Viktor Krebs - Hochstaplerin des Jahrhunderts

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Hochstaplerin des Jahrhunderts: краткое содержание, описание и аннотация

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Teure Hotels, Opernerstaufführungen und die besten Kurorten Europas, Gesellschaft der Wiener Aristokratie und Polizeiwürden von Petersburg – das alles umgab die legendäre Hochstaplerin des Jahrhunderts. In ihrer Rüstungsschmiede war auch Verführung reichen Greise, und Diebstahl in den Gemächern, Raub in den Schmuckgeschäften mit Hilfe eines dressierten Affen. Auf ihren hypnotisierenden Scharm fielen Bankiers, und Generäle, Kerkermeister und Gouverneurs.Doch alles «Gute» geht früher oder später zu Ende. Und die «Polizeispürhunde» sind der Hochstaplerin auf den Fersen. Aber die pfeift darauf. Sie entkommt, wie es schon mehrmals geschah…

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Der Schutzmann sah auf diese Szene mit Verirrung, die ganze Frauensippschaft verfluchend. Die Armen, die haben doch keinen Verstand!

- Ich sehe es so, Lady, aus dem ganzen folgt, dass dieser Koffer doch dem Junker gehört. Erkennen Sie Ihre Sachen Herr Woloshanski?

- Ja, das sind meine Sachen, - bestätigte unerschütterlich der Junker.

- Wie erklären sie diesen offensichtlichen Fakt? – setzte der Schutzmann seine Vernehmung fort.

Die Dame, immer noch die Hände verdrehend, schwieg einige Sekunden, dann ist es irgendwie eingefallen:

- Oh, und könnte es nicht so sein, dass wir gleiche Koffer hatten? Moment, Moment! Auf meinem an dieser Ecke ist ein Kratzer, der Gepäckträger hat ihn fallen lassen und gegen die Wand geschlagen. Oh ,lieber Gott! Hier ist kein Kratzer! Das heißt, es ist nicht mein Koffer. Junker, ich hoffe, Sie haben aus dem Wagen den Koffer, den ich da gelassen habe, mitgenommen? – schoss die Dame von der Verzweiflung in Hoffnung übergehend heraus, den jungen Mensch an den Ärmel fassend.

- N – nein, - murmelte der verzweifelt, versuchend sich zu erinnern, ob er im Abteil einen anderen Koffer sah. Sein Gedächtnis anstrengend, beschloss der Junker nicht ohne Bedenken, gesehen zu haben, und ihm wurde es unangenehm.

- Oh, wie das denn! – begann die Dame zu weinen. – Dort sind doch alle meine Sachen. Alle Geschenke. Die arme Sisi, sie wird den Verlust ihrer lieber Brosche nicht ertragen!

Da wurde es auch dem Schutzmann unangenehm.

- Lady, beruhigen Sie sich, - murmelte er, verlegen durch das Aussehen der Frauenverzweiflung und der armen ein Taschentuch reichend. – Mit Ihrem Koffer wird nichts passieren. Rufen Sie den Bahnhofleiter der Bestimmungsstation an, und alles regelt sich, man wird ihn finden.

- Meinen Sie? – blinzelte mit bezaubernd verklebten Wimpern die aufgeregte Dame

- Natürlich! Der Schutzmann drehte sich zum Junker um. – Und der Herr hilft ihnen bestimmt, nicht wahr? - Mit größtem Vergnügen! – antwortete der Junker, der äußerst konfus dadurch war, dass er es gewagt hat, an der Ehrlichkeit der wunderschönen Unbekannten zu zweifeln.

- Nein, nein, - widersprach die Dame. – Ich habe auch so schon viel Kummer gemacht. Ich wende mich an meinen Onkelchen, und ihm wird schon was einfallen.

- Na, dann ist der Fall gelöst, - verabschiedete sich schnell der Schutzmann, erfreut über die Möglichkeit, aus dieser unangenehmen Geschichte raus zukommen.

Weggehend, vergaß er nicht den Fuhrmann fürs Trinken und Missachtung der russischen Uniform zu bestrafen. Inzwischen machte Woloshanski Kratzfüße vor der Dame, sie um Verzeihung bittend und auf ein neues Wiedersehen bestehend. Die Unbekannte wies den Vorschlag ab, dafür hatte sie das volle Recht.

Der bestrafte Fuhrmann, unzufrieden brummend, kletterte auf den Bock.

- Wohin erlauben Sie zu fahren, Herrin? – erkundigter er sich ziemlich unhöflich.

- In eins der besten Hotels, - sagte die mit kalter Stimme. – Und schneller.

Kapitel 5

So mit Skandal überquerte Esther Feigenbaum – so ein Name stand jetzt in ihren falschen Papieren – die Grenze des Russischen Reiches. Es war Januar des Jahres 1866 Dana – Dora – Esther ging das neunzehnte Jahr. Wo ihr begeisterter Begleiter, ihr Fluchtgefährte Adam Feigenbaum geblieben ist, verschweigt die Geschichte. Wahrscheinlich, hat der weite Weg ihn ermüdet oder Esther gelang es ihn geschickt loszuwerden. Jedenfalls, figuriert dieser Mensch in der Geschichte ihres Lebens nicht mehr.

Russland erschütterte Esther. Dieses Land war so, wie sie es sich vorgestellt hat, und auch völlig anders. Zum ersten Mal in ihrem nicht langen Leben fühlte sich Esther verwirrt und hilflos. Erst jetzt hat sie verstanden, dass sie in den Hinterhöfen der Welt, in der Provinz lebte. In den märchenhaften und furchtbaren Kreislauf geraten, fühlte Esther, dass sie das Gefühl der Realität verliert. Alle Lebensorientieren, Prinzipien und Mittel der Erreichung der Ziele schienen ihr jetzt lächerlich und nichtsnutzig zu sein. Die Vorhaben, entstandene in ihrer Phantasie in der Heimat, waren in dieser Realität haltlos. Alles wird man von Anfang anfangen. Und das freute Esther irgend - warum.

Bis jetzt fühlte sie sich als erfahrene, erwachsene Frau und die viel gesehen hat. Letztendlich gab es in ihrem Leben so viele Ereignisse! In Russland angekommen, fühlte sie sich als Kind, dass in einen furchtbaren Wald geraten ist, wo immer noch nicht erforscht ist wo sich entweder ein Wunder oder eine Gefahr versteckt.

Man muss wieder lernen die Leute zu verstehen und Einfluss auf sie ausüben, die Situation einschätzen und sein Glück selbst errichten. Ester war der Meinung, dass es für ihre Hände nichts Unmögliches gibt, und begann sofort Lehren ziehen.

- Die Russen – sind edel, ehrlich und sehr naiv, - konstatierte sie, von der Stelle des nicht gelungenen Diebstahls wegfahrend. – Das ist gut.

Es gab aber auch negative Momente, daran hat sich Esther überzeugt, im Hotel angekommen, wohin sie der Fuhrmann gebracht, und von ihr, eigentlich, ein übriges Zehnkopekenstück abkassiert hatte.

Das größte Hotel, zu Esthers Überraschung, befand sich in einem unansehnlichen Holzgebäude mit schmutzigen Fenstern und versprach mit ihrer Fassade nichts Gutes.

Esther fragte den in Erwartung eines Kunden zögernden Fuhrmann nochmals, ob es wirklich das Haupthotel ist. Der Fuhrmann zeigte auf das verbleichte Schild: „Astoria - Lux“

Sich im Voraus schon betrogen fühlend ging Esther ins Vorzimmer. Dort musste sie eine halbe Stunde lang an der Glockenschnur ziehen, versuchend wenigstens jemanden zu erreichen. Der Raum, der durch seine Düsterheit mit dem Empfangszimmer einer Kasematte hätte streiten können, war leer. Ausschließend einer verwelkten Dattelpalme in der hinteren Ecke, war hier nichts, sogar kein Stuhl.

Endlich ging die Tür hinter dem Stehpult auf, und es erschien eine gähnende, knittrige Physiognomie eines grauhaarigen Alten mit roter Nase.

- Was lärmen sie denn, Fräulein? – erkundigte sich die Physiognomie bei Esther, einen zähnelosen Mund zeigend und kreuzend.

- Ist das ein Hotel? Bin ich hier richtig? – fragte sie vorsichtig.

- Wenn Sie nicht lesen können, so kann ich Ihnen dabei nicht behilflich sein, - brummte der Alte, ganz aus der Tür rauskommend.

Im Gehen, auf das zerknitterte unfrische Hemd genau so aussehende Weste angezogen, kam der Alte zum Stehpult und reichte Esther ein dickes Buch im fettigen Umschlag

Esther sah den Alten fragend an.

- Nimmt, tragen Sie sich ein.

Esther verstand, dass in diesem unansehnlichen Aussehen ihr das Buch der Registrierung der Hotelgäste erschien, und, die Handschuhe nicht ausziehend, trug sie ihren Vorname und Nachname entsprechend dem falschen Pass ein.

- Zimmer vierunddreißig. Den Flur entlang rechts.

Danach, die Weste runterziehend, begab er sich zurück, nichts über den Service, ihre Preise gesagt und sogar keinen Begleiter gegeben.

- Und wenn ich Gepäck hätte? – empörte Esther, sich ekelnd die Schlüssel mit zwei Fingern am Schnürchen nehmend.

Zum Glück, reiste Esther unbeschwert. Nicht weil sie kein Geld hatte, um sich ein ordentliches Gepäck für eine junge Dame anzuschaffen, so eine Bewegungsart schien für Esther einfach am bequemsten zu sein.

Sich in „Astoria – Lux“ eingerichtet, begann Esther die nächsten Schritte zu überlegen. Die Stadt „Klein“ reizte sie nicht. In der Kutsche durch sie fahrend, machte sich Esther eine Meinung. Drei Hauptstraßen mit Holz gepflastert, unbequeme Häuschen, arme Einwohner, die einander ins Gesicht kennen. Wenn es hier auch eine Verbrecherwelt gibt, wird sie keine Konkurrenz ertragen. Man wird sie schnell der Polizei verraten, und dort…

Nein, solch eine Analoge gab es In Esthers Plänen nicht. Sie machte für sich noch eine unangenehme Entdeckung, das ihren ersten Vorstellungen über das große Reich, wo alles erstklassig sein soll, widersprach. In die feuchte Ecke des Haupthotelzimmers einer Kreisstadt schauend, begriff Esther, dass ihre Urteilungen falsch waren.

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