Rhian N. Lange - Avallon

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Avallon, die mythische Insel der Bronzezeit, ist fester Bestandteil der verschiedenen Artussagen. In den christianisierten Nacherzählungen der Sage von Geoffrey of Monmouth, Thomas Malory, Robert de Boron und Chrétien de Troyes, wie auch der von christlichen Verfremdungen weitgehend bereinigten Fassung von Marion Zimmer-Bradley wird jedoch nie erklärt, wo es denn nun liegt, dieses mythische Avalon und wieso wir diesen Ort heute nicht besuchen können.
Der grundsätzliche Handlungsphaden beruht auf einer mündlichen Tradition, die auch heute noch durch Priesterinnen und Priester der Cailleach, einer durch christliche Mönche demonisierten keltischen Göttin, weiter gegeben wird. Die Namen der Hohepriesterin Rabon, ihrer Nachfolgerin Mhorgaine, des Schamanen Conn und des christlichen Missionars Connla sind tradiert.
Nach Überzeugung des Autors ist Avalon (Avallon) nicht endgültig aus dieser Welt verschwunden, es wartet nur darauf zurückerobert zu werden.
Das Buch schildert die Geschichte, wie Avalon (Avallon) aus dieser Welt verschwand, schildert die Rituale des Priesterinnenkultes der Cailleach und zeigt die heidnische Sicht auf die Artussage.

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All diese Handlungen Chailleachs und Gwyn ap Nudds wurde von den anderen anwesenden Priesterpaaren in gleicher Weise aufgenommen, und hätte sich im Tempelbereich ein Beobachter befunden, so hätte er lauter innig ineinander verschlungene Leiber sehen können. Die Luft war erfüllt vom lustvollen Keuchen und Stöhnen der Götter und Göttinnen.

Die Spiele der Liebe wurden immer heftiger, und schließlich drang Gwyn ap Nudd in seine geliebte Göttin Chailleach ein. Immer mehr gerieten die Körper in Ekstase, die sich schließlich in einem kollektiven Höhepunkt entlud.

Nach einer Weile erhoben sich Math und Rabon. Math legte der Hohepriesterin mit seinen eigentümlich fließenden Bewegungen den Priesterinnenmantel um die Schultern. Anschließend warf er sich seinen eigenen Mantel über. Hand in Hand ging das Hohepriesterpaar zum Altar. Gemeinsam ergriffen sie den mit Apfelwein gefüllten Kelch. So begaben sie sich zu jedem einzelnen Paar und reichten jeweils Priester und Priesterin den Kelch mit den Worten: „Gott und Göttin fanden sich in Liebe. Möge Fruchtbarkeit und Kraft daraus erwachsen. So trinkt denn aus dem Gefäß der Göttin den Trank aus ihren heiligen Früchten.“

Nachdem sie auf diese Weise alle sieben Paare abgeschritten hatten und vom Trank der Göttin nur noch eine kleine Neige im Kelch übrig war, begaben sie sich wieder zum Altar und stellten den Kelch zurück an seinen Platz. Inzwischen hatten sich alle am Ritual beteiligten Priester und Priesterinnen wieder ihre Gewänder übergezogen und standen im Halbkreis um den Altar. Rabon sprach: „Mhorgaine und Arawn, geht nun und holt Conn und Righru. Auf dass Righru eine von uns werde, so Conn sie ausreichend vorbereitet hat.“

Die beiden Angesprochenen lösten sich aus der Gruppe. Zwischen der östlichen und südlichen Fackel verließen sie den heiligen Bezirk und gingen gemessenen Schrittes bergab. Nach einer Weile, in der niemand im geheiligten Bereich gesprochen und alle regungslos im Halbkreis um den Altar gestanden hatten, erschienen Mhorgaine und Arawn wieder zwischen den beiden Fackeln. Mhorgaine führte Conn an der Hand, und Arawn folgte zwei Schritte hinter den beiden und führte Righru an der Hand. Während Arawn und Mhorgaine sich in den Kreis der Priesterinnen und Priester einreihten, trat Conn mit Righru in den Kreis ein und ging mit ihr zum Altar. Dort entledigte er sich seiner Kleidung. Anschließend entkleidete er Righru. Ein aufmerksamer Beobachter hätte feststellen können, dass Righru leise zitterte, und dass ihre Pupillen unnatürlich groß waren. Dies war auf einen Trank zurückzuführen, den Conn ihr eingeflößt hatte, kurz bevor sie die Priesterinnensiedlung verließen. Conn legte die Hand um Righrus Hüfte und führte sie entlang der Fackeln im Kreis herum. Bei jeder der Fackeln hielt er inne und sprach: „Hört ihr Mächtigen, ihr Kräfte der Erde und des Alls, ihr, die ihr immer ward und immer sein werdet, hier steht Conn, der Priester der Göttin. Die Frau an meiner Seite ist Righru, die begehrt, Priesterin zu werden. Helft ihr, leiht ihr eure Kraft und Stärke immer dann, wenn sie sie benötigt.“

Nachdem sie den Kreis vollendet hatten, traten sie wieder vor den Altar, und Conn sprach, beide Arme gegen den Himmel erhebend: „Chailleach, Chailleach, Chailleach, sieh die Frau an der Seite deines Priesters Conn. Sie heißt Righru und möchte deine Priesterin sein. Sie ist wohl vorbereitet und hat alles gelernt, was sie hierzu benötigt. Prüfe sie und du wirst finden, dass sie würdig ist. So nimm sie als deine Priesterin, auf das sie dir diene, deinen Willen Wirklichkeit werden lasse und auf deine Kraft vertrauen kann.“

Ein warmer Wind strich über den Hügel, und die Fackeln schienen heller zu lodern. Righrus Lippen bewegten sich, als führe sie ein Gespräch. Sie trat näher an den Altar heran, legte ihre Hände um den Kelch, hob diesen hoch über ihren Kopf und rief mit lauter Stimmer nur das eine Wort: „Ja !“ Dann stellte sie den Kelch wieder auf den Altar.

Conn breitete Righrus Novizinnenmantel auf dem Boden unmittelbar vor dem Altar aus und umfasste Righrus Hände. Er sah ihr lange in die Augen und Righru konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass der Priester bis in die geheimsten Winkel ihrer Persönlichkeit schaute. Wieder durchlief ein Zittern ihren schmalen Körper als Conn sprach: „Die Göttin akzeptiert dich, Righru, als ihre Priesterin. So sollst du nun mit der Göttin in dir und dem Gott in mir bekannt gemacht werden.“

Er zog sie herunter auf ihren Novizinnenmantel, und ganz unbekümmert, ohne auf die weiteren anwesenden Priesterinnen und Priester zu achten, taten sie das, was die anderen Paare vor kurzer Zeit ebenfalls getan hatten. Jeder Bewegung von Conns muskulösem Körper antwortete der junge biegsame Körper Righrus in gleicher Weise, und ihre Bewegungen flossen ineinander über, um eine Einheit zu bilden. Immer heftiger wurden ihre Bewegungen und sowohl Conns als auch Righrus Atem entrang sich stoßweise der Brust. Mit einem lauten „Ja!“ erschlaffte Righrus Körper. Sie klammerte sich an Conn, als sei er das Einzige, das sie auf dieser Welt noch hielt. Eng umschlungen blieben beide liegen.

Als das Gras vom beginnenden Frühtau feucht zu werden begann, erhob sich Rabon, trat vor den Altar und nahm einen großen Lederbeutel auf, den sie seitlich darunter abgestellt hatte. Diesem entnahm sie einen sauber gewebten und besonders bestickten Priesterinnenmantel und ging zu Conn und Righru. Als die beiden das leise Rascheln des Grases unter Rabons Füßen vernahmen, öffneten sie die Augen. Conn stand auf und zog Righru zärtlich in die Höhe. Wortlos reichte Rabon den Mantel an Conn weiter. Conn ließ Righrus Hände los, nahm den Mantel entgegen und trat hinter Righru. Er hängte ihr den Mantel um die Schultern. Dann nahm er den Kelch vom Altar und überreichte ihn mit den Worten: „Righru, Priesterin von Avallon, Dienerin der Göttin Chailleach und Geliebte des Herrn der Wälder, nimm diesen Kelch und trinke ihn bis zur Neige. Er enthält alles, Liebe und Hass, Freude und Leid, Glück und Kümmernis, er enthält das Leben. So trinke ihn nun aus, bis kein Tropfen mehr in ihm ist.“

Und Righru nahm den Kelch, leerte ihn und stellte ihn zurück auf den Altar. Nachdem dies geschehen war, führte Conn Righru abermals im Kreis zu jeder, der immer noch brennenden, Fackeln. Vor jeder Fackel sprach er: „Seht ihr Mächtigen, hier steht Righru, Priesterin von Avallon, Dienerin der Göttin Chailleach und Geliebte des Herrn der Wälder. Sie hat sich würdig erwiesen, und die Göttin hat sie als Ihre Priesterin akzeptiert. Ihr Mächte und Kräfte der Erde, seid ihr zu Diensten !“

Als sie den Kreis vollendet und sich wieder in den Halbkreis der Priesterinnen und Priester begeben hatten, erhoben sich alle, und jeder Priester und jede Priesterin küsste Righru zunächst die Füße, dann die Knie, dann den Schoß, die Brüste und schließlich den Mund. Nachdem auch dies geschehen war, stießen alle Versammelten ein lautes Jubelgeschrei aus und herzten und umarmten Righru, beglückwünschten sie zu ihrer Berufung als Priesterin von Avallon, und jeder überreichte ihr ein kleines Geschenk zur Erinnerung an diesen Tag.

Anschließend wurde der Kelch erneut mit Apfelwein gefüllt. Zusammen mit der Schale, in der Rabon das Brot vorbereitet hatte, wurde beides im Priesterkreis herumgereicht, und jeder aß und trank. Als ein schmaler Streifen fahlen Lichtes über den Hügeln das Herannahen des kommenden Tages ankündigte, sprach Rabon: „Righru, du hast die Schönheit der Göttin gesehen. Du hast ihre Kraft in dir gespürt und die Wildheit des Herrn der Wälder kennen gelernt. Wir brachten dir Geschenke, auf das du dich an uns erinnern mögest. Das schönste Geschenke machtest du dir aber selbst, indem du dich mit Gott und Göttin verbunden hast. Nun ist es an der Zeit, zu erkennen, dass das Leben einer Priesterin von Avallon nicht nur aus Freude besteht, sondern auch aus Arbeit. Gehe hin, bedanke dich bei den Mächten der Erde und verlösche die Fackeln.“

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