Manuela Tietsch - Der Gesang des Einhorns

Здесь есть возможность читать онлайн «Manuela Tietsch - Der Gesang des Einhorns» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Gesang des Einhorns: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Gesang des Einhorns»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Moormumien aus dem historischen Schottland haben Runa schon immer gefesselt, obwohl sie diese Art zu sterben als eine der schrecklichsten empfindet. Trotzdem muss sie einem inneren Zwang folgend, zu jeder ausgestellten Moorleiche, die es gibt. Jedesmal kommt sie enttäuscht, ohne jedoch den Grund für ihre Enttäuschung zu kennen, wieder nach Hause. Doch dieses Mal scheint alles anders! Im Museum begegnet sie Lando, der dem gleichen inneren Zwang folgt und ihr zusammentreffen ist im wahrsten Sinne feurig. Nach einem öffentlichen Liebesakt machen sich die beiden gemeinsam auf eine astrale Reise in ihre gemeinsame und schwere Vergangenheit. Werden sie es schaffen alle Geheimnisse zu lüften und ihre zwanghafte Suche dadurch beenden können?
Ein kleines Buch, gut während einer Zugreise zu lesen oder Zuhause vor einem gemütlichen Kaminfeuer, wenn einem der Sinn nach wahrer Liebe, Herzschmerz, Verrat, Geheimnissen und den schottischen Highlands ist.

Der Gesang des Einhorns — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Gesang des Einhorns», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Im Stillen dankte sie einmal mehr dem alten Einsiedler, der damals ihre körperlichen Wunden geheilt und versucht hatte, sie die seelischen vergessen zu lassen. Sie dankte ihrem Kampfgeist und ihrem Lebenswillen? Nicht immer war es leicht ihren weiblichen Körper und seine Formen zu leugnen, ihn unter festen Binden und lockerer Kleidung zu verstecken, doch manches Mal vergaß sie beinahe selber, dass sie kein Junge, sondern eine junge Frau war. So wie sie vergaß, dass sie des Sprechens nicht mehr fähig war, seit diesem verhängnisvollen Tag. Das Leben in den Wäldern und der Einsamkeit forderte ihr keine Worte ab. Im Sommer liebte sie die Ruhe und Freiheit in den Wäldern. Nur der Winter, der hatte es in sich, und dennoch, auch in der kalten, oft nassen Jahreszeit hatte sie in den Wäldern immer Schutz gefunden? Warum war sie also nun so missgestimmt?

Sie lehnte sich erneut an den Stamm der Buche zurück und schloss die Lider noch einmal. Der Tag begann erst zu erwachen, weshalb nicht noch ein wenig ausruhen? Wie um sie zu verspotten begannen in diesem Augenblick die ersten Vögel mit ihrem Morgengesang, dem Walderweckungsdienst. Ein Lächeln huschte über ihre schweigenden Lippen. Mit einem Mal wieder gutgelaunt öffnete sie die Augenlider.

Mit schnellem, geübtem Griff packte sie ihr kleines Bündel zusammen, sprang federnd auf die Füße und lief aufs geratewohl in nördlicher Richtung. Sie war neugierig, wohin trugen sie ihre Füße dieses Mal?

Sie schaute zum Himmel. Inzwischen musste sie seit etwa zwei Stunden unterwegs sein. Sie dankte dem Wald, der sie mit Beeren und Früchten versorgte und steckte die letzten Bissen in den Mund, während sie dem Lauf eines kleinen Baches folgte.

Ein unerwartetes Geräusch ließ sie innehalten. Vor ihr im Gebüsch lag ein Wesen das laut stöhnte. Es stöhnte vor Schmerzen. Vorsichtig schlich sie weiter durch das Gebüsch. Ihre Nackenhaare stellten sich auf. Etwa zwanzig Schritte entfernt lag ein Pferd im Gras am Bachufer. Sie beobachtete es eine Weile, suchte die Umgebung nach einem dazugehörenden Menschen ab. Offensichtlich war es alleine. Ebenso offensichtlich handelte es sich um eine Stute, die gerade im Begriff war zu fohlen. Sie stöhnte unter den Wehen. Doch die Geburt schien nicht die einzige Erschwernis zu sein. Ihr Körper war überzogen von blutigen Wunden. Ein Halfter lag viel zu eng um ihren Kopf geschnürt und ein abgerissener Strick schlängelte sich wie eine Schlange über den Boden bis zum Halfter. Ein Mensch hatte diese Stute grausam misshandelt, so viel stand fest. In ihrer Not war sie wahrscheinlich geflohen. Langsam trat Malinda aus ihrer Deckung, sie wollte weder die Stute erschrecken, noch einen Angriff des Tieres wagen. Bis zu diesem Augenblick war die Stute mit einer heftigen Wehe beschäftigt gewesen, nun schaute sie unerwartet auf und sah Malinda unmittelbar in die Augen. Einen langen Augenblick schauten sie sich an, bis Malinda sicher war. Sie musste ihr helfen.

Fionna hatte Malinda schon seit einer Weile erwartet. Sie wusste wohl, dass sie ihre Hilfe nötig hatte, denn die vielen Wunden schwächten sie mehr als sie geglaubt hatte. Sie war lange nicht mehr so stark und unverwundbar wie vor ihrer Liebe zu Donn ruadh. Die weisen Einhörner der Insel hatten sie gewarnt, doch sie war bewusst in die Beziehung mit ihm gegangen. Was bedeutete übernatürliche Kraft oder die Unsterblichkeit, gegen die Liebe? Wenn die Geburt nur nicht so anstrengend wäre! Eine neue Wehe verdrängte alle Gedanken, ließ sie, sich wieder voll mit dem Gebären befassen.

Malinda beugte sich herunter, langte, noch vorsichtig nach dem Halfter. Es war so eng geschnallt, dass es tief ins Fleisch einschnitt. Um die Stute schwirrten bereits die Schmeißfliegen auf der Suche nach Eiablageplätzen. Behutsam öffnete sie die Schnallen des Halfters. Die Stute ruckte kurz mit dem Kopf hoch, ehe sie das blutige Leder herunterzerren konnte. Verflucht sollte ihre Sprachlosigkeit sein. Sie wollte die Stute so gern mit Worten beruhigen. Was blieb, war, ihr beruhigend über den Kopf zu streichen, während sie in Gedanken mit ihr sprach. "Wer hat dich nur so zugerichtet? Bestimmt hatte sie großen Durst. Ic h hole Wasser." Sie zog ihren Stiefel aus und holte damit vom Bach eine Ladung Wasser. Immer wieder schüttete sie sich anschließend etwas von dem Wasser in die hohle Hand, aus der die Stute gierig trank. Das ganze war sehr mühsam, aber notwendig.

Als schließlich das kleine, dunkelbraune Hengstfohlen vor Fionna im Gras lag, vergaß sie die anstrengende Zeit der Geburt. Glücklich und erschöpft blickte sie ihren Sohn einige Augenblicke an, ehe sie müde zurücksank und einschlief.

Malinda riss trockene Grasbüschel ab, sie musste den Blutkreislauf des Kleinen in Gang bringen. Auch er schien ermattet. Mit gleichmäßigen Bewegungen rieb sie sein Fell trocken. Es dauerte nicht lange bis er versuchte aufzustehen. Seine unförmigen langen Beine waren ihm dabei mehr hinderlich als nützlich. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen. Nach einiger Zeit schaffte er es tatsächlich zu stehen, wenn auch etwas wackelig, doch stolz. Was für ein kräftiger Kerl.

Fionna erwachte aus ihrem flüchtigen Schlaf. Die kurze Reise zu ihren Ahnen, hatte sie gestärkt. Sie musste alle Kraft für ihren Sohn haben. Ach wäre sie doch nur bei Donn ruadh! Schon wieder kraftvoller erhob sie sich, der kleine brauchte endlich seine Milch.

Malinda zog sich zurück und beobachtete das erste sich kennen lernen der beiden Pferde. Das war die Gelegenheit sich die Stute einmal genauer anzusehen. Ihr schneeweißes Fell glänzte, an den Stellen die nicht vom Blut befleckt waren, silbrig. Ihre Mähne hing ihr üppig, fein wie Menschenhaar, über beide Halsseiten, reichte beinahe bis zu ihren Kniegelenken. Wie pures Silber glänzten die nicht durch Blut verklebten Strähnen in der Sonne.

Der Kleine sah ihr von der Färbung her gar nicht ähnlich. Sein dunkelbraunes Haarkleid wurde von vier weißen Beinen und einer riesigen Blesse unterbrochen, die gut den halben Kopf überzog. Die Stute war nicht sehr groß, um weniges größer als die Pferde die von den Inseln kamen und sehr viel kleiner als die Kampfrösser der Ritter. Trotzdem wirkte sie sehr edel, nicht wie die kleinen zotteligen, kurzbeinigen. Ihre Stirn wurde von einem leuchtend weißen, faustgroßen Stern überzogen. So eine Blesse hatte Malinda noch nie gesehen und erst Recht nicht auf einem weißen Pferd. Täuschte sie sich, oder schien das Weiß der Blesse zu leuchten?

Noch immer schaute sie versonnen auf die beiden, als die Stute sich ihr unerwartet zuwandte. Sie schritt nahe an sie heran und senkte den Kopf zu ihr herunter. Malinda berührte sie sacht an der Stirn, geradewegs am Stern und ihr war, als führe ihr ein Blitz durch den Körper. Doch das Gefühl stärkte sie, es schwächte nicht.

Fionna sah sich Malinda genauer an und lächelte innerlich über die Gedanken der jungen Frau. Ja, sie hatte recht, sehr ähnlich war ihr Sohn ihr nicht. Dafür aber seinem Vater um so mehr, bis auf das viele Weiß an den Beinen und am Kopf. Später würde er einmal ein stolzer Hengst werden wie sein Vater und sein Fell würde, wenn es aus dem Fohlenalter herausgewachsen war, in der Sonne glänzen, als wäre es schweißnass. Seine Mähne würde wie Flachs im Wind wehen. Seine Vorfahren waren edelster Herkunft. Schließlich gehörte sie der ältesten Einhornfamilie an, welche einst von den Inseln im Nordwesten herüberkamen. Und wenn sie um ihrer Liebe willen auf ihre Unsterblichkeit verzichtete, so gab es wenigstens einen Nachkommen von ihr und Donn ruadh. Jetzt, nachdem sie die Geburt hinter sich gebracht hatte, gab es nur noch ein Ziel für sie. Sie musste so schnell es ging zu ihm zurückkehren.

Und Malinda würde mitgehen, dafür würde sie, Fionna von den Inseln, schon sorgen. Malinda lächelte sie an während sie in Gedanken mit ihr sprach. Gut, dass das Mädchen nicht ahnte, dass sie ihre Gedanken las.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Gesang des Einhorns»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Gesang des Einhorns» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Gesang des Einhorns»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Gesang des Einhorns» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x