Martin Renold - Von Jerusalem bis Rom

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In diesem spannenden Buch geht es nicht um die Lehre des Apostels Paulus, sondern um die abenteuerlichen Reisen, zuerst noch unter dem Namen Saulus nach Damaskus, wo er sein Erlebnis hatte, das ihn auf einen Schlag zum Christusglauben bekehrte. Der Autor bedient sich einer fiktiven Person, eines Gefährten von Paulus, namens Jonas, der die Geschichte lebensnah erzählt. Dadurch gewinnen die handelnden Personen neues Leben und die Erzählung an farbiger Intensität.
Der Leser lernt die historischen Orte wie Cäsarea, Ephesus, Korinth usw. kennen, als befände er sich mittendrin.
Wir erleben die Auseinandersetzung des Paulus mit Petrus, der es missbilligt, dass Paulus zum Christentum bekehrte Griechen nicht beschneidet, und wir erfahren, wie Paulus mit Frauen wie Priscilla und Lydia zusammenarbeitet.
Mit Jonas erleben wir auch den dramatischen Schiffbruch vor der Küste der Insel Malta und das Todesurteil, das an Paulus in Rom vollzogen wird.

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»Du hast recht«, antwortete Johannes, »wir dürfen nicht warten, bis die Leute zu uns kommen. Wir sind schon eine große Gemeinschaft. Wir müssen zu den Menschen gehen und ihnen die frohe Botschaft Jesu bringen. Wir haben den Auferstandenen gesehen und müssen Zeugnis ablegen davon, damit alle es glauben. Und wenn ganz Jerusalem unsere Botschaft angenommen hat, dann sollten wir uns trennen und im ganzen Land verteilen und die Menschen lehren, bis jeder Jude weiß und glaubt, dass Jesus der Messias ist.«

So miteinander redend, erreichten sie den Tempelplatz.

Am Schönen Tor saß wie jeden Tag ein Lahmer und bettelte. Auch den beiden Jüngern streckte er bittend seine Arme entgegen. Doch Petrus sagte zu ihm: »Gold und Silber habe ich nicht, aber was ich habe, das will ich dir geben.«

Er fasste den Lahmen an den Händen und sagte zu ihm: »Im Namen Jesu Christi aus Nazareth steh auf und geh umher!«

Als die Umherstehenden sahen, wie der Lahme, den sie schon seit undenklichen Zeiten hier betteln gesehen hatten, sich erhob und in den Tempel hineinging, um Gott zu preisen, wunderten sie sich.

Petrus sprach nun auch zu ihnen und verkündete ihnen das Evangelium von Jesus Christus. Und auch Johannes sprach mit den Menschen.

Am folgenden Tag riefen mich die Ältesten und die Rabbiner, die von der Wundertat erfahren hatten, zu sich. Sie erteilten mir den Befehl, diese zwei Irrlehrer Petrus und Johannes zu ihnen zu bringen. Ich ging mit drei von meinen Leuten in die Stadt hinab, um die beiden zu suchen. Da und dort trafen wir auf kleinere Gruppen, die wir als Anhänger dieser jüdischen Sekte ansahen. Wir fragten nach Petrus und Johannes, aber niemand konnte oder wollte uns sagen, wo wir sie finden könnten. Schließlich stießen wir auf eine größere Schar von Menschen, die einige Männer umringten, von denen wir, nachdem wir eine Weile zugehört hatten, annehmen mussten, dass sie Jünger von jenem Jesus seien.

Ich ging auf einen von ihnen zu und fragte: »Bist du Johannes?«

»Was willst du von ihm?«, fragte er zurück.

»Wenn du Johannes bist, muss ich dich und Petrus mitnehmen«, antwortete ich.

»Nein, ich bin nicht Johannes«, gab er zurück.

»Ich bin Johannes«, sagte nun ein anderer, der uns gehört hatte. »Was wollt ihr von uns?«

»Ihr müsst mit uns zum Tempel gehen. Die Rabbiner wollen euch sprechen.«

Ich war darauf gefasst, dass er sich widersetzen würde, und hatte zwei meiner Begleiter neben ihm postiert. Doch er schien sich nicht wehren zu wollen, sondern rief einem andern zu: »Petrus, komm, die Rabbiner wollen mit uns reden.«

Dieser Johannes war noch ein sehr junger Mann, beinahe ein Jüngling. Der andere, der nun zu uns trat, war älter, ein kräftiger Mann. Doch auch er kam widerstandslos mit.

Wir führten sie nun zum Tempel. Da waren Pharisäer und Sadduzäer versammelt. Die befragten die beiden Apostel, mussten sie jedoch schon bald wieder laufen lassen, da sie nichts Unrechtes an ihnen finden konnten. Sie verboten ihnen aber bei Strafe, weiterhin im Namen Jesu zu den Leuten zu reden. Doch Petrus und Johannes sagten: »Sollen wir euch denn mehr gehorchen als Gott?«

Ich dachte: »Ist das Mut oder Frechheit oder vielleicht einfach Dummheit? Sich so den Gelehrten und Hütern des Gesetzes Mose zu widersetzen.«

Aber schließlich ging mich das ja auch nichts an. Ich führte die beiden hinaus und ließ sie laufen. Sie hielten sich jedoch nicht an das Verbot. Und durch sie und die andern Jesus-Jünger geschahen weiterhin viele Wunder.

Nun bekam ich den Befehl vom Hohenpriester selbst, alle diese Unruhestifter gefangen zu nehmen und sie ins Gefängnis zu bringen. Dafür musste ich natürlich Verstärkung mitnehmen. Man sagte mir, in welchem Haus ich diese Männer finden würde. Einer der ganz radikalen Pharisäer, Saul, hatte sie schon vor einiger Zeit ausfindig gemacht.

Wir fanden tatsächlich alle in dem Haus. Es waren auch Frauen bei ihnen, von denen einige in ein Wehgeschrei ausbrachen. Doch sie wurden von den Männern beruhigt. Es würde ihnen nichts geschehen, der Herr sei doch mit ihnen.

Dann ließen sie sich abführen.

Es war bereits später Nachmittag. Wir brachten sie ins Gefängnis und schlossen sie ein.

»Bewacht sie gut!«, mahnte uns noch jener Saul, der mit uns gekommen war, um alles zu überwachen.

Ich überprüfte alle Schlösser und teilte die Wachen ein. Um Mitternacht wurde die erste Wache abgelöst, nach fünf Stunden die zweite. Jede Wache bestand aus zwei Mann. Ich war die ganze Nacht anwesend.

Als ich nach Tagesanbruch den Befehl gab, die Türen vorsichtig aufzuschließen und den Gefangenen Wasser und Brot zu bringen, waren die zwei Zellen, in denen ich sie untergebracht hatte, leer.

Ich konnte das nicht verstehen. Es musste während der zweiten Wache geschehen sein. Denn als ich alle Wächter fragte, stellte sich heraus, dass zu einer bestimmten Zeit alle Wächter, die vor den Zellen wie auch jene vor dem Hauptportal, kurz eingenickt waren. Alle gaben es auf mein Drängen zu, aber jeder behauptete, in der kurzen Zeit ihres Einnickens könnten die Männer unmöglich aus dem Gefängnis ausgebrochen sein. Es war auch tatsächlich nichts zu sehen, das auf einen Ausbruch hingedeutet hätte. Die Schlösser waren, als ich das Frühstück bringen ließ, vollständig verriegelt, so wie wir sie am Abend zuvor verschlossen hatten.

Am nächsten Tag gingen die Apostel, so nannten sie sich, wieder in den Tempel, um zu predigen.

Einerseits bewunderte ich ihren Mut. Ausgerechnet im Tempel, unter den Augen der Gesetzeslehrer und Priester, verkündeten sie ihre Botschaft von diesem Christus. Anderseits hielt ich dies aber auch für eine unerhörte Frechheit. Ganz persönlich fühlte ich mich zudem gedemütigt, denn ich war für die Sicherheit verantwortlich gewesen. Natürlich fürchtete ich auch, wenn nicht gerade um meinen Kopf, so doch um meine Stellung.

Ich ahnte nichts Gutes, als jener Saul mich aufsuchte. Ich spürte seinen Zorn. Doch er beherrschte sich, wenigstens vorläufig noch, denn er wollte von mir genau wissen, wie dies geschehen konnte.

Selbstverständlich glaubte er mir nicht, sondern hielt es für eine billige Ausrede. Ich konnte es ja selber kaum glauben. Er sah jedoch ein, dass es nicht meine Schuld war.

»Das kann aber noch Folgen für dich haben«, sagte er zum Schluss und ging davon.

Als die Priester und die Pharisäer die aus dem Gefängnis Entflohenen im Tempel sahen, entbrannte ihr Zorn von neuem. Sie riefen den Hohen Rat zusammen. Ich wurde mit den Gerichtsdienern und einigen Soldaten geschickt, sie vor den Hohen Rat zu führen. Doch die hohen Herren wusste nicht, was sie mit ihnen machen sollten. Denn sie fürchteten, das Volk würde aufbegehren, wenn man sie töten würde. Darum ließ man sie wieder laufen.

Als ich sie aus dem Saal entlassen hatte, kam gerade Saul herzu. Gleichzeitig trat auch Gamaliel heraus. Er war ein Gesetzeslehrer, und er war es gewesen, der den Rat gegeben hatte, sie freizulassen

Saul aber war ein Schüler von Gamaliel gewesen.

»Meister«, sagte Saul zu ihm, »warum habt ihr diese Sektierer nicht töten lassen?«

Saul hätte diese Irrlehrer am liebsten umgebracht oder zumindest im tiefsten Verlies in Ketten gelegt, so dass sie nicht mehr fliehen könnten. Sie hatten so viel Unruhe in die Stadt und in den Tempel gebracht. Das konnte doch nicht sein, dass der Hohenpriester, die Pharisäer, zu denen auch er gehörte, und der Hohe Rat so machtlos waren.

»Wollt ihr euch denn von ihnen noch länger auf der Nase herumtanzen lassen?«, fragte er. Und Gamaliel sah den Zorn rot in seinem Gesicht aufsteigen.

»Saul, mäßige dich!«, antwortete er ihm. »Ich hatte gute Gründe. Es gab schon zweimal Männer, zu einer Zeit als du noch bei deinen Eltern in Tarsus wohntest, die Hunderte von Anhängern hatten. Sie wurden getötet, und ihre Mitläufer zerstreuten sich, und es verlief alles im Sand. Warum sollten wir uns die Hände schmutzig machen mit diesen Leuten und das Volk gegen uns aufreizen, wenn wir sie töten oder einkerkern? Du wirst sehen, auch dieser Aufruhr legt sich wieder, und es wird nichts geschehen.«

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