Ali Erbas - Der Betrug

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Auf das ITMC (International Trade and Money Center) in London wir ein Bombenanschlag verübt, bei dem Tausende von Menschen sterben.
Eine internationale Kommission bestehend aus Fachleuten untersucht diesen Fall und kommt auf das Ergebnis, dass hinter diesem Anschlag der Chef des Al-Qaida steckt.
Ist es aber die Wahrheit? Oder wird die Welt einfach irregeführt?

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Warren blendete es kurz aus, dass er gerade mit Amerikas zweitmächtigsten Mann sprach und unterbrach ihn, von seinem Plan beflügelt. „Das ist auch schon erledigt, Herr der Vizepräsident. Der Plan bekommt einen hervorragenden Namen.“

„Würden Sie ihn uns verraten?“

Warren lachte vermessen, selbstherrlich, stolz. Seine Augen glänzten, wie zwei kostbare Diamanten. Dann begann er mit einem kurzen Vortrag, bevor er den Namen seines Planes verriet. „Schon seit vielen Jahren gibt es eine terroristische Organisation, deren Name allein auf der ganzen Welt Abscheu und Wut auslöst. Und diese Organisation ist für uns das gefundene Fressen. Einen besseren Namen gibt es nicht.“

„Schon gut Warren! Wie lautet nun der Name Ihres Planes?“, griff der Vizepräsident ungeduldig ein und schaute auf seine Uhr.

Warren ließ für einige Sekunden seine Partner schmoren. Dann sprach er endlich das lang ersehnte Wort aus:

„Al-Qaida!“

Sowohl Slawish als auch Mitchum wiederholten es. Wie auf Befehl hoben sie gleichzeitig den rechten Daumen nach oben und signalisierten ihre Begeisterung. Slawish hob zufrieden sein Glas und blickte zuerst auf Warren und dann auf Mitchum.

„Dann erheben wir unsere Gläser auf das Wohl der Al-Qaida!“

Alle drei leerten ihre Gläser. Der Vizepräsident schaute wieder auf seine Uhr, diesmal etwas genauer. „So, meine Herren. Ich danke Ihnen beiden, dass Sie gekommen sind und mit Ihren Beiträgen mir eine große Freude bereitet haben. Auch wenn ich den Rest des Tages lieber mit Ihnen verbringen würde, muss ich leider meinen anderen Verpflichtungen nachgehen. Mein Terminkalender quält mich…“

Just in diesem Moment läutete das Telefon auf seinem Schreibtisch und unterbrach ihn. Er warf zuerst einen Blick auf das Display, bevor er den Hörer abnahm.

„Mister Vizepräsident. Entschuldigen Sie bitte die Störung“, hörte er seine Sekretärin sagen.

Er hörte ihr zu und sagte, „ja… ich weiß… klar… wir sind schon fertig… natürlich… ja, er soll es fertigmachen. Dann bis gleich.“

Er legte den Hörer auf.

Seinen angefangenen Satz führte er nicht zu Ende. Er stand auf und kam auf beide zu. Die Freude auf seinem Gesicht und die strahlenden Blicke verliehen ihm etwas Kindliches.

„Na dann, meine Herren. Wir hoffen für uns alle das Beste. Der Plan möge nur noch vom Erfolg gekrönt werden.“

Slawish verabschiedete die beiden nicht nur mit einem festen Händedruck; sondern umarmte sie wie ein Vater, der seinem Nachwuchs durch diese Geste die aufrichtige Fürsorge und seine niemals endende Liebe beweisen wollte.

Mitchum und Warren gingen zur Tür hin. In der Türschwelle blieb Warren stehen und drehte sich zu Slawish um.

„Haben Sie was vergessen, Warren?“, fragte der Vizepräsident neugierig.

„Ach, beinahe hätte ich es vergessen; bei dem Ausdruck pallone gonfiato handelt es sich nicht um Türkisch, sondern um Italienisch.”

Warren ließ Slawish keine Zeit, sich dazu zu äußern, und verschwand schnellen Schrittes im langen Flur Richtung Ausgang.

- KAPITEL 4 -

Warren verbrachte noch zwei Tage in Washington, bevor er nach England zurückflog. Er nutzte diese Zeit, um sich mit seinen früheren Freunden zu treffen. Bis auf ein paar Stunden, in denen er für seine Frau original amerikanische Marshmallows besorgte, war er kaum alleine.

Seine Freunde sorgten dafür, dass er vor allem die Nächte nicht alleine verbrachte.

„Ich arbeite schwer. Daher ist es mein Recht, mich zu amüsieren. Auf meine Art natürlich“, sagte er stets zu sich und rechtfertigte so seine Seitensprünge, sodass er niemals unter Gewissensbissen litt.

Er ging mit Freunden in diverse Lokale bzw. Bars und feierte bis in die späten Nachtstunden. Ein Gefühl plagte ihn jedoch immer noch und machte ihn nervös. Er konnte es einfach nicht ertragen, wenn er gerade die Zeit, in der er von jeglicher Kontrollmöglichkeit durch seine Frau fern war, nicht nach seinen Vergnügungsvorstellungen durchlebte. Er besaß die wahnhafte Überzeugung, dass er andernfalls in seinem Leben etwas Grundlegendes, etwas Substanzielles verpassen würde.

Warren fühlte sich in London zwar wohl, hielt sich aber viel lieber in Washington DC auf. Washington bedeutete für ihn Freiheit, Genuss, Leben und Erleben. Denn hier lasen ihm Freunde seine Wünsche von den Lippen ab. Das kostete sie natürlich keine Mühe, da sie dieselbe Einstellung hatten wie er, solange diese das Amüsement als Grundbaustein hatte.

„Washington bietet viel mehr Bars als London“, predigte Warren. Damit meinte er natürlich nicht die Bierkneipen, die ziemlich laut waren und punkt 23 Uhr schlossen. Sondern richtige Bars, besser gesagt, Nachtlokale, in denen man etwas Besonderes erleben und sich von jungen, attraktiven Frauen verwöhnen lassen konnte.

„Ich habe eine Überraschung für dich“, sagte Giorgio. Ein gewiefter Rechtsanwalt, der die meisten Lokalitäten Washingtons wie die eigene Hosentasche kannte.

In der Wirklichkeit hieß er George. Da er aber einige Jahre in Italien verbracht und dort an der Universität von Rom Vorlesungen gehalten hatte, tauften ihn seine Freunde gleich nach seiner Rückkehr in die USA um und gaben ihm den italienischen Namen Giorgio.

„Und? Worum geht es bei der Überraschung?“, wollte Warren wissen mit einem hämischen Grinsen. Er spielte den Unschuldigen, der die Überraschungen seiner Kumpane nicht kannte.

„Von mir erfährst du es niemals mein Lieber. Du musst es mit eigenen Augen sehen. Und dann möchte ich dein Urteil hören. Entweder sagst du, es war Super oder Scheiße. Dazwischen gibt es keine Stufen“, lachte Giorgio und rieb beide Hände ineinander als wollte er sie aufwärmen.

Zwei alte Freunde, ebenfalls ein Rechtsanwalt und ein Börsenmakler, begleiteten Giorgio und Warren zu dem abendlichen Exkurs. Der Rechtsanwalt, der Benjamin Müller hieß und von allen mit dem Kürzel Ben gerufen wurde, gehörte trotz seines jungen Alters bereits zu den Seniorpartnern einer der erfolgreichsten Kanzleien Washingtons. Ben und Giorgio betreuten einige gut betuchte Mandanten gemeinsam. Der Börsenmakler Ronald Preston, der mit 29 Jahren von allen der Jüngste war, schwamm im wahrsten Sinne des Wortes in Geld. In seinem Freundeskreis bezeichnete man ihn als den Kapitalisten.

An solchen abendlichen Treffen nahm normalerweise auch der CIA-Chef Mitchum teil. Da er ausgerechnet an diesem Abend zu einem Empfang eines Botschafters gehen musste, konnte er seine Clique nicht begleiten, was ihm aufrichtig leid tat.

Die vier Freunde gingen ins Le Canard , eines der beliebtesten Restaurants Washingtons. Das Lokal befand sich im obersten Stock eines Wolkenkratzers und bot exzellente französische Küche. Es war einer der wenigen Treffpunkte der Politiker, Schauspieler, Sänger und Geschäftsleute, für die Geld nur eine nebensächliche Rolle spielte. Denn das billigste Menü kostete 140 US-Dollar. Die günstigste Weinflasche einige hundert US-Dollar. Für die meisten Gäste war sehen und gesehen werden von besonderer Bedeutung.

Der Besitzer, ein Pole, der lange in Frankreich gelebt hatte, bevor er in die USA umsiedelte, arbeitete nach dem Motto: „Ich bin teuer aber gut. Wer sich ein gutes Essen nicht leisten kann, soll in eine Pizzeria gehen.“

„Mann, die Leute haben aber Geld!“, staunte Warren, der seine Blicke über die Tische gleiten ließ.

Das Restaurant war bis auf den letzten Platz ausgebucht.

„So ist es mein Lieber. Hier siehst du den Crème de la Crème der Leute. Siehst du den dicken da vorne am dritten Tisch?“, fragte Giorgio.

„Welchen Dicken? Ich sehe, außer mir, nur Dicke hier“, antwortete Warren.

„Das war der Witz des Jahres. Es darf gelacht werden“, sagte Giorgio mit ernster Miene und legte die Fingerkuppen auf den Brustkorb und tat so, als würde er sich kitzeln.

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