Manuela Tietsch - Der Gesang des Einhorns

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Moormumien aus dem historischen Schottland haben Runa schon immer gefesselt, obwohl sie diese Art zu sterben als eine der schrecklichsten empfindet. Trotzdem muss sie einem inneren Zwang folgend, zu jeder ausgestellten Moorleiche, die es gibt. Jedesmal kommt sie enttäuscht, ohne jedoch den Grund für ihre Enttäuschung zu kennen, wieder nach Hause. Doch dieses Mal scheint alles anders! Im Museum begegnet sie Lando, der dem gleichen inneren Zwang folgt und ihr zusammentreffen ist im wahrsten Sinne feurig. Nach einem öffentlichen Liebesakt machen sich die beiden gemeinsam auf eine astrale Reise in ihre gemeinsame und schwere Vergangenheit. Werden sie es schaffen alle Geheimnisse zu lüften und ihre zwanghafte Suche dadurch beenden können?
Ein kleines Buch, gut während einer Zugreise zu lesen oder Zuhause vor einem gemütlichen Kaminfeuer, wenn einem der Sinn nach wahrer Liebe, Herzschmerz, Verrat, Geheimnissen und den schottischen Highlands ist.

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Sie nickte und ging vor ihm durch die Tür.

Hinter sich hörte Lando das laute Lachen Falkos. Er lachte mit einer Frau. Ein kurzer Blick in seine Richtung zeigte ihm, dass er mit Honiglocke lachte. Ihr Lachen war weiblich und verführerisch. Wieso lachten sie? Worüber? Über ihn? Was war so lustig hier im Museum? Er wandte sich um, er war nicht eifersüchtig! Worauf denn auch? Die beiden gingen nebeneinander. Viel zu nah! Sie lächelten sich an. Verdammt! Nein, darüber würde er sich nicht ärgern! Zielstrebig setzte er einen Schritt vor den anderen, blickte weder nach rechts noch nach links. Schließlich erreichte er den riesigen düsteren Raum in dem die beiden Moorleichen zu finden waren. Dort lagen sie auf einem Metallgestell, mitten im Raum unter einer luftdichten Glashaube. Eine Kette sollte verhindern, dass die Besucher all zu nah an den Kasten gelangten.

Lando blieb einige Meter vor der Absperrung stehen. Dieselbe Kraft, die ihn unwiderstehlich hergelockt hatte, hielt ihn jetzt mit einem Mal davon ab näher heran zu treten. Das hatte er bisher noch nie erlebt. Ein unangenehmes Kribbeln jagte ihm über den Rücken, als er die Tafel vor der Absperrung las. Am liebsten wäre er sofort wieder fortgelaufen. Ja, gelaufen, nicht gegangen. Etwas an den beiden war beängstigend. Doch er zwang sich ruhig zu bleiben.

Bei den beiden Leichen handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach,

um den schottischen Clanführer Laird MacFarlaness

und seine Ehefrau. Lebenszeit ungefähr um 1016 – 1040 n.Chr..

Beide Körper sind außergewöhnlich gut erhalten

und befinden sich dank neuartig Verfahren

sozusagen noch im Ursprungszustand.

Ursprungszustand! Wie hörte sich das an? Als sprächen die Leute da von irgendwelchen Gegenständen, mit Gewährleistung! Er las weiter.

Sie lagen beinahe ein Jahrtausend im Moor und wurden zufällig

bei Bauarbeiten gefunden. Die gut erhaltene Kleidung, lässt die

Wiedererkennung mit neunzigprozentiger Sicherheit bestimmen.

Also was? Wenn es keine hundert Prozent waren, blieb es nur eine Vermutung oder waren sie sich sicher? Er las verärgert weiter:

Sehr ungewöhnlich ist die Verbindung beider Leichen miteinander.

Die sich haltenden Hände waren auch mit neuster Technik

nicht zu trennen, ohne dass man dabei die Leichen zerstört hätte.

Sie sind in der langen Zeit wie zusammengewachsen!

Er kostete den Wortlaut wie ein neues Gericht. Er wusste nicht wie es schmeckte, hatte jedoch das Gefühl es schon einmal gegessen zu haben, dennoch, er konnte sich daran nicht erinnern und trotzdem stieß ihm dieses Gericht sauer auf. Was erwartete er denn? Wo lag das Besondere, außer vielleicht, dass die Leichen zusammengewachsen waren? Ein Wunder nach dieser Zeit? Er hatte schon sehr viele Moorleichen gesehen, aber bei diesen war etwas anders.

Weitere Besucher des Museums erreichten die Halle, lenkten ihn ab. Sie unterhielten sich laut und lachten. Sie waren Störenfriede. Er ärgerte sich. Sie entweihten ein Heiligtum. Er musste sich ablenken, bevor er sie anschnauzte.

Wie war das mit dem Namen MacFarlaness? Wie schmeckte der? Er ließ ihn auf der Zunge zergehen. Der Name gefiel ihm, und er schmeckte. Was also störte ihn an dem gelesenen?

Eines der beiden jungen Mädchen zeigte auf die Leichen und verzog angeekelt das Gesicht. „Lena!“, sie zupfte ihre Nachbarin am Ärmel, „Stell dir vor so einer begegnet dir auf dem Nachhauseweg im Dunkeln!“ Sie schüttelte sich und machte einen Schritt auf ihre Freundin zu, während sie ihre Hände hob und das Gesicht verzog, als wäre sei sie ein Zombie. Ihre Freundin lachte.

Lando warf ihnen einen bösen Blick zu. Sie sollten endlich verschwinden, sie hatten kein Recht hier zu sein, und schon gar kein Recht über die Toten zu lachen.

Jaromir kam gerade durch die Tür herein, Vera am Arm. Er erhaschte Landos Blick. Was für eine Laus war denn ihm schon wieder über die Leber gelaufen? Er lächelte Vera an, hoffentlich merkte sie nicht, dass er ihrem Wasserfall ähnlichem Geplapper nicht mehr zuhörte, doch Lando beschäftigte ihn gerade mehr. Er sah zu ihm hin. Irgendwie wirkte er verloren, nein, eher verletzt und er starrte unverwandt auf die beiden Leichen hinunter. Schließlich blickte Lando herüber, ehe sein Blick auf die gerade eintretenden anderen fiel. Sein Blick verdüsterte sich noch mehr, als er Falko und die Blonde entdeckte.

Honiglocke und Falko redeten noch immer miteinander. Er starrte sie an, spürte wie seine Muskeln sich spannten. Warum verpasste er seinem Bruder nicht eine? Der blöde Kerl schritt tatsächlich auf ihn zu und die Gelockte folgte. Einen flüchtigen Augenblick lang zuckten die Muskeln seiner Beine und er spürte schon wieder das Verlangen davon zu laufen. Er lachte innerlich über sich selbst. War er denn ein kleiner Junge? Wovor fürchtete er sich eigentlich? Dass er über sie herfiel oder sie über ihn? Er grinste selbstspöttisch.

Breitbeinig kam Falko vor ihm zum stehen. Als wäre es alltäglich und üblich sagte er, „Lando, darf ich dir Runa vorstellen? Sie leidet an derselben Krankheit wie du, sie ist begeistert von Moorleichen!“ Er lächelte belustigt auf Runa herab.

Lando bemerkte ihr eher verlegenes Lächeln.

Wie sollte sie diesem Mann nur entgegentreten?

Er war so unnahbar. Genau wie Falko gesagt hatte. Sie fühlte Angst aufsteigen. Wenn sie nun etwas Falsches sagte? Musste sie denn unbedingt einen guten Eindruck machen? Sie war, wer sie war! Dennoch konnte sie die Schüchternheit nicht ablegen und so hauchte sie beinahe tonlos, „Hallo“ und hasste sich im gleichen Augenblick dafür.

Lando war so weit entfernt. Sie hatte sich doch vorgenommen, Männer nicht als Herren zu betrachten, sondern als gleichberechtigte Menschen, vor denen sie keine Angst haben musste.

Weshalb wirkte sie so verschüchtert? Wie ein verängstigtes Reh! Sah er so böse aus?

„Ah!“ sagte er nur kühl und knapp. Verdammt, so schroff wollte er gar nicht sein. Er fing den giftigen Blick Falkos auf.

Runa zitterte am ganzen Körper. Trotz ihres Ärgers, über ihr kindisches Verhalten und seine schroffe Herablassung, war sie doch zutiefst trunken von ihm. Verzweifelt suchte ihr Blick nach einer Ablenkung. Sie fand diese in der Tafel an der Absperrung. Eingehend las sie den Wortlaut darauf. Wie hieß die Frau? Warum stand ihr Name nicht da? Was war wohl geschehen? Weshalb war sie mit ihrem Mann im Moor gestorben? Hatte man sie getötet? War es ein Freitod gewesen? Ein Unfall? Ihre widersinnige Angst einmal im Moor zu ersticken oder ohne helfen zu können jemandem beim Sterben zusehen zu müssen, schnürte ihr jäh die Luft ab. Obwohl die beiden Leichen in dem geschlossenen Kasten lagen, glaubte sie den leicht süßlichen, harzigen Geruch des Moores zu riechen. Zögernd trat sie einen Schritt auf den Glaskasten zu. Sie rang um Luft.

Sie näherte sich dem Glaskasten. Nahm sie denn den Moorgeruch nicht wahr? Überstürzt machte er einen Schritt auf sie zu. Die Furcht schnürte ihm die Kehle zu. Sie sollte diese Menschen nicht aus der Nähe betrachten. Sie waren Tot! Die beiden Leichen verkörperten den Tod! Sie sollte sich aber dem Moor, dem Tod nicht nähern.

Runa ging langsam weiter. Ihr fiel das Atmen schwerer, je näher sie dem Glaskasten kam. Die Luft war zum schneiden dick, stofflich, bleiern. Der Schweiß trat ihr aus den Poren. Unvermutet wandte sie sich Lando zu. In seinen Augen konnte sie Bestürzung erkennen. Er wollte nicht, dass sie an die toten Menschen herantrat. Auch er roch das Moor, das konnte sie in seinen Augen erkennen, ebenso wie das Flehen, sie möge nicht weitergehen.

Es gab aber kein zurück, auch für ihn nicht, er konnte sich weigern das zu erkennen, es würde ihm nicht helfen. Sie hatte gefunden, wonach sie all die Jahre suchte. Dieses Mal würde sie das Museum nicht fragend wieder verlassen, um auf die nächste Ausstellung von Moorleichen zu hoffen. Von heute an würde sie nie wieder eine weitere Ausstellung mit Moorleichen besuchen müssen, das fühlte sie. Sie hielt ihm die ausgestreckte Hand hin, doch er rührte sich nicht von der Stelle. Wie entrückt schritt sie weiter, machte einen Schritt über die Absperrung hinweg.

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