Christoph Lode - Flöte und Schwert

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"Flöte und Schwert" enthält die Kurzgeschichten «Schattentänzer» und «Der Seelenkristall» und die Erzählung «Der Flötenspieler».
Das Kassilische Imperium zerfällt. Krieg tobt an den Grenzen dieses einst so stolzen Reiches, in seinen Städten herrschen Dekadenz, Unterdrückung und Gewalt. Alte Mächte und schlafende Götter regen sich in den Ruinen am Rande der Zivilisation; Abenteurer und Glücksritter suchen nach vergessenen Schätzen und verkaufen ihr Schwert an den Meistbietenden, getrieben von der Hoffnung nach einer besseren Zukunft. Einer von ihnen ist der Dieb Dunaris ke Landor, aufgewachsen in den Elendsvierteln Kaman-Shares, gestählt in zahllosen Kämpfen, flink, gerissen, ein verschmitztes Großmaul mit einem Herzen aus Gold. In «Schattentänzer» macht Dunaris einem grausige Entdeckung, doch das ist nichts verglichen mit der außerweltlichen Gefahr, der er sich in «Der Seelenkristall» stellen muss, mit schrecklichen Folgen für seine Seele.
In «Der Flötenspieler» nimmt Christoph Lode seine Leserinnen und Leser mit auf eine Reise in einen magischen Orient. Omar, ein glückloser Musiker und liebenswerter Tunichtgut, hatte nur einen einzigen Wunsch: mit seiner geliebten Nadirah ein neues Leben zu beginnen, fern von ihrem jähzornigen Vater. Doch ihre Flucht aus Mekka gerät zum Fiasko, Sklavenhändler verschleppen die Liebenden, sie werden getrennt. In einer Wüstenfestung am Ende der Welt versucht Omar alles, um Nadirah zu finden. Er ahnt nicht, mit welchen Mächten er es zu tun hat … Eine Geschichte über Liebe, Verrat und eine ungewöhnliche Freundschaft.

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Glücklich über den gelungenen Handel, machte Trojus es sich in seinem Lehnstuhl bequem und begann mit der Geschichte des Artefakts ...

Dunaris’ Gedanken kehrten in die Gegenwart zurück. Wie er erwartet hatte, wies das Portal des Mausoleums keinen gewöhnlichen Öffnungsmechanismus auf. Seine Finger wanderten über die Darstellungen von uralten Götzen und Elementargeistern, verharrten auf dem Auge eines Fischwesens. Da! Dunaris verstärkte den Druck seiner Finger, und das steinerne Auge sank ein. Lautlos öffneten sich die Torflügel, gaben den Blick auf tintenschwarze Finsternis frei. Ein Hauch von Moder lag in der Luft.

Mit einer Fackel in der Hand betrachtete er die Baupläne, die Trojus ihm beschafft hatte. Das Mausoleum verfügte über drei Stockwerke. Verborgene Treppen verbanden die Ebenen miteinander. Unzählige Kammern und Flure bildeten ein Labyrinth. Das Studium der verworrenen Konstruktionszeichnungen ließ nach einer gewissen Zeit die Augen schmerzen. Die Alten erzählten sich, Aphragus’ Geisteszustand sei kurz vor seinem Tod nicht der beste gewesen. Das Mausoleum wirkte wie der steingewordene Ausdruck seines Wahnsinns.

Dunaris schob die gefalteten Pläne hinter seinen Gürtel und betrat das Grab. Der Fackelschein kroch über einen staubigen Boden. Die Halle musste groß sein, sehr groß. Vorsichtig setzte er einen Fuß vor den anderen - niemand konnte wissen, welche Teufeleien Aphragus’ verdrehter Geist beim Bau des Mausoleums geboren hatte. Trapezförmige Durchgänge gähnten in den Wänden, und plötzlich verspürte Dunaris ein Ziehen im Nacken, als würde er beobachtet. Unsinn , schalt er sich. Das hier ist ein Routineauftrag, nichts weiter. Unbewusst beschleunigte er seinen Gang, seine Schritte hallten von den Mauern wieder.

Stimmen wisperten in den Schatten, so trocken wie altes Pergament.

Wer ist er?

Wir spüren das Leben, das köstlich durch seine Adern fließt. Ahh ...

Er ist ein Dieb!

... Wie es pulsiert ...

Dunaris fuhr herum. Stille lag über der Halle. Aber das hatte nichts zu bedeuten. Es gab Wesen, die sich lautlos in der Dunkelheit heranpirschten. Wesen, deren bloße Berührung den Tod brachte. Dunaris zwang sich zur Ruhe. Hier war nichts, nichts und niemand. Mit einiger Anstrengung gelang es ihm, die Erinnerung an die Geschichten zu verbannen, die sich um das Mausoleum rankten. Konzentrier dich auf deine Aufgabe! Die Treppe. Such die Treppe. Wenige Schritte von ihm entfernt musste sie sich befinden. Vorausgesetzt, die Baupläne stimmten.

Ein unangenehmer Gedanke nistete sich in seinem Kopf ein: Wie war es Trojus überhaupt gelungen, an die Pläne heranzukommen? Wieso waren sie nach Aphragus’ Bestattung nicht vernichtet worden? Jeder, der seine Grabstätte vor Räubern geschützt wissen wollte, hätte dergleichen veranlasst.

Oder hatte Aphragus absichtlich gefälschte Pläne hinterlassen? Pläne, die einen geradewegs ins Verderben führten? Bei den Göttern, solch eine Niedertracht wäre ganz nach Aphragus’ Geschmack gewesen!

Dunaris’ Mund wurde trocken. Er durfte so etwas nicht denken.

Ein Alkoven mit den Stufen einer Wendeltreppe schob sich in den Lichtkreis der Fackel. Dunaris ließ keuchend den Atem entweichen. Gefälschte Pläne. So ein Unfug! Ich fürchte mich , dachte er. Und wenn ich mich fürchte, mache ich Fehler ...

Er hielt den Atem an und presste sich mit dem Rücken gegen die Wand. Diesmal hatte er wirklich etwas gehört. Das Kratzen von Metall auf Stein. Ein Luftzug brachte die Flamme zum Flackern. Kälte schien aus den Mauerfugen zu sickern.

Dann vernahm er das Wispern.

Wir wollen sein Blut.

Sein Leben.

Ja, sein Leben!

Ein fahl glühendes Augenpaar näherte sich. Ein zweites. Ein drittes.

Jähe Panik fuhr ihm wie ein eisiger Dreizack in die Eingeweide, als er die blassen Gesichter sah, das zerfallene Fleisch, die schimmernden Knochen.

Eine Hand griff gierig nach seiner Brust. Mit einem Keuchen überwand er die Starre und riss die Klinge hoch. Stahl schnitt durch Knochen, der Untote stieß ein unmenschliches Kreischen aus. Dunaris überließ seinen Instinkten die Führung, seine Füße fanden festen Stand. „Taynor!“, schrie er, „gib mir Kraft!“

Die Klinge blitzte, und ein Untoter taumelte zurück. Dunaris wirbelte herum, rammte die Fackel ins Gesicht eines zweiten. Sofort wurde der dürre Körper von Flammen eingehüllt. Weitere Gestalten, umgeben von einer schwach glühenden Aura, drängten heran. Es waren zu viele! Er stieß sein Kurzschwert in einen toten Leib, mit einem Tritt gegen den Brustkorb riss er es wieder heraus. Finger krallten sich in seinen Arm, auf kurzen Schmerz folgte ein Gefühl der Taubheit. Dunaris schrie auf und schlug seinem Angreifer den Kopf ab.

Rückwärts schob er sich in den Alkoven, warf sich herum und hastete die Stufen hinauf.

Der Treppenaufgang endete an einer Tür. Dunaris riss sie auf und stolperte in eine kleine, verwinkelte Kammer. Hektisch schob er das Schwert in die Scheide und griff nach den Fläschchen, die er an einem Lederriemen um den Bauch trug. Ein fahl glühender Leichnam kam hinter der Biegung des Treppenaufgangs zum Vorschein. Dunaris schleuderte die Phiole, sie zerplatzte auf den Stufen. Die Fackel landete in der schwarzen Lache. Fauchend schoss eine Stichflamme zur Decke des Treppenschachts, die Hitzewelle riss Dunaris von den Füßen. Aus tränenden Augen sah er, wie das Inferno die Untoten erfasste. Brennende, kreischende Leiber taumelten zurück.

Der Dieb schloss die Augen, bis die Nachbilder der Explosion verschwanden. Sein Atem ging stoßweise; ein öliger Aschefilm überzog sein Gesicht und die Arme. Die Untoten waren nicht mehr zu sehen, doch Dunaris wusste, dass er sie nicht gänzlich vernichtet hatte. Ihr hasserfülltes Raunen klang wie aus weiter Ferne.

Du kannst uns nicht entkommen.

Dieses Grab ist auch dein Grab.

Du gehörst uns!

An den ersterbenden Flammen entzündete er eine neue Fackel, dann nahm er sein Schwert an sich und versuchte, die Orientierung zurückzugewinnen. Die Architektur dieses Raumes war schlicht verrückt. Wände neigten sich in scheinbar unmöglichen Winkeln, Durchgänge führten ins schwarze Nichts. Dort, die Steintür! Unter einem Eisenring befand sich ein Schlüsselloch. Seine Hand fand den Dietrich an seinem Gürtel, und er begann, sich am Schloss zu schaffen zu machen.

Sein Freund Ern, einer der fähigsten Kunstschmiede von Kaman-Share, hatte dieses Werkzeug für ihn gemacht. Es hatte Dunaris noch nie im Stich gelassen. Manchmal dachte er, dass nicht einmal die verzauberten Schlösser der corsanischen Schatzkammern Erns Dietrich standhalten würden. Vielleicht war es seinem Freund gelungen, selbst ein wenig Magie in dieses Stückchen Schmiedekunst fließen zu lassen ...

Ein leises Klicken drang aus dem Innern des Schlosses, und Dunaris zog die Tür auf. Eine Treppe führte nach oben. Zufrieden mit sich verstaute er den Dietrich und folgte den Stufen.

Oben erwartete ihn eine gewaltige Halle. Säulen aus Obsidian erhoben sich bis zur Decke. Steinerne Fabelwesen starrten von den Wänden herab. Das flackernde Fackellicht hauchte ihnen gespenstisches Leben ein.

Durch einen Deckenschacht fiel eine Säule aus alabasterfarbenem Mondlicht auf ein Podest.

Dunaris näherte sich ehrfürchtig. Das Podest war mehr als mannshoch und wie eine Stufenpyramide geformt. Ein mächtiger Quader befand sich auf der abgeflachten Spitze – ein Sarkophag. Das Böse, das die Pyramide wie eine dunkle Aura umgab, war körperlich spürbar. Es hinterließ einen üblen Geschmack in seinem Mund, und Dunaris musste seine gesamte Willenskraft aufbieten, um gegen die Bilder anzukämpfen, die mit Macht in sein Bewusstsein drängten. Bilder von Tod und Verderben. Bilder seines eigenen Todes.

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