Ali Erbas - Der Betrug

Здесь есть возможность читать онлайн «Ali Erbas - Der Betrug» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Betrug: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Betrug»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Auf das ITMC (International Trade and Money Center) in London wir ein Bombenanschlag verübt, bei dem Tausende von Menschen sterben.
Eine internationale Kommission bestehend aus Fachleuten untersucht diesen Fall und kommt auf das Ergebnis, dass hinter diesem Anschlag der Chef des Al-Qaida steckt.
Ist es aber die Wahrheit? Oder wird die Welt einfach irregeführt?

Der Betrug — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Betrug», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Klappe… Porsche die erste… Vorsicht, und Aufnahme läuft… der Porschefahrer fuchtelt herum und schreit, schimpft, hupt… Jörg macht mit dem aus dem offenen Fenster herausgestreckten Arm das Zeichen „Geduld, beruhigen Sie sich, keine Sorge“… der alte sitzt hinter dem Lenkrad in seinem vertagten Wagen und klopft auf die Stirn… Passanten glotzen und bewegen ihre Blicke zwischen den Hauptdarstellern… sie versuchen heraus zu kriegen, wer in dem Porsche sitzt… die Scheiben sind verdunkelt; nichts zu erkennen… Und Stopp!

Ende der Szene

Jörg öffnete die Tür und stieg aus. Mit vorsichtigen Schritten marschierte er zu dem unter der Mittagssonne silbern glänzenden Porsche und blieb neben der Fahrertür stehen.

Die Fensterscheibe glitt langsam herunter. Auf dem Fahrersitz kam ein etwa vierzigjähriger Mann mit einer schwarzen Sonnenbrille zum Vorschein.

Jörg fiel gleich die Marke der Brille auf, die mit einer nicht gerade als dezent zu bezeichnenden Schrift ins Auge sprang. Dass der Besitzer für diese noble Brillenmarke ein Vermögen hingelegt hatte, wusste er sofort. Der metallene Rahmen der Brille passte perfekt zu dem braunen Teint des Gesichtes. Die lockigen Haare hatten einen modischen Schnitt und glänzten unter den Sonnenstrahlen goldgelb. Ein mächtiger Henriquatre-Bart umsäumte den Mund in einem harmonischen Bogen. Sein Aussehen verriet etwas Aristokratisches; ja etwas Überhebliches.

„Darf ich Sie um etwas Geduld bitten?“, fragte Jörg den Mann, der inzwischen aufgehört hatte, zu hupen. „Sie sehen, dass der Herr drüben alt und behindert ist, weswegen er sich so langsam bewegt. Es dürfte aber nun nicht mehr lange dauern. Ich bitte um Verständnis.“

„Ich hupe schon seit Stunden und habe keine Lust, hier zu übernachten“, antwortete der Mann in einem sehr unfreundlichen Ton.

Seinen merkwürdigen Akzent konnte Jörg in keine Nationalität einordnen, obwohl er aufgrund seines breit gefächerten Patientenstammes die unterschiedlichsten Akzente verschiedener Nationen kennen gelernt hatte.

„So schlimm ist es wirklich nicht. Es sind nicht einmal ein paar Minuten vergangen, seitdem ich da bin. Somit kann es unmöglich sein, dass Sie seit Stunden hier stehen. Sie übertreiben es etwas. Finden Sie nicht?“, antwortete Jörg höflich und ließ sich von dem aggressiven Ton seines Gegenübers nicht hinreißen. Seine Stimme klang nach wie vor euphonisch, angenehm. Keine Spur von einer Aggression. Er lächelte sanft.

„Solange solche Krüppel Auto fahren und Idioten wie Sie auf diese Wanderleichen Rücksicht nehmen, macht das Autofahren keinen Spaß mehr. Fahren Sie nun endlich los und geben Sie die Bahn frei.“

„Entschuldigen Sie, aber ich glaube, Sie übertreiben nun wirklich arg. Außerdem haben Sie nicht das Recht, mich als Idioten zu bezeichnen. Ich hätte von Ihnen etwas mehr Anstand und Respekt erwartet“, erwiderte Jörg. Er merkte dabei, wie sein Angstzentrum langsam aktiv wurde und seine Stimme zitterte. Er wunderte sich selbst über seinen unbeabsichtigten Mut und bereute sofort den ausgesprochenen Satz. Er wollte auf keinen Fall den Wütenden spielen. Das, was er eben gesagt hatte, ähnelte einem Pfeil; wenn er einmal den Bogen verlassen hatte, konnte man ihn nicht mehr zurückhalten.

„Verpiss dich du Schweinebacke und schau, dass du deine Schrottkiste endlich in Bewegung setzt“, erwiderte der Mann cholerisch. Er sprach diesmal so spannungsgeladen, dass sogar der alte Mann es mitbekommen hatte. Nach seiner Verzögerungstaktik war er gerade im Begriff, seinen Mercedes loszufahren und den Parkplatz freizugeben. Nachdem er allerdings die lauten Bemerkungen des Porschefahrers gehört hatte, schaltete er den Motor aus und verließ seinen Wagen. Mit langsamen Schritten überquerte er die Straße und näherte sich zu Jörg, der jeden Herzschlag im Brustkorb spürte.

„Weswegen regen Sie sich denn so auf, Mann? Wieso fahren Sie eigentlich nicht links an mir vorbei genauso wie die anderen, wenn Sie es tatsächlich so eilig haben? Und vor allem… passen Sie auf, was Sie da sagen. Haben Sie mich verstanden?“ Nun war das Eis gebrochen. Auch Jörgs Stimme nahm an Lautstärke zu.

Dieser Satz löste bei ihm eine Befriedigung, Erleichterung aus. Endlich glaubte er an sich selbst. Nun zeigte er Mut und war nicht mehr der einstige Drückeberger oder der berühmte Angsthase in der Schule. Er ging sogar soweit, dass er seinem Gegenüber mit dem rechten Zeigefinger zu drohen begann.

Kaum sprach er diese Worte zu Ende, ging die Fahrertür des silbernen Porsche unvermittelt auf und knallte gegen Jörgs Bauch. Er landete mit dem Rücken auf dem Boden. Eine Welle von diffusen Schmerzen schossen in verschiedene Richtungen seines Körpers, sodass er sich unbewusst auf die linke Körperseite drehte und die Position eines Fötus einnahm. In seinem Kopf kreisten eigenartige elektrische Ströme kreuz und quer und lösten chaotische Linien vor den Augen aus. Hämmernde Schmerzen wanderten vom Nacken zum Scheitel.

Ein großer und kräftig gebauter Mann stieg anschließend mit einer wutentbrannten Miene aus dem Porsche aus und ging auf den liegenden und von Schmerzen gequälten Jörg Sörenson los. Er versetzte ihm mit dem rechten Fuß einen kräftigen Tritt in die Magengrube.

Jörgs Atem stockte… er japste nach Luft… ihm wurde übel. Seine beiden Hände wanderten instinktiv an die Stelle, wo der Schmerz sein Maximum hatte. Es kam ihm vor, als erlebte er gerade einen schrecklichen Albtraum. Er verlor die zeitliche und örtliche Orientierung. Er hörte nur kurze Sequenzen von blechernen Stimmen, die aus verschiedenen Richtungen kamen und pfeifend an seinen Ohren vorbei rasten.

Seine Augen waren zwar offen, konnten aber nichts Konkretes wahrnehmen. Die glasigen Blicke fixierten den immer noch vor Wut kochenden Mann, der nun mit dem rechten Fuß zum zweiten Tritt ausholte.

Die Schuhspitze traf ihn diesmal an der linken Flanke, kurz unterhalb des Rippenbogens. Dieser Tritt brachte Jörgs Körper zum Rollen, sodass er nach etwa einem Meter auf dem Rücken liegend zum Stehen kam.

Die fluchenden, obszönen Schreie seines Angreifers konnte er nicht mehr wahrnehmen, geschweige denn verstehen.

Er verlor das Bewusstsein.

Der Porschefahrer rückte seine teure Sonnenbrille zurecht, stieg dann in aller Ruhe in sein Auto, als wäre absolut nichts passiert und fuhr mit quietschenden Reifen weg.

Obwohl inzwischen eine Traube von Menschen am Tatort war, hatte keiner den Mut gehabt, in das Geschehen einzugreifen bzw. Jörg zu helfen. Vor Angst, sie könnten als Zeugen oder Beobachter mit diesem tätlichen Angriff in Verbindung gebracht werden, entfernten sich manche Männer schnellen Schrittes vom Tatort und taten so, als hätten sie nichts gesehen, geschweige denn da gewesen.

Nur der alte Mann lief hinkend, so schnell er konnte zu Jörg. Er kniete neben ihm und schüttelte ihn vorsichtig.

„Hallo? Hallo Sie! Hören Sie mich?“, sprach er leise und klopfte mit der Innenfläche der rechten Hand auf die Wange.

Nachdem Jörg auf seine Rufe keine Reaktion zeigte, schaute er in die Menge und schrie mit einer flehenden Stimme:

„Polizei! Krankenwagen! Kann jemand schnell die Polizei anrufen?“

Der Ruf des alten Mannes löste bei den übrig gebliebenen Zuschauern doch noch eine Reaktion aus, sodass sich die teilnahmslos auf Jörg gaffende Menschenmenge im Nu in eine hektisch umher rennende Masse verwandelte.

Ein Mann mit hochgekrempelten Ärmeln griff in seine Hosentasche, holte sein Handy, der Größe nach ein ziemlich altes Modell, heraus und wählte schnell die Nummer 112.

Zwei Frauen und drei Männer knieten neben Jörg und schüttelten seinen Körper wesentlich kräftiger, als der Alte es getan hatte. Sie dachten sicherlich an den Spruch „je mehr, desto besser.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Betrug»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Betrug» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Betrug»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Betrug» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.