Reinhard Otto Kranz - Operation Ljutsch Band II
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Begegnungen mit Beteiligten, bei Reisen vor und nach der Wende in Ost-Europa, die im Kern der Handlung autobiografisch verbunden sind, bilden den Rahmen der Erzählung.
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Unser Verbindungsoffizier in Helsinki bekam das Einsatzsignal erst, als die Aktion von Lahti behindert war. Rust flog nach Moskau, wo er am Abend auf der Großen Moskwa-Brücke am Roten Platz landete. An dem Platz, wo die russische Seele wohnt, wie die im Westen schon richtig bemerkt haben.«
Bruder Nikolai stieg lächelnde Genugtuung ins Gesicht.
»Das klang bei Oberst Kiparsky sehr einfach«, zweifelte Oie listig, »und wir haben auch nicht weiter nachgefragt. Aber ich stell mir das schon sehr komplex vor, wenn man eine derart weit greifende Operation, gegen die sprungbereite Luftverteidigung, erfolgreich abschließen muss.«
»Das war es auch, – beileibe. Doch Oberst Kiparsky kannte damals auch nur seinen unmittelbaren Part. Alles war von uns sorgfältig vorbereitet, bis ins Detail, – denn nichts durfte schief gehen.
Erstes Problem waren die finnischen Fluglotsen und deren Luftüberwachung. Die war durchsetzt von KGB-Agenten, weil Finnland quasi unser Puffer-Territorium gegenüber Norwegen und der NATO war. Im Westen heißt das glaube ich Vorwärtsverteidigung, – so was hatten wir auch in Finnland.
Jedenfalls war das ein Problem, denn in dem Augenblick als Rust von seiner gemeldeten Strecke nach Stockholm abwich, und über dem finnischen Meerbusen nach Süden einschwenkte, liefen wir Gefahr, dass eine Meldung darüber, von den KGB-Agenten unter den Fluglotsen, nach Moskau durchgesteckt wird.«
»Und wie habt ihr das Problem gelöst?«, schüttelte Nussbaum den Kopf.
»Wie immer, – gut vorbereitet, denn Rust bewegte sich über der See im Tieflug. Fluglotsen deuteten damit das plötzliche Verschwinden des Flugzeuges vom Radarschirm und die von uns verordnete Funkstille als Absturz. Sie alarmierten die finnische Küstenwache zu einer Suchaktion. Für diesen absehbaren Fall hatten wir vorgesorgt und - zur Tarnung – ein U-Boot der Abwehr auf Sehrohr-Tiefe. Das ließ beim Überflug von Rust eine große Benzinlache ab, um damit den Absturz zu bestätigen. Der Such-Hubschrauber fiel dann, wie geplant, darauf herein.
Rust hatte damit die Einstiegs-Hürde überwunden und Oberst Kiparsky erklärte ihn, beim Auftauchen auf den estnischen Radar-Schirmen, Kraft seiner Autorität in der Zentrale, zur Übung mit Objekt-Nummer.
Ein weiteres, schwer kalkulierbares Problem war die, nach dem Jumbo-Abschuss bei Sachalin organisatorisch umstrukturierte, relativ autonome Luftabwehr der drei durchflogenen Militärbezirke.
Die ersten Abfangjäger, die Rust im Baltikum aufspürten und kurzzeitig begleiteten, wurden durch Kiparsky am Abschuss gehindert, – weil er den Funk-Kontakt untersagte und den Flieger zur Übung erklärte. Dann wurde der Rust mit seiner Überwachungsnummer in den russischen Luftraum weitergereicht, da er, wie geplant, jetzt immer hoch genug flog.
In diesem Militärbezirk, als erneut Jäger aufstiegen, um im Rahmen der Übung Sichtkontakt zum Flugobjekt herzustellen, fanden die das Flugzeug in den Wolken-Haufen nicht mehr. Aber auch da stand einer unserer Offiziere bereit, erklärte Radarsignale zu Vogelschwärmen, und beendete die Suche.
Das ging als Sichtflug relativ gerade und problemlos weiter, bis ihn ein karrieresüchtiger Radar-Offizier aus dem Zweiten Korps der Luft-Verteidigung entdeckte. Der diensteifrige Genosse hatte in unserer Gefährdungsanalyse ein dickes Ausrufezeichen, und wir hatten deshalb vorsorglich für diesen Tag eine Abschaltung seines Radars, zu Service-Zwecken, befohlen. Bloß das verzögerte sich überraschend, und dann – als er das Flugzeug von Rust entdeckte, wurde er hektisch. Er wollte Alarm schlagen, – aber dazu kam es nicht, denn ein Vorgesetzter, ein Offizier unserer Abwehr, stand schon hinter ihm. Der eifrige Genosse wurde sofort abgelöst und nach Hause geschickt.
Rust flog damit erstmal ungestört weiter Richtung Moskau, bis es noch einmal heikel wurde, denn der Moskauer Luftraum galt ja als der heilige Gral der Luft-Verteidigung der Sowjet-Armee, als ein Hochsicherheits-Trakt, gespickt mit über tausend Raketen-Stellungen und zehnmal soviel Raketen. Die hätten zeitgleich eine Armada von Flugzeugen abschießen können, – aber sie taten es nicht.
Auch die haben wir mit der Objekt- und Übungsnummer ausgebremst. Die Genossen glaubten auch, wenn so ein kleines Flugzeug, ohne Probleme, soweit gekommen ist, die anderen wachsamen Genossen es passieren ließen, – dann wird es schon seine Richtigkeit haben, mit dem Flugzeug und der Übung. Außerdem drohten bei uns immer harte Strafen, wenn Offiziere was Falsches taten, meistens im Suff, – da tat man lieber nichts und außerdem war Feiertag.«
Bruder Nikolai lächelte, zapfte Wasser für Tee aus dem Samowar und freute sich an den glänzenden Augen seiner Gäste. Sie hingen an seinen Lippen, obwohl es im Großen nicht neu war, – aber die nun zu hörenden Details klangen perfekt.
»Schwierigster Teil war die Landung, – für Rust, und auch für uns in der Vorbereitung.«
»Wie das?«, warf Oie ein, »der Rote Platz ist doch groß genug und so eine kleine Mühle braucht doch höchstens zweihundert Meter Landebahn.«
»Du hast recht, aber der Platz ist gewöhnlich voller Touristen und wir durften nichts riskieren, – also gerade dort nicht landen. Das hätte den beabsichtigten Effekt, als harmloser Friedensflug, in den Augen der Bevölkerung konterkariert. Deshalb hatten wir als Landepiste eine breite Spur der großen Moskwa-Brücke freigesperrt, auf der er landen konnte, um dann auf dem Parkplatz vor der Basilius-Kathedrale auszurollen. Quasi nur am Roten Platz, – näher ging nicht, ohne einen Unfall zu riskieren oder im Vorfeld, durch Absperrungen auf dem Platz, Verdacht zu erregen.«
»Brücke? – Die Brücke konntet ihr freisperren? – Wie muss man sich das vorstellen, wenn in der Zivilgesellschaft überall der KGB lauerte?«, zweifelte Nussbaum.
»Eigentlich ziemlich einfach – ganz harmlos –, als planmäßigen Service an der Oberleitung der Trolleybus-Strecke in diesem Abschnitt.
Auf verdeckte Anweisung unserer Leute wurde abgesperrt und die Leitung genau für diesen Tag heruntergenommen, um sie am nächsten oder übernächsten Tag durch eine neue zu ersetzen, – sonst hätte Rust nicht landen können. Nirgendwo sonst in der Nähe des Kreml gab es einen sicheren Landeplatz.
Den übrigen Auto-Verkehr, auf diesem Teil der Brücke, hat dann ein von uns vorbereiteter Milizionär spontan gestoppt, als der Kreml- Flieger – nach langem, publikumswirksamem Tiefflug über dem Roten Platz – zur Landung ansetzte.«

Den Freunden hatte es sichtlich die Sprache verschlagen, – Nikolai, der sich sicher war, noch einen draufsetzen zu können, lächelte verschmitzt und reichte ostentativ-gemächlich russisches Konfekt aus einer schwarzen Ebenholz-Schachtel.
»Schon zwei Stunden vor der Landung hatte ich für die freundlichste Begrüßung gesorgt, – und die kam dann und brachte dem verdutzten Kreml-Flieger Brot und Salz.«
»Was sagst du, – wie hast du das denn organisieren können, in dieser angespannten Situation?«
»Erstaunlich, – ihr seid die ersten die danach fragen.
Wir mussten doch für einen entspannten, freundlichen Empfang des Friedensfliegers sorgen, vor allem darum, dass der Menschenauflauf rund um die gelandete Maschine den Gast respektierte, – friedfertig blieb und ihm zuhörte. Deshalb habe ich einen Offizier unserer Organisation in Zivil abkommandiert – eine überaus nette Dame – und ihr gesagt, das da gleich ein Gast an der Basilius-Kathedrale landen wird, – und sie dafür sorgen soll, dass er begrüßt wird, wie es in Russland Sitte ist.
Bruder Nikolai genoss das Staunen der deutschen Gäste, schenkte Tee nach und erläuterte: »Aus Gründen des durchschlagenden Effektes nach innen, kann ich heute sagen, haben wir die Verhaftung des Kreml-Fliegers durch unseren Militär-Geheimdienst über eine Stunde verzögert, damit er mit Moskauer Bürgern ausgiebig Freundschaftsbekundungen austauschen konnte und Autogramme gab. Zur Absicherung, falls etwas aus dem Ruder läuft und Rust sich nicht verständlich machen kann, hatten wir aber einen Mann der Abwehr aus der DDR-Botschaft im Hintergrund.«
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