Ali Erbas - Der Betrug

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Auf das ITMC (International Trade and Money Center) in London wir ein Bombenanschlag verübt, bei dem Tausende von Menschen sterben.
Eine internationale Kommission bestehend aus Fachleuten untersucht diesen Fall und kommt auf das Ergebnis, dass hinter diesem Anschlag der Chef des Al-Qaida steckt.
Ist es aber die Wahrheit? Oder wird die Welt einfach irregeführt?

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Er benötigt dringend einen Psychiater“, pflichtete ihm seine Sekretärin Frau Schönwolf bei.

In einer Klapsmühle wäre er besser aufgehoben“, bemerkte der BND-Chef Hamann.

Jeder gab schnell seinen Kommentar ab, sodass nach knapp einer Minute wieder völlige Stille im Konferenzraum herrschte.

„… aber nun ist die Zeit gekommen, uns zu wehren.

Wir sind bereit, für unsere Ideologien… alles… herzugeben und zu opfern! Jede Seele, die im Kampf gegen Israel, Amerika oder Europa ihren Besitzer verlässt, wird ihren Platz im Paradiese Allahs finden.

Hiermit rufe ich alle meine islamischen Brüder auf, an unserem heiligen Krieg teilzunehmen, um die Länder zu vernichten, die uns all die Jahre unterdrückt und ausgebeutet haben.

Oh Amerika, oh Deutschland, oh Frankreich oder wie ihr alle heißt… Oh Ihr Vertreter Schaitans auf Erden... Oh ungläubige Götzenanbeter… bald… sehr bald kommt der Tag auch zu euch. Der Tag, an dem ihr für all euere Sünden bestraft werdet. Ihr habt diesen Krieg gegen uns begonnen… und… wir werden ihn zu Ende führen.

Der Sieg kann nur unser sein!“

Der Kanzler stand auf und schaltete den Fernseher aus. Er drehte sich zu den Anwesenden und ließ seine Blicke über sie wandern.

Kann mir jemand sagen, weswegen ich das Gefühl habe, heute mehr als genug Blödsinn gehört zu haben? Mir tut nicht die Zeit Leid, in der Sie hier gesessen haben, sondern meine Zeit, in der ich meinen sensiblen Augen und Ohren so einen Schwachsinn zugemutet habe. Daher schlage ich nach so vielem Gequatsche vor, unseren Körper mit einer ordentlichen Kaffeepause zu belohnen“, bemerkte er. Dann hielt er kurz inne und sprach weiter: „Wer dagegen ist, möge bitte seine Hand heben.“

Absolute Stille. Alle Hände blieben unten.

Somit wurde mein Antrag einstimmig angenommen, Euer Ehren. Wo bleibt denn der Kaffee? Wir müssen uns beeilen, bevor Herr Dingsbums auch noch unseren Kaffee bombardiert.“

Eine Welle von Gelächtern brach auf einmal los und erfüllte den ganzen Raum, als hätten die Teilnehmer dieser Runde auf den letzten Satz des Kanzlers gewartet.

Sie marschierten wie die Gänse hintereinander in den Kaffeeraum.

Dieser Videofilm löste bei vielen Nationen eine Welle der Angst, der Unsicherheit und Empörung aus.

Politiker einiger westlicher Staaten sahen zwar darin nichts Anderes als leere Worte eines geistig verfallenen Mannes. Für andere war Al-Charufi jedoch viel gefährlicher denn je. Aggressiv. Unberechenbar.

In den Reihen der Regierungskritiker und der Bevölkerung wurden zunehmend Stimmen laut, die sich fragten, woran die Suche nach Al-Charufi immer noch scheiterte. Gerade die Staaten, die über das beste Know-how und modernste Techniken verfügten, mussten vor einem einzigen, morbiden Menschen den Hut abnehmen. Dass es ihnen bis dato nicht gelungen war, diesen Terroristen zu fassen, stieß in weiten Teilen der Erde auf Unverständnis.

Die Suche nach ihm seit über einem Jahr war für die Katz. Die Verantwortlichen verschleuderten Unsummen an Steuereinnahmen für nichts und gar nichts. Man wusste nicht einmal mit Gewissheit, wo sich Al-Charufi derzeit aufhielt.

Nach der Ausstrahlung des Videofilmes mit Al-Charufis Ansprache mussten die englischen Fernsehsender kurzfristig ihr Programm ändern, da sie die Sendefolge aufgrund des ersten Jahrestages vom 20. Mai 2001, an dem das ITMC Opfer eines Anschlages wurde, bereits festgelegt und alle Vorbereitungen getroffen hatten.

Nun meldete sich Al-Charufi zu Wort und mischte die Karten neu. Kein Sender konnte es sich leisten, ihn zu ignorieren. Daher schob man einen Bericht von etwa zwanzig Minuten dazwischen, in dem der Werdegang Al-Charufis unter dem Namen „Der Henker von London“ ausgestrahlt wurde.

In einem fünfzehnminütigen Programm sandte ein deutscher Sender verschiedene computeranimierte Szenen aus, in denen ein erneuter Anschlag auf eine große Stadt simuliert wurde. Explosion, Feuer, Zerstörung, Verletzte, Tote, Zerstörung… Bilder eines Infernos.

Einige Hauptstraßen Londons wurden am Nachmittag des 20. Mai 2002 für etwa eine Stunde dem öffentlichen Verkehr gesperrt. An vielen Ecken patrouillierten Polizisten mit Maschinengewehren im Anschlag.

Die kleineren Kreuzungen sicherte man mit einem torähnlichen Plastikhindernis.

Die Bewohner Londons waren auf ein solches Aufgebot von Hundertschaften nicht gewohnt. Die Sicherheitskräfte enthielten ihnen die nötigen Informationen.

Auf einmal rollten schwarze Limousinen mit verdunkelten Fenstern in Begleitung von Sicherheitskräften auf Londons Straßen. Sie kamen aus allen Richtungen und fuhren zu einem geheim gehaltenen Ort.

Dass hinter diesen massiven Sicherheitsmaßnahmen ein kurzfristig einberaumtes Round-Table-Gespräch für eine Gruppe von höherrangigen Offizieren, Terrorexperten und Regierungsvertretern aus England, Frankreich und Deutschland steckte, erfuhren Londons Bewohner erst ab dem Zeitpunkt, ab dem das BBC mit der Live-Übertragung Gesprächs begonnen hatte.

Mit solchen Sicherheitsvorkehrungen wollte man das Leben der Konferenzteilnehmer auf jeden Fall schützen und einen möglichen Anschlag auf sie verhindern.

Für einen Vertreter der USA war es nicht möglich kurzfristig in London zu erscheinen. Daher wurde ein amerikanischer Drei-Sterne-General namens John R. McKinsey per Satellit dazugeschaltet.

Das etwa eine Stunde dauernde Gespräch brachte nur kontroverse Meinungen und warf mehr Fragen als Antworten auf.

Welche Möglichkeiten hatte Al-Charufi, erneut einen Anschlag auszuüben? Wie glaubhaft waren seine Botschaften vom Videoband? Welche Länder unterstützten ihn bei der Beschaffung von Waffen? Bekam er noch finanzielle Unterstützung von der königlichen Familie, deren Mitglied er war? Gab es Beamte oder Offiziere aus den eigenen Reihen, die mit ihm kollaborierten und als seine Agenten fungierten, damit er alle nötigen Informationen erhielt?...

Die Teilnehmer der Konferenz vermieden allerdings die heiklen Fragen, deren Antworten bei der Bevölkerung eine Unruhe oder Panik auslösen konnten. Sobald eine Frage diesen äußerst sensiblen Bereich auch nur ansatzweise tangierte, beantwortete man sie mit einem eloquenten Wortwirrwarr, um sie dann als erledigt ad acta zu legen.

Gegen Ende der Sendung wurden alle Ungereimtheiten geglättet und es gab einen einstimmigen Beschluss, der von dem englischen Pressesprecher verkündet wurde:

„In der Vergangenheit haben wir sicherlich einige Fehler gemacht. Aus diesen Fehlern haben wir allerdings gelernt und unsere Schwachstellen beseitigt, sodass ein erneuter Anschlag auf eine wichtige Einrichtung oder große Stadt Europas nie mehr möglich sein wird. Wir setzen unser Wissen, unsere Erfahrungen und die modernsten Nachrichtentechniken ein, um jedem terroristischen Akt rechtzeitig zu begegnen und ihn zu verhindern. Die Sicherheit unserer Bürger und unseres Landes ist unser oberstes Ziel und hat die größte Priorität.“

Kaum war diese Sendung zu Ende, kontaktierte der US-Präsident die Regierungsvertreter von England, Frankreich, Deutschland, aber auch Italien und Russland und lud sie zu einem Sondermeeting ins Weiße Haus ein. Alle Vertreter sagten ihm zu.

Um 18 Uhr des 22. Mai 2002 empfing der US-Präsident seine Gäste mit einem Glas Champagner im Weißen Haus.

„Meine Herren“, begann er mit seiner Tenorstimme. „Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie meiner kurzfristigen Einladung gefolgt sind. Für mich ein Beweis dafür, dass wir künftig miteinander intensiver im Kontakt bleiben und auch kooperieren müssen. Ich erhebe mein Glas auf Ihr Wohl, auf eine unerschütterliche Freundschaft und hoffe auf ein gutes Gelingen unseres Treffens.“

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