Ali Erbas - Der Betrug
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Eine internationale Kommission bestehend aus Fachleuten untersucht diesen Fall und kommt auf das Ergebnis, dass hinter diesem Anschlag der Chef des Al-Qaida steckt.
Ist es aber die Wahrheit? Oder wird die Welt einfach irregeführt?
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„Ich meinte den mit der dicken Brille und der roten Krawatte.“
„Meinst du den mit dem gestreiften Sakko, der ausschaut wie eine gegrillte Schweinshaxe?“
„Mensch, du scheinst ein richtiger Feinschmecker zu sein. Jetzt weiß ich, was du die ganze Zeit in London treibst.“
„So begeistert bin ich von deinem Witz aber auch nicht“, sagte Warren und fügte gleich hinzu: „Und was ist mit ihm?“
„Er ist ein Senator der Republikaner. Und das Whiskyfass rechts von ihm ist ebenfalls Senator. Allerdings von den Demokraten.“
„Das ist aber interessant. Ich dachte, die Demokraten und die Republikaner vertragen sich nicht“, wunderte sich Warren und runzelte die Stirn. Tiefe Falten breiteten sich parallel zu den Augenbrauen aus und ließen ihn wesentlich älter erscheinen.
„Das ist nur im Parlament und vor den Medien so. Wenn es irgendetwas umsonst gibt, dann sind sie alle die besten Freunde. Geld macht aus Feinden die besten Freunde und aus Freunden die unerbittlichsten Feinde.“
Der Kellner mit einem dünnen Salvatore-Dali-Bart sprach grammatikalisch zwar ein einwandfreies Englisch, dafür klang aber sein ausgeprägter französischer Akzent bestialisch.
Sie bestellten bei ihm das Essen. Vier Männer, vier verschiedene Menüs. Bei dem Wein waren sie sich allerdings einig. Es musste ein Rotwein sein.
„Welchen Wein können Sie uns empfehlen?“, fragte Giorgio, der vergeblich in der Weinkarte blätterte. Der Reichtum der Weinangebote irritierte ihn. „Wer die Wahl hat, hat auch die Qual“, sagte er zu sich.
Der Kellner hielt sein spitzes Kinn zwischen dem Daumen und Zeigefinger und ließ die verschiedenen Rotweine vor seinen Augen Revue passieren. „Ich habe etwas Feines für Sie“, sagte er nach etwa einer Minute. Er suchte in der Weinkarte danach und zeigte es Giorgio, der just diesen Wein gut kannte. Er war einer seiner Lieblingsweine. „Mit einem Chateau Neuf du Papekann man niemals was falsch machen“, flüsterte er leise.
Der Lärmpegel des Restaurants kletterte inzwischen nach oben, sodass er selbst seine eigene Stimme nicht hörte.
Der erste Gang wurde serviert.
Warren hatte eine Kürbiscremesuppe mit Ingwar und einem Sahnehäuptchen.
„Herrlich“, meldete er gleich nach dem ersten Löffel. „Giorgio, du bist ein Schatz. Das ist wirklich eine gelungene Überraschung. Danke!“ Er war sich inzwischen unsicher, was Giorgio mit der Überraschung gemeint hatte. Ging es dabei um dieses gehobene Restaurant mit dem phantastischen Essen oder hatte sein Freund doch noch eine andere Idee.
Giorgio öffnete weit seine Augen. Er stierte Warren verständnislos an.
„Entschuldige… was für eine Überraschung denn?“
„Die, von der du erzählt hast, bevor wir hierhergekommen sind.“
Giorgio überlegte kurz und zwang sein Gedächtnis. Seine Hand wanderte nach oben und begann seinen Kopf zu jucken. Als hätte diese Prozedur seine Gedächtniszellen mobilisiert, fiel ihm just in diesem Moment ein, was er Warren versprach. Er begann zu lachen.
„Du bist aber einer… die Überraschung, von der ich gesprochen habe, kommt erst… nach dem Essen! Du musst bis etwa Mitternacht Geduld haben, mein Lieber. Lass uns erst gemütlich speisen. Na dann, zum Wohl!“ Er hob sein Glas hoch.
Vier mit Rotwein gefüllte Gläser trafen sich über dem Tisch. Das leise Klirren ging im Lärm des Lokals unter.
Als sie das Restaurant verließen und auf der noch nassen Straße standen, um eine Zigarette zu rauchen, zeigten die Uhren kurz nach 23 Uhr.
Dicke Wolken bedeckten den nächtlichen Himmel, sodass kein einziger Stern zu sehen war. Die Temperaturen waren allerdings immer noch angenehm mild.
„Wann bekomme ich meine Überraschung?“, fragte Warren und machte ein kleines Kind nach, das seinen Kopf gegen die Eltern durchsetzen wollte. Er musste sich anstrengen, damit seine Freunde nicht merkten, dass er bereits angeschwipst war. Dass in den Adern der anderen ebenfalls etwa eine Promille Alkohol zirkulierte, konnte er nicht erahnen.
Für Warren war es der Abend der Abende. Schon seit einigen Monaten sehnte er sich nach einer solchen Vergnügung. Die Feier in London erreichten nicht einmal die Hälfte an Entspannung und Gemütlichkeit. Sie hatten in einem noblen Restaurant hervorragend gegessen und dazu einen köstlichen Wein getrunken. Es blieb allerdings zu Freude des Wirtes nicht bei einer einzigen Flasche Chateau Neuf du Pape . Es folgten nämlich in Laufe des Abends zwei weitere; danach bestellten sie zu Verdauungszwecken ein ordentliches Glas TreSoliTre Riserva, ein Grappa aus Barolotrester, der langjährig in französischen Ailler-Eichenfässern gelagert wurde.
„Ich will meine Überraschung“, wiederholte Warren und schaute Giorgio schief an, der seine Zigarette eben zu Ende geraucht hatte. Er schnippte den Zigarettenstummel zwischen zwei Fingern so gekonnt weg, dass er mitten in einer Pfütze landete.
„Du bist ja schlimmer als ein Kind. Eine richtige Nervensäge! Du kriegst jetzt deine Überraschung, wenn du mir verrätst, wie spät es ist.“
Warren blickte auf seine Uhr, erkannte jedoch gar nichts. Sowohl der Stunden- als auch der Minutenzeiger bildeten in seinem Sehzentrum nur verschwommene Figuren. Seine Anstrengung änderte an der Realität nichts. Er sagte dann einer Eingebung folgend, dass es Mitternacht war, was letztendlich Giorgio hören wollte.
Sie stoppten das Taxi, das gerade mit einer Schrittgeschwindigkeit an ihnen vorbeifuhr, als hätte jemand es beim Verlassen des Restaurants extra für sie bestellt.
Giorgio nannte dem Taxifahrer das Ziel, das in der Nähe vom Brentwood Park in einer Seitenstraße der New York Ave NE lag.
Der Fahrer, ein Schwarzer mit einem mächtigen Konglomerat von feinen Locken, grinste abfällig, als er die Adresse hörte. Dem Gesichtsausdruck nach kannte er die Gegend gut und die vier waren sicherlich nicht seine ersten Kunden, die hinfahren wollten.
Zu dieser späten Stunde mitten in der Nacht war der Verkehr ruhig. Auf den Straßen fuhren wenig Autos. Bei zwei von drei Wagen handelte es sich um ein Taxi, das wohl keine Passagiere zu ihrem Arbeitsplatz förderte, sondern in ein Lokal, in dem sie beim Washingtoner Nachtleben mitmischen konnten.
Die Fahrt zu der Adresse, die den Taxifahrer hämisch grinsen ließ, dauerte nicht einmal eine halbe Stunde. Tagsüber benötigte man für diese Strecke bestenfalls mindestens das Zweifache an Zeit.
Die vier Freunde zeigten dank der Alkoholkonzentration im Blut ihre beste Stimmung und bombardierten einander mit Witzen, die sich nur unterhalb der Gürtellinie abspielten. Die Lautstärke ihres Gelächters erreichte gelegentlich Spitzenwerte. Der Taxifahrer hörte ihnen geduldig zu und lachte mit. Er beförderte die angeheiterten Fahrgäste liebend gerne. Denn sie waren die großzügigsten Kunden und gaben so gut wie immer reichliches Trinkgeld.
Und diese Vermutung bewahrheitete sich, als sie dort ankamen.
Ronald, der Börsenmakler, saß vorne auf dem Beifahrersitz und hielt sein Portemonnaie in der Hand bereit. Sobald das Taxi anhielt, griff er blind hinein und zog einen Einhundert-Dollarschein, den er dem Taxifahrer streckte.
„Der Rest für Sie“, sagte er und stieg aus.
Der Taxifahrer glaubte seinen eigenen Augen nicht. „Noch fünf solche Gäste und meine Nacht ist gerettet“, dachte er. Gerade hatte er über sechzig Dollar Trinkgeld bekommen, das ihn überglücklich stimmte.
Die Gegend sah ziemlich düster und heruntergekommen aus. Die Ruinen ließen es erahnen, dass einst zwei- bis dreistöckige Häuser existierten und vor langer Zeit auch bewohnt wurden. Zwischen den abgerissenen Wänden stand ein einsames zweistöckiges Haus ohne Schild, das nähere Informationen über das Gebäude preisgab. Der Verputz war an vielen Stellen abgeblättert, sodass darunterliegende Ziegelsteine wie Flecken aussahen. Ein Meer von Neonlichtern in verschieden grellen Farben wies eindeutig daraufhin, dass es sich um einen Nachtclub handelte. Die ein- und ausgehenden Lichter wirkten wie ein beweglicher Pfeil, der in der Mitte eines aus roten Glühbirnen bestehenden Herzens endete. Laute Technomusik mit überwiegendem Bass drang hinaus. Der gesamte Boden schien zu vibrieren.
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