Josi Aniol - Geschenkt ist noch zu tödlich
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Während sie noch an einen Sechser im Lotto glaubt, wird sie in einem Strudel aus Mord, Korruption und historischen Verwicklungen verstrickt.
Mit Hilfe alter Freunde und neuer Verbündeter kämpft sie gegen Betrug, Korruption und organisiertes Verbrechen an.
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In ihrem jugendliche Leichtsinn dachten Sie es spukt wirklich in den alten Mauern. Das die Geister der Vergangenheit die marode Decke nicht halten würden, hatten sie nicht mit bedacht. So kam es, dass die Decke im 1.Stock das Stampfen und Hopsen der Halbstarken nicht verkraftete und samt zwei Jungen ins Erdgeschoss befördert wurde. Gott sei dank ist nicht viel passiert. Rippenprellung und Schädel-Hirn-Trauma war die Diagnose im Krankenhaus. Und jede Menge Ärger, wegen unbefugtem Betreten.
Repariert wurde nicht. Seit der alte Hansen schon vor einem Jahr ins Pflegeheim musste, zu einem Zeitpunkt als das Haus schon renovierungsbedürftig war, gab es niemanden, der es weiter bewohnen und vor allem in Stand halten wollte.
Hansen hatte keine Kinder. Zumindest wusste er nichts von Kindern. Soll ein ganz schöner Halodri gewesen sein in seinen guten Jahren. Einmal hat es ihn aber dann doch erwischt. Johanna hieß sie. Geheiratet haben sie aber nicht.
War für die damalige Zeit ganz ungewöhnlich. Anfang der 50er Jahre war es nicht schicklich in wilder Ehe zusammen zu leben. Besonders für Johanna. Störte die beiden aber nicht.
Das Leben war damals hart genug, da musste man sich nicht um das Geschwätz der Leute kümmern, man hatte mit sich selbst zu tun. Und so lebten Johanna Weber und Albert Hansen an die dreißig Jahre in dem großen Gutshaus in Schleswig Holstein. Aalmünde war ein kleines Dorf in der Nähe von Lübeck. Grenznähe. Während der DDR ein gut bewachter Flecken Erde. Jede Menge Augen waren auf das Dorf gerichtet, so nah an der Grenze. Heute hatte der Tourismus die Gegend in seinen Fängen. Moderne Ferienhaussiedlungen wurden hier zu horrenden Preisen an Investoren verhökert. Lage, Lage, Lage, das war alles was zählt. Und davon hatte man hier genug. Weiter drüben in Mecklenburg-Vorpommern war noch mehr Land, dass brach lag. Es wartete nur darauf, bebaut zu werden. Aber daran arbeitete man zunehmend. Aalmünde ein Dorf in Schleswig-Holstein, mit schönem kleinem Hafengebiet. Die eine oder andere Fähre, die nach Skandinavien schipperte. Beschauliche kleine Dörfer in der näheren Umgegend. Ja sogar einen achtzehn Loch Golfplatz hatte man in der Nähe. Steigende Preise und Wohnungsmangel inklusive. Jedes leerstehende Zimmer wurde nun vermietet. Die dort lebenden Menschen brauchten diese Einnahmequelle aber auch. Man musste ja von etwas leben.
Das Gutshaus stand schon da bevor jemand überhaupt an eine DDR dachte. Achtzehnhundert zum ersten mal erwähnt, Mitte des neunzehnten Jahrhunderts von Gerhard Hansen erworben. Alberts Ur-Großvater war ein großes Tier in Lübeck. Hatte alle möglichen Waren in die große weite Welt verschippert. Dann der Großvater, der Vater und zu guter Letzt auch Albert. Der das große Erbe nach dem zweiten Weltkrieg unter großen Mühen weiterführen musste. Als junger Mann, ohne Familie, da der Großvater im Krieg an einer Infektion starb und der Vater einer Granate zu nahe kam. Mutter starb an Gram.
Geschwister hatte Albert nicht. Nicht mehr. Der Krieg hatte die Familie reduziert. Nachdem das Geschäft dann im aufstrebenden Deutschland und in der Wirtschaftswunderzeit wieder gut in Schwung kam, holte Albert erstmal kräftig nach. Wie gesagt, er war kein Kind von Traurigkeit. Der Name Albert Hansen war in aller Munde und in vielen Betten der hübschen Dorfmädchen. Bis eines Tages Johanna kam. Sie kam aus Pommern. War mit ihrer Familie in Aalmünde gestrandet. Aus dem damaligen Fräulein ist leider ein armer Schlucker geworden, die nun mit ihren eigenen Händen arbeiten musste.
So kam Johanna zu Albert Hansen. Sie nahm die Stelle als Haushälterin gerne an. Besser als im Schweinestall oder auf dem Feld zu arbeiten. Zudem war das große Gutshaus mit seinen edlen Zimmern für die Angestellten weit besser als ein Verschlag über dem Stall. Die Verpflegung war exzellent und es gab auch noch Taschengeld. Früher hatte Johanna selber eine Dienstmagd, nun war sie hochzufrieden mit der Situation die der Weltkrieg ihr beschert hatte. Emilie, Johannas Schwester, war im Ruhrgebiet gelandet. Nicht minder hübsch als Johanna. Sie fand ihre Liebe in Essen. Steiger war er. Nicht schlecht, gutes Gehalt, kleines Häuschen mit Garten, und der VW Käfer war auch schon bestellt. Sie hatte richtig Glück.
Johanna musste sich immer wieder Arbeit suchen. Sie hatte nichts gelernt. Also Erntearbeit oder im Haushalt. Das war nichts für ein Fräulein aus guten Hause. Also blieb sie nirgends all zu lange. Außer bei Albert Hansen. Hier bliebt sie bis sie die Augen ein letztes Mal schloss.
3
Ein kalter, nach abgestandener Luft riechender, staubiger Luftzug schlug Hope entgegen. Der Gestank der Jahrhunderte dachte sie. Die Geister der Vergangenheit umarmten sie wie eine heim gekehrte Tochter, auf die man sehnlichst gewartet hat.
«Ach du Schande, na, das wird ja lustig. Genau auf was ich gewartet habe. Ein echter Lottogewinn. Was für ein Scheiß!»
Augen zu und durch dachte Hope.
Sie konnte es gar nicht glauben, als eines Tages ein Brief von einem Notar aus Lübeck in ihrem Briefkasten in Essen lag. Zuerst dachte sie an einen Betrug. So wie bei Aktenzeichen XY. Überweisen Sie zehntausend Euro auf ein Schweizer Nummernkonto dann erhalten Sie die Erbschaft. Ha, ha. so ein Quatsch. Erst als Hope den Brief ein paar Tage als Tassenuntersetzer benutzt hatte und er eigentlich im Altpapier landen sollte, dachte Sie, das der Briefkopf doch sehr professionell aussah.
«Machen die sowas nicht übers Internet. Diese Betrüger.
Das hier sieht gar nicht so aus.»
Also las sie den Brief.
«Ach du große Scheiße. Das gibt’s doch gar nicht. Kann das denn war sein. Wer zum Geier ist Albert Hansen. Und der sucht mich? Das gibt’s doch nicht!»
Also schnappte sie sich das Telefon und wählte die Durchwahlnummer in Lübeck.
«Kanzlei Piepenbrock. Was kann ich für Sie tun?»
Die nächste dreiviertel Stunde bekam Hope den Mund gar nicht mehr zu. Und die Ohren wurden immer größer. Der Notar hatte eine erstaunliche Geschichte parat.
«Unsere Recherchen haben uns zu ihnen geführt. Sie sind die Großnichte von Johanna Weber. Sehe ich das richtig Frau Stern?»
«Äh, ja, das stimmt. Meine Oma war die Schwester von Johanna Weber.»
«Frau Weber lebte bis Anfang der achtziger Jahre in Aalmünde, das gehört zu Lübeck, wo sie auch verstarb. Ihr Lebensgefährte, Herr Hansen hat uns damit beauftragt die noch lebenden Verwandten von Frau Weber zu finden, da er selber keinen Kontakt mehr zur Familie hat. Durch Heirat und Umzug waren dann auch die letzten Spuren verwischt. Es ist Herrn Hansen ein Anliegen, das Gutshaus, den Wohnsitz von Johanna Weber und ihm, in gute Hände zu geben und das Anwesen wieder bewohnbar zu machen. Da Herr Hansen und Frau Weber keine gemeinsamen Kinder hatten, und Herr Hansen auch keine eigenen Angehörigen mehr, wären sie die nächste Person an die er gedacht hatte. Wir hatten herausgefunden das die Schwester von Frau Weber und deren Tochter, also ihre Mutter leider auch nicht mehr lebt .
Ist das so korrekt?»
Da keine widersprüchliche Bemerkung kam, sprach der Notar weiter.
«Herr Hansen möchte persönlich mit ihnen sprechen. Aus gesundheitlichen Gründen lebt Herr Hansen schon seit einem Jahr in einem komfortablen Pflegeheim in Aalmünde. Er ist aber nicht mehr der jüngste und sein Zustand verschlechtert sich in letzter Zeit. Er möchte die Dinge gerne geregelt wissen bevor er von dieser Welt gehen muss. Herr Hansen will noch miterleben, dass sein Haus in die richtigen Hände kommt. Darum möchte er sie einladen nach Aalmünde zu kommen. Ich würde gerne für sie ein Hotelzimmer in Lübeck bereithalten. Natürlich im besten Haus am Platz. Herr Hansen übernimmt selbstverständlich die Kosten.»
«Ja das kommt jetzt aber überraschend, ich muss erst meinen Chef fragen ob das den geht. Wir haben sehr viel zu tun in der Praxis. Da kann ich nicht einfach so weg. Und ich weiß auch nicht ob ihr Herr Hansen wirklich mir so ein großes Haus schenken möchte. Der kennt mich doch gar nicht.»
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