Entsetzt warf Sydney Damian einen Blick zu. „Jetzt wo du es erwähnst…“
Jim runzelte die Stirn. „Was?“
„Ich werde Damian begleiten. Ich verlasse euch.“
Ein Moment verstrich. Sydney konnte sehen, wie Jim versuchte, sich zu sammeln und Fassung zu wahren. Schließlich öffnete er die Tür und sagte: „Ich kann natürlich verstehen, wenn du fort möchtest. Nach dem, was dir zugestoßen ist…“ Mitleid lag in seinem Blick. „Ich nehme an, dein Vater weiß, wo du zu finden bist im Fall der Fälle?“
Sydney nickte. „Danke für alles, Jim“, sagte sie und ließ zu, dass er sie noch einmal umarmte. Bevor sie gingen, hielt Jim sie ein letztes Mal zurück. „Eine Frage habe ich aber noch, Sydney.“ Sydney blieb stehen, wandte sich ihm zu, und er fuhr fort: „In welchem Land, sagtest du, habt ihr zwei geheiratet?“
Sie wechselte einen Blick mit Damian. Dieser schien noch immer gelassen, doch Sydney hörte ihren eigenen Herzschlag wild hämmern. „Ich glaube, das habe ich gar nicht erwähnt…“, begann sie träge. „Es war in…“ Welches Land war weit genug, aber nicht zu abwegig, um Jim zu beruhigen? Ihre Gedanken irrten auf der Suche umher und blieben schließlich hängen.
„Paraguay. Es war in Paraguay“, stieß sie hervor und konnte Jims Enttäuschung beinahe spüren. Paraguay war entfernt genug, schien es ihr, um weitere Nachforschungen zu verhindern. Niemand durfte erfahren, dass Damian hier nicht existierte und ihre Hochzeit nur ein Erlebnis auf einer mittelalterlichen Burg war.
Sie verließen die Wache, überquerten den Parkplatz und Sydney spürte, wie Damian sie betrachtete. „Du warst ziemlich lange auf der Toilette. Geht es dir gut?“ Prüfend glitt sein Blick über ihre Gestalt.
„Ich war nervös“, erklärte sie ungeduldig und – nach einem weiteren Seitenblick auf ihn – fügte hinzu: „Ich bin nicht schwanger. Also hör’ bitte auf, mich danach abzusuchen.“ Sydney wandte entschlossen den Blick und damit jeden Gedanken an ein Kind ab. Sie wollte nicht schwanger sein. Nicht jetzt.
Der Gedanke an ihre Mutter genügte, um zu dem Schluss zu gelangen, dass sie für diesen Bereich denkbar ungeeignet war. Wenn sie der Prophezeiung wirklich Glauben schenken wollte, so würde dieses Kind als Teil der natürlichen Ordnung sowieso kommen. Sie hoffte nur, es wäre nicht sofort.
„Ich hatte nicht erwartet, dass Jim seine Nase derart tief in diese Angelegenheit stecken würde“, sagte sie.
Damian legte ihr den Arm um die Schulter und zog sie an sich. „Er ist besorgt um dich. Er will das Verbrechen sicher schnell aufklären.“
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