Martin Renold - Von Jerusalem bis Rom

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In diesem spannenden Buch geht es nicht um die Lehre des Apostels Paulus, sondern um die abenteuerlichen Reisen, zuerst noch unter dem Namen Saulus nach Damaskus, wo er sein Erlebnis hatte, das ihn auf einen Schlag zum Christusglauben bekehrte. Der Autor bedient sich einer fiktiven Person, eines Gefährten von Paulus, namens Jonas, der die Geschichte lebensnah erzählt. Dadurch gewinnen die handelnden Personen neues Leben und die Erzählung an farbiger Intensität.
Der Leser lernt die historischen Orte wie Cäsarea, Ephesus, Korinth usw. kennen, als befände er sich mittendrin.
Wir erleben die Auseinandersetzung des Paulus mit Petrus, der es missbilligt, dass Paulus zum Christentum bekehrte Griechen nicht beschneidet, und wir erfahren, wie Paulus mit Frauen wie Priscilla und Lydia zusammenarbeitet.
Mit Jonas erleben wir auch den dramatischen Schiffbruch vor der Küste der Insel Malta und das Todesurteil, das an Paulus in Rom vollzogen wird.

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Saul war anderer Meinung. Er achtete das Gesetz und die Ordnung. Man hätte mit aller Härte vorgehen sollen. Diese Irrlehrer hatten schon zu viele auf ihre Seite gebracht, und nachdem sie sich bisher nie an das Verbot des Hohen Rates gehalten hatten, würden sie sicher auch in Zukunft sich nicht an das Gesetz halten und nicht schweigen, sondern weiterhin das Volk verführen und die reine jüdische Lehre verfälschen. Seinem Lehrer und Meister Gamaliel versprach er, alles zu tun, um diese Irrlehre auszurotten, wenn dieser Petrus, der doch nur ein Fischer gewesen sei, und dieser junge Johannes, der auch nichts anderes als ein einfacher Fischer sei, und all ihre Anhänger nicht Ruhe gäben. Er, Gamaliel, und der Hohe Rat sollten sich an seine Worte erinnern, wenn es so weit wäre. Er stände jederzeit zur Verfügung.

Saul, Sohn von jüdischen Eltern, hatte seine Jugendzeit in der Hafenstadt Tarsus verlebt. Dort hatte er das Handwerk eines Zeltmachers erlernt. Da er schon dort in der Synagoge großes Interesse an den Schriften und den jüdischen Gesetzen gezeigt hatte, schickten ihn die Rabbiner zur religiösen Weiterbildung nach Jerusalem, wo er ein Schüler des weisen Gamaliel wurde. Doch von dessen zu Mäßigung und Vermittlung neigendem Sinn, hatte Saul kaum etwas gelernt.

Gamaliel achtete Saul. Keiner seiner Schüler hatte so eifrig wie er die Schriften studiert. Er war ein kluger Kopf, doch oft brauste er auf, vor allem, wenn es um die Anhänger dieses Jesus ging. Saul wütete nicht blindlings gegen diese Leute. Er hatte sich sagen lassen, was Jesus gelehrt und an Wundern getan hatte. Es waren schöne Worte, die dieser gepredigt hatte: Liebe, Barmherzigkeit, Sündenvergebung. Aber es waren auch gefährliche Worte. Vor allem jene von der Sündenvergebung. Jesus selbst hatte Sünden vergeben, was doch nur Gott zustand. Und dass er der Christus, der Gesalbte, der Messias sei, war Blasphemie, gleichgültig, ob er es selber so gesagt hatte oder ob seine Jünger dies behaupteten. Und nun wollten sie dies noch damit beweisen, dass sie überall erzählten, dieser Jesus sei von den Toten auferstanden. Das war unmöglich. Ja, Elia war auch von der Erde entrückt worden. Aber er war nicht gestorben und dann wieder lebendig geworden. So etwas hatte es noch nie gegeben. Und darum war es eine Lüge, was diese Apostel, wie sie sich nannten, verbreiteten. Das musste mit allen Mitteln unterbunden werden.

Saul trat nun auf mich zu, als er sich von Gamaliel verabschiedet hatte, und sagte: »Du hast gehört, was ich zu Gamaliel gesagt habe. Auch dir sind diese Leute auf der Nase herumgetrampelt. Du musst doch eine große Wut auf sie haben. Ich habe gehört, dass du bei den Oberen in Ungnade gefallen bist und dass man dich von deinem Posten absetzen will. Aber ich werde ein gutes Wort für dich einlegen. Denn ich brauche solche Männer wie dich. Dir mag es vielleicht gleich sein, welche Lehren diese sogenannten Apostel verbreiten. Aber ich weiß, dass du diese Schmach, die sie dir angetan haben, nicht auf dir sitzen lassen kannst. Wir müssen diese Leute vernichten. Diese Irrlehre muss ausgerottet werden. Ich kann dir nicht versprechen, dass du deine Stellung als Hauptmann behalten wirst, aber ich werde dafür sorgen, dass du mir bei der Verfolgung dieser Sektierer helfen kannst.«

Saul hatte recht, diese Männer waren schuld am Ende meiner Laufbahn als Hauptmann. Warum also sollte ich Saul nicht helfen bei seinem Vorhaben, wenn er sich dafür einsetzen würde, dass ich mit einem blauen Auge davonkäme?

2. Kapitel

Maria, die Mutter von Jesus, Maria Magdalena und die andern Frauen buken jeden Tag Brot und kochten warme Speisen für die Armen. Viele Bedürftige kamen, aber unter ihnen waren auch viele, die ihr Hab und Gut verkauft hatten und sich hatten taufen lassen.

Die Apostel trugen die Speisen aber auch zu jenen hinaus, die nicht kamen, jenen, die alt waren und nicht gut zu Fuß, oder die krank, lahm oder blind waren und deshalb nicht zu dem Haus der Apostel kommen konnten.

Eines Tages sagte Johannes zu Petrus: »Es ist schon richtig, dass die Armen gespeist werden, aber es nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass wir unsere Aufgabe, die Botschaft Jesu zu verkündigen, vernachlässigen. Wir müssen etwas unternehmen, damit wir unsern Auftrag, den uns der Herr übertragen hat, besser erfüllen können.«

Petrus war einverstanden, es musste etwas geschehen. Als einer nach dem andern zurückkam, nachdem sie die Speisen ausgetragen hatten, wurde ihnen gesagt, sie alle sollten am Abend zu einer bestimmten Stunde zusammenkommen.

Als es so weit war, berieten sie sich und kamen zum Schluss, dass sie sich Helfer aus dem Kreis jener wählen sollten, die jeden Tag zu ihnen zur Speisung kamen. So rief man denn auch diese zusammen. Unter ihnen waren viele griechischsprachige Juden. Die beklagten sich, denn sie meinten, die Apostel würden fast nur zu den aramäischsprachigen Witwen und Kranken gehen und die andern vernachlässigen.

Petrus bestätigte dies mit großem Bedauern. Darum hätte man sie ja zusammengerufen, damit sie nun diese Aufgabe übernehmen sollten. Denn sie selber hätten keine Zeit, die stark anwachsende Gemeinde mit leiblicher und geistiger Nahrung zu versorgen.

So wählten sie sieben von jenen Hellenisten. Wenn sie aber die Speisen zu den Alten und Kranken bringen, sollten sie nicht vergessen, ihnen das Wort Gottes zu verkünden.

Die sieben Männer nahmen ihre neue Aufgabe dankbar an. Sie gingen von einem Apostel zum andern und dankten ihnen. Jeder der Apostel legte ihnen die Hand aufs Haupt, damit sie den Heiligen Geist empfingen.

Unter den sieben war einer mit Namen Stephanus. Er war wie die andern sechs Grieche, hatte sich zum Judentum bekannt, war beschnitten und hatte der Synagoge der hellenistischen Juden angehört, bevor er sich hatte taufen lassen.

Da er sehr fromm war, ging er seiner Aufgabe, die Speisen auszutragen, gerne und gewissenhaft nach. Doch er besuchte nicht nur seine Glaubensbrüder und -schwestern, sondern versuchte mit großem Eifer auch in der Synagoge, wo die griechischen Juden sich versammelten und die noch nie von Jesus, dem Messias der Juden, gehört hatten, zu bekehren. Er erzählte ihnen wie die Apostel vom Leben Jesu und von seiner Lehre und den Wundertaten, die er vollbracht hatte. So gewann auch er viele Juden.

Doch dies gefiel nicht allen. Manche wollten gar nicht hinhören und fühlten sich belästigt, andere verwickelten Stephanus in Diskussionen. Der aber war so von seinem Glauben an Christus erfüllt und redete so wortgewandt, dass sie ihm nichts entgegensetzen konnten. Doch glauben wollten sie ihm nicht. Was er da von Christus erzählte, dass er von den Toten auferstanden sei, hatte er ja nicht selber gesehen.

»Kommt mit mir«, forderte er sie auf, »ich werde euch die Männer zeigen, die Jesus gesehen haben, als er noch lebte, und denen er begegnet ist nach seiner Auferstehung. Sie können alles bezeugen.«

Doch sie folgten ihm nicht. Sie sagten: »Suche dir Dümmere, die deine Märchen glauben. Unsere Schriftkundigen und Priester haben uns gesagt, dass dieser Jesus ein Irrlehrer war. Er ist nicht der Messias, der Gesalbte, den wir erwarten. Geh, du gehörst nicht mehr zu uns!«

Doch Stephanus ließ nicht locker. Er kehrte immer wieder zurück, so oft er Zeit dafür fand. Er wollte nicht verstehen, dass seine früheren Freunde nichts von Jesus wissen und sich nicht von ihren Sünden und ihrer Verstocktheit erlösen lassen wollten.

»Ihr seid halsstarrig«, warf er ihnen vor. »Ihr seid zwar beschnitten am Fleisch, aber unbeschnitten an euren Herzen, und eure Ohren sind taub.«

Als er nicht aufhören wollte, auf sie einzureden, gingen sie zornentbrannt auf ihn los. Er aber schaute zum Himmel hoch und sagte: »Ich sehe den Himmel geöffnet und den Messias zur Rechten Gottes stehen.«

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