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen. Hatte er denn Feinde?“

Der Sohn lachte auf. „Bestimmt reichlich!“

„Ach ja, Herr - ?“

„Jonathan Creutzer. Ich bin sein ältester Sohn. Einer Ihrer Beamten hat, glaube ich, meine Daten schon aufgenommen.“

Liz nickte. „Warum? Ich meine, warum glauben Sie, dass er reichlich Feinde hatte?“

„Weil es so war? Schauen Sie, mein Vater war möglichweise ein verdienstvoller Mann, aber er hatte auch so seine Eigenheiten, und er ist mit Frauen und mit Geschäftspartnern nicht immer zimperlich umgesprungen. Da könnte schon jemand zu viel gekriegt haben.“

„Interessant. Fangen wir mit den Frauen an. Wen können Sie uns dort nennen?“

„Also, so arg bin ich da auch nicht auf dem Laufenden. Er hat sich von meiner Mutter scheiden lassen und sich immer ums Zahlen gedrückt (glücklicherweise war sie darauf auch nicht angewiesen), seine zweite Frau, Carina, dürfte mit ihm auch schon nicht mehr ganz glücklich sein – aber wen er momentan im Auge hat – keine Ahnung. Sein Beuteschema sind blonde, blauäugige und eher grazile Frauen, auf jeden Fall jung und nachgiebig.“ Er dachte einen Moment nach. „Ob ihm jeweils bewusst geworden ist, wie alt er mittlerweile schon war?“

„Mehr Frauen fallen Ihnen nicht ein?“

Jonathan Creutzer schüttelte den Kopf. „Ich weiß bloß noch von der, die ein Kind von ihm gekriegt hat, gleichzeitig mit meiner Mutter. Das Kind ist genauso alt wie meine Schwester Tatjana. Geschmacklos, was? Aber wie die heißt…? Meine Mutter müsste das wissen. Und das ist dann ja nun auch schon gut dreißig Jahre her – Tatjana kriegt ja bald selbst ein Kind!“

„Hat er diese Frau wenigstens unterstützt?“

„Glaube ich nicht. Er denkt wohl, wenn eine Frau Kinder kriegt, ist das ihr Problem.“ Er lachte auf. „Zu solchen Ansichten neigt – neigte – er etwas: Die Vorteile alle für ihn, die Nachteile für die anderen.“

Der ältere Mann trat näher. „Steinmann. Ich bin der Teilhaber. Jonathan hat Recht – leider hat Hans Peter in letzter Zeit auch nach diesem Prinzip Geschäfte gemacht.“

Jonathan grinste spöttisch. „Na, sagen wir – versucht. Die Gegenseite wirkte naturgemäß wenig interessiert. Denken Sie nur an das Joint-Venture mit Criscom!“

„Dem Hersteller von CD-Laufwerken und Brennern?“, fragte Liz.

„Genau, Na, unter anderem“, übernahm Steinmann wieder. „Der Vertrag war so einseitig angelegt, dass Criscom lieber mit der Konkurrenz abgeschlossen hat. Konnte man ihm wirklich nicht übelnehmen – aber gut fürs Geschäft war das natürlich nicht.“

„Und das hat er öfter gemacht?“

„Ja – beziehungsweise eben versucht“, erklärte Jonathan. „Er hatte so eine merkwürdige Stark-schwach-Ansicht, dass der Starke den Schwachen besiegt und so. Natürlich dachte er, er ist der Stärkste und die anderen sind schwach, also kann er sie übertölpeln. Ein bisschen Sozialdarwinismus, wenn ich mich richtig an meine Schulzeit erinnere. Völliger Blödsinn, natürlich.“

Liz nickte, ohne zu wissen, wie sie dies alles in einen vernünftigen Zusammenhang bringen sollte. Sie ließ sich noch die Adressen all derer geben, die er erwähnt hatte, und wandte sich dann Steinmann zu, der nicht mehr viel Neues beizutragen hatte. Er betonte vor allem, dass man Creutzers Geschäftsgebaren nur unverantwortlich nennen konnte und dass Jonathan als Juniorchef manchmal schier verzweifelt war.

Jonathan bestätigte das. „Ich glaube, wenn es noch ärger geworden wäre, hätten wir am Ende seine Geschäftsfähigkeit anzweifeln müssen. Aber sind Sie ganz sicher, dass es kein Unfall war? Ich meine, diese Hütte hat doch keine Zentralheizung, oder? Er muss den Kamin angefeuert haben – oder mit einer Gasflasche… vielleicht ist er erstickt?“

Liz schüttelte den Kopf. „Es war ganz anders, aber Sie müssen verstehen, dass wir das aus ermittlungstechnischen Gründen noch für uns behandeln müssen. Sie bleiben bitte noch ein bisschen hier – wir würden die anderen“ – sie klopfte auf ihre Adressenliste – „gerne selbst informieren. Das kann recht aufschlussreich sein.“

Creutzer jr. und Steinmann nickten schicksalsergeben. Liz winkte einen der Uniformierten herbei, damit er etwas auf sie aufpasste, und kehrte in die Hütte zurück, wo die sterblichen Überreste von Hans Peter Creutzer gerade in einen grauen Sarg gelegt wurden. Anne kam auf sie zu, und Liz setzte sie im Flüsterton kurz in Kenntnis.

„Gut gemacht. Dann nimm du mit Joe die erste Frau – und ich nehme mir mit Max die aktuelle Gattin vor. Vielleicht weiß die ja noch etwas mehr über ihre derzeitige Rivalin.“

Liz winkte Joe zu sich. „Komm, wir sollen uns die erste Frau Creutzer vorknöpfen, sagt Anne.“

15

Sie ließ Joe nach Leiching fahren, damit er sich nicht ganz von Frauenpower erdrückt fühlte. Kastanienallee 4, ein hübsches, wenn auch nicht allzu großes Haus, noch relativ neu. Und Parkplätze gab es hier reichlich – Leichings einziger Vorteil, fand sie.

„Und wo wohnte der Creutzer mit seiner Neuen?“

„Waldstetten.“

„Aha, schön weit weg. Er wollte wohl nicht, dass die beiden Frauen miteinander Kontakt aufnehmen?“

„Das können wir ja gleich fragen“, antwortete Liz und klingelte.

Die Frau, die ihnen öffnete, war vielleicht Mitte vierzig – eindeutig zu jung, um die Mutter des etwas verbitterten Juniorchefs vor der Hütte zu sein.

Joe betete das Sprüchlein her, sie zeigten beide ihre Ausweise und baten darum, Frau Creutzer sprechen zu können. Die Frau lächelte. „Das bin ich. Aber kommen Sie doch herein!“

Das Haus wirkte von innen sehr gemütlich – nicht sehr groß, aber geschickt eingerichtet.

„Hier haben Sie nach der Scheidung mit den Kindern gewohnt?“, fragte Liz.

„Ja. Ich habe kurz, nachdem die Scheidung rechtskräftig wurde, eine recht hübsche Summe von meinem Vater geerbt und davon das Haus gekauft. Es war nicht so, dass Hans Peter uns bereitwillig unterstützt hätte – aber sagen Sie, jetzt realisiere ich das erst richtig – Kripo? Lieber Himmel, etwas mit den Kindern? Was ist denn passiert?“

„Ihren Kindern geht es gut“, beruhigte Joe sofort. „Jedenfalls wissen wir nichts Gegenteiliges. Nein, es geht um ihren Ex-Mann.“

„Ist ihm etwas zugestoßen?“

„Er wurde in seiner Jagdhütte tot aufgefunden und die Todesursache ist noch unklar“, erklärte Liz.

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