Marie Lu Pera - Mrs. Jones and me

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Was passiert, wenn eine vom Pech verfolgte, zu viel grübelnde Gefühlschaotin an einem Tag vier unterschiedlichen Männern in die Arme läuft? Eine schwindelerregende Achterbahnfahrt voll verlockender Sinnlichkeit beginnt. Doch schon bald scheinen sich die ungewöhnlichen Verkettungen skurriler Ereignisse zu häufen. Zufall? Oder steckt doch mehr hinter der vermeintlichen Pechsträhne?
Auftakt zur Trilogie.
Erotische Literatur für Erwachsene.
Die Mrs. Jones Trilogie:
Teil 1: Mrs. Jones and me – Verborgene Gefahr
Teil 2: Mrs. Jones and me – Trügerisches Spiel
Teil 3: Mrs. Jones and me – Riskanter Showdown

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Sie sind moderne Gladiatoren. Ihre Arena ist die Geschäftswelt und ihre Waffe ist ihre Souveränität, die sie in ihrem Blick tragen und sofort spult sich bei uns Weibchen der Urfilm ab, in dem wir unser Neandertaler-Männchen am Horizont erblicken. Es kommt von der Jagd nach Hause – in einer muskulösen Hand den Speer – in der anderen das erlegte Mammut. Wir lassen den Blick auf unseren Baby-Neandertaler-Bauch sinken und lächeln …

Jetzt reiß dich zusammen. Erfolgreich drücke ich auf Stopp und das Bild friert ein. Bevor ich wieder Kontrolle über mich selbst erlange, habe ich das Gefühl, die Neandertaler-Frau sieht mich an, als würde sie mich gleich verkloppen.

Wie ich sehe, ergeht es den anderen weiblichen Wesen im Raum genauso – wobei wir wieder beim kleinsten gemeinsamen Nenner wären. Tja, was zu beweisen war.

Ich erkenne in ihnen die anderen Neandertaler-Weibchen. Einigen von ihnen sind die Kinnladen auf der Tischplatte aufgeschlagen und sie schmachten die Gruppe sabbernd an. Die restlichen Männer im Raum sind weiß vom Sauerstoffverlust, der aus dem Baucheinziehen resultiert und ich bin sicher, ab morgen verzeichnen die Muckibuden einen Ansturm an Neukunden. Ja das sind die Marktmechanismen unserer Zeit.

Jetzt reißt euch gefälligst mal zusammen – damit mein ich übrigens auch mich. Habt ihr auch noch das letzte Quäntchen Selbstachtung verloren?

Als gnadenloser Realist mit sarkastischem Einschlag habe ich diese Kreaturen schon lange durchschaut. Meistens sind es selbstgefällige, arrogante Profilierungsneurotiker mit penisverlängernden Fortsätzen genannt Automobil, deren Existenz allein dazu da ist, um uns Frauen den Kopf zu verdrehen.

Mich würde interessieren, was Carl Benz zu dieser Zweckentfremdung seiner Erfindung sagen würde. Obwohl letztens hab ich gelesen, dass er gar nicht das erste Automobil gebaut haben soll, sondern Nicolas Joseph Cugnot. Naja dann war Benz vielleicht der Anzugträger und Cugnot der, der gerade auf der Bauchspeckwegbank trainiert hat.

Aber nicht mit mir – ich bin da so was von immun dagegen. Die Gesamtsituation hier lässt mich sowas von kalt – zumindest gebe ich mir Mühe, es so aussehen zu lassen.

Das gehört alles zum Selbstschutz-Programm, das nun abläuft und mich vor größeren Enttäuschungen bewahren soll. Der Quellcode wurde noch nicht entschlüsselt, doch ich vermute, es läuft ungefähr so ab:

Wenn (Anzugträger auftaucht) {

Start Urfilm;

Schilde auf 100 % hochfahren;

Hoffnungen auf 0 % runterfahren;

Gleichgültigkeitsprogramm aktivieren;

}

Im Ablauf des Gleichgültigkeitsprogramms bin ich nun soweit, dass ich genug von diesem Schauspiel habe und mich wieder dem Studium meines Buches widme. Das ist natürlich alles Taktik, denn insgeheim hoffen wir somit die Aufmerksamkeit eines der Männchen zu erregen und es von der Gruppe zu trennen.

Meine Hypothese: Männer wollen immer das, was sie nicht oder nur schwer haben können – wobei wir wieder beim Neandertaler-Jäger wären. Vielleicht spult sich sogar ihre Version des Urfilms in ihren Köpfen ab – hm interessanter Gedanke und ich sehe einen Neandertaler, der ein Mammut im Schwitzkasten hat.

Einziger Wermutstropfen – das Gleichgültigkeitsprogramm läuft nun bei jeder Frau im ganzen Raum ab und wir sind wieder beim gegenseitigen Ignorieren angelangt.

In der Gruppe Anzugträger, die mittlerweile Platz genommen hat, scheint jemand einen Witz gemacht zu haben, denn alle lachen lauthals.

Unruhe breitet sich im gesamten Raum wie ein eisiger Wind aus und ein weiteres Naturschauspiel lässt sich beobachten. Kleine Schminkspiegelchen werden aus den Taschen gezückt und Näschen gepudert, Kleidung wird zurechtgerückt, Füße werden übereinander geschlagen und ich mitten drin wie ein Ornithologe, nur dass ich kein Fernglas brauche.

Ich lächle, weil ich, bedingt durch den Zustand meines Geschlechts, zu einer eingeweihten Wissenden gehöre und somit genau weiß, was los ist. Jedes feminine Wesen in diesem Raum hat Angst, dass der Witz auf ihre Kosten ging.

Und da ist er, der Blick genau in dem Moment, als ich das selbstbelustigte Grinsen an der Backe kleben habe. Eines der Männchen sieht zu mir rüber. Unsere Blicke treffen sich und der Urfilm beginnt, sich erneut abzuspulen. In Echtzeit durchlaufe ich das Selbstschutz-Programm. Ich klammere mich an mein Buch und der Sympathikus gewinnt Oberhand über den Parasympathikus und Schamesröte steigt mir ins Gesicht – ein weiterer Dank geht an das vegetative Nervensystem.

Mein Atemreflex setzt für eine gefühlte Ewigkeit aus und kurzer Schwindel überkommt mich. Der Mann sieht so unverschämt gut aus, dass es sogar wehtut – oh das ist mein Knöchel, der sich da meldet.

Der ist höchstens fünfunddreißig, durchtrainiert, hat dunkles Haar und stahlblaue Augen, die sich direkt in mein Eroberungs-Zentrum bohren. Mit seinem kantigen, wunderschönen Gesicht sieht er aus wie einer dieser Aristokraten. Für einen kurzen Augenblick habe ich das Gefühl, die Flugzeuge in meinem Bauch heben mich in ungeahnte Höhen.

Oh, da fällt mir auf … ich bin wohl das zentrale Thema des Witzes und alle anderen wissen es auch, denn zugleich macht die eisige Kälte einer Erleichterungsbrise Platz, gefolgt von gönnerhaften weiblichen Blicken, die ein klares Ziel haben – mich.

Okay – jetzt bin ich so richtig verunsichert, aber ich lasse den Hexen ihren Triumph nicht und strecke mich zurück, damit man meine breiten Schultern und meine schön geformten Schlüsselbeine sehen kann. Zugegebenermaßen einer meiner wenigen Trümpfe, die ich glaube zu haben oder was sich zumindest aus meiner subjektiven Wahrnehmung begründet, dass ich sie haben könnte.

Den taktischen Schachzug, den ich nicht vorhersah: Sie tun es mir nun alle gleich und richtig schwere Geschütze werden aufgefahren: Bäuche werden eingezogen, Brüste rausgestreckt, Haare fliegen. Okay Kapitulation – ich wollte sowieso gleich gehen, ja okay, vielleicht noch nicht so schnell, aber ich möchte sowieso nach Hause.

Ich will gerade den Nervenimpuls zum Aufbruch von meinem Gehirn an meine Beine schicken, da erhebt sich das Blick-von-vorher-Männchen plötzlich und ich kann erkennen, dass es sich in meine Richtung bewegt.

Oh nein … er wird doch nicht … er kann doch nicht. Wie war das nochmal? Angriff oder Flucht? Und er kommt nicht allein auf mich zu – er wird von ungläubigen, neidischen Blicken der Nebenbuhlerinnen begleitet und ich weiß grad nicht, was schlimmer wäre – wenn er mich jetzt anmachen oder einfach nach dem Zucker fragen würde.

Atme, atme zwinge ich mich. Okay, für Flucht bleibt keine Zeit mehr, denn er steht bereits vor mir und lächelt mich an. Toll, Zahnarztlächeln – konzentrier dich, du bist immun, du bist immun, du…. „Hallo, könnte ich die Financial Times dort haben oder brauchen Sie sie noch?“

Ein kollektives Aufatmen geht durch die Reihen und ich komme mir vor, wie ein absoluter Vollidiot, weil ich mir Hoffnungen gemacht habe. Wo ist das Schutzprogramm wenn man es einmal braucht?

Seh ich etwa so aus, als ob ich die Financial Times lesen würde? Die liegt da noch vom Vorgänger – obwohl, das weiß er ja nicht – hm Business-Lady – egal.

Wie konnte ich nur annehmen, dass sich so ein Anzugträger für mich interessiert. Ausgerechnet für mich. Okay, vielleicht hab ich einen knochigen Arsch und Mikrobrüste, ja und vielleicht müsste was an meiner Nase gemacht werden, doch verdammt nochmal anmachen hätte er mich schon können. Ich hätt ihn sowieso abblitzen lassen. Der ist ja absolut nicht mein Typ (Selbstschutz wurde aktiviert), aber nicht mal das bisschen Selbstbewusstseins-Push sei mir vergönnt.

Ich greife gelangweilt nach der Zeitung neben mir und reiche sie ihm rüber, ohne nur mit der Wimper zu zucken. Eigentlich unglaublich, wie gekonnt man sein inneres Gefühlschaos verbergen kann, wenn man sich so wie ich halbwegs im Griff hat. Und echt gut, dass es gedankenlesende Schönlinge nur in meiner Phantasie gibt.

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