Ali Erbas - Der Betrug

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Auf das ITMC (International Trade and Money Center) in London wir ein Bombenanschlag verübt, bei dem Tausende von Menschen sterben.
Eine internationale Kommission bestehend aus Fachleuten untersucht diesen Fall und kommt auf das Ergebnis, dass hinter diesem Anschlag der Chef des Al-Qaida steckt.
Ist es aber die Wahrheit? Oder wird die Welt einfach irregeführt?

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„Was glaubst du, weswegen ich hier bin, du pallone gonfiato ?“, griff Warren sofort ein und rutschte auf seinem Sitz nach vorne. „Wegen meiner Arbeitslosen- oder Rentenversicherung?“ Er wiederholte bewusst die Worte des Vizepräsidenten, um den Vizepräsidenten zu ärgern.

„Sie sind einfach unverbesserlich, Warren. Wie ich sehe, ist aus Ihnen eine richtige Tratschtante geworden. Und hören Sie auf mit Ihren türkischen Sprüchen“, mischte sich der Vizepräsident ein.

Warren ignorierte die Bemerkung des Vizepräsidenten und fuhr unbeirrt weiter. „Die richtige Antwort lautet weder noch, lieber Daniel. Andererseits, wenn du glaubst, dass ich von London hierher geflogen bin, nur um mit dir einen Whisky zu trinken, dann täuschst du dich ebenfalls. Ich warte schon die ganze Zeit darauf, dass du endlich an etwas Konstruktives denkst.“ Sobald Warren das letzte Wort ausgesprochen hatte, kippte er den restlichen Whisky in den Mund.

Die Menge im Glas hatte er wohl unterschätzt, sodass er sie erst nach zweimaligem Schlucken hinunterförderte und anschließend heftig räuspern musste.

Slawish reagierte schneller als Mitchum und machte seine Bemerkung. „Es klingt so, als hätten Sie bereits einen konkreten Plan, Warren.“

„In der Tat, Herr Vizepräsident, ich habe mir bereits einen Plan zurechtgelegt und alle Einzelheiten bis auf die kleinsten Details ausgearbeitet.“

„Ich bin stolz auf dich mein Lieber“, lobte Mitchum Warren und klopfte dreimal auf seine linke Schulter.

„Lassen Sie mich vorher die Gläser auffüllen.“ Der Vizepräsident wirkte deutlich entspannt. Auf seinem Gesicht sah man die Freude eindeutig. Er nahm alle Gläser und stellte sie auf den Schreibtisch. Sobald sie aufgefüllt waren, sprach er zu Warren.

„Wir hören Ihnen zu, Warren.“

„Unser erster und entscheidender Schritt lautet, die Wirtschaft um jeden Preis ankurbeln. Ich glaube, ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich hierbei hauptsächlich an die US-amerikanische Wirtschaft denke. Das heißt der internationale Handel muss durch einen raffinierten Plan wieder aufblühen. Es muss wieder Geld fließen. Die Länder, egal ob in Europa oder Asien, müssen kaufen und verkaufen. Und hierfür benötigen wir unbedingt ein neues Handelszentrum, da unser ITMC inzwischen viel zu alt und nicht mehr up to date ist. Meines Erachtens ist dieser Plan einfach zu realisieren.“

Inzwischen begann es zu regnen. Die schweren Regentropfen prassten wie Pfeile herunter und vermischten sich zu einer kleinen Wasserlache im Garten, die zunehmend größer wurde.

Die Tropfen, die auf den Glasscheiben des Weißen Hauses landeten, flossen über mehreren Spuren herunter und behinderten die Sicht.

„Ob unser kleiner Vogel immer noch auf dem Ast sitzt und nach etwas Essbarem pickt?“, ging Mitchum durch den Kopf. „Vielleicht ist er heruntergefallen und im Regenwasser ertrunken. Was für ein schrecklicher Gedanke.“

Der Vizepräsident spürte auf einmal ein unangenehmes Kribbeln in den Waden, stand daraufhin auf und ging zur Glastür. Er hoffte, mit diesen paar Schritten das Kribbeln loszuwerden. Ganz im Gegenteil dieses unangenehme Gefühl ging rasch in Wadenkrämpfe über. Er begann mit Lockerungsübungen für die Waden. Beide Fersen langsam hochheben und das gesamte Gewicht auf Fußspitzen verlagern. Anschließend die Fersen wieder absenken. Dann die Fersen wieder hoch und das Gewicht auf die Fußspitzen verlagern…

Wie unangenehm die Wadenkrämpfe sein können, wusste Warren aus eigener Erfahrung. Sie fangen nach längerem Sitzen mit leichten Zuckungen an. Darauf folgen ziehende Schmerzen mit einem unangenehmen Kribbeln, als marschierten Tausende von Ameisen in und auch auf der Haut. Kaum hörten diese Gefühle auf, so zieht sich eine Muskelgruppe zusammen und harrt unter qualvollen Schmerzen in dieser Position. Der Zustand einer scheinbaren Lähmung setzt ein. Eine Bewegung ist nicht mehr möglich. Besonders gefährlich sind die Wadenkrämpfe, wenn sie beim Schwimmen auf hoher See auftreten. Für den Betroffenen gibt es in solchen Situationen, nur noch zwei Sachen zu tun: Beten und Hoffen.

Beten, dass Gott den Hilferuf erhört; Hoffen, dass er die entsprechende Hilfe möglichst bald zukommen lässt.

Slawishs Gäste beobachteten den Vizepräsidenten eine Zeitlang. Mitchum fragte ihn, ob er nach Hilfe rufen sollte. Nein, er wollte es nicht. Er versicherte seinen Gästen, dass es gleich vorbei wäre, was auch stimmte. Denn nach etwa zwei Minuten kehrte er zu seinem Platz und trank den restlichen Whisky in seinem Glas aus. Er schaute auf die Uhr. Er hatte nicht mehr viel Zeit und musste auf eine Pressekonferenz.

„Sind Sie soweit, Warren? Wollen Sie uns endlich Ihren Plan verraten?“

„Wenn Sie noch aufnahmefähig sind, Herr Vizepräsident?“

„Haben Sie die leiseste Ahnung darüber, wieso ich bei Ihnen immer wieder das Gefühl habe, dass die Londoner Luft Ihnen überhaupt nicht bekommen hat?“

„Wie meinen Sie es, Herr Vizepräsident?“, fragte Warren überrascht; er tat zumindest so, als war er über diese Frage überrascht.

„Was soll es hier noch zu meinen geben? Sie wissen ganz genau, was ich denke. Alleine diese Frage ist ein Hohn. Sie sind, seitdem Sie in London leben, irgendwie anders geworden. So… stolz… selbstherrlich. Ich würde sogar sagen, snobistisch, wenn nicht sogar unverfroren.“

„Möchten Sie damit sagen, dass Sie mit meiner Arbeitsleistung nicht zufrieden sind, Herr Vizepräsident?“

„Verdammt Warren. Sie drehen einem das Wort im Mund.“ Der Vizepräsident wurde wütend. Er spürte das Pumpen seines Herzen in den Halsschlagadern. „Wer redet denn hier von einer Unzufriedenheit? Natürlich bin ich mit Ihrer Leistung zufrieden, voll und ganz sogar. Also hören Sie auf zu…“ Er schwieg eine Zeitlang und suchte nach einer passenden Formulierung. Sie fiel ihm nicht ein. „… zu… zu… ach, ist doch egal. Erzählen Sie uns einfach von Ihrem Plan und spannen Sie uns nicht auf die Folter. Soviel Zeit habe ich auch nicht.“

Warren nickte zufrieden mit dem Kopf. „Ich bitte um Entschuldigung, Herr Vizepräsident“, sagte er reumütig. Innerlich ging ihm allerdings etwas Anderes durch den Kopf. „Passen Sie auf, Herr Vizepräsident. Ich führe 2:0. Wenn es so weitergeht, wird das Spiel in einem Desaster für Sie enden.“

„Sind Sie auch soweit Mitchum?“

Mit dem Satz, „Nun zu meinem Plan“, leitete Warren seinen Vortrag ein.

Nachdem Warren seinen Plan ausführlich und mit allen Details erläutert hatte, erkannte er die vom Glück erfüllten Gesichter seiner Gesprächspartner. Er gab sich jedoch damit nicht zufrieden. Er wartete auf ihr Lob.

„Mensch Timothy, du bist ja ein Genie. Ich sehe, die Freundschaft mit mir hat dir doch einiges gebracht. Ich könnte dich glatt in meinem Team als Sekretär gebrauchen“, sagte Daniel Mitchum, der CIA-Chef, und klopfte ihm, diesmal etwas fester, auf die Schulter.

Der Vizepräsident stand auf und gratulierte ihm mit einem festen Handdruck. Er bewunderte Warrens ausgeklügelten Plan. Dieser übertraf seinen eigenen Plan um einige Nummern. Er war nicht nur ausgereift und intelligent, sondern einfach diabolisch. Daher vergaß er seinen Plan auf der Stelle und erwähnte ihn mit keinem Wort.

Auf einmal bekam der Vizepräsident Warren gegenüber ein schlechtes Gewissen, da er immer wieder davon überzeugt war, dass Warren als geschäftsführender Vorsitzender des ITMC die meiste Zeit auf seinem Hintern saß und sich von seinen hübschen Sekretärinnen verwöhnen ließ. Dass er in bestimmten Kreisen als Casanova einen Namen machte, wusste Slawish schon seit geraumer Zeit.

„Warren, ich bin stolz auf Sie“, sagte der Vizepräsident und kehrte zu seinem Platz zurück. „Wir brauchen allerdings für diesen Plan einen Namen. Dieser Name muss genauso diabolisch klingen wie der Plan selbst...“

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